DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Kabbeln mit Kipping

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Juni 2014

Kabbeln mit Kipping

Das Narrenschiff der Linken

Da siegte dann doch wohl die Vernunft bei dem Mitgliedertreffen der FdS am Samstag. Hatten doch  einige aus der Gruppe im Vorfeld dieses Treffen bereits über eine Auflösung ihrer Strömung laut nachgedacht. Wir unterstützen solch ein Verhalten, denn viele aus unseren Kreis haben es auch vorgezogen sich „gehen zu lassen“. Selber die Flucht zu ergreifen wäre uns auch nicht in den Kopf gekommen.

So beobachten wir heute natürlich genauestens die Vorgänge innerhalb unserer ehemaligen Partei, hatte man doch dort einmal geglaubt durch den Ausschluss einiger „Störenfriede“ oder wie es in der Presse auch immer verbreitet wurde, „Querulanten“ endlich Ruhe in den Laden zu bekommen um endgültig und ungestört in den Hinterzimmern Gott und die Welt manipulieren zu können.

Nur, und dieses hatten wir schon in den Verhandlungen vor den Schiedskommissionen lachend angekündigt: nach uns werden neue „Störer und Querulanten“ kommen welche Euch im Weg sind. So lange bis ihr Euch daran gewöhnt habt Eure Arbeiten sauber zu verrichten. Nur, und diese Erfahrung werdet auch Ihr machen. Es nützt der Sache recht wenig wenn ihr durch eine nach Außen hin gezeigte Nachgiebigkeit glaubt Ruhe zur Arbeit zu finden. Zu sehr sind die Trittbrettfahrer den Verlockungen des leicht verdienten Geldes erlegen. Zumal diese als bekannte Sektierer bei Wahlen nie mehr als ca. 1.5 Prozent der Wählerstimmen für sich vereinnahmen werden und so um ihre letzte Lebenschance kämpfen.

Noch am letzten Freitag konnten wir in der „Berliner Zeitung“ in einen Artkiel über die Zerstrittenheit aus der Linken Familie folgendes lesen:

Über die Linke zu schreiben ist mal wieder so, als müsse man einem Außenstehenden eine zerstrittene Familie erklären. Da kann Onkel Franz nicht mit seinem Bruder Karl-Heinz. Karl-Heinz kann wiederum mit Schwägerin Anneliese, während seine in Indien versackte Tochter Franziska zum Schwarzen Schaf der Sippe geraten ist, zu dem nur noch Oma Änne Beziehungen unterhält. Übrigens ist Franziska gar nicht die Tochter von Karl-Heinz, sondern von Franz.

Bevor wir uns nun daran begeben die Familienmitglieder entsprechend zuzuordnen, stellen wir erst wieder einmal fest, dass die „Verbreitung loser Blätter“ für eine  große Verwirrung in der Partei gesorgt hat. Dabei hören wir Unterschiedliches denn wenn heute jemand verbreitet dass der Schreiber dieses Dossiers lange, auch namentlich bekannt sei, berichten Andere von der noch anhaltenden Suche. Solange hier nicht Ross und Reiter genannt werden, wird sich die Partei an die Verbreitung von Gerüchten gewöhnen müssen.

Daran werden auch die Brüder Onkel Oskar und Gregor mitsamt Ihrer, den Beiden angedichteten Tochter aus dem Iran wenig ändern können, wobei wohl nur die Oma Katja hier für endgültige Aufklärung sorgen könnte, indem Sie bereit ist die Geburtsurkunde der braun häutigen, selbsternannten Schönheit vorzulegen. Das sollte aber auch nicht überbewertet werden, da sich in so ziemlich jeder Familie immer ein schwarzes Schaf finden lässt. Maßlose Arroganz und eine überbordende Selbstüberschätzung war schon immer das Markenzeichen von in sich selbst verliebten Jugendlichen dessen einzige Aufgabe es ist sich im „Glanz und Reichtum“ Ihrer Ahnen zu sonnen.

