DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Feige Schweine von Rechts

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Juni 2016

Gauland:
„Ich habe mich an keiner Stelle über Boateng geäußert“

File:FIFA WC-qualification 2014 - Austria vs. Germany 2012-09-11 - Jérôme Boateng 03.JPG

Autor: U. Gellermann

Das hatte die Petry schon vorgemacht: Zwar hat sie dem „Mannheimer Morgen“ klar und deutlich gesagt, das gegenüber Flüchtlingen „auch von der Schusswaffe Gebrauch“ gemacht werden soll, aber als es dann öffentliche Reaktionen der unangenehmen Art gab, da hatte sie es irgendwie doch nie gesagt. Auch jetzt beim Gauland-Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, gab es, wie beim Pertry-Interview, Zeugen und Ton-Protokolle, als der alte CDU-Mann über den Fußballspieler Boateng meinte, dass „die Leute“ ihn „nicht als Nachbarn haben“ wollten. Und auch Gauland will irgendwie nichts gesagt haben. In beiden Fällen gab und wird es keine juristische Auseinandersetzung geben, denn Gauland und Petry wissen, dass sie gesagt haben was sie gesagt haben. Und sie setzen darauf, dass die richtig Rechten Beifall klatschen und dass die versehentlichen AfD-Wähler entweder nicht glauben, dass ihre Lieblinge „so etwas“ geäußert haben, oder dass die nächste Sau durchs mediale Dorf getrieben wird und alles schnell in Vergessenheit geraten wird.

Apropos Sau: Wer schon mal einer wilden Muttersau mit ihren Frischlingen begegnet ist, der wird das Wort Schwein nicht in Zusammenhang mit Feigheit verwenden sondern sollte lieber schnell weglaufen. Auch die sprichwörtliche Schweinerei kann man, bei Beobachtung der Hausschweine, nicht auf die AfD anwenden: Schweine nutzen generell eine separaten Bereich als Kotecke in ihrem Stall. Die AfD-Führung scheisst ihre dreckige Meinung in jede Ecke unseres Landes. Und widerlich feige ist die AfD nicht primär wegen ihres „Das-habe-ich-nie-gesagt“ Verhaltens. Feige ist die Führung dieser Truppe, weil sie die ohnmächtigen Flüchtlinge als Hebel für ihre Wahlprozente nutzt. Kein Ton zu den Banken, kein Ton gegen die USA, starke Gegner meidet die AfD wo sie kann, da tritt man doch lieber auf denen herum, die bereits am Boden liegen. Das machen die Springerstiefelgarden der Neo-Nazis auch so gern, aber nur wenn sie garantiert in der Überzahl sind.

Gauland hat diese Herrenmenschenhaltung bei Walter Wallmann gelernt. Bei diesem ranghohen CDU-Funktionär war Gauland persönlicher Referenten. Wallmann? Richtig, das war der Mann, in dessen Zeit insgesamt 8 Millionen Mark der hessischen CDU ins Ausland transferiert wurde. Wallmann, der CDU-Landesvorsitzender war, wusste davon natürlich nichts. So was trainiert für das „Das-habe-ich-nie-gesagt“-Verhalten. Doch Gauland kann noch ekelhafter: Die Angst und die Not der Flüchtlinge bucht er als Klempner-Problem ab: „Einen Wasserrohrbruch dichten Sie auch ab“, sagte er der ZEIT und legt noch einen Giftzahn zu: „Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen“. Genau: Die brechenden Augen ertrinkender Kinder sind total erpresserisch, wie die Gauland-Deutschen auch vom Hunger in der Welt und den Folgen deutscher Waffen-Exporte terrorisiert werden. So einer nimmt die Flüchtlingskrise als Geschenk: „Natürlich verdanken wir unseren Wiederaufstieg in erster Linie der Flüchtlingskrise“. So geht der Aufstieg der AfD: Über Leichen steigt es sich einfach besser. Und so wird bei Gauland das Elend der Anderen zur Wohltat: „Man kann diese Krise ein Geschenk für uns nennen“, war von ihm zu lesen, “Sie war sehr hilfreich.“

Das Schwein suhlt sich im Schlamm, weil das der Reinigung dient, bei hohen Temperaturen seine Körpertemperatur senkt und vor Sonnenbrand schützt. Solche wie Gauland suhlen sich im eigenen, menschenfeindlichen Dreck. Ein Vergleich mit den unschuldigen Schweinen ist deshalb aus wissenschaftlichen Gründen nicht zulässig.


