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RENTENANGST

Schluss mit Sexismus !

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Februar 2013

Erkennen, meiden, vertreiben

So langsam reicht es mir. Ich habe die Nase gestrichen voll von dieser Sexismus-Debatte. Immer wollen diese armen Frauen vor den Männern in Schutz genommen werden. Von Heute an wird der Spieß umgedreht. Wir Männer gehen auf die Barrikaden und werden uns gegen die erdrückende Übermacht der Frauen wehren.

So ziemlich als Erstes wurde diese Frauenpower natürlich auch innerhalb der FDP zur Kenntnis genommen und als Wellenbrecher baute sich Dirk Niebel schützend vor die Männerwelt auf. Er verurteilte die Einseitigkeit dieser Debatte und bemerkte das es auch Männer gebe welche von den Frauen verfolgt werden. Ich hoffe flehentlich das er hierbei nicht an unseren urdeutschen Guido dachte?

Dirk Niebel, ja den kennt sicher jede Frau in diesen Land. Dieser Minister, welcher ein Ministerium übernahm welches er an und für sich abschaffen wollte. Hm, anderseits, in welch einen Ressort als in der Entwicklungshilfe lässt es sich besser Reisen? Das ist in etwa so wie Nikolaus spielen einmal im Jahr bei den Hartz 4 Empfängern. Niebel darf das jeden Tag und das auch noch ohne private Kosten! Die vielen Frauen dort, auf den Empfängen, welche ihn regelrecht bedrängen auch einmal Gelder ohne die Rückverpflichtung zum deutschen Waffenkauf zur Verfügung zu stellen. Da kann sich Mann schon bedrängt fühlen.

Immerhin, ein selbständiger Job ohne beständig seinen Chef Guido hinterherlaufen zu müssen, denn vorneweg, geht nicht, wäre viel zu gefährlich.

Wie Mann sich vor feindlichen Übergriffen durch die Frauen entsprechend zur Wehr setzen kann wird hier in einigen Sätzen erklärt:

Erkennen, meiden, vertreiben

 Die Frau erkennen

 Der Rock: Schlauchförmiges Kleidungsstück. Begegnet dem FDP-Politiker vor allem bei den Männern der Piratenpartei. Aber Achtung: Auch die F. trägt Rock. Das Lexikon Wikipedia schreibt: „Er wird von der modernen Frau stimmungsabhängig eingesetzt und unterstützt die feminine Ausstrahlung.“ Doch wie unterscheidet man Piraten von Frauen? Faustregel: „Schwarz ist das Piratensegel/Die F. mag’s farbenfroh und edel.“

 Die Hüfte: Bündelt die hypnotischen Kräfte der F. Schwingt wie eine Kobra. Rechts, links. Rechts, links. Ist das Opfer auf diese Weise erst einmal in Trance versetzt worden, kann seiner absoluten Hilflosigkeit nur noch durch den Beistand Dritter entgegengewirkt werden.

 Das Kind: Was Robin für Batman ist, stellt das Kind für die Frau dar: einen steten Begleiter und eine devote Hilfskraft. Durch wiederholtes Schreien und Weinen versucht das Kind den weichen Kern im Manne anzusprechen und ihn zur F. zu locken. Bleiben Sie standhaft wie Odysseus bei den Sirenen. Stopfen Sie sich Wachs in die Ohren, stecken Sie beide Finger tief hinein oder durchstechen Sie sich das Trommelfell mit einem Bleistift.

 Die Frau meiden

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle      :     Kartencenter und Fanshop am Millerntor vor dem Umbau 2007/08

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Afrika neu denken

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Januar 2011

Sie steht seit Jahren in der Kritik

File:Gunilla Carlsson.Dirk Niebel 1c399 0343.jpg

und ihr neuer Minister Dirk Niebel krönt eine Institution welche er an und für sich abschaffen wollte: Die Deutsche Entwicklungshilfe. Aber so ist das Leben der Politik nun einmal, bevor der ehemalige Generalsekretär einer kleinen Randgruppenpartei ohne Job außen vor bleibt, ändert er besser seine Einstellung. Nach vier Jahren , wenn der Posten neu besetzt wird ergibt sich ja eine neue Möglichkeit die Abschaffung diese Ressort zu fordern. IE

Krise und Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit von Mussie Habte.

Die Bilanz von fünf Jahrzehnten Entwicklungspolitik für Afrika könnte verheerender kaum sein: Trotz gewaltiger Summen, die jahrelang geflossen sind, sind die Fortschritte, die auf dem Kontinent im Kampf gegen Armut und Unterentwicklung erzielt wurden, alles andere als erfreulich. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit hat es nicht vermocht, grundlegende ökonomische und politische Entwicklungen in Afrika in Gang zu setzen; der Kontinent leidet weiterhin unter strukturellen chronischen Problemen, zu denen Bürgerkriege genauso zählen wie die massive Ausbreitung der HIV/Aids-Pandemie, die weltweit höchste Säuglingssterblichkeitsrate und eine allgemein mangelhafte Gesundheitsversorgung sowie Bildungssysteme, die sich durch die weltweit niedrigste Alphabetisierungs- und Einschulungsrate auszeichnen. Hinzu kommt die wirtschaftliche Unterentwicklung, durch die der Kontinent nur wenig attraktiv ist für Investoren und die Produktion von Gütern vor Ort – während internationale Konzerne weiterhin gerne die dortigen Rohstoffe abbauen und exportieren. Bis heute dominiert daher die Sorgenkind-Metapher den Duktus internationaler Organisationen und westlicher Medien.

Manche Ursachen der negativen Erfahrungen mit der Entwicklungshilfe reichen bis in die Kolonialzeit zurück. Damals rechtfertigten beispielsweise die Briten ihre Herrschaft in Afrika, indem sie sich einen doppelten „Auftrag“ zuschrieben: zum einen als politischer Vormund, der die untergebenen Völker zu schützen, anzuleiten und zu disziplinieren hat; zum anderen als Agent der ökonomischen Entwicklung, der sich Produkte aus Ländern einverleibt, die in der globalen Arbeitsteilung auf unterster Stufe stehen. In – zumindest mit Blick auf die Wortwahl – gemäßigter Form wird davon auch heute noch die Logik der Entwicklungszusammenarbeit bestimmt. Vor diesem Hintergrund sollen Sinn und Zweck der Zusammenarbeit kritisch hinterfragt werden: Warum schafft es der Kontinent trotz Milliardenzuwendungen aus dem Ausland nicht, eine nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen? Die Frage stellt sich umso dringlicher, weil es in anderen Regionen – in Asien oder Lateinamerika –, die ähnlich gelagerte Probleme hatten, besser gelungen ist, Armut und Unterentwicklung zu bekämpfen.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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