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RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 26. November 2012

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Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Das war die Woche des Merkelschen Selbstlobes welches bekanntlich besonders stinkt. Auch soll sich eine Auseinandersetzung zwischen Baden-Baden und Griechenland  Rentner anbahnen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Früher hegte der Staat Argwohn gegen WGs, in denen politisierte Studenten umstürzlerische Gedanken hegten und ordentlich Drogen nahmen.

Und was wird besser in dieser?

Weitgehend unbehelligte Burschenschaften.

„Diese Bundesregierung ist die erfolgreichste seit der Wiedervereinigung“, behauptet Angela Merkel in der Generaldebatte des Bundestages. Nach welchen Kriterien hat sie das gemessen?

Kein Kabinettsmitglied ist zur Fahndung ausgeschrieben. Dabei handelt es sich immerhin um das Erntedankfest der Diebe: Die Agendapolitik hat die Gesellschaft entsolidarisiert, das war Schröder. Trittin steht für Atomausstieg und Ökologisierung der Wirtschaft. Und die Einheit selbst gönnte sich Kohl aus den Sozialkassen. Man muss also Merkel nicht widersprechen, um sie zu widerlegen: Eigenlob stimmt. Nur sind andere reiche Erben nicht so dreist, mit dem unverdienten Reibach anzugeben. Die Regierung Merkel/Rösler ist eine Erbengemeinschaft. Sie hinterlässt bisher nichts, womit Merkelenkel in 20 Jahren angeben könnten. Ein EU-weiter Solidarpakt wäre so etwas – gegen nichts wehrt sie sich heftiger.

Die griechische Regierung wirbt mit Steueranreizen um wohlhabende Senioren aus dem Ausland. Wird Griechenland jetzt zum europäischen Rentnerparadies?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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ARD Deutschlandtrend

Erstellt von DL-Redaktion am 2. August 2012

Zufriedenheit mit der Bundesregierung wächst

File:Die Linke Wahlparty 2013 (DerHexer) 21.jpg

Opposition schwach

Zu diesen Umfragen kann jeder stehen wie er möchte, sie geben aber ein einheitliches Urteil über alle Parteien in diesem Land ab. Wenn hier nur für die beiden großen Parteien CDU und SPD ein einigermaßen positives Gesamtbild gezeigt wird muss dieses gleichzeitig die Alarmglocken bei allen anderen Parteien läuten. Wird doch mit anderen Worten gesagt das von der Bevölkerung von alle anderen Parteien bei der Bewältigung der Probleme in diesem Land keine Mitarbeit erwünscht ist.

Keiner der anderen Parteien ist es gelungen mit ihrer Politik in das Rampenlicht der Öffentlichkeit zu gelangen. Ein wahrlich vernichtendes Beispiel zu dem nur gesagt werden kann: „Ihr macht euch alle selber überflüssig“, denn nie war es für Opositionen leichter für Öffentlichkeit zu sorgen. Wenn nicht in schlechten Zeit, wann denn dann?

Union und FDP legen bei Sonntagsfrage zu, SPD und Grüne verlieren / Zustimmung für Merkel steigt weiter – 70 Prozent sehen Euro-Rettung bei ihr in guten Händen

Köln, 1.8.2012 – In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-Deutschland Trends kann die Union im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt zulegen und erreicht 36 Prozent. Die SPD verliert zwei Punkte auf 28 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht fünf Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 13 Prozent. Die Linke verliert ebenfalls einen Punkt auf sechs Prozent. Die Piratenpartei gewinnt gegenüber dem Vormonat einen Punkt hinzu und erreicht acht Prozent.

Für die Sonntagsfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Montag bis Dienstag dieser Woche 1.504 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt. Wenn die Union nach der Bundestagswahl die stärkste Fraktion im Bundestag stellen würde und nur mit der SPD oder den Grünen die Bundesregierung bilden könnte, sollte sie sich nach Ansicht der Mehrheit der Deutschen für die SPD entscheiden. Zwei Drittel (64 Prozent) sprechen sich dafür aus, dass dann die Union mit der SPD eine große Koalition eingehen sollte. 28 Prozent wünschen sich für diesen Fall, dass die Union mit den Grünen eine schwarz-grüne Koalition bildet.