Nur, das ist ja das eigentliche Problem der FdS und den der diese Gruppe umkreisenden Sekten, wo ein jeder damit rechnen muss, dass der Andere einmal mehr mit gezinkten Karten die Macht innerhalb der Partei ergreifen will. Der Traum von rot-rot-grün müsste doch eigentlich wieder ausgeträumt sein da sich das Zeitfenster lange wieder geschlossen hat. Denn die dafür benötigten Parteien entfernen sich wieder weiter von einander, anstatt sich aufeinander zuzubewegen. Ein Problem was auch nicht nur an der Linken liegt.

So ist es in einer Partei, wie im wirklichen Leben. Es ist manchmal besser eine endgültige Trennung vorzubereiten. Da passt scheinbar wirklich nicht zusammen was nicht zusammengehört und dann wäre wir auch wieder in der Realität des täglichen Leben angekommen in dem es heißt: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wobei die Ratschläge des Alltag gewiss nicht die Schlechtesten sind.

Kabbeln mit Kipping

LINKE Die größte Reformergruppe in der Linkspartei hat sich neu sortiert. Doch der Konflikt mit Parteichefin Kipping dauert an. Auch weil die politische Perspektive fehlt

AUS BERLIN STEFAN REINECKE

Eigentlich sollte das Treffen des „Forums Demokratischer Sozialismus“ (FdS) in Berlin-Marzahn das ganze Wochenende dauern. Es stand ja viel auf dem Spiel. Im Vorfeld war von Selbstauflösung der Realoströmung die Rede gewesen. Doch die Genossen absolvierten ihr Krisentreffen zügig – und beendeten es schon Samstag. Neuer Sprecher ist, neben Luise Neuhaus-Wartenberg, Dominic Heilig (35). Gewählt mit 96 Prozent, als Nachfolger von Stefan Liebich.

Das FdS ist der einflussreichste Flügel in der Linkspartei, Zusammenschluss der Pragmatiker im Osten. Die Strömung hat gut 800 Mitglieder, Tendenz steigend. Am Samstag ist auch Dietmar Bartsch, prominentester Ost-Genosse, dem FdS beigetreten. Also alles bestens?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Thomas Bühler

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Linke will Druck machen

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Juni 2014

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Ja, dass gibt es auch noch, ein Interview mit Katja Kipping! Und so lesen wir von seltsamen Fragen und noch seltsameren Antworten. Wir erfahren von der Empörung das der Spiegel die Katja nicht gefragt habe, bevor er diesen Artikel über sie schrieb. Versteht sie darunter dass der Spiegel, oder auch eine beliebige andere Zeitung bei PolitikerInnen anfragen müsse, was diese denn bitte über jene bitte berichten dürfen? Reichlich naiv oder, denn da wäre es einfacher die Glaskugel zu bemühen.

Gerade bei PolitikerInnen welche, hier zitieren wir den Spruch: „Schneller lügen als ein Pferd laufen kann“ halten wir uns besser an die Zwiebel von Günter Grass! Da kommt auch unter jedem abgezogenen Häutchen eine andere Gruppierung und eine andere Meinung zum Vorschein, und das ganz besonders in der LINKEN. Heute hü und morgen hott. Vor vier Jahren gegen einen Kodex, heute für Denselben. Der pure Kampf um Macht und Geld!

Und über ein Verhältnis zu Sahra Wagenknecht wird geschrieben. Dieses sollten wir uns aber besser nicht ausmalen. Denn Personen welche gleich einen Storch im Salatfeld, weder rechts noch links schauend durch die Reihen auf Parteitagen wandeln, wobei die Nase nach Möglichkeit hoch oben über allen schwebt, sind sehr schwer darzustellen.  Aber ist ja auch egal. Jetzt will man also Druck machen – ausüben? Gegen wen? Die eigene Kritikunfähigkeit? Mit Sicherheit aber nicht um mehr Leistung von sich selber zu fordern.

Linke will Druck machen

Linken-Chefin Katja Kipping spricht im Interview über interne Querelen, eine Partei in Bewegung, Fragen des poitischen Stils und ihr Verhältnis zu Sahra Wagenknecht.

