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Mein Abend in Dillingen

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Juni 2013

Mein Abend in Dillingen mit Sahra und Yvonne

Datei:YvonnePloetz20.jpg

von Albert. S.

Da wurde das Saarland Wochen zuvor auf einen wichtigen Termin aufmerksam gemacht und selbst ich reiste von außerhalb an, runde 1 1/2 Stunden Fahrtzeit, um mir dieses Großereignis anzusehen.

Was wurde uns Zuhörern geboten? Alltägliches Geschwätz welches ich auch außerhalb der Partei jeden Tag zu hören bekomme, wenn ich es denn hören möchte. Innerhalb eines erlesen Kreises von über den Daumen rund 70, enthusiastisch, verzückten ZuhörerInnen. Kritische Nachfragen, ein Hinterfragen der steilen Thesen? Nichts da.

Zu sehr schwebte über allem der Verdacht einer sorgfältig geplanten Verkaufsveranstaltung. Nein nicht im Sinne eines „Eingesperrt“ sein, wie auf einer Butterfahrt, das nicht. Aber ich wurde die ganze Zeit über den Verdacht nicht los, dass der Zwecks auch hier nur die Mittel heiligt. Vor allen Dingen da meine Thesen, welche ich zuvor aufstellte nicht entkräftet wurden. So war ich dann auch die meiste Zeit gedanklich damit beschäftigt den Kommentator „Auch ein Leser“ unter den Anwesenden auszumachen, ich hätte das glänzen in seinen Augen gerne persönlich gesehen..

Warum keine Wahl- sondern eine Verkaufsveranstaltung? In einer Wahlveranstaltung wird versucht im besonderen die Unbekannten, die Neu – Anwesenden für sich, die Partei zu gewinnen. Dieses Gefühl des mich umgarnen wollen kam bei mir nie auf. Nicht ein einziger hat versucht einen Kontakt, ein Gespräch aufzubauen. Alle waren außerordentlich mit sich selber und untereinander beschäftigt. Niemand hinterließ den Eindruck sich um Wähler zu bemühen, was ja der eigentliche Sinn von Wahlveranstaltungen sein sollte. Im Gegenteil man kam sich ein wenig als Störer vor. Aber nun, vielleicht war ich auch mit falschen Erwartungen gekommen.

Da ich zwar auch Mitglied in der Partei aber nicht Saarländer bin, war es unmöglich für mich, ein entsprechendes Wohlgefühl zu entwickeln. Man kannte zwei – drei Leute vom Ansehen, aber die Alten von früher, aus den Aufbauzeiten, mit denen man dann und wann in Kontakt kam und dann auch ein, zwei Gläser miteinander trank, waren nicht anwesend. Aber vielleicht war ich einer der wenigen Alten welche es schon zu lange in der Partei ausgehalten haben. Ein Saurier unter den Anwesenden?

Auch Mitglieder aus dem Landesvorstand, oder Landtagsabgeordnete waren fast gar nicht präsent und mögen damit eine tiefe Zerstrittenheit in dieser Partei andeuten. Solch ein Termin der lange zuvor angekündigt wurde, auch für die Plakate wurde gewiss reichlich investiert, und die Spitzen der Saar-Partei abwesend. Mich überkam das Gefühl als wenn dieses ein stiller Protest gegen diese Verkaufsveranstaltung und ihre Protagonisten war. Da habe ich bei ähnlichen Events in anderen Parteien schon andere Erscheinungsformen kennengelernt.

Auch das Wagenknecht und Ploetz für diesen Abend ihren Verpflichtungen als Mandatsträgerinnen im Bundesparlament unentschuldigt fernblieben, also schwänzten, blau machten, ist schon der Hinweise eines doch sehr geringen Respekt den Wählern gegenüber. Solch ein Verhalten macht mich dann doch nachdenklich und lässt mich zweifeln noch in der richtigen Partei meine Mitgliedschaft zu halten.

Fotoquelle: Die Linke Fraktion Bundestag

Ein schöner Screenshot von Facebook >>>>> HIER <<<<<-

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Quelle Eigenes Werk
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Linker Rastplatz Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Oktober 2012

Das wahre Lebebn auf einen Rastplatz an der Saar

Gleich geht es zum Parkplatz

Oho, das ist aber einmal eine treffende Satire welche wir heute in der Saarbrücker – Zeitung über DIE LINKE des Saarland lesen können. Wurde doch jetzt bekannt dass das Saarland als wichtiger Rastplatz und nicht nur als Abstellplatz anerkannt worden ist.

Als besonderes Vorzeigeobjekt unter den Rastplätzen gilt nun der Dillinger Ökosee welcherzur Regulierung des Hochwasser angelegt wurde. Dieser wurde speziell mit Flachwasserzonen eingerichtet um so auch den politischen Nichtschwimmern in der Partei einen gefahrlosen Aufenthalt in der parteieigenen Fäkalien-brühe zu ermöglichen. In solch einer Brühe wären die Schwimmer ansonsten zu stark bevorteilt, da sich die festen Formationen automatisch an der Oberfläche bewegen.