Grafikquelle    :    Michael Kranewitter, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

 

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Aufwärts mit der Europäischen Union

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Juni 2016

Das Schweigen der AfD zur europäischen Binnenflucht

File:2015-07-04 AfD Bundesparteitag Essen by Olaf Kosinsky-235.jpg

Autor: U. Gellermann

Rationalgalerie

Die Iren überholen die Deutschen! Nein, nicht im Biertrinken. Irland hat sich im Ranking der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt von Rang 16 auf Rang 7 verbessert. Das arme Deutschland erreicht mit Mühe und Not nur den Platz zwölf. Irland? Das war doch das Land, in dem die Banken noch jüngst am Abgrund standen, wo ein kleiner weiterer Schritt gereicht hätte, dann wäre Irland einfach im Meer verschwunden. Jetzt ist das Land, dank der großzügigen EU-Banken-Hilfe wieder ganz vorn. Das hat die Wirtschaftsuniversität IMD aus Lausanne festgestellt. Das ist so ein Laden, der unter anderem dem Nestlé-Konzern gehört. Nach einer Recherche des „International Institute for Management Development“ haben auch ein paar andere europäische Armenhäuser echte Fortschritte gemacht: Seit Jahren wachsen die Volkswirtschaften in den drei Baltischen Ländern Estland, Lettland und Litauen um jährlich 6 – 8 Prozent: Selbst „Spanien gehört zu den Ländern, die sich weiter verbessern.“

Zugleich hat dieses gelobte Wirtschaftswachstum einen positiven Umwelteffekt: Die Länder werden leerer. Und wo weniger Menschen wohnen, wird die Umwelt weniger belastet. Das „Instituto Nacional de Estadística“, die spanische Statistikbehörde, teilte fröhlich mit, dass allein im vergangenen Jahr rund 125.000 Spanier ihrem Land den Rücken gekehrt haben. Auch in den baltischen Staaten machen immer mehr Bürger Platz für Luchs und Wolf. Selbst der seltene Schneehase nimmt wieder Quartier in Estland. In Litauen schätzten die Behörden die Zahl der Auswanderer seit 1990 auf mehr als 350.000 Personen. Das sind etwa 10 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mit dem Beitritt zur Europäischen Union hat sich die Abwanderungswelle weiter verstärkt. Manchmal läuft noch etwas schief: Allein aus Lettland werden monatlich 700 – 1000 lettische Arbeitskräfte in Irland registriert. So war das nicht gedacht: Dass die Balten die leeren irischen Landschaften wieder füllen, nur weil sie für noch weniger Geld schuften als die Eingeborenen. Die „Konrad Adenauer Stiftung“, das anerkannte CDU-Institut für Sprachschöpfung, kennt die Ursache für die Binnenflucht in der EU: „Zunehmender Reformdruck!“ Ja, so ist es, die Reform drückt so lange auf die Bevölkerungstube, bis sie leer ist.

Bevor die sanktionierte Binnenflucht zur ärgerlichen Draußenflucht wurde – als die Flüchtlinge plötzlich in größeren Zahlen von außerhalb der EU kamen – war das Generalthema der „Alternative für Deutschland“ die Europäische Union. Auch damals schon ging es der Partei um die Raus-Rein-Bewegung. Die Griechen zum Beispiel sollten nach Meinung der AfD raus aus der EU. Rein sollte gar keiner mehr. Aber alle sollten raus aus dem Euro. Weil der erste Aufstieg der streng deutschen Alternative mit diesem Thema eng verbunden war, und weil die AfD-Leute im europäischen Parlament die Neuen sind, und auch weil die AfD im Thema Flucht gut zu Hause ist, sind von den AfD-Abgeordneten in Straßburg sicher total innovative Vorschläge zur europäischen Binnenflucht zu erwarten. Für die mehr als 8.000 Euro Abgeordneten-Alimente monatlich kann man ja kreative Antworten auf die Frage „Warum fliehen so viele Europäer aus ihrer Heimat“ erwarten.

