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RENTENANGST

Sing, Kanzlerschlampe !

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Juli 2013

Sing, Kanzlerschlampe, Sing !

Da haben wir uns gestern einmal über das Telefon ausgetauscht, der Udo und ich von DL und gemeinsam überlegt wie DL noch attraktiver zu machen sei. Dabei kamen wir dann auch auf Bushido zu sprechen, welcher mit seinen zuletzt erschienenen Song darauf aufmerksam machte, sich selbst für ein wenig unterbelichtet zu halten. Mit anderen Worten er fühlte, von der Öffentlichkeit zu wenig beachtet zu werden.

Da wir dabei helfen möchten dass dieser für unsere Kultur so wichtige Sympathieträger nicht auf Dauer verlorengeht, was für ein Land des Goethe und des Schiller ein nie wieder gut zu machender kultureller Verlust wäre, erwägen wir eine Liedertafel a la Bushido zu eröffnen wobei wir dann aber auf die Hilfe von Personen angewiesen wären, welche sich gleichfalls in Bushidos geistigen Grenzbereich tummeln. Wir möchten hier speziell PersonenInnen wie z.B. „Die schwarze Mamba“, „die Chinesenfickerin“, den „saarländischen Professor Nimmer satt“, oder auch als „Kassen Greif“ bekannt, „Prinzessin Tausend schön“ oder auch den „gärtnernden Pfaffen“, bitten, die Deutsche Kultur auf eine dem Zeitgeist angemessene Ebene zu bringen. Gysi benannte diese Gruppe innerhalb der Linken einmal als die „Kulturlosen“.

Ihr seht also auch, DL ist durchaus ernsthaft bemüht und versucht so, deutschen Politikern bei der Verbreitung ihrer ihnen eigenen Kultur helfend unter die Arme zu greifen. Wobei wir den Sing, Sang eines Bushido durch aus, mit dem Sprech – Flach der meisten PolitikerInnen auf einen geistigen Level sehen. Sie verkünden Beide gleicher maßen etwas , welches sie trotz der hinter ihnen stehenden Organisationen nicht einhalten können. So singt der Eine über den Krieg gegen einzelne  Personen und der Andere spricht über Kriege mit Drohnen. Der Eine singt über Ärsche und der Andere phallussiert sich in Märsche.

Ziel kann es also nur sein diese so hoch beknackten Künstler zusammenzubringen. Dazu müssen  Einheitsziele vorgegeben werden. Wir empfehlen heute also einmal einen Text als Arbeitsgrundlage. Dieser müsste natürlich nun mit Noten unterlegt und somit sing und spielbar gemacht werden. Erstellte Videos oder CD s bitten wir der Redaktion zuzusenden. Auch Texverbesserungen nehmen wir gerne entgegen.

Sing, Kanzlerschlampe!

Der Lichterfelder Knuddelteddy Bushido hat mal wieder ein neues Schlaflied laut aus seinem Vorgarten gebrummt. Darin deutet er durch die Blume eine nicht unzwiespältige Haltung gegenüber Schwulen, Grünenpolitikerinnen und integrationspolitischen Sprechern der FDP an. In der Wortwahl hart, doch im Herzen weich, bekämpft er so in aller Öffentlichkeit den integrierten Homosexuellen in sich selber, es ist der ohnmächtige Aufschrei einer gequälten Seele. Die zur Schau gestellte innere Zerrissenheit des Böseliedermachers lässt jeden Menschen, der nicht komplett aus Stein ist, mitleiden: „Hört her, ihr grünen Integrationsschwuchteln, ich habe zwar einen Bambi bekommen, aber der steht mit Scheiße eingerieben in einem total dunklen Zimmer im Keller. Ich bin also eigentlich echt total böse!“

Aber natürlich ist er gar nicht richtig böse. Er hilft armen Großfamilien aus dem organisierten Verbrechen mit Generalvollmachten aus sowie alten Damen über den Jordan. Wenn irgendwo ein Singvogel stirbt, weint Bushido tagelang. Danach schreibt er Hasstexte gegen Katzen. Und seinen Bambi hat er gar nicht mit Scheiße eingerieben – der steht im Wohnzimmerregal neben der Siegerurkunde von den Bundesjugendspielen und Rilkes gesammelten Werken. Da hat das liebenswerte Großmaul einmal mehr geschwindelt. So ernst darf man seine Lyrics einfach nicht nehmen – nichts wird so heiß gegessen, wie es erbrochen wird.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Aggro Berlin
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Bushido und das Milieu