Frau Kipping, Sie und Herr Riexinger sind im Mai unangefochten als Parteivorsitzende wiedergewählt worden. Jetzt hört man von heftigen internen Anfeindungen über Dossiers und Verschwörungen. Kommt die Linke doch nicht zur Ruhe?

Es ist uns in den letzten zwei Jahren ganz gut gelungen, die Partei so zu stabilisieren, dass wir wieder Themen setzen und Debatten anstoßen können. Die Situation jetzt ist offenbar davon geprägt, dass Leute mit dem Ausgang der Wahlen auf dem Parteitag unzufrieden sind.

Und die setzen interne Dossiers der Sieger in Umlauf?

Mir wird da ein Papier angedichtet, das ich überhaupt erst nach der Veröffentlichung durch den „Tagespiegel“ zu Gesicht bekommen habe und das ich stilistisch absolut daneben finde. Auch meine beiden persönlichen Mitarbeiter haben das nicht geschrieben, Besonders empörend finde ich, dass der „Spiegel“ so etwas über mich verbreitet, ohne überhaupt vorher mit mir gesprochen zu haben.

Lassen sich die gegnerischen Positionen eigentlich auch inhaltlich, politisch definieren?

Das sehe ich nicht. Uns werden ja auch nicht konkrete politische und strategische Entscheidungen vorgeworfen. Es geht eher um Fragen des politischen Stils.

Quelle: Frankfurter Rundschau >>>>> weiterlesen

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Linke verspricht Klärung

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Juni 2014

LINKE-Spitze verspricht Aufklärung

Die Aufklärer

Jetzt also verspricht die LINKE-Spitze Aufklärung ? Womit denn ? Wird jetzt Baldrian als Schlafmittel verteilt oder bietet man den vorsätzlich Geschädigten etwas zu Rauchen an. Vielleicht kommen aber auch die Truppen der Bundeswehr zum Einsatz? Denn wer wird schon solchen Leuten vertrauen, welche seit Jahren jegliche Schweinerei in der Partei ignorieren und damit entsprechend die Verantwortung ablehnen? Und vor allen Dingen warum jetzt, so plötzlich, wo man viele Jahre versäumt hat auch nur eine menschliche Reaktion zu zeigen. Ist jetzt, da es einige der ganz „Großen“ erwischt hat, die Gefahr größer geworden dass euch der Laden buchstäblich um die Ohren fliegt.

Spätestens seit dem Jahr 2008 sind die Probleme innerhalb der Partei allen nicht unbekannt. Immer wieder hat eine der vielen Gruppierungen versucht eine Andere auf die Seite zu schieben, – der ganz persönlichen Vorteilnahme willen. Viele verließen die Partei und rund 200 Fraktionen in Stadt-, Kreis, oder Land flogen den Verantwortlichen um die Köpfe. Die verschiedensten Schiedskommissionen waren sehr mit ihren Paragraphen – und Satzungsjongleuren beschäftigt ihre Brötchengeber auch gegen die Gesetze eines geltenden Rechtsstaates entsprechend zu bedienen. Die verschiedensten Dossiers wurden verbreitet und immer wieder wurden neue Namen als Missliebig benannt.

Es war das wahrscheinliche Ziel, die Gesamtpartei in eine bestimmte Richtung zu schieben und in diesem Sinn sehen wird heute eine neue Welle der Generalsäuberung durch die Partei rauschen. Warum es jetzt zur Aufklärung kommen sollte wird vielen schwerlich zu vermitteln sein, da es über Jahre an der entsprechenden Ehrlichkeit gefehlt hat und den entsprechenden Zusammenhang aller Vorfälle heute kaum von jemanden mehr geleugnet werden kann.

Stehen doch heute noch Zivilprozesse gegen die Partei aus „Alten Zeiten“ im Raum, wobei die Partei durch Verschleppung der Termine glänzt, anstatt den Willen zur Aufklärung an dieser Vergangenheit offen anzuzeigen. Musste sie doch schon in erster Instanz eine Niederlage kassieren. Ein Versprechen für Aufklärung Sorge zu tragen sieht also anders aus und es wäre hier vielleicht auch der Ausspruch von einer wissentlich verweigerten Hilfeleistung nicht unangebracht. Im Gegenteil, die Partei hinterlässt immer mehr den Eindruck dass ihr unmündige Fahnenschwenker wichtiger sind als Personen welche sich aktiv einbringen.