Die AfD-Abgeordneten sitzen seit Mai 2014 im Europa-Parlament. Und sie haben es geschafft sich irgendwie zu verdoppeln. Neben der AfD mit zwei Abordneten gibt es jetzt auch noch die „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) mit fünf Vertretern im EU-Parlament. Diese erstaunliche Leistung konnte durch Zellteilung erreicht werden, denn die ALFA-Menschen waren bis Mitte des letzten Jahres noch Mitglieder der AfD. Jetzt sind nur noch die Grenzschutzmaschine Beatrix von Storch und der Grenzschützer Marcus Pretzell als echte AfD-Abgeordnete unterwegs. Unterwegs ist das Stichwort: Frau von Storch ist wegen ihres Schießbefehls aus der durchaus rechten Fraktion der „Europäischen Konservativen und Reformisten“ (EKR) ausgetreten, um einem Rauswurf zuvorzukommen. Macus Pretzell (der Lebensgefährte von Frauke Petry) wurde aus ähnlichen Gründen entfernt. Wahrscheinlich wegen dieses aufwändigen Lebenswandels findet man zum Thema Binnenflucht nichts in den öffentlichen Äußerungen der beiden Schießwütigen. Kein Redebeitrag, keine Presseerklärung, gar nichts. Obwohl Frau von Storch im „Ausschuss für bürgerliche Freiheiten“ existiert. Und die unbegrenzte Reisefreiheit innerhalb der EU für Arbeitslose eigentlich ein Thema für sie wäre. Auch Pretzell, der sich im „Ausschuss für Binnenmarkt“ aufhält, hätte doch mal was zum offenen Markt für Lohndrücker in der EU sagen können. Doch wer glaubt, wenigstens die ALFA-Leute hätten was zum Thema geäußert, der irrt. Denn die inneneuropäische Armutsflucht ist ein Thema der kleinen Leute. Echte Herrenmenschen-Parteien, wie die Alternativen im Aufbruch, können sich mit solchen Unterschichten-Themen nicht aufhalten.

Die EU ist überall. Zwar sitzt der deutsche Nachwuchs nicht in den Booten der Armutsflucht auf dem Mittelmeer. Aber jene 1,54 Millionen Kinder unter 15 Jahren, die heute in Deutschland von Hartz IV leben, haben sich in der Armutsfalle einrichten müssen. Denn Armut ist im reichen Deutschland erblich: Wer wie diese Kinder heute von 270 Euro monatlich lebt, dessen Aufstieg in die Hartz-Erwachsenen-Klasse mit 404 Euro monatlich ist gewiss. Gottseidank haben wir Frau Nahles, die Arbeitsministerin, die von Mitleid zerfliessend weiß: „Kinderarmut ist immer ein bedrückendes Phänomen.“ Aber das Phänomen bleibt ihr weit genug vom Hals, um diesen Bürokraten-Satz hinterher zu schieben: „Die Verbesserung von Transferleistungen führt nicht dazu, dass strukturell das Problem wirklich gelöst wird“. Nur ja keinen Cent mehr für die armen Kinder heißt das. Denn Geld macht nur faul. Und während die ausländischen Kinder fleißig mit Booten unterwegs sind, könnten die deutschen doch mit dem Rad nach Irland, um die freigewordenen Bettlerpläze zu füllen. Das Bisschen Kanal wird man doch wohl überwinden können. Dann käme auch die AfD und ihr herausragender Gauland erneut zum Zuge: „Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen“.

