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RENTENANGST

Vom Roland zum Kellner

Erstellt von DL-Redaktion am 8. August 2014

Vom Roland den Koch, hinunter zum Kellner

Jetzt hat wohl auch Roland Koch bemerkt was den Unterschied zwischen einem Juristen und einen Kaufmann ausmacht und tritt bei Bilfinger  zurück. Bemerkt haben wird er auch, dass in der Wirtschaft nur Erfolge, sprich Zahlen zählen welche er in seiner politischen Laufbahn nicht nachzuweisen brauchte, da dort aus der Parteiräson heraus, nahezu alle Narrheiten gedeckelt wurden. Wie in den anderen Parteien auch.

Zuvor nicht verstanden hatte er wohl die Worte des ehemaligen Manager vom Energieerzeuger EnBW Utz Claassen, welcher dem damaligen Wirtschaftsminister Rösler bescheinigte unter ihm gerade noch als Abteilungsleiter eine Chance zu bekommen. Über Merkel wurde er wohl nicht gefragt. Das war die Aussage eines anerkannten Spitzenmanagers über die Wertschätzung der Politiker.

Bemerkt haben wird er auch, wie schwer es ist, einer von ihm mitzuverantwortenden  Gesetzgebung gerecht zu werden und gesehen haben wir, dass Gesetze von denen geschrieben werden, welche die Vorgaben erfüllen können da sie genau das verstehen, was sie geschrieben haben. Vielleicht sieht der Bürger heute besser warum es dem Staat kaum mehr möglich ist Großprojekte ohne horrende Preissteigerungen durchzuführen. Ein Vorgang welcher in der Wirtschaft das absolute Aus bedeutet.

Jetzt müsste er sich doch normal bei den Hartz 4 Empfängern einreihen, was aber leider nicht der Fall ist, da er sich im Gegensatz zu allen anderen wirtschaftlichen „Versagern“ über seine vorherige Tätigkeit entsprechend absichern konnte. Er zeichnet mit verantwortlich dafür, dass ein Politiker diesen Gefahren nicht ausgesetzt wird. Auch hier sehen wir wieder dass es Menschen in der Gesellschaft gibt welche Gleicher als Gleich sind.

Auch wenn er mit seinen 56 Jahren keine neue Anstellung mehr finden würde, wäre sein Auskommen ohne entsprechende Abzüge gesichert. Im Notfall gibt es ja immer noch seine Partei welche schon ein entsprechendes Pöstchen, vielleicht in Brüssel, für Einen der Ihren bereitstellen wird. Haben wir doch bei Schavan wieder einmal gesehen, dass eher eine Universität in Misskredit gezogen, als dass einer Täuscherin die Läuterung empfohlen wird. Der goldene Löffel gilt Lebenslänglich da nur so die Macht gehalten werden kann.

Auch die Wirtschaftsverbände werden einen solch treuen Helfer nicht vergessen lassen. Wer Platz für Pofalla findet schafft auch Raum für viele Köche. So könnte er doch den bereits in die Jahre gekommenen Mehdorn in Berlin hilfreich unter die Arme greifen. So wie in der Politik erlernt, ein wenig nachtreten, dann verschwindet der von selbst. Und Kosten, auf ein Milliönchen mehr oder weniger kommt es doch wirklich nicht an, solange der Steuerzahler – bezahlt, wie immer.

Empfehlen können wir besonders den, oder zumindest die Androhung eines Parteiwechsel. Zum Beispiel in DIE LINKE. Dort werden immer gestandene Juristen gesucht, da die Schiedskommissionen regelmäßig überlastet sind. Wenn da, – aber darauf wage ich gar nicht zu hoffen, neben dem Stalinisten Fieg ein Stahlhelm tragender Koch säße, na, das wäre doch ein Duett der „Knallköpfe“ welche jedes Lied ohne Band singen könnten.

Auch würden sich die Probleme in der Partei klingend auflösen, da in Kürze so ziemlich alle Mitglieder ausgeschlossen wären. Denn auf ein Programm kommt es in dieser Partei doch schon lange nicht mehr an. So beklagt zum Beispiel die Linke Abgeordnete König die Übernahme von 7041 Euro an Anwaltskosten im NSU Prozess des Thüringer Landtag für Zeugenaussagen. Ebenso verstehe sie nicht, wieso nicht einer von neun im Ministerium angestellten Anwälte herangezogen worden sei. Die werden dort wohl auch wissenschaftliche Mitarbeiter genannt welche den eigenen Leuten nicht entsprechend qualifiziert erscheinen, da sie zur Zeit die Resterampe besetzen?

Auch der bayrische CSU Chef Seehofer erhofft sich wohl einen Übertritt denn er erklärt das Koch ein außerordentlich kluger Kopf sei. Vielleicht ist er schon auf die Suche nach einen Ersatz für Haderthauer? Und wenn ein gestandener Bayer solch großes Lob für einen Preußen übrig hat, ist dieses schon einer besonderen Beachtung wert. In der Form hat er sich über den ernsten Klaus noch nie geäußert, obwohl dieser bekanntlich sein Landsmann ist.