Erstellt von DL-Redaktion am 19. April 2013

Von Einen der Auszog ein Star zu werden

Da hat sich der „Bambi-Gewinner-Bushido wohl wieder einmal selber in eine Schieflage gebracht. Nach den hart kritisierten Texten seiner „Songs“ enthüllt der Stern nun Verbindungen in das kriminelle Mafia Milieu.

Auch die Webseite Abgeordnetenwatch berichtet über diesen Fall und bringt Bushido in die Nähe des CDU Bundestagsabgeordneten Christian Freiherr von Stetten in dessen Berliner Büro Bushido einst ein Schnupperpraktikum absolvierte. Hier geht es um Fragen der Bürger zu einen angeblichen Getränkedeal mit dem Neuköllner Immobilienfachmann. Eine Antwort – man hätte es ahnen können – erhalten die Fragesteller nicht. Über sein Büroteam lässt von Stetten ausrichten, er wolle mit den Bürgerinnen und Bürgern “direkt, transparent und ohne Umwege über Dritte – wie beispielsweise kommerzielle Internetseitenbetreiber – kommunizieren”. Deswegen antwortet er, ganz transparent, nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit. So stellt von Stetten sicher, dass sich keine “links- oder rechtsextremen Aktivisten des politischen Gegners” als “interessierte Bürger” tarnen.

Bei Journalisten, die ihn mit kritischen Fragen und laufender Kamera behelligen, hat der Bundestagsabgeordnete Christian Freiherr von Stetten eine wirkungsvolle Abwehrstrategie: Er greift zum Telefon, wählt, und läuft dann – scheinbar ins Telefonat vertieft – dem Reporter einfach davon. Manchmal läuft er auch erst davon, um dann ganz demonstrativ zu telefonieren. So wie im Mai 2007, als ihn ein Reporter des ARD-Politmagazins Panorama in den Gängen des Bundestags abpasst.

Quelle: Abgeordnetenwatch >>>>> weiterlesen

Ziemlich beste Freunde

 Vielleicht ist der Charme schuld. Denn den, das muss man zugeben, besitzt Bushido reichlich. Als Rapper war und ist er nicht eben begnadet, seine Manieren ließen bisweilen zu wünschen übrig und sein gesellschaftlicher Umgang ist, wie es nun notariell beglaubigt feststeht, mindestens zweifelhaft. Aber mit seinem Charme hat er es geschafft, ein ganzes Land einzuwickeln.

 Dieses Land wusste, wenn es ehrlich ist, schon lange, was der Stern nun mit der ominösen Generalvollmacht belegt: Dass einer der erfolgreichsten Popmusiker hierzulande enge Verbindungen zum organisierten Verbrechen pflegt. Denn die Nachricht, dass Anis Ferchichi, wie Bushido bürgerlich heißt, im Jahr 2010 ein Schriftstück unterschrieben hat, in dem er sogar über seinen Tod hinaus einem gewissen Arafat Abou-Chaker den Zugriff auf sein Vermögen erlaubt, ist zwar eine Neuigkeit. Aber dass Bushido und Abou-Chaker Freunde und Geschäftspartner sind, das ist schon lange bekannt.

 Ebenso bekannt war, dass Abou-Chaker einem Familienclan vorsteht, der von Berlin-Neukölln aus operiert und in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Zum Portfolio gehören, das ist zum großen Teil gerichtsnotorisch, Drogenhandel, Erpressung, Zuhälterei oder Schutzgelderpressung. Trotzdem hat Bushido nie ein großes Geheimnis aus seinen Verbindungen zu dem Clan mit palästinensischen Wurzeln gemacht. Er und Arafat Abou-Chaker leben nebeneinander, die beiden tauchen zusammen bei öffentlichen Anlässen wie der Premiere des Bushido-Films „Zeiten ändern Dich“ im Jahr 2010 auf, sie entwickeln ganz offiziell als Geschäftspartner Ideen, und nicht nur in der FAZ hat Bushido sich und Abou-Chaker als „die besten Freunde“ bezeichnet.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

[youtube BW7jYxGpmCY]

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Fotoquelle:

Author Philipp von Ostau

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Für jeden ein Bambi

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2011

Ich sage nur : Jedem Tierchen sein Pläsierchen!