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Die AfD kämpft für die Reichen

Erstellt von DL-Redaktion am 11. März 2016

Ein Abgeordneter der LINKEN analysiert

Datei:Michael schlecht 4564549559.jpg

Autor: U. Gellermann
Datum: 10. März 2016

Es sind nicht wenige Wähler, die von der Linkspartei zur AfD gewandert sind. Oberflächlich betrachtet ist das nicht völlig unverständlich: Beide Parteien haben eine kritische Haltung zur EU, beide werden in der formierten Öffentlichkeit als Oppositionsparteien verkauft, beide gelten als Gegner der aktuellen Regierung. Oberflächlich. Dass die AfD trotz ihrer Schein-Opposition mit der NATO befreundet ist, dass ihre Kritik an der EU eher völkisch als sozial ist und ihre Anti-Merkel-Haltung an dem Tag verschwunden sein wird, an dem Mutti die Abtrünnigen wieder unter ihre Schürze nimmt, ist manchem Wähler nicht bewusst. Vor allem aber gelingt es der AfD, sich als Partei der „kleinen Leute“ darzustellen. Mit dieser plumpen Lüge macht der wirtschaftspolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE, Michael Schlecht, MdB ein für alle Mal Schluss.

In seiner jüngsten Erklärung lässt Michael Schlecht die AfD gern und entlarvend selbst zu Wort kommen: „Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry lehnt den Mindestlohn ab. Er sei „neosozialistisch“ und ein „Job-Killer“, ein Ausfluss „realitätsferner Sozialromantik“, schimpfte Unternehmerin Petry. Geringqualifizierten und „Beschäftigten in den klassischen Trinkgeld-Branchen“ drohe durch den Mindestlohn Arbeitslosigkeit und Armut. Dass Niedriglohnbeschäftigte von ihrem Einkommen nicht leben können – dafür hatte die AfD-Unternehmerin eine Lösung: Lasst die Allgemeinheit zahlen! Die AfD ist für staatliche Lohnzuschüsse statt Mindestlohn, für den die Unternehmen aufkommen müssen.“

Auch bei den Steuern weist Schlecht nach, hält es die AfD mit den Reichen: „Steuerpolitisch orientiert sich die AfD nach eigener Aussage an dem Konzept von Paul Kirchhoff. Der hatte vor einigen Jahren einen dreistufigen Steuertarif vorgeschlagen: Der Spitzensteuersatz von 25 Prozent gilt ab einem Jahreseinkommen von 20.000 Euro. Das heißt: Wer 25.000 Euro verdient, zahlt 25 Prozent. Wer eine Million verdient auch. Das Steuermodell der AfD bevorzugt damit massiv die Reichen, die bisher maximal einen Steuersatz von 45 Prozent bezahlen müssen. Da dem Staat durch sein Konzept Milliarden-Einnahmeverluste drohen, wollte Kirchhoff auch „Steuerprivilegien“ abbauen. Hierzu zählte er übrigens auch die teilweise Steuerfreiheit von Sonn-, Nacht- und Feiertagsarbeit. „Privilegierte“ wie zum Beispiel Krankenschwestern, werden sich freuen!

Gleich ganz abschaffen will die AfD die Erbschaftsteuer – also die Steuer, die nur die Reichsten zahlen müssen. Denn bei ihnen konzentriert sich das große Geld: Die reichsten zehn Prozent der Deutschen halten laut DGB knapp 70 Prozent des gesamten Vermögens, dem reichsten ein Prozent gehört mehr als ein Drittel. Klar, in solchen Kreisen wird viel vererbt. Immerhin mehr als 200 Milliarden jährlich. Davon bleiben gerade einmal sechs Milliarden beim Fiskus hängen. DIE LINKE will, dass gerade Reiche mehr zahlen und so zum Beispiel bessere Bildung finanziert werden kann.“

Der Analyse von Michael Schlecht sollte unbedingt noch die AfD-Mogelei in der EU-Politik hinzu gefügt werden. Gerade die EU-Kritik mündet bei der AfD in ungebremsten Neo-Liberalismus, wenn sie zum Beispiel in ihrem Programm auf der „Schuldenbremse“ beharrt, jenem Instrument, dass Investitionen verhindert und Staaten wie Griechenland ins Elend stürzt und aus dem ökonomischen Tagebuch eines Milchmädchen stammt. Auch wenn im AfD-Programm formuliert wird „Wir unterstützen nachdrücklich die Positionen David Camerons, die EU durch mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung zu verschlanken“, heißt das nichts anderes als Abbau von Arbeitnehmer-Rechten: Damit die kleinen Leute immer schlanker, und die Großen immer fetter werden. Frau Merkel lässt grüßen. Die AfD ist ein asoziales, völkisches Monster. Wer sie wählt, wählt sich selbst ab.