Besonders auffällig treten nun auch die Zugvögel aus den Osten in Erscheinung, welchen es zwar an Farbtupfern fehlt, die dafür aber um so stärker versuchen die alten Gewohnheiten in ihrer neuen Umgebung einzubringen. Sie stoßen dabei aber auf den erbitterten Widerstand der alten Graureiher welche mit aller Macht um ihre Pfründe kämpfen und den ihnen angestammten Platz mit all denen ihnen eigenen Finessen verteidigen. So fällt es schon den aufmerksam beobachtenden Vogelkundlern auf, dass viele von diesen Grauen zwar nicht mehr abheben können, es aber gewohnt sind sich mit ihren scharfen Krallen- und Schnabel -Hieben immer noch Respekt zu verschaffen.

Als nur allzu zerstörerisch könnten sich hier die Kormorane erweisen welche in ihrer unendlichen Fressgier die Fischbestände in kürzester Zeit gefährlich dezimieren könnten. Dafür ist aber mit Sicherheit schon die Errichtung einer innerparteilichen Tafel im Gespräch, um auf diesen Weg mit einen entsprechenden Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen zu können.

So werden wir in nächster Zeit vermehrt die aufmerksamen Beobachter der anderen Parteien, bewaffnet mit guten Ferngläsern, in die Umgebung der neugeschaffenen Parteizentrale beobachten können. Ist es doch ein vollkommen ungewohntes Bild LINKE in freier Wildbahn betrachten zu können. Hielten sie sich doch bislang überwiegend der Öffentlichkeit fern und betraten erst mit dem verlassen ihrer Hinterzimmer zu später Stunde die Szene.

Vermisst wird aber im besonderen die ansonsten unter den Gefiederten vorherrschende Farbenpracht. Das monotone Grau überwiegt. Versucht ein bunter Vogel einmal durch die Balz auf sich aufmerksam zu machen wird er vor allen Dingen von den Altgrauen sofort weg gebissen. Den Alten dagegen reicht das altbekannte Rotlicht als Animation vollkommen aus. Das Putzen und Schmücken schaffen sie sowieso nicht mehr und das Stolzieren gleicht hier eher gerupften Hähnen welche auf den Kochtopf warten.

So machen sich die Ornithologen nun Sorgen um die Einheimischen Wald- und Feldvögel, welche arg gerupft, immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden. Die augenscheinliche Verpackung  wird wichtiger als das Inhaltliche.

Ein wenig Schminke, stramme Haltung.
Jetzt noch der Wachs zwecks Ausgestaltung.
Zum essen Hummer, Kaviar.
So kennt sich LINKE Schickeria.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    : Wikipedia – Author Ralfdix

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Wahlkreisliste Saarlouis

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Februar 2012

Wahlkreis Saarlouis

Datei:Wahlkampf 2012 DIE LINKE, Dillingen.jpg

Die Wahlkreisliste Saarlouis wurde am heutigen Samstag in Dillingen / Römerhalle gewählt. Beginn der Versammlung 10:30 Uhr. Anwesend waren zwischen 174 – 197 von rund 500 Mitglieder.

Nach einer Ablehnung des schriftlichen Antrag von Helmut Ludwig auf eine geheimen Wahl des Wahlkörpers wurden die folgenden Positionen offen gewählt:

-Versammlungsleitung
-Mandatsprüfungskommission
-Wahlkommission mit Marc Schimmelpfennig und Harald Schindel

Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse:

Platz 1  Lafontaine von             174 Stimmen      160 = ja            9 = nein          5 = ent.

Platz 2  Dagmar Ensch-Engel   120 Stimmen
Martina Kien                              29
Careen Toplugdic                      27

Zu Platz 3 gab es  Anträge einen Mann zu wählen

In seiner Gegenrede machte der Sitzungsleiter Bierbaum darauf aufmerksam das damit die Bundessatzung gebrochen und die Wahlgänge in Neunkrichen und Saarbrücken untergraben würden, wodurch letztendlich
im besonderen der Kandidat Nr.1 Lafontaine beschädigt würde. Nach mehreren Hinweisen gab es auch Reden welche auf das „Chinesenficker“ Urteil des OLG gegen Ensch-Engel reflektierten.

Platz 3 wurde dann tatsächlich als Männerliste ausgewiesen ! Bierbaum: „Es entfallen hier die Enthaltungen“ auf dem Stimmzettel.

Schumacher                     90 Stimmen
Dietmar Bonner                56
Dirk Scholl                        21
Michel                              10

Anmerkung der Berichterstatter:

Partei kritische Rede des Dirk Scholl gegen die Wahl von Ensch-Engelen und das Ignorieren der Dagmar Trenz, aus dem KV Saarbrücken

Platz 4    Dietmar Bonner    55  Stimmen
Spröttke                              52 Stimmen
Lenhard                              35 Stimmen

Gewählt wurde mit einen roten Plastikbehälter welcher geschlossen und einem Schlitz versehen war.

[youtube 6pA7oh-2xok&feature=youtu.be]

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Grafikquelle   :

Gruppenaufnahme in Dillingen, vor dem Fraktionsmobil / 12. Februar 2012

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Urheber Okami-san / eigenes Werk

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