DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Alles mit Gewehr

Erstellt von DL-Redaktion am 2. November 2014

Waffenlobby vor der US-Wahl

.WAFFEN Mit der Pistole ins Café oder in den Freizeitpark: Viele Amerikaner betrachten das als Grundrecht. Die Abgeordnete Robin Kelly will dieses Recht einschränken. Vor der Kongresswahl versucht ein Lobbyist, sie deshalb loszuwerden

AUS CHICAGO RIEKE HAVERTZ

An diesem Vormittag lässt Richard Pearson die drei Glocks im Kofferraum seines weißen Geländewagens. In dem Restaurant bei Chicago braucht er seine Pistolen nicht, er muss auch nichts mehr beweisen. Er hat schon gewonnen. Wenn er wollte, könnte er die Waffen hier in Kankakee mit zum Essen nehmen, in einem Holster unterm beigen Hemd oder am Knöchel unter der Jeans. Das ist sein Sieg.

Pearson ist seit mehr als 20 Jahren einer der wichtigsten Lobbyisten im US-Bundesstaat Illinois. Er ist Präsident der Illinois State Rifle Association, dem Landesverband der National Rifle Association NRA. Der Staat im Mittleren Westen der USA hat eines der strengsten Waffengesetze des Landes. Bürger müssen eine Lizenz beantragen, um eine Waffe kaufen zu können, einen Hintergrundcheck durchlaufen, die Waffe stets sicher aufbewahren. Und lange Zeit durften sie Waffen nicht in der Öffentlichkeit tragen. Das hat Pearson geändert. Sein Sieg hat nur noch einen kleinen Makel: die Schilder.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle – Wikipedia / Urheber Carlos Latuff / „Michael Moore versus Charlton Heston“

Dieses Werk wurde von seinem Urheber Carlos Latuff als gemeinfrei veröffentlicht. Dies gilt weltweit.

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US-Staatssekretärin über TTIP

Erstellt von DL-Redaktion am 12. September 2014

„So funktioniert ein freier Markt“

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FEDERFÜHREND US-Staatssekretärin Catherine Novelli über das TTIP-Abkommen, Genfood-Verkauf in Europa und Schutz für Investoren

INTERVIEW ULRIKE HERRMANN UND BERNHARD PÖTTER

taz: Frau Novelli, warum betrachtet die US-Regierung Europa, als wären wir Venezuela?

Catherine Novelli: Das tun wir nicht. Die EU ist unser engster und größter Handelspartner mit hohen Verbraucherstandards. Unsere Volkswirtschaften sind sehr eng verflochten.

Wozu brauchen wir dann Investorenschutzklauseln in einem Freihandelsabkommen wie TTIP?Die EU und die USA sind Rechtsstaaten. Wenn sich Firmen ungerecht behandelt fühlen, können sie vor reguläre Gerichte ziehen.

Das können sie natürlich. Aber wir wollen ein Abkommen, das so umfassend wie möglich ist. Dazu gehören auch außergerichtliche Schiedsgerichte, wo Unternehmen gegen Staaten klagen können. Wir haben hier die Gelegenheit, einen „Goldstandard“ zu setzen, der dem Rest der Welt zeigt, was die richtigen Parameter für ein Handels- und Investitionsabkommen sind. Interessanterweise war es ja gerade Deutschland, das diese Schiedsgerichte erfunden hat. Wir haben das von euch!

Wir denken heute, dass das ein Fehler war.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Ein Land im Abendlicht

Erstellt von Gast-Autor am 23. Juli 2013

AMERIKA

John Steinbecks Camper Truck. 2007

RationalgalerieAutor: Achim Engelberg

Datum: 22. Juli 2013

Die Rezension von Achim Engelberg erschien zuerst in den BLÄTTERN FÜR DEUTSCHE UND INTERNATIONALE POLITIK. Die „Blätter“, wie sie gern genannt werden, zählen zu den wenigen linken, intellektuellen Publikationen von Bedeutung. Zum Herausgeberkreis gehören u. a. Norman Birnbaum, Jürgen Habermas, Saskia Sassen, Jens Reich und Friedrich Schorlemmer. Die Arbeit von Engelberg ist in der RATIONALGALERIE gekürzt veröffentlicht.