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Grafikquelle    :

Am 15.04.2010 besuchte der Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion DIE LINKE Michael Schlecht Soest. Die Landtagskandidaten der LINKEN im Kreis Soest Elisabeth Umezulike, Michael Bruns und Manfred Weretecki forderten anlässlich der Veranstaltung zur Wirtschaftspolitik die Überführung der Privatbanken in öffentliche Hand und die Einführung der Millionärssteuer.
Datum
Quelle Michael Schlecht
Urheber Michael Bruns

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Alles unter einem Linken Dach

Erstellt von Gast-Autor am 13. April 2015

Alles unter einem Linken Dach

Hier findet zusammen was zusammen gehört – Neumanns + Burschenschaft + AFD + DIE LINKE. Witzig ist das beide Neumanns sich hier selbst einen Persilschein ausstellen. Die Machtübernahme der Partei DIE LINKE ist trotz aktiver Mitgliedschaft in einer Burschenschaft mit katholischer Theologie und rechtslastiger Historienverklärung – im Kreis Saarlouis – unter Schumacher kein Problem.

Die allgemeine Frage welche sich mir, einer neutralen Bürgerin, bei einer solchen Zusammensetzung stellt ist folgende: War dieses wirklich eine offizielle Veranstaltung der LINKEN des KV Saarlouis ? Oder distanziert sich jemand von dergleichen Machenschaften da in einer Partei sowieso ein jeder macht was er für richtig hält?

Trotz der vielen Gruppen die man hier bedienen will – es kommen nur 7 Hansel. Kein Wunder wenn man Veganer, Vegetarier, Bulimiekranke zum Steakessen einlädt und sich dann wundert dass keiner kommt und am Ende sogar noch gekotzt wird. Hier der Text aus Neumanns Feder:

Am 9. April 2015 fand im Bahnhof-Hotel Saarlouis die Kooperationsveranstaltung „Wissen wovon man spricht: Korporation – Studentenschaft – Burschenschaft! AfD im Saarland“ des KV DIE LINKE. Saarlouis und dem Rodena THV statt.

Angesetzt war für die beiden Vortragsteile, wovon der beginnende historische Betrachtungsteil durch den Rodena THV umgesetzt wurde, das Zeitfenster von 19:00 – 21:00 Uhr, gegen 22:15 Uhr war sie dann tatsächlich beendet. Ein riesen Dankeschön an alle Teilnehmer, die so interessiert bei der Thematik waren, vor allem auch den Gästen aus Homburg, die ja auch noch eine Rückfahrt mit der Bahn vor sich hatten! Eine weitere Veranstaltung in Saarbrücken/Neunkirchen wird es bald gegeben. Termin folgt.

Den ersten Themenblock bildet der eher ungewohnt-differenzierte Blick in die Studienlandschaft des Saarlandes. Studentenverbindung, Korporation, Studentenschaft, Burschenschaft – Begriffe denen man im universitären Umfeld oder in der Presse begegnet und die häufig synonymhaft Verwendung finden. Deutliche Unterschiede wurden herausgestellt, die Entwicklungsgeschichten und historischen Umfelder näher beleuchtet, dezent auf die Existenz von Damenverbindungen und ausländischen Verbindungen im deutschen Verbändswesen verwiesen uvm. Es war ein geballter Block an Informationen gewesen.