Zufriedenheit mit der Bundesregierung wächst

40 Prozent der Deutschen sind aktuell mit der Arbeit der schwarz-gelben Bundesregierung zufrieden. Dies sind fünf Punkte mehr im Vergleich zum Juni. 59 Prozent sind nicht zufrieden (-5). Dabei wird die Arbeit der einzelnen Regierungsparteien unterschiedlich beurteilt. Mit der Arbeit der CDU in der Regierung sind 45 Prozent zufrieden und 52 Prozent unzufrieden. Mit der Arbeit der CSU sind 26 Prozent zufrieden und 63 Prozent unzufrieden. Die Arbeit der FDP in der Bundesregierung wird noch schlechter beurteilt: Nur 12 Prozent sind damit zufrieden, 83 Prozent sind mit ihrer Arbeit unzufrieden.

Zustimmung für Merkel steigt weiter

Angela Merkel gewinnt im Vergleich zum Vormonat noch einmal an Zustimmung hinzu und belegt damit weiter den ersten Platz der Liste der abgefragten Parteipolitiker. Mit ihrer Arbeit sind 68 Prozent der Deutschen zufrieden (+2 im Vergleich zum Vormonat). Dies ist der beste Wert für Angela Merkel seit Dezember 2009. Auf Platz zwei folgt Finanzminister Wolfgang Schäuble, mit dessen Arbeit 64 Prozent der Deutschen zufrieden sind (+3). Platz drei belegt Verteidigungsminister Thomas de Maizière mit einer Zustimmung von 60 Prozent (-2) vor SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, der mit 55 Prozent Zustimmung (-6) den vierten Platz belegt. Platz fünf teilen sich mit jeweils 52 Prozent Zustimmung der SPD-Politiker Peer Steinbrück (-3) und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (-8). Schlusslicht der abgefragten Politiker ist weiterhin FDP-Chef Philipp Rösler. Mit seiner Arbeit sind unverändert 16 Prozent der Deutschen zufrieden.

Mehr als zwei Drittel sehen Euro-Rettung bei Merkel in guten Händen

Mehr als zwei Drittel der Deutschen (70 Prozent) finden, dass die Rettung des Euro bei Angela Merkel „in guten Händen ist“. 67 Prozent denken, dass die Euro-Rettung bei Wolfgang Schäuble „in guten Händen ist“. Über CSU-Chef Horst Seehofer denken dies nur 32 Prozent und über FDP-Chef Philipp Rösler nur 11 Prozent. 50 Prozent sind der Meinung, dass die Rettung des Euro bei Peer Steinbrück „in guten Händen wäre“, 46 Prozent denken dies über SPD-Fraktionschef
Frank-Walter Steinmeier. 29 Prozent sind der Ansicht, dass die Euro-Rettung bei SPD-Chef Sigmar Gabriel „in guten Händen wäre“. Nur 15 Prozent denken dies über Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin.

Mehrheit glaubt an Erhalt der Eurozone, ist aber gegen Mitgliedschaft Griechenlands

Die Sorge, dass sich die Euro-Krise ausweitet, ist unverändert hoch. 84 Prozent der Deutschen denken, „der schlimmste Teil der Euro- und Schuldenkrise steht uns noch bevor“. 76 Prozent sind der Meinung, „das Zerbrechen des Euro wäre für die deutsche Wirtschaft schwer zu verkraften“. Noch glaubt aber eine Mehrheit der Deutschen, dass die Eurozone erhalten bleiben wird. 64 Prozent sind der Ansicht, „der Euro wird die gegenwärtige Krise überstehen und auch in einigen Jahren noch existieren“. Dass Griechenland in der Eurozone bleiben sollte, finden nur 31 Prozent der Deutschen. 65 Prozent sprechen sich dagegen aus. Mehrheitliche Zustimmung für einen Verbleib in der Eurozone gibt es hingegen bei Irland (80 Prozent), Italien (74 Prozent), Spanien (74 Prozent) und Portugal (68 Prozent).