Der niederländische Publizist Geert Mak fuhr am 50. Jahrestag der Reise John Steinbecks auf der dadurch klassisch gewordenen Route quer durch die Vereinigten Staaten – Amerika nicht nur mit der Seele suchend, sondern auch mit dem Verstand. Bereits sein viel gelesenes „In Europa – Eine Reise durch das 20. Jahrhundert“ war inspiriert von John Steinbecks „Die Reise mit Charley. Auf der Suche nach Amerika. Der Autor des die Epoche der großen Depression symbolisierenden Meisterwerks „Früchte des Zorns fürchtete im Jahre 1960, 58jährig, den Kontakt zu den einfachen Menschen zu verlieren, aus deren komplizierten Problemen er für seine Welterfolge schöpfte. Den Veränderungen in den gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen seines Landes wollte Steinbeck nachspüren.

Jeder europäische Amerikareisende – von Alexis de Tocqueville bis eben zu Geert Mak -vergleicht den alten Kontinent mit der neuen Welt, ist doch das Land der gewünschten unbegrenzten Möglichkeiten in Abgrenzung zu den damals dynastisch und ständisch geprägten europäischen Kolonialmächten entstanden. Im Gegensatz zum benachbarten Kanada, das britische Kronkolonie blieb, lösten sich die USA vom alten Kontinent. Dieser habe zu viel Geschichte und zu wenig Geographie, zitiert Mak den Historiker Boorstin, Amerika dagegen eher wenig Geschichte, aber einen Überfluss an Geographie.

Interessant auch, was John Steinbeck bereits 1960 beobachtete und das wir heute als geschichtsträchtig ansehen: Während seiner Reise tobte der Wahlkampf zwischen John F. Kennedy und Richard Nixon, der erste, den auch ein Fernsehduell entschied. Beide Kandidaten sind die ersten in einer langen Reihe „vorgefertigter Politiker“ ohne Werte, also auch ohne Geschichtsbewusstsein. Der scharfsinnige Historiker Arthur M. Schlesinger Jr. sagt uns durch Geert Mak: „Das Produkt, das Kennedy verkaufen will, ist sein Programm, das Produkt, das Nixon zu verkaufen versucht, ist er selbst.“

Aber nicht nur auf den Höhen des Geistes und der Macht, sondern auch in den Schluchten des Alltags erblickt Geert Mak ein Land im Abendlicht: In Phoenix erkennt er an den zittrigen, faltigen Händen der Verkäuferin, dass diese auf die 80 zugeht. Bei Gesprächen in Diners hört er besorgte Eltern klagen, dass es ihren Kindern nicht besser gehen werde als ihnen, sondern schlechter: „Der Niedergang der kleinen und mittelständischen Betriebe, dessen Anzeichen schon Steinbeck wahrnahm, hat sich fortgesetzt.“

In der ehemaligen Boomtown und Autometropole Detroit mehren sich Ruinen, manche sehen in ihnen künftige Besuchermagneten, vergleichbar denen der antiken Stätten von Rom bis Ephesos. In den noch belebten Vierteln ballen sich soziale und ökonomische Probleme: „Massenemigration, eine schrumpfende Wirtschaft, Globalisierung; und dazu gesellt sich der Zerfall der alten sozialen Strukturen wie Familie und Nachbarschaft.“

Nicht mehr die Autoindustrie, sondern die Wall Street symbolisiert das neue Amerika. Treffend kommentiert Geert Mak: „Wie in Russland der Inlandsgeheimdienst FSB das Personal für Spitzenpersonen im Staatsapparat liefert, so liefert in den Vereinigten Staaten immer wieder Goldman Sachs die Schlüsselfiguren, die über die Ausrichtung der Finanzpolitik bestimmen.“

Dass die USA immer noch eines der reichsten Länder der Welt sind, zeigt ihre militärische Präsenz: Weltweit agieren sie von ungefähr 1000 Militärbasen in rund 120 Ländern. Anders als im Römischen Reich oder dem Britischen Empire geht es ihnen aber „nie um Beziehungen, die endlos währen können“. Kühl weist Geert Mak auch das Geschwätz von Robert Kagan und anderen Neokonservativen zurück, die Amerikaner kämen vom Mars, die Europäer von der Venus: „Allein im Ersten Weltkrieg starben auf französischer Seite 1,3 Millionen Soldaten – die Anzahl der amerikanischen Soldaten, die in allen Kriegen des Landes – mit Ausnahme des Sezessionskriegs – von 1776 bis heute gefallen sind, ist nicht halb so hoch.“

Die Veränderung der weltpolitischen Kräfteverhältnisse geht einher mit einem Widerspruch innerhalb der Unterschichten – dem zwischen den „eigenen Interessen und politischer Einstellung“. Verunsichert vom Wandel, vertrauten viele einem reich geborenen, sich gemein machenden George W. Bush, der anscheinend ihre Werte vertrat, aber ihre Möglichkeiten drastisch einschränkte.

