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Linkes Sammelsurium

Erstellt von DL-Redaktion am 25. September 2011

Das große Dilemma der Linken

Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt gegeben, war es nur ein sehr kleiner Kreis von Insidern welcher der Einladung des KV Saarlouis zu einer Mitgliederversammlung des Gemeindeverband Rehlingen – Siersburg ins Gasthaus Saartal in Mechern-Niederau gefolgt war.

Als Teinehmer an der Versammlung werden hier nur Schumacher und Bonner namentlich genannt, und ein jeder wird verstehen das wir hier an erster Stelle unsere Informanten aus der Versammlung schützen und darum die Einzelheiten nicht offenlegen werden, sondern die offiziellen Bekanntmachungen abwarten.

Im Gegensatz zu den in Siersburg anwesenden  Partei  Protagonisten ist es auch ausreichend wenn diese sich selber für sehr wichtig nehmen. Da braucht man als Berichterstatter nicht auch noch solche politische Restposten in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Mit anderen Worten, ein jeder kann sich ausrechnen wie die Sache dort ausgegangen ist, da die Auswahl an ca. einer Hand abzählbar war.

Da geschah am letzten Freitag in einem Luxushotel Saarbrückens wichtigeres, wo sich selbst für LINKE Mandatsträger der saarländischen Landtagsfraktion überraschend, die Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Länder zu einer ersten Klausurtagung trafen. Gemunkelt wird, dass hier auch die Personalie Sahra Wagenknecht vorrangig Inhalt der Gespräche war. In den Nachrichten des Saarländischen Fernsehens wurde über diese Sitzung berichtet. Einen Ausschnitt findet man >>HIER<<.

Passend zu all diesen Mischmasch lasen wir dieser Tage einen Kommentar im Stern über den Ausgang der Berliner Wahlen. Zu den LINKEN äußerte sich der Kommentator wie folgt:

Das Dilemma der Linken

Die Linke tritt auf der Stelle: Keine Überraschung bei einer Partei, die lieber sanft mitregierte, als für politischen Fortschritt in ihrem Sinne zu kämpfen. Sie muss schon froh sein, von den Wählern nicht noch härter gedeckelt worden zu sein. Ihre Führung sollte sich jetzt mal der Frage stellen, wie viele ihrer früheren Wähler längst wieder auf dem Weg zurück zur SPD sind. Junge Wähler hat die Linke nicht, die alten Genossen aus DDR-Zeiten sterben allmählich weg. Vielleicht versucht es die Linke jetzt einmal mit einer Führung, die statt interner Streiterei neue, zeitgerechte Inhalte bietet und keine Liebesbriefe an Fidel Castro schreibt.

In einem zweiten Punkt ihres Wahlverhaltens verdienen die Berliner indes nicht nur Lob, sondern Bewunderung: Wählten die Piraten mit Hauruck in eine parlamentarische Existenz. Warum? Weiß niemand, weil niemand bisher erfahren hat, für was die Piraten dort kämpfen werden. Das atmet einen Hauch Revolution, mit politischem Pragmatismus hat das wenig zu tun.

Quelle: Stern >>>>> weiterlesen

Ein entsprechendes Interview mit Oskar Lafontaine  wurde auch im Stern abgedruckt.

Er behauptet in diesem Interview dass 12.000 ehemalige LINKE Wähler die Piraten gewählt haben und es verwundert schon dass auf Fragen nach einer Begründung nur mit Allgemeinplätzen  geantwortet wird. Festzustellen wäre hier dass die Partei in den meisten Fragen einfach nicht wahrzunehmen ist und wenn, dann den außerparlamentarischen Organisationen nur gemächlich hinterherläuft.

Als nachhaltiges Beispiel erwähne ich hier die Aktion von Campact über welche wir noch in der letzten Woche unter dem Titel „Pakt mit den Reichen“ innerhalb eines Artikels berichteten. Inhalt war das Schweiz – Deutsche Steuerabkommen. Nachdem Campact bereits zig-tausend Stimmen über einen Protest gesammelt hatte sprangen auch die Linken auf einen lange bereits abgefahrenen Zug auf. Und dieses einmal mehr mit nichtssagenden dumpfen Presseerklärungen welche weniger aussagen als das Papier wert ist. Mit einer solchen Arbeitsweise lassen sich in einer offenen Gesellschaft heute keine Mehrheiten mobilisieren.

>> HIER << nachlesbar das Interview.

IE

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Grafikquelle   :   Wolfgang Schumacher

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