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RENTENANGST

Der SPD Skandalkandidat

Erstellt von DL-Redaktion am 3. November 2012

Der Eine hat die Steine welche der Andere wirft

File:Peer Steinbrück telefonierend.jpg

Was kann eine Partei wie die SPD geritten haben, eine Person wie Steinbrück als Kanzlerkandidat zu nominieren. Wir wissen es, halten das Tun der Partei für nebensächlich, da wir denken, dass ein jeder für sein Image selber verantwortlich ist. Will die SPD mit der Wahl eines solchen Abzockers auf Kosten der Steuerzahlers im Nachhinein die Regierungszeit eines Gerhard Schröder glorifizieren?

Fast täglich lesen wir über neue Machenschaften dieses Skandalsozialisten. So stellt sich jetzt heraus, dass Steinbrück das höchste bekanntgewordene Honorar bei der Stadt Bochum kassierte. Dass Bochum von der SPD regiert und praktisch pleite ist, versteht sich dabei von selbst. Über die Agentur des Bochumers Sascha Hellen kassierte er bei den Stadtwerken 25.000 Euro Redehonorar ab.

Dieses in Bochum bekannte „Atriumtalk“ sei eine caritative Veranstaltung und alle kämen wohltätigen Zwecken zugute, heißt es von Seiten der Stadtwerke. Die Süddeutsche Zeitung welche die Verträge mit Hellen einsah, fand in diesen keinen Spendenvermerk. Dafür wurde aber sehr genau die Sitzordnung am Tisch von Steinbrück geregelt. Da saßen dann Claqueure wie Klaus Lage, Franz Müntefering mit Frau oder auch der Sportreporter Werner Hansch.

Da Bochum angeblich kurz vor der Pleite steht ist die Empörung in der Stadt riesengroß. So wird alleine im kommenden Jahr mit einem Defizit von 125 Millionen Euro gerechnet, wo bei noch 1,4 Milliarden Altschulden offen stehen.

Nur rein zufällig offenbart sich auch hier wieder der Filz, die Korruption, welche zwischen Wirtschaft und Politik in diesen Land herrscht. Spricht es nicht für sich selbst das die Oberbürgermeisterin Scholz von der SPD auch gleichzeitig Aufsichtsratschefin der  Stadtwerke ist ?  Darum muss es die allererste Aufgabe aller Parteien welche für die Demokratie einstehen, sein: Der absolute Rückzug der Politik aus allen diesen Alibibeschäftigungen und das egal wo. Ob Fernsehen, Rechtsprechung oder auch die Verwaltung, Banken oder Wirtschaft, Politiker gehören nicht auf diese Versorgungsposten.

Das die Linke von dieser Kandidatur profitieren wird ist kaum anzunehmen, da eine innerparteiliche Stabilisierung nicht zu erwarten ist. Zur Stabilisierung fehlen die entsprechenden Personen. Das genaue Gegenteil ist der Fall, zeigt sich doch diese Partei von Tag zu Tag konzeptionsloser. Sie wird mit viel Glück die fünf Prozent Hürde ereichen und dann? Der Name Linke wurde auf viele Jahre hin restlos zerstört. Links zu sein war auch in diesem Land einmal ein Prädikat, ein gewisses Markenzeichen. Links sein steht heute für Streit, Konzeptlosigkeit und politische Unfähigkeit. Diese Tatsachen können auch durch einen nochmaligen Einzug in den Bundestag nicht weggewischt werden.

Peer Steinbrück und die Nulloption

Kaum war Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat ausgerufen, brach ein Sturm des Jubels in den Medien los: Die deutsche Sozialdemokratie habe endlich einen „Siegertypen“ gefunden („Die Zeit“), denn „Steinbrück kann Wahlkampf“ („Deutschlandfunk“); „das politische Tier Steinbrück“ bedeute „Gefahr für Merkel“, man müsse sich auf einen „Kampf der Giganten“ gefasst machen („Berliner Zeitung“/„Frankfurter Rundschau“).

Leider war der Beginn des Steinbrückschen Wahlkampfs alles andere als gigantisch. Während die Bundeskanzlerin als mutige Retterin Europas selbst vor der Reise nach Griechenland nicht zurückschreckte und ihr Finanzminister erste Erfolge bei der Einführung einer Finanztransaktionssteuer vorweisen konnte, musste der frisch gebackene SPD-Kanzlerkandidat hinsichtlich seiner Honorarverträge für Aufklärung sorgen. Offenbar war Steinbrück nicht annähernd auf das vorbereitet, was im Falle einer Nominierung auf ihn zukommen würde. Sonst hätte er schon am Tage seiner Ernennung eine Liste seiner 80 Vorträge samt ihrer Bezahlung vorgelegt. Dabei hatte er selbst in weiser Voraussicht prophezeit, dass jeder Kandidat von den Medien „an der Wand entlang“ gezogen werden würde.

So aber konnte man erleben, wie schnell mediale Euphorie in Ernüchterung umschlägt. Denn die Realität sieht leider etwas anders aus: Das „politische Tier“ hat bisher keinen einzigen Wahlkampf gewonnen. Und die immense journalistische Begeisterung für Steinbrück rührt in erster Linie aus dem Wissen, dass die anderen beiden Kandidaten der ungeliebten Troika aus je eigenen Gründen deutlich weniger Chancen gehabt hätten.

Peer Steinbrück war zudem der Einzige, der den erforderlichen Willen zur Kandidatur tatsächlich hatte. Auch das aus banalem Grund: Im Gegensatz zu Frank-Walter Steinmeier, 56, und Sigmar Gabriel, 53, ist es für Steinbrück die letzte Chance. Zum Zeitpunkt der Wahl wird der Ex-Finanzminister 66 Jahre alt sein, er hat schlicht nichts mehr zu verlieren.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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