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RENTENANGST

Biskys Spinner Ideologen !

Erstellt von DL-Redaktion am 1. September 2011

„So erleben Sie den typischen Genossen?

File:Konferenz Willkommen zu Hause? - Situation der Roma in der EU - Lothar Bisky (2).jpg

In einem, der Zeitung „Tagesspiegel“ gegebenen Interview spricht der ehemalige Vorsitzende klare Warnungen vor „ideologischen Kämpfen“ aus und fordert  eine Verjüngung der Parteispitze. Beifall bekommt er hierfür natürlich aus dem Osten vom Berliner Landesvorsitzenden Klaus Lederer und Brandenburgs Linken Boss Thomas Nord.

Innerhalb dieses Interview lesen wir zum Beispiel folgende Passage und wir zitieren:

„Kürzlich haben Sie erklärt, bei den Linken führten zu viele „Ideologie-Ajatollahs“ das Wort. Können Sie das erklären?

Viel zu oft dünkt es die Genossen, sie seien besser und klüger als andere, als wären sie ein kleiner islamischer Rechtsgelehrter. Oder wie ein Lin Biao, der die Lehre Mao Tse Tungs auslegt – und immer weiß, was der große Vorsitzende meint. Oder die in den Schriften Rosa Luxemburgs nachweisen, dass man immer schon besser oder klüger denkt als der oder die jeweils andere.“

Mit diesen Sätzen kommt Bisky direkt auf den Kern der Sache zu sprechen und kann damit nur überwiegend Gruppierungen aus dem Westen des Landes gemeint haben, welche wir auch namentlich hier benennen könnten. Solange es in dieser Partei Gruppen von Kommunisten und Sozialisten möglich ist, Demokraten als Antis zu beschimpfen und der Partei zu verweisen kann sie ihren Anspruch als einer demokratische und pluralistische Partei nicht genügen.

Diese Vorkommnisse sind nachweislich passiert und es geschieht auch heute noch und was noch schlimmer ist, die ausführenden Narren sind immer noch aktiv und treiben die Partei weiter und weiter auf den Abgrund zu.

Weiter heißt es ein wenig später, Zitat:

„So erleben Sie den typischen Genossen?

Das ist eine Krankheit, wahrscheinlich durch ideologische Viren übertragen, die wir einfach nicht loswerden. Mich ärgert das wahnsinnig. Was haben wir davon, wenn manche Genossen denken, sie würden die reine Lehre vertreten? Das ist absurd. Die Geschichte der Linken kennt blutige Beispiele, wie so etwas ausgehen kann. Die Linke muss mit den ideologischen Kämpfen gegeneinander aufhören, diese Aggressivität darf nicht länger gepflegt werden, wir müssen sie bekämpfen. Diese ganzen Geschichten von linken Linken, Parteirechten, von guten und schlechten Linken, von lahmen und flinken Linken – es ist einfach Schwachsinn.“

Wie recht er doch mit seinen Aussagen hat. Das hat auch der Wähler lange bemerkt und wendet sich ab. Bürger dieses Landes akzeptieren diese ideologischen Spinner und Sektierer nicht. Sie haben sich gerade in den letzten Jahren von der Irrungen und Wirrungen der Kirchen befreit und sollen sich nun den Spinnern der Politk unterordnen. Treibt keine weitere Leichenschändung und lasst die Toten ruhen.  Will man eine Gesellschaft verändern braucht es einen langen Weg zu gehen und den kann man nur mit und nicht gegen die Menschen gehen. Aber bevor das bei vielen angekommen ist hat sich die Partei bereits selber zerstört.

Interview mit Lothar Bisky „Momentan ist die Linke in einer schlechten Form“

Quelle: Berliner Tagesspiegel: >>>>> weiterlesen

IE

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Grafikquelle  :

Source Flickr: Konferenz »Willkommen zu Hause? – Situation der Roma in der EU« am 10. Dezember 2011 in Berlin
Author Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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