So lesen wir denn heute auf Facebook interessante Debatten über den gestrigen Artikel von Halina Wawzyniak bei Cicero wo bei wir immer auch von  „Unverbesserlichen“ lesen, bei denen nicht ist, was nicht sein darf.

W.  H. : Cicero ist eine reaktionäre Zeitung, die auch zur „Neuen Rechten“ Kontakte unterhält. Artikel dieser Zeitung sollten wir nicht teilen, noch sollten Linke dort ein Interview geben! Ähnlich verhält es sich mit der Zeitung „Junge Freiheit“.

R.  D. : Nein W.  H. : Hier geht es nicht um die Zeitschrift. Hier geht es um den Inhalt des Artikels und den muss man einfach so wie er ist akzeptieren. Akzeptieren als richtig wohl gemerkt. Was Halina schreibt ist Tatsache und das ist dir auch bewusst. Wenn ich mich richtig erinnere, warst du doch auch jemand, der den offensiven Aufruf zum Satzungsbruch in Rheinland Pfalz durch Katja und Bernd verurteilt hat. Das damals von beiden gezeigte Verhalten war eines, das von Halina hier als, in dieser Art unzulässiges machtorientiertes Verhalten, angeprangert wird. Ich teile die Ansicht von Halina Wawzyniak ohne wenn und aber. Schade ist nur, dass es erst eines prominenten Opfers auf Bundesebene bedurfte, bevor dieser richtige Aufsatz erscheint. Denn die aufgezeigten unmenschlichen Handlungen gibt es so seit Jahren in den Landesverbänden.

W. H. : Genossin Katja Kipping hat sich öffentlich von diesem Papier distanziert und Strafanzeige gegen die Verbreiter dieser Meldung gestellt. Die Existenz eines solchen Papiers war ihr nicht bekannt. Warum sollte man ihr nicht glauben- aber dafür aber anderen.

R.  D. : Ja W. nur hier lebe ich nach der alten Weisheit meine Oma, die damit immer gut gefahren ist. Wer einmal Lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.

J.  L. : Der Genossin Katja Kipping glaube ich erst wenn sie dagegen klagt und gewinnt! Was ist aber wenn sie verliert? Sollte sie dann nicht zurücktreten und die Partei verlassen?

F.  S. : In der Partei die LINKE, geht es doch überall so zu, je näher der Futtertrog rückt umso rücksichtsloser das Benehmen! Um die Sache geht es in dieser Partei doch nur den wenigsten!

R.  D. : Genau das ist so Frank und ein super Verbrecher ist der, der die Wahrheit Lüge nennt um sich selbst zu berreichern. Und das ist es was Halina anprangert.

W. H. : http://www.jungewelt.de/2014/06-13/033.php

J.  L. : Es wird durch ständiges Dementi nicht besser. Was jetzt passiert ist ausschlaggebend!

J.  L. :…. selbst zu bereichern? Da kenne ich aber einige Verbrecher!

R. D. : Was Dementis wert sind, haben wir doch vor Ort zur Genüge erlebt. Wenn es um das eigene Sein geht, wird gelogen bis sich die Balken biegen. Keiner von uns sagt, dass die Vorsitzenden schuldig sind. Nur die Vorwürfe sind da und ich persönlich halte sie nach eigenen Erfahrungen mit beiden für nicht unmöglich.

Der Link zum Neuesten Strategiepapier: >>>>> HIER <<<<<

Der Linke zur „Analyse der Gegenkräfte“  >>>>> HIER <<<<<

LINKE-Spitze verspricht Aufklärung

Kipping und Riexinger um Beruhigung der aufgeheizten Lage bemüht

Die Führung der Linkspartei bemüht sich um die Befriedung parteiintern ausgebrochener Auseinandersetzungen.