 File:BAMBI 1983 SMG.JPG

 Das Jahr geht dem Ende entgegen und es ist an der Zeit mit den Verleihungen der Preise für herausragende Leistungen in diesem Land zumindest in diesem Jahr zu enden, bevor diese im dichter werdenden Novembernebel endgültig verschwinden.

So ließ sich denn auch am gestrigen Abend die ARD nicht Lumpen und versprach schon als  Vorankündigung  für fast zwei und eine halbe Stunde große Gefühle und bewegende Momente. Ist es doch auch immer wieder aufregend und für eine mehr und mehr verarmende Gesellschaft wichtig sich für eine gewisse Zeitspanne von der Welt der Gaukler und Artisten einfangen zu lassen. Passt es nicht trefflich in unsere Zeit wenn sich für wenigsten einen Abend im Jahr zusammenfindet was letztendlich auch zusammengehört: Die Artisten des Zirkus mit den Clowns aus Wirtschaft und der Politik. Noch idealer wäre es die Orden und Auszeichnungen von einem Jahr zu sammeln und innerhalb einer Woche auf die Empfänger zu verteilen.

So passte es doch wenn Bushido seinen Integrations-Preis für die Verhöhnung der Schwulen und Frauen gemeinsam mit Angela Merkel für die Verhöhnung des Friedens in Empfang nehmen könnte. Was dem Einen sein Bambi ist der Anderen ihr Friedenspreis. Es erübrigte sich dann auch die Debatte über die unterschiedliche Wertung der Preise wobei hier festzustellen wäre dass der Eine nicht singen wo die Andere nicht reden kann und Merkel eine sehr kostspielige Lösung ist.

Karl Lagerfeld wäre doch sicher nicht überfordert gewesen wenn er neben Lady Gagas Bambi für „Pop international“, auch ein Bundesverdienstkreuz für „Pop national“ an die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen überreicht hätte. Sind ihre Reden, mit ihren Kinderchor als Hintergrund,  doch allemal mit den Klängen der Sirenen aus der Odyssee vergleichbar. Dort wurde den Seefahrern auch viel versprochen und recht wenig gehalten.

Justin Bieber, als „Superstar der sozialen Netzwerke“ gefeiert, hätte es gut angestanden neben sich den Teenystar der deutschen Politik Kristina Schröder zu sehen. Als Gegengewicht zu ihren Jugendschwarm Helmut Kohl wäre sicher auch eine entsprechende Person aufzufinden gewesen.

Die fehlende Distanz zwischen den Artisten und Clowns wurde besonders mit der Auszeichnung für Helmut Schmidt vorgeführt. Das dieser bereit war für die Zeit der Auszeichnung auf das Rauchen zu verzichten war vielleicht die einzige Überraschung des Abends.

Vergeblich warteten die Zuschauer auf eine Auszeichnung des  „Politiker Po-Faller“ und Dieter Bohlen. Dabei haben Beide des öfteren äußerst erfolgreich nachgewiesen zumindest einen Teil ihrer Gesichtsmuskeln bei Rede und Gegenrede nicht entsprechend unter Kontrolle zu haben. Aufgrund der geltenden Kriterien zur Verleihung von Bambi und Orden mit Sicherheit ein Versäumnis.

Wir sind uns aber ziemlich sicher in der Annahme, das sich auch im nächsten Jahr wieder reichlich Gründe finden lassen, angepasste Mitbürger entsprechend zu dekorieren. Hat doch nach Hören sagen Jopi Heesters für das Jahr 2013 sein Interesse an eine Kanzlerschaft bekundet und heute am 11. 11. beginnt bekanntlich die Zeit des Karnevals. Die Narren werden wieder von der Leine gelassen und verteilen die einzigen Orden derer sich ein redlicher Bürger nicht zu schämen braucht. Den Narrenorden.

IE

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Grafikquelle    :

Author Dieter Radig
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