Überrascht zeigte man sich vor allem aber auch über Informationen, dass die Burschenschaften die progressiven Kräfte des 19 Jhd. gewesen sind, was der „Deutsche Gedanke“ eigentlich bedeutet, wieso sich in der Pekesche keine Uniform, sondern vielmehr ein Freiheitsgedanke „versteckt“ uem. Aber auch die Faktenlage, wie sich die überwiegende Zahl der Burschenschaften gegenüber ihren jüdischen Bundesbrüdern in der NAZI-Zeit verhielten und das nicht wenige Burschen einen Konfrontationskurs mit den NAZIs einschlugen, waren so eher ungewohnte Informationen, die aber bei einer kritischen Auseinandersetzung mit der Materie einfach dazugehören. Ebenso wie die Auswirkungen des Reichskonkordats auf den CV. Mit einer Betrachtung der aktuellen Verbindungslandschaft, der Skizzierung der aktuellen Haltung der Linken sowie der ANTIFA endete dieser Teil. Mit auf den Weg gegeben wurde die Frage inwieweit – selbst bei ansonsten sicherlich anzuerkennenden/nachvollziehbaren Punkten – Wandschmierereien und tätliche Angriffe – nur weil jemand eine Mütze mit Farbband anhat – sind…

Den zweiten Themenblock der Veranstaltung bildet eine nähere Betrachtung der AfD. Dabei wurde das auf Bundesebene beschlossene Programm zur Haltung gegenüber der AfD und das entsprechende Schulungsprogramm vorgestellt. Den Abschluss bildete die Frage, ob Burschenschaften per se für die AfD von Interesse sind, wie diese zueinander stehen, wo es erkennbare Kontakte gibt uem. Und welche Ansätze für die Linke im Saarland möglich sind.

Quelle: Rodena

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Neue Hinweise auf Kippings Bildung

Erstellt von DL-Redaktion am 2. November 2014

Neue Hinweise auf Kippings Bildung

Bein Blick in die Augen stellt sich die Frage was die denn wohl gerade geraucht hat

Wie heißt es doch so schön: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“. Genau daran musste ich denken als ich dieser Tage wieder einmal die urbanen Einwürfe der Katja Kipping las. „Die AfD ist die Partei der „Hooligans in Nadelstreifen“! Was ist denn dann die Linke ? „die Partei für Rufmörder, Denunzianten, sowie Gegnerin  aller Freiheits- liebenden Menschen welche aus der DDR flüchten wollten?

Es gilt hier das Gehirn einzuschalten wenn denn dort etwas vorhanden sein sollte. Im besonderen wichtig für Personen welche eine Partei repräsentieren möchten, in welcher sie sich politisch nach oben Manipuliert haben. Sollten sie diesen Anforderungen geistig und moralisch nicht gerecht werden können, da sie Aufgrund einer stalinistisch – marxistischen Erziehung anderen Lebensvorstellungen nachgehen möchten, sollten sie ihr Amt in einer sich selbst pluralistisch – demokratisch nennenden Partei dringend aufgeben um sich eine andere Spielwiese zu suchen.

Laut unseren noch gültigen Grundgesetz sind alle vom Gesetzgeber zugelassenen Parteien berechtigt und verpflichtet im demokratischen Sinn zur politischen Bildung der Bevölkerung  ihren Beitrag zu leisten. Zwecks Durchführung dieser Pflichten kassieren sie Steuergelder. Die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft lehnt die Radikalen ab und unterscheidet nicht zwischen links oder rechts. Der Linke ist nicht besser oder schlechter als der Rechte.

Diese Gesellschaft wird über viele Generationen hin weder den Nationalsozialismus noch den Kommunismus oder Sozialismus akzeptieren, sondern wünscht sich eine besser funktionierende Demokratie als die zur Zeit herrschende. Radikale Auswüchse  ideologisch geprägter Vollpfosten gehören nicht dazu. In diesen Sinn hat in einer freien Gesellschaft jeder das Recht seine Meinung frei zu äußern.