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger am Donnerstag ihren Willen zur Aufklärung von Vorwürfen deutlich gemacht, in denen es um die angeblich geplante Ausschaltung politischer Kontrahenten auf Seiten der sogenannten Reformer in der Bundestagsfraktion der LINKEN geht. »Wir wollen aufklären und zudem vermeiden, dass sich so etwas wiederholt«, so die Parteichefs. Gemeint ist ein Papier, in dem es um Postenverteilung in einer künftigen Fraktion, um inakzeptable und »zu schützende Personen« geht. Nach Erscheinen eines »Spiegel«-Berichts war eine der unter »No-Gos« auftauchenden Politikerinnen, Halina Wawzynika, Anfang Juni als stellvertretende parlamentarische Geschäftsführerin zurückgetreten.

Quelle. Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Author SMSGT JOHN P. ROHRER, USAF

This work is in the public domain in the United States

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Linkes Schiedspersonal

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Februar 2012

Das Linke Schieds – oder Schiess – gericht

Bildergebnis für Wikimedia  Commons Bilder Hilde Benjamin

Das alles haben die Häutigen gut gelernt von Hilde Benjamin, sitzen ja auch alle in der SED

Zuerst einmal möchten wir uns für die Zusendung des Zeitungsartikel aus Gießen bedanken. Es ist schade das die Vorkommnisse um die Schiedskommissionen vielfach nur regional behandelt werden. Diese Dinge gehören wie viele andere Mauscheleien in der Partei in die große Öffentlichkeit und wir freuen uns über jede Zuschrift denn nur aus der Masse lassen sich entsprechende Schlüsse ziehen.

So ergibt sich aus der Gänze der Entscheidungen vom 12. 02. 2012 der Anschein als wäre die BschK in Berlin dem alten Auszählreim aus Kinderzeiten gefolgt welcher da lautet: „Ene meene Muh.. und raus bis Du“. Entscheidungen, welche vielleicht zufällig in die Karnevalzeit fallen, aber auch den Eindruck einer sogenannten Schnapsidee nicht entbehren. Ist es möglich das eine Gliederung der Partei für ihre Entscheidungen genau das in Anspruch nimmt für das sie auch programmatisch antritt? „Das Recht auf Rausch“, weit ab der Heimat im Bonner Hilton. Die Entscheidungen könnten als Hinweis darauf gewertet werden.

Wo sonst und in was für einer anderen Partei hat der Wähler/in, sprich Bürger/in, jemals zu vor von soviel geballter Unwürdig- und Unfähig-keit gehört? Diese Gebaren spiegeln sich in den Besetzungen der verschiedensten Landesschiedskommissionen wieder in welchen sich juristische Laienspielgruppen in der perversesten Art und Weise anmaßen über Erwachsene Mitgenossen/innen zu urteilen und zu richten! Die Mittel der geistigen Vergewaltigungen reichen von vorsätzlichen Fristverschleppungen über das ignorieren und die Nichtanhörung von Zeugen, als auch an der vom Grundgesetz zugelassenen freien Wahl der Verteidiger, bis hin zur Anhörungspflicht der Nationalhymne der ehemaligen DDR. Das ganze könnte man auch als Psychoterror bezeichnen.

Ihrer eigentlichen Aufgabe, die der Vermittlung zwischen den streitenden Lagern, „zumeist von oben nach unten“ können diese Kommissionen aufgrund ihrer fehlenden Sachkenntnisse in der politischen Auseinandersetzung und der Abhängigkeit von „oben“ in keinem Falle nachkommen. So sind der Willkür keine Grenzen gesetzt und die ausgesprochenen Ausschlüsse basieren auf einer massiven Verletzung staatlich garantierter Grundrechte so wie unter anderen das negieren der Presse- und Meinungs-freiheit.

Anstatt solcherart Kommissionen mit gestandenen Vorbildern aus dem täglichen Leben zu besetzen, scheinen diese Einrichtungen zu einem Tummelplatz von in der Gesellschaft ansonsten gestrandeten Außenseitern zu verkommen. Sprichwörtliche Ratten und Mäuse fressen hier ein Parteischiff von innen leck.