Befragungsdaten
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Fallzahl: 1.004 Befragte, Sonntagsfrage: 1.504 Befragte
Erhebungszeitraum: 30.07.2012 bis 31.07.2012.
Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Quelle: ots-Presseportal

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Grafikqueller  :   Feier der Partei Die Linke in der Berliner Kulturbrauerei.

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O’zapft is!

Erstellt von DL-Redaktion am 18. September 2010

Es ist wieder soweit –
Das Oktoberfest wird eröffnet

Datei:Oktoberfest.JPG

Das historische Oktoberfest wurde bereits heute eröffnet. Grund für die heutige Eröffnung, einen Tag vor dem offiziellen Beginn ist das 200 jährige bestehen, welches einst von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese anlässlich einer Hochzeit im Jahre 1810 erstmals auf der Theresienwiese eröffnet wurde.

Heute gab es traditionelles.

Die Entwicklung zum Volksfest fand im Laufe des 19. Jahrhunderts statt.

Doch all dies hat sich im Laufe der Jahre grundlegend verändert, denn das Oktoberfest hat sich zu einer gigantischen Kirmes entwickelt.

Von vielen händeringend erwartet, startet das größte Volksfest mit einigen Einschränkungen, denn in den Zelten darf nicht mehr geraucht werden. Die Preise für ein Maß sind schon seit Jahren auf einem utopischen Stand und sicherlich wird es diesbezüglich auch keine Änderungen geben.

Mittlerweile heißt es, was trägt wer? Wer wird mit wem gesehen? Und feiern und vor allem saufen bis zum umfallen und das Ganze bei überfüllten Zelten und Musik, die einige nur in betrunkenem Zustand ertragen können.

Mittlerweile besuchen fast 6 Millionen Menschen das Oktoberfest und erstaunlicher Weise, stören anscheinend keinen die völlig überzogenen Preise, sei es beim Maß oder wenn man als Familie mit den Kindern auf den Rummel möchte, denn eines steht fest, wer das Oktoberfest besuchen will, der sollte vorher kräftig sparen, denn das Geld geht schneller weg, als einem lieb ist. Für sozialschwache Familien ist ein Besuch des Oktoberfestes unmöglich, denn woher das Geld nehmen, aber darüber machen sich ja unsere Politiker keine Gedanken, denn sie gehen lieber selber feiern und präsentieren sich in ausgelassener Stimmung den Medien, denn auffallen ist schließlich alles, nicht nur mehr für Promis, sonders viele Politiker finden den weg zur Wiesn. Warum dabei an andere denken? Oder überlegt eine Frau von der Leyen bei der geplanten Einführung ihrer Chipkarte an solche Dinge, die besonders die Kinderherzen erfreuen, sicherlich nicht?!

Wichtig ist nur, dass horrende Summen ausgegeben werden, gerade für das Oktoberfest, denn es gilt Toilettenhäuschen auf zu stellen, dann ständig Betrunkene zum Sanni zu schaffen, Ordnungspersonal, all der Strom, muss ja auch bezahlt werden, dann passieren Unfälle technischer Art usw. Im Grunde ist es doch so, Traditionen gehen in Bayern über alles und das lässt sich das Land halt auch etwas kosten und seit dem die Promis auch den Weg dort hin immer wieder finden und ihr Geld dort lassen, genauso wie die Politiker. Also die Dollarzeichen in den Augen, wird wohl das ganze Jahr über geplant und gemacht und getan.

Worauf ich hinaus will, ist doch in meinem Bericht über die CSU wieder zu finden, dass die CSU an Traditionen fest hält und somit sich dadurch nicht mit Ruhm bekleckert. Verwunderlich ist allerdings für mich die Tatsache, dass alle Parteien sich für eine Frauenquote aussprechen und gerade die FDP die einzige Partei ist, die sich dagegen ausspricht, stellt sich mir die Frage, wer hier stock konservativ ist, die CSU oder die FDP, gehen wir mal davon aus, dass es beide sind.

Liegt bei der FDP wohl daran, dass Herr Westerwelle heimlich seinen Lebensgefährten heute geheiratet hat und sich somit zwar irgendwann einmal geoutet hatte, aber aus irgendwelchen Gründen, nichts oder erst im Nachhinein etwas an die Öffentlichkeit kommen.

Im Grunde ist es doch so, dass das Oktoberfest so ausgeufert ist und zwar in allen Bereichen, dass ich mich Frage, was die Veranstalter in weiteren 100 Jahren machen wollen, denn irgendwann wird das Kontingent erschöpft sein und somit auch keinerlei neue Attraktionen mehr möglich sein, höchstens, dass die Wiesn nur noch für Promis und Politiker und Gutverdienende erschwinglich sein wird.

Wir können gespannt sein, wie es in der Zukunft mit dem Oktoberfest weiter gehen wird?!

Mit stellt sich nur die Frage, was schön daran ist, dass man in den Festzelten fast zu Tode gequetscht wird und Unsummen an Geld da lässt, da macht das Feiern doch keinen Spaß mehr.

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Fotoquelle :

Oktoberfest 2007
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wenigstens rollt der Ball

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Juni 2010

Der Ball rollt- WM – oder Politik

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von Dieter Carstensen :

Nun ist es wieder soweit, heute hat die 19. WM begonnen und Südafrika steht für vier Wochen im Mittelpunkt der Welt. Überall hängen Fahnen, die Autos sind mit Fähnchen und Schals geschmückt. Ganz Deutschland steht Kopf und wer nicht im WM Fieber ist, der muss die nächsten vier Wochen da durch, ob er/sie will oder nicht!

Die Politik gerät mal Ausnahmsweise in den Hintergrund, zumindest bis in Deutschland ein neuer Bundespräsident/in  gewählt  wird.

Sogar fußballbegeisterte Politiker sind plötzlich im Fernsehen zu sehen. Die Frage lautet natürlich: „Wie weit kommt die deutsche Fußballmannschaft?“

Immerhin braucht  Deutschland sich mit einem Gesamtpunktestand von 31 Punkten und somit gleichstand mit Brasilien, die zwar an erster Stelle mit fünf gewonnenen Weltmeisterschaften, auf einem zweiten Platz, mit 3 gewonnenen Weltmeisterschaften nicht zu verstecken.

Für alle, die die Statistiken nicht mehr ganz vor Augen haben, hier eine kurze Ausführung:

Die deutsche WM –Bilanz:

Dreimal Weltmeister (1954, 1974 und 1990)

Viermal Vizeweltmeister (1966, 1982, 1986 und 2002)

Dreimal WM –Dritter (1934, 1970 und 2006)

WM – Vierter (1958)

Zwar sind wir auch fünfmal ausgeschieden, allerdings haben wir auch zweimal nicht teilgenommen, so gesehen haben wir uns bei bisher 18 Weltmeisterschaften ein doch beachtliches Ergebnis erzielt.

Nun stellt sich mir nur noch die Frage, ob Deutschland sich auch politisch so darstellen kann, aber da habe ich so meine Zweifel, denn wenn ich sehe, was zurzeit in der Politik so passiert, dann gute Nacht Deutschland. Da werden wüste Beschimpfungen ausgesprochen, Sparpakete ausgearbeitet, Gesundheitsreformen die einen fast in den Ruin treiben, ausgearbeitet, die allen normaldenkenden Menschen dieser Republik ein  Kopfschütteln entlocken! Was machen unsere Politiker nur, da wird sich um Posten gestritten, man versucht sich unliebsamer Politiker zu entledigen. Alles in allem, kann ich da nur sagen: „Danke, dass es die WM gibt, die uns wenigstens einmal für vier Wochen diesen Wirrwarr vergessen lässt!“

Dazu noch herrliches Wetter, was will man mehr? Ich auf jeden Fall freue mich auf die bevorstehenden Spiele unserer Mannschaft und drücke die Daumen, auf das ein Sommermärchen noch einmal wahr wird!

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