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Vom Saulus zum Paulus ?

Erstellt von DL-Redaktion am 17. August 2011

Vom Saulus zum Paulus ?

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Ist das nicht Merkel wie sie nach Erdogan schleicht ?

Möchte man sich nach dem Lesen des Artikels von Frank Schirrmacher fragen. Begibt sich hier ein für alle Ewigkeiten in seiner Meinung festgezurrt geglaubter Journalist der FAZ auf geistige  Irrwege, oder hat ihm sein Meinungsbruder Charles Moore vom Daily Telegraph so stark imponiert als dass er sich ebenfalls auf die Suche nach neuen Wegen begeben hat. Zur Zeit haben wir nur eine momentane Aussage vorliegen, in wie weit sich dieses weiter entwickelt wird die Zeit zeigen.

Überhaupt die Suche nach neuen Wegen scheint zur Zeit modern zu werden. Da läuft die Eine in Gefahr sich auf die Suche in die linke Schmuddelecke selber zu verwirren,  während andere, aus dem Lager der Erzkonservativen kommend, sich aus dem sie gefangen gehaltenden Hamster Rad zu entkommen versuchen. Wie frustriert wäre das Erwachen bei den vielen blinden Folgern, der unterschiedlichen Gruppierungen, sollten sich die Suchenden auf halber Strecke treffen, um von dort gemeinsam weiterzulaufen, würde doch dadurch wieder einmal gezeigt wie wenig hilfreich Ideologien innerhalb der Politik sind.

Diese werden von sich selbst als Heils Versprecher Auftretenden dazu benutzt willige und billige Handlanger zu rekrutieren, um persönlich ein Leben in Saus und in Braus genießen zu können. Schon am 08. dieses Monats machten wir auf einen Artikel aus dem Züricher Tagesanzeiger unter den Titel „Rechter Politik Abschied“ aufmerksam, auf den Frank Schirrmacher nun offen reflektiert.

So lesen wir denn mit Interesse diesen Artikel und würden uns freuen bald ähnliches aus gleicher Feder geboten zu bekommen. Dann werden wir auch entscheiden können ob der Wandel vom Saulus zu Paulus gelungen ist.

„Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“

Ein Jahrzehnt enthemmter Finanzmarktökonomie entpuppt sich als das erfolgreichste Resozialisierungsprogramm linker Gesellschaftskritik. So abgewirtschaftet sie schien, sie ist nicht nur wieder da, sie wird auch gebraucht. Die Krise der sogenannten bürgerlichen Politik, einer Politik, die das Wort Bürgertum so gekidnappt hat wie einst der Kommunismus den Proletarier, entwickelt sich zur Selbstbewusstseinskrise des politischen Konservatismus.

Realpolitik und Pragmatismus verdecken die gähnende Leere, und die Entschuldigung, Fehler machten ja auch die anderen, ist das Pfeifen im Walde. Aber es geht heute nicht allein um falsches oder richtiges politisches Handeln. Es geht darum, dass die Praxis dieser Politik wie in einem Echtzeitexperiment nicht nur belegt, dass die gegenwärtige „bürgerliche“ Politik falsch ist, sondern, viel erstaunlicher, dass die Annahmen ihrer größten Gegner richtig sind.

„Die Stärke der Analyse der Linken“, so schreibt der erzkonservative Charles Moore im „Daily Telegraph“, „liegt darin, dass sie verstanden haben, wie die Mächtigen sich liberal-konservativer Sprache als Tarnumhang bedient haben, um sich ihre Vorteile zu sichern. ,Globalisierung‘ zum Beispiel sollte ursprünglich nichts anderes bedeuten als weltweiter freier Handel. Jetzt heißt es, dass Banken die Gewinne internationalen Erfolgs an sich reißen und die Verluste auf jeden Steuerzahler in jeder Nation verteilen. Die Banken kommen nur noch ,nach Hause‘, wenn sie kein Geld mehr haben. Dann geben unsere Regierungen ihnen neues.“

Das politische System dient nur den Reichen?

Quelle: FAZ >>>>> weiterlesen

IE

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