In der Bundesschiedskommission sieht es nicht viel besser aus. Konnte man erst den Eindruck bekommen von einem in seiner Herrenart arroganten filbingernden Richter Thomeè befreit worden zu sein, werden auch heute wieder die Eindrücke einer gewissen Obrigkeitshörigkeit bestätigt. Ein Zusammenspiel zwischen den verschiedensten Landesvorständen und der Kommission ist nur allzu offensichtlich. So wie zum Beispiel zuvor das zusammen Spiel zwischen den Nachbarstädten Oberhausen/Bottrop und Duisburg was heißt, Landesgeschäftsführer NRW Blocks und Thomeè. Heute sehen wir das gleiche Spiel zwischen Saarbrücken und Berlin und den äußerst wankelmütigen Entscheidungen.

Anders lassen sich die an Schildbürgerstreiche erinnernden Urteile nicht erklären. Das ganze ist heute auch im Zusammenhang mit dem in Bayern aufgetauchten Dossier „Analyse der Gegenkräfte“ zumindest für die vom Ausschluss betroffenen logisch erklärbar. Wäre eine Partei interessiert diese Vorwürfe zu entkräften würde sie sich ernsthaft bemühen die Urheber dieser Arbeitsanleitung (was nicht schwierig sein dürfte) zu finden um die Quelle offenzulegen. Scheinbar versucht man aber das Ganze in der Hoffnung zu verschweigen das dort Gras darüber wachsen möge.

Wir werden dieses Schriftstück aber immer wieder hervorholen und das Thema am Leben erhalten, denn es spiegelt exzellent die Arbeitsweise auch der Schiedskommissionen wieder. Wir sind sicher das eines Tages auch die Medien auf diesen einmaligen Skandal aufmerksam werden. Es ist alles nur eine Frage der Zeit und es fällt auf das Parteien erst richtig auf das Maul fallen müssen bevor die Einsicht auf gemachte Fehler zur Sprache kommen. Die FDP läßt hier eindringlich grüßen.

Hier der Artikel aus der Gießener Allgemeine wobei wir uns nicht anmaßen über Recht oder Unrecht der einen oder anderen Seite zu entscheiden. Nur der Ablauf ist so ziemlich immer der gleiche so das eine Verhandlung samt der gemachten Vorwürfe immer wieder kehren.

Ausschluss abgelehnt: Janitzki bleibt in der Partei „Die Linke“

Gießen/Berlin (mö). Michael Janitzki bleibt Mitglied der Partei »Die Linke«. Die Bundesschiedskommission lehnte am Sonntag einen Parteiausschluss des pensionierten Berufsschullehrers in Berlin ab.

Dies bestätigte Janitzki am Dienstag auf Anfrage, nachdem Fraktionschef Jonas Ahlgrimm die Presse bereits am Montagabend über die Entscheidung des höchsten Schiedsorgans der Linken informiert hatte. Dabei übte Ahlgrimm deutliche Kritik an dem Beschluss der sechsköpfigen Kommission, die laut Ahlgrimm mit fünf zu eins Stimmen gegen den Ausschluss votiert hatte. Janitzki habe in der Partei »eben sehr mächtige Freunde«, sagte Ahlgrimm.

Grund für den vom Kreisverband beantragten und von der Landesschiedskommission zunächst bestätigten Parteiausschluss des langjährigen Gießener Fraktionschefs war dessen Kandidatur auf einer konkurrierenden Liste. Bekanntlich hatte Janitzki, nachdem er vor der letzten Kommunalwahl nicht für einen aussichtsreichen Listenplatz nominiert worden war, zu Beginn des Jahres 2011 die neue Liste Linkes Bündnis quasi über Nacht aus der Taufe gehoben. Sie ergatterte bei der Wahl im März dann einen Sitz, den Janitzki selbst besetzt. Mittlerweile hat sich der 71-Jährige mit der Bürgerliste zu einer Fraktion zusammengeschlossen, die auch im Magistrat vertreten ist.

Quelle: Gießener Allgemeine >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    Berlin, DDR-Frauenkongress, Hilde Benjamin Info non-talk.svg

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