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Krieg im Klassenzimmer

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2010

Der Krieg beginnt  im Klassenzimmer

Ein erschütternder Bericht über die Militärisierung durch die Klassenzimmer. Wird demnächst die Schützenreihe oder das Schützenrudel auf den Schulhöfen trainiert? In den Kindergärten morgens Aufstellung genommen und zum hissen der Flagge die Nationalhymne abgespielt? In den Staaten und vielen anderen Ländern alte Tradition aus der Kolonialzeit.

Diesem energisch entgegenzutreten müsste an erster Stelle die Aufgabe Verantwortungsbewusster Eltern sein. Dieses Land kritisiert die Rekrutierung von Kindersoldaten in Afrika und Asien und akzeptiert eine stille Mobilmachung in den eigenen Schulen? Eingeleitet von Verantwortungslosen Politikern welche beim nächsten Amoklauf an einer Schule Computerspiele als Ausgangspunkt für Gewalt und Brutalität anprangern? Die ausgeprägte Janusköpfigkeit in diesem Land ist kaum noch zu toppen. Die Politik setzt sich ruhig hinter den warmen Ofen und schickt an Schulen rekrutierte Militärs in alle Welt, um dort die Nachschubwege für die von der Industrie benötigten Bodenschätze freizuhalten. Das ist dann Kostengünstiger als einen fairen Preis für die entsprechenden Güter zu zahlen.

Auch an den ARGEN sind dergleichen umtriebige Machenschaften Gang und Gäbe und helfen  auf diese Art die Arbeitslosenzahlen weiter abzubauen. Ob die Kinder der Hüterin der von der Leyen Dragsalierungen demnächst auch an der Front zu finden sind? Na ich denke diesen naiven Glauben unterliegen nicht einmal die Wähler des Kriegsministers.

Wer von den Eltern einem solchem Vorgehen nicht energisch entgegen tritt sollte sich später nicht beschweren wenn eigene Kinder nicht unversehrt von ihren Einsätzen aus den Kriegen zurückkehren.

Der Schreiber dieses TAZ Artikel, heute ca. 25 Jahre alt, kommt aus dem Kreis WAF und war einmal Mitglied in der Linkspartei. Hier nun der Artikel:

IE

Kriegeinsatz im Klassenzimmer

Der Armee gehen die Rekruten aus. Einige Länder haben Verträge mit der Truppe für Lobbying an Schulen geschlossen. VON MICHAEL SCHULZE VON GLASSER

„Was hat die Bundeswehr mit Piraten zu tun? Warum sind deutsche Soldaten in Afghanistan und wieso ist eine Pipeline Bestandteil internationaler Sicherheitspolitik?“, fragt das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport in einer Pressemitteilung. Die Armee möchte Schülern die aufgeworfenen Fragen erklären und sie nebenbei für sich rekrutieren. Der sächsische Kultusminister Roland Wöller (CDU) und Generalmajor Heinrich Geppert von der Bundeswehr werden am heutigen Dienstag im Kultusministerium in Dresden feierlich eine Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Institutionen unterzeichnen. Nicht die erste dieser Art.

Angefangen hat es im Oktober 2008, als die damalige nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer (CDU) einen Kooperationsvertrag mit der Bundeswehr abschloss. Das Papier sieht unter anderem vor, dass die Bundeswehr in die Aus- und Fortbildung von Referendaren und Lehrkräften eingebunden wird und sogenannte Jugendoffiziere – junge, rhetorisch geschulte Soldaten – in Schulen eingesetzt werden.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle  : Twitter  :

„Kriegsspiel“. (a)

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