Freilich, Amerikaner erfanden mit Google, Apple, Amazon und Facebook bestimmende Produkte des frühen 21. Jahrhunderts. Aber sie verharren „in vielen lebenswichtigen Bereichen, vor allem was den Energiesektor, den Umweltschutz und die Infrastruktur“ betrifft, in vergangenen Zeiten.

Die Fülle von Geert Maks Gedanken und Erinnerungen, Beobachtungen und Lektüren ist so spannungsreich, dass man das Buch in einem Zug lesen möchte. Froh können seine Leser sein, dass er die Reise zu Ende führte, allerdings ärgert sich auch der Publizist Geert Mak manchmal über zu lässige Erfindungen des Nobelpreisträgers von 1962, John Steinbeck. Und in der Tat sollte man auf seinem Feld der Tatsachen mit Vorsicht ernten. Wenn dieser Begegnungen erfindet, stellt er oft das Spektrum von Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten dar. Die drei Anhalter, die er angeblich hintereinander in den Südstaaten mitnimmt, scheinen aus verschiedenen Personen zusammengesetzt, aber der unterwürfige Schwarze, der weiße Rassist und der radikale Schwarze geben dennoch treffend die Gemengelage wieder, die wenige Jahre nach Steinbecks Reise zu Unruhen führte und schließlich zur Aufhebung der Rassentrennung.

Kompositorisch verwebt Geert Mak dicht verschiedene Gattungen – Reisebericht, Geschichtsschreibung, Literaturkritik – zu einem eigenen Genre, in dem Erzählen und Analysieren sich spannungsreich und dadurch spannend vereinen. Das Ergebnis: erschreckend in seiner Diagnose, beglückend in seiner Erzählung.

Buchtitel: Amerika! Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Autor: Geert Mak
Verlag: Siedler

Nachtrag: Zufällig heute gelesen ein Interview mit Geert Mak: DL/IE

„Viele glauben nicht an eine bessere Zukunft“

 taz: Herr Mak, Sie sind nicht als Erster auf John Steinbecks Spuren durch Amerika gereist. Aber mit Ausnahme des Journalisten Bill Steigerwald, der dieselbe Idee einer 50-jährigen Jubiläumstour hatte, ist niemandem aufgefallen, dass vieles in seinen „Travels“ fragwürdig ist?

Geert Mak: Nein, merkwürdigerweise haben das auch die Steinbeck-Forscher nie genauer untersucht. Eine erste Ahnung bekam ich, als ich die Biografie seines Sohns John jr. las. Seiner Ansicht nach hat sich Steinbeck die Begegnungen in den „Travels“ aus den Fingern gesogen. Als ich dann unterwegs war, merkte ich auch bald, das kann unmöglich hinkommen. Am Morgen ist er da, am Abend dort, das sind 450 Meilen, und zwischendurch hat er von mittags bis abends geangelt und geplaudert. Wie soll das gehen mit diesem alten Lastwagen?

Und dabei liest es sich zunächst so toll, wie er da seine Reisevorbereitungen trifft, seinen Truck mit Alkoholika vollstopft, weil er mit den Menschen ins Gespräch kommen will. Am Ende gerät das Ganze dann aber doch recht flüchtig.

 Zuerst funktioniert das noch ganz gut. Dann kommt er nach Chicago, und alles ändert sich. Er trifft seine Frau Elaine und wird danach mehr und mehr von der Sehnsucht nach seiner Frau getrieben.

 Und reist dann durch den Mittleren Westen bis nach Seattle.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Attribution: LordHarris at the English language Wikipedia

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Der Preis der Ungleichheit

Erstellt von DL-Redaktion am 14. August 2012

Amerika ist schon lange kein Traumland mehr

Amerika einst als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bekannt geworden, weist heute die größte Ungleichheit unter allen großen Industrie Nationen aus. Einen sehr guten Bericht von Joseph E.Stiglitz.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/11/Amerika_Quarry_HDR.jpg

Die Vereinigten Staaten sehen sich selbst gern als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und andere sehen sie in einem ganz ähnlichen Licht. Doch obwohl wir uns alle an Beispiele erinnern können, in denen es Amerikaner allein ganz nach oben geschafft haben – was wirklich zählt, ist die Statistik: In welchem Umfang sind die Lebenschancen eines Menschen vom Einkommen und der Bildung seiner Eltern abhängig?