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Florian Plag

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Die Crux der C-Parteien

Erstellt von DL-Redaktion am 18. September 2011

Die C-Parteien und der Rest des Sozialen

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Ist es ein Widerspruch sich an einen Sonntag einmal mit den C-Parteien dieses Landes zu beschäftigen und diese auch einmal und im besonderen aus der Sicht des linken Gedankentuns? Ist es nicht auffällig das gerade zwei sich selbst zumindest teilweise dem linken Lager zugehörige Parteien SPD / Grüne in ihrer Regierungszeit über den Sozialstaat in einem Maße herfielen, wie es sich ein Helmut Kohl in seiner Amtszeit nie gewagt hätte. SPD und Grüne zerschnitten und filetierten das Soziale dieses Staates und die Gelb / Schwarzen sind gerade damit beschäftigt die nun einzelnen Reststücke zu Staub zu zerbröseln.

Als nächste Auffälligkeit müssen wir auch sehen  das dieses ausgerechnet unter der ersten Kanzlerin mit ihrem weiblichen Gefolge von der Leyen, Schavan und Schröder möglich ist. Noch nie zuvor in der noch jungen Geschichte unserer Republik ist der Verlust an Ethik und Moral so sichtbar geworden. Noch nie zuvor hat sich Politik so unglaubwürdig und verlogen gezeigt.

Natürlich bringt niemand die aufgezeigten Mängel mit den zur Zeit in der Regierung sitzenden weiblichen Personen in Verbindung. Die Fakten werden seit Jahren ignoriert und die angespannte Problemlage mit der Globalisierung und entsprechenden „höheren Mächten“ entschuldigt. Politik kann sich so unverständlich zeigen wie nie zuvor, da es an einer von der Bevölkerung anerkannten Opposition fehlt und im besonderen die zur Zeit anstehenden Probleme von diesen nie entsprechend aufbereitet wurden.

Mit den einsetzenden Image Verlust von Merkel schiebt sich, einer Katze auf leisen Pfoten ähnlich, Frau von der Leyen in den Vordergrund. Mit leisen, sehr geschliffenen und immer verbindlichen  Worten nimmt sie plötzlich Stellung zu Themen welche weit außerhalb ihres eigentlichen Ressort liegen. Erstaunlich hier die schweigsame Hinnahme ihrer Kabinettskolleginnen und Kollegen was vermuten lässt das diese Person selbst in der eigenen Fraktion nicht mehr für voll genommen wird und man diese fast schon krankhafte Profilierungssucht sehr wohl durchschaut hat.

Geht diese Profilierung einher mit den steigenden Imageverlust in ihren eigenen Ressort in dem sie durch die Verbreitung von Halbwahrheiten entscheidenden Anteil an den immer weiter auseinander driften der Gesellschaft aufzuweisen hat? Wie sollte es auch anders sein, steht sie doch als Frau aus alten Adelsgeschlecht mit sieben Kindern automatisch auf der Seite einer aus über viele Generationen andauernden Tradition von systematischen  Volksausbeutern, in der die Pflege der eigenen Brut immer den absoluten Vorrang hatte. Auch aus ihren vorherigen Job der Familienministerin flüchtete sie, da sie nach dem Erfolg des Elterngeldes kaum noch Möglichkeiten zur Selbstprofilierung sah. Die Weide war abgegrast.

Das was noch als Restbestand übrigblieb nah sie einfach mit und lies damit ihrer Nachfolgerin Christina Schröder ausgerechnet in derer Elternzeit im Regen stehen. Innerhalb ihrer Partei soll sie nach allgemeinen Presseinformationen vor allen nach der letzten  peinlichen Vorstellung alleine auf weiter Flur stehen. Hatte sie doch noch vor zwei Wochen ungefragt und unbefugt von ihrem Ziel „den Vereinigten Staaten von Europa“ gesprochen. Da dieses zur Zeit nicht Thema innerhalb der Koalition ist, wurde sie von Merkel scharf zurechtgewiesen, was sie aber wohl nicht weiter stört.

Als eiskalter blonder Engel präsentiert sie sich auch in der Auseinandersetzung um Mindestlöhne. Sie plappert zwar offen über diese als ihre persönliche Zielsetzung meint aber damit weiterhin die Festsetzung der Höhe den Tarifpartnern überlassen zu müssen, sehr wohl wissend das die Gewerkschaften in den letzten Jahren an Vertretungsmacht eingebüßt und die Tarife entsprechend gebröckelt sind. So spielt sie den Bürgerinnen und Bürgern gleich einer schlechten Schauspielerin die sorgende Ministerin vor, um in ihrer Reaktion vielen Christlichen Pharisäern zu folgen.

Als Beispiel hier ein Video Mit dem Titel: „Alt, Arm arbeitslos“. Diese von der ARD gedrehte Dokumentation weist sehr nachdrücklich auf die Unwahrheiten und eiskalten Machenschaften einer Profilierungssüchtigen, vielfachen Millionärin hin.

[youtube tScNXry0NQw]

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Grafikquelle  :   Foto: Steinfurth / Lizenz: CC BY-SA

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