Da ist es im Sinn der Freiheit sehr zu begrüßen das sich die AfD diese verbalen Attacken, vorgetragen von Linken Außenseitern der Gesellschaft nicht bieten lässt und es ist nur richtig, Kipping mit der Person des Stalin, in Frage zu stellen. Auf einen groben Klotz gehört nun einmal ein grober Keil. Richtig auch die Feststellung von Henkel welcher hinzu fügt: „Weder Herr Lucke noch ich noch sonst ein Mitglied der AfD trägt Nadelstreifen, noch haben wir uns je betrunken in Fußballstadien aufgehalten und Straßenschlachten geliefert, was ja traditionell ein Privileg der Linken ist.“ Die im Bundestag vertretenen Parteien, die sonst heillos zerstritten seien, hätten „ihren kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden: die Hirnlosigkeit“.

Die einzig  richtige Antwort auf soviel Dummheit erhält Kipping auch von den Schriftsteller  Akif Pirinçci welcher in einen „Offenen Brief“ auf seiner Facebook Seite schreibt:

HEY KATJA!

1.

Wenn du schon delirierst „Solange Hooligans in Nadelstreifen wie die aus der AfD das politische Klima mit rechten und ausländerfeindlichen Parolen vergiften, muß man sich nicht wundern, wenn sich rechte Gewaltbanden ermutigt fühlen“, sag aber auch gleichzeitig „Solange wir, DIE LINKE, die wir die Nachfolger von Mördern sind, welche einst ohne mit der Wimper zu zucken unsere eigenen Landsleute an der innerdeutschen Grenze wie Karnickel abknallen ließen, heute noch zum nicht geringen Teil aus widerlichen Denunzianten und Staatskriminellen a. D., dementen Ex-Stalinisten und Antisemiten reinsten Wassers bestehen, gemeinsame Sache mit terroristischen und linksfaschistischen Organisationen machen, alle Tüchtigen enteignen und aus Deutschland eine Hölle wie Nordkorea machen wollen, solange wir also nicht verboten werden, wird dieses Land weiter den Bach runtergehen.“ So, das schreibst du jetzt zwanzigmal an die Tafel!

2.

Deinen „Aufstand der Anständigen“ kannst du dir sonst wohin stecken. Und von wegen es brauche nun ein Bündnis über die Parteigrenzen hinweg, „das sich nicht nur der rechten Gewalt, sondern auch dem demagogischen Gift der AfD entgegenstellt“. Es braucht eher ein Bündnis, das sich euch Totalitären in den Weg stellt. Wir wollen nicht Tote zählen, aber der Kommunismus, also die von euch angestrebte verbrecherische Staatsform, hat davon ein paar Milliönchen mehr fabriziert, als die „Rechten“. Außerdem verstehe ich gar nicht, was du gegen die AfD hast. Da sind lauter Leute, die Steuern zahlen, also dein Gehalt fürs doof Daherfaseln bezahlen, wogegen eure Wähler zum größten Teil aus Hartzern bestehen, die glauben, wenn ihr an der Macht seid, gibt es 5 Euro mehr im Monat. Dabei zeigt die Geschichte, daß der Kommunismus alle arm macht. Außer natürlich solche Maulheldinnen wie dich, die dann in eingezäunten Villen mit Meeresblick residieren. Guckst du DDR-Geschichte.

3.

Die AfD kann gar nicht so schlimm sein, denn die laden mich ständig zu Lesungen ein und stecken mir dafür ordentlich Kohle zu. Am Freitag z. B. werde ich in Bohmte wieder über euch hetzen. Ihr habt mich nie zu einer Lesung eingeladen, also seid ihr scheiße und die AfD total super. Jetzt sag bloß nicht, dass ich ja auch nicht eure Gesinnung hätte. Na und?! Eure Mitglieder sind eh nur Greise und schwerhörig. Die können nicht einmal mehr zwischen „Die Internationale“ und „Herzilein“ unterscheiden. Ist ja auch nicht deine Kohle, was du mir geben wirst, denn so wie du schmarotze ich inzwischen lecker Steuergeld. Selbstverständlich habe ich edlere Motive als ihr: 21jährige Kunststudentinnen zu Freßtempeln ausführen und dann … Naja, kannst dir ja denken.

