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RENTENANGST

Onkel Gregors Ahnungen

Erstellt von DL-Redaktion am 10. September 2013

„Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!!“ ?

Oh weh, hat der Gregor Gysi in eine Glaskugeln geschaut, oder hat ihn die Realität eingeholt? So hat er bestimmt die letzten Zahlen gelesen welche für seine Partei vorausgesagt werden. Für die  Landtagswahlen in Hessen im besten Fall um die vier Prozent und für Bayern werden auch nicht mehr prognostiziert. Denk er wohl an Wilhelm Busch welcher einmal schrieb: „Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!!“ ?

Da bringt es dann letztendlich recht wenig wenn bei der Bundestagswahl wirklich acht Prozent erreicht werden sollten. Die Linke bricht mehr und mehr an der Basis zusammen und diese ist das Herz einer jeden Partei. Das spürt er am besten wenn er jetzt im Wahlkampf über Land fährt und der Zuspruch bei weitem nicht mehr so vorhanden ist wie noch vor vier Jahren. Das ist der Fall nicht nur im Saarland und Hessen sondern sogar im Osten des Landes wo auch ein starker Rückgang für die Partei verzeichnet wird.

Das scheint auch der überwiegende Grund für die letzten Anbiederungen an eine Regierungsbeteiligung zu sein. Es ist spürbar das der Linken weitere vier Jahre, angefüllt mit leeren Versprechungen, noch mehr schwächen würde. Irgendwann möchte schließlich der Wähler Taten sehen. Denn wie heißt es so schön. „Der Spatz in der Hand, ist immer noch besser als eine Taube auf den Dach“.

So scheint man auch nicht bemerkt zu haben dass das Pfund mit den Gewerkschaften in der Politik nicht zieht. Diese sind schließlich in erster Stelle ihren Beitragszahlern gegenüber verpflichtet und hier gilt dann der gleiche Spruch. So werden und haben sich die Spitzen der Gewerkschaften immer mehr den jeweiligen Regierungen zugewandt, da nur über den jeweiligen Machthaber eventuelle  Vergünstigungen möglich sind.

„Ich ahne, dass wir die Nato nicht auflösen werden“

 Linke-Fraktionschef Gregor Gysi will die Hoffnung auf die SPD nicht ganz aufgeben

taz: Herr Gysi, Sie reden seit drei Monaten gerne über Rot-Rot-Grün. Es gibt schon SPD-Politiker, die sagen, Sie sollen mit diesem Stalking aufhören. Beeindruckt Sie diese brüske Abfuhr?

Gregor Gysi: Ach, gar nicht. Ich fühle mich als Oppositionspolitiker im Bundestag durchaus wohl. Aber wenn Schwarz-Gelb am 22. September keine Mehrheit hat, dann müssen SPD, Grüne und wir doch zumindest erklären, weshalb wir unsere Mehrheit nicht nutzen. Da tut sich die SPD deutlich schwerer als wir. Wir sind gesprächsbereit, die SPD ist es nicht.

Jetzt hat die eher linke SPD in Hessen Rot-Rot-Grün dort ausgeschlossen. Ist Rot-Rot-Grün nicht nur eine Fantasie der Linkspartei?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:

Autor  — Ralf RoletschekEigenes Werk

 

  • CC BY 3.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:13-06-10-dosb-wahlhearing-vorauswahl-03.jpg
  • Erstellt: 10. Juni 2013

 

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