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High Noon mit von der Leyen

Erstellt von DL-Redaktion am 3. August 2015

Ursula von der Leyen nimmt an Reit-EM teil

Das Duell um die Kanzlerschaft beginnt

Werden jetzt die letzten Kräfte der Ursula von der Leyen mobilisiert um auch das ganz große Pferd besteigen zu können? Setzt sie auch die Reitgerte als letztes Mittel ein um Merkel aus dem Amt zu jagen? Ursula von der Leyen steigt für die Reit-EM in Aachen aufs Pferd.

Bei der Eröffnung am 11. August vor erwarteten 20.000 Zuschauern reitet die Ministerin bei der deutschen Hengstquadrille mit, bei der laut „Bild“ 64 Hengste aus den Landesgestüten anspruchsvolle Figuren „tanzen“. Der Name ihres Hengstes wurde noch nicht bekannt gegeben und wir wären nicht überrascht würde sie die Misere als ihren Sattelträger auswählen.

Quelle: Der Stern

Hier noch einmal ein Überblick über die steile Karriere der Hannoveranerin welche es gewohnt ist alle Hindernisse in ihrem Leben plattzumachen.

Nach aufmerksamen lesen wird auch hier klar das wieder einmal über eine „Expertin“ geschrieben wird, welche sich an anderer Stelle künstlich aufbläst. Aber genau das ist Politik, nicht bei allen, aber vielen. Für einen Führungs-Posten in der freien Wirtschaft mit einem 16 bis 18 Stunden Tag sind diese Typen mit Sicherheit nicht geboren. Groß schreibende Journalisten sollten es vielleicht einmal ausprobieren, viele aus der Politik wären sehr schnell Brotlos, sollten sie auch als Lobbyist untauglich sein.

Ursula von der Leyen

Eine steileKarriere

16.04.2007,   von Antje Schmelcher

Diese Ministerin ist nicht nur ein Versprechen, sondern zugleich seine Erfüllung. An Ursula von der Leyen kann man sehen, dass frau Kinder haben und eine Karriere machen kann. Antje Schmelcher über Mythos und Image eines politischen Werdeganges.

 „Die Zukunft fängt zu Hause an“, sagte Ursula von der Leyen vor vier Jahren im Landtagswahlkampf in Hannover. Damals kannte sie – die heute zu den bekanntesten deutschen Politikern zählt – kaum jemand. Für „Röschen“, so ihr Kosename, drittältestes von sieben Kindern des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU), hatte die politische Zukunft in der Tat zu Hause angefangen. Auf die Bundesfamilienministerin trifft wie auf keine zweite das Postulat der Apo (mit der sie sonst nichts am Hut hat) zu: Das Private ist politisch und das Politische privat.

Auch die Sprache der Bilder ist Ursula von der Leyen von Kindesbeinen an vertraut: in ihrem Falle also die der Familienfotos aus einem hochpolitischen Haushalt. In guter protestantischer Tradition erlaubte der heute 76 Jahre alte Patriarch Ernst Albrecht den öffentlichen Einblick in ein skandalfreies, mustergültiges Familienleben: mit Hausmusik, Haustieren und einer glücklichen Ehe. Und klarer Rollenteilung.
Idealbild der vollberufstätigen Mutter

 Auf vielen Fotos steht Heidi Adele Albrecht, die 2002 verstorbene Mutter Ursula von der Leyens, halb verdeckt von ihrem Mann im Hintergrund. Oft trägt sie sogar eine Schürze, obwohl jeder, der sie kannte, wusste, dass sie nicht selbst kochte. Eine Inszenierung. Heidi Adele hatte in Germanistik zum Dr. phil. promoviert, sie war Journalistin, als sie Ernst kennenlernte. Ihren Beruf gab sie auf, um die sieben Kinder großzuziehen. Ursula war das dritte Kind, die erste Tochter. Sie kam 1958 in Brüssel zur Welt, wo ihr Vater als promovierter Volkswirt für die im Werden begriffene Europäische Gemeinschaft arbeitete.

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Teil 2: Die Karriere der Ursula von der Leyen:

 „Ein Geflecht aus Intrigen“

16.04.2007, von Antje Schmelcher

 Kaum eine andere Politikerin inszeniert ihr Privatleben so wie Familienministerin von der Leyen. Wie schon ihr Vater, der frühere Ministerpräsidenten Ernst Albrecht, nutzt sie die Aufmerksamkeit des Boulevards zum eigenen Vorteil. Von Antje Schmelcher.

Im Jahr 1998 gebar Ursula von der Leyen ihr sechstes Kind, 1999 das siebente. Von 1999 bis 2001 bekam sie Werkverträge. Im Alter von 43 Jahren konnte die vielfache Mutter ihren zweiten Hochschulabschluss vorweisen – ein Zeugnis bewundernswerter Selbstdisziplin. Eine wissenschaftliche Karriere ist daraus nicht geworden.

„Ich habe in vielen verschiedenen Bereichen und Ländern gearbeitet.“ So klingt von der Leyens Beschreibung ihres Lebensweges bis dorthin. Das Sonderbare dieser Formel ist, dass sie ohne äußere Not beschönigt, wo nichts beschönigt werden muss. Denn wer erwartet dergleichen von einer siebenfachen Mutter? Wenn nicht von der Leyen selbst.

„Sie überrollte uns wie eine Lawine“

Ihre Zukunft begann erst im dritten Anlauf, und zwar von zu Hause aus. Ihre Karriere in der Politik war nun tatsächlich ein höchst erfolgreicher, ja wohl einmaliger Schnelldurchlauf. 2001 plante sie die Aufstellung als Landtagskandidatin für Niedersachsen zur Wahl 2003. Die erforderlichen kommunalpolitischen Meriten erwarb sie im Jahr 2001 durch die Wahl zur stellvertretenden Ortsbürgermeisterin von Ilten, einer Ortschaft mit dreieinhalbtausend Einwohnern in der Nähe Hannovers; dazu kam der CDU-Fraktionsvorsitz im Stadtrat der nächstgrößeren Gemeinde Sehnde.

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Strassengalerie

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