Heutzutage entlarven diese Zahlen den amerikanischen Traum als Mythos. In den USA herrscht heute weniger Chancengleichheit als in Europa – oder sogar in jedem anderen hochentwickelten Industrieland, für das entsprechende Zahlen vorliegen.

Dies ist einer der Gründe, warum Amerika unter allen hochentwickelten Ländern das höchste Maß an Ungleichheit aufweist – und die Kluft zu den Übrigen wird immer größer. Während der „Erholung“ der Jahre 2009 bis 2010 entfielen auf das eine Prozent der US-Amerikaner mit dem höchsten Einkommen 93 Prozent der Einkommenszuwächse. Andere Indikatoren für Ungleichheit – wie Vermögen, Gesundheit und Lebenserwartung – sind genauso schlecht oder sogar noch schlechter. Kurzum: Der Trend geht klar zur Konzentration von Einkommen und Vermögen an der Spitze der Gesellschaft bei gleichzeitiger Aushöhlung der Mitte und zunehmender Armut im unteren Teil.

Es wäre eine Sache, wenn die hohen Einkommen derer an der Spitze das Ergebnis ihrer größeren Leistungen für die Gesellschaft wären, doch die Große Rezession zeigt das Gegenteil: Selbst Banker, die die Weltwirtschaft – und auch ihre eigenen Firmen – an den Rande des Ruins geführt hatten, erhielten überdurchschnittliche Boni.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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Rechter Politik Abschied?

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2011

Der rechte Abschied von der Politik

Von einem aufmerksamen DL Leser wurden wir gestern auf einen Artikel in dem Züricher Tages-Anzeiger hingewiesen, welchen wir als sehr lesenswert weiter empfehlen möchten.

Der Journalist Constantin Seibt analysiert hier die Finanzkrise, welche unter Reagans Rechten in Amerika seinen Anfang nahm, und dessen Machenschaften sich die restliche westliche Welt fast Bedingungslos anschloss.

Nachfolgend zitieren wir einige Auszüge, um auf die Brisanz, welche hinter dieser Analyse steht, hinzuweisen:

„Es ist kein Zufall, dass die Finanzmärkte in den letzten 15 Jahren die Treiber der Politik sind. Vor der Krise wurden sie mit Gefälligkeiten aller Art umworben; nach der Krise mit tausenden Milliarden gerettet; heute sind sie auf der Jagd nach den verschuldeten Rettern. So dass die reichsten Staaten der Welt vor dem Bankrott stehen.

Wohin zum Teufel sind die Intellektuellen verschwunden? Überall findet man sich orientierende, kaum irgendwo Orientierung gebende Köpfe. Das macht sie anfällig für Moden aller Art. Die Führungspersönlichkeit des 21. Jahrhunderts ist: das Modeopfer“.

Auf Europa umgesetzt, kehren wir vor unserer eigenen Haustür: Von Schröder bis Merkel, Modeopfer. Die Intellektuellen haben sich  hier im Land als Plagiat erwiesen und sind somit „verguttenbergt“ worden.

„Die Bankenrettung war das teuerste Unternehmen der Menschheitsgeschichte – sie kostete bis heute 15 Billionen Dollar, das Zehnfache des Zweiten Weltkriegs. Doch als sich der Staub legte, sah man, was die Banken dafür hinnehmen mussten: viel Moralpredigten, kaum Regulierungen.

Nach ersten, zaghaften Konjunkturprogrammen schnitten die USA und Grossbritannien die Ausgaben bald zurück – für die bankrotten Banken gab es Geld, für Arbeitslose, Kranke, bankrotte Hausbesitzer nicht mehr. Obwohl diese das Geld sofort wieder ausgegeben hätten. Budgets wurden gestrichen; in England entliess die neue Regierung des Konservativen David Cameron demonstrativ hunderttausende Beamte. Die Folgen waren schrecklich. In beiden Ländern stieg die Arbeitslosigkeit auf 11 Prozent. Wirkliche Armut, wirkliche Angst, wirklicher Zorn. In den USA leben heute 42 Millionen Leute von Essensmarken. In Grossbritannien rutschte gleich die gesamte Wirtschaft in die Rezession.

Es lohnt sich, gegen die neue Rechte anzutreten: Sie sind keine konservative Partei, sondern eine revolutionäre. Sie sind eine Gefahr für die Wirtschaft. Sie sind Totengräber der Mittelklasse. Und Verbündete einer neuen Oligarchie des Geldes. Sie sind die Feinde der Zivilisation“.

Quelle: Tagesanzeiger Zürich >>>>> weiterlesen

IE

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Grafikquelle   :  Ricardo Salgado während der Horasis Global China Business Meeting 2009

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