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Armut in Saarbrücken

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Oktober 2012

„Saarbrücken entwickelt Plan gegen die Armut“

Eine der heutigen Schlagzeilen aus der Saarbrücker-Zeitung zog natürlich sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich.  Lesen wir doch:

Das Geld der Stadt Saarbrücken müsse mehr für das „Soziale, für die Menschen“ eingesetzt werden, findet Oberbürgermeisterin Charlotte Britz. Mit dem Masterplan will die Stadt ermitteln, wo Schwerpunkte der sozialen Unterstützung gesetzt werden sollen.

So wurde auch in Saarbrücken festgestellt das das Problem der Armut zunimmt und bei einem immer größer werdenden Reich – Arm Gefälle die Strukturen großer Städte zerstört werden. Ein Thema welches gerade in den letzten Tagen, aufgrund der Wahl eines grünen Oberbürgermeisters in Stuttgart in der CDU heiß diskutiert wird.

So ist es schon erstaunlich das gerade die Parteien welche an und für sich durch ihre Politik in den letzten 30 Jahren, für den „IST“ Zustand verantwortlich sind, langsam beginnen aufzuwachen. Auffällig auch das die Unruhe in den Städten wächst, während auf dem flachen Land weiterhin der Ruf nach Wirtschaft über alles, erste Priorität genießt. Könnte dieses wohl damit zusammenhängen das dieses Land von einer „Land-Pommern ranze“ regiert wird, welche von fleißigen BürgermeisterInnen erst wachgerüttelt werden muss?

Gar keine Überraschung ist die Tatsache das hier die Partei welche mit dem Eigenlogo „Erfinder der sozialen Gerechtigkeit“ hausieren geht, vollkommen außen vor ist. Sie hat sich wieder einmal die berühmte Butter vom Brot nehmen lassen. Wurden die Zeichen aus dem Stuttgarter Wahlkampf total verpennt? Als Erinnerung lese man den Artikel vom letzten Sonntag mit dem Titel: „Ist Stuttgart 21 am Ende“. Darunter hat ein LINKER Papst seinen Kommentar geschrieben welcher auf vieles aufmerksam macht. Nur nicht dass er das gelesene auch verstanden hat. N.N. Steht für „Normal Null“ und lässt nur die Frage nach der Zahlenhöhe unter oder über Level offen. Zumal die Debatte nach der Wahl des Bürgermeisters weiterging. Unter den Titel: „Der grüne Bürgermeister“!

Das ist ein Beispiel für Politik in der West-LINKEN. Sie gibt die Gelder vorrangig für Wahlen aus. Daher stammt auch die Bezeichnung Wahlverein. Dort wird an erster Stelle das Einkommen der Mandatsträger abgesichert. Für Politik nach den Wahlen ist dann kein Geld mehr vorhanden. Partys und Bootsfahrten tragen zum Bankrott bei.

Wo sind sie denn geblieben die selbsternannten Aktivisten? Wo bleiben sie mit ihren Fahnen und Ideologien auf den  Arbeits- und  Ausländer- ämtern um dort mit Rat und Tat hilfsbedürftigen zur Seite zu stehen? Haben sie sich alle versteckt unter den roten Hüten im evangelischen Gemeindezentrum in Klarenthal? In der neuen deutschen Ortsgruppe der amerikanischen „Red Hat Society“ (Rote-Hüte-Verein)?

In einem Abschnitt der Saarbrücker – Zeitung lesen wir folgendes:

Um Bürger zum „Mitdenken, Mitreden, Mitentscheiden“ zu motivieren, müsse man „mutig sein“ und „die Wahrheit sagen“, sagte Referent Armin König, Bürgermeister von Illingen. Bei dem erfolgreichen Zukunftsplan „Illingen 2030“ habe die Verwaltung „offensiv informiert“. Durch Transparenz wachse Vertrauen. Gast Hans-Günter Becker vom „Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Saar e.V.“ war der Meinung, dass die Stadt wegen der unzähligen Spielhallen sehenden Auges eine „urbane Unterschicht“ produziere. „Wie kommt man an Unterschichten wie Randständige und die Trinkerszene ran?“, fragte ein weiterer Gast.

„Verwaltungsangestellte kennen das Milieu nicht“, antwortete Evers, es brauche „Dolmetscher, die sich im Milieu auskennen“.

Da wären doch  sicher weite Teile der LINKEN Mitglieder bestens prädestiniert mit ihren Kenntnissen aktive Übersetzungsarbeiten zu leisten. Wenn nur der Richtige den Zapfhahn bedient, lockern sich sicher viele Zungen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Slum life, Jakarta Indonesia. Picture taken by Jonathan McIntosh, 2004. {{cc-by-2.0}} Category:Indonesia Category:Jakarta Category:poverty Category:slums Category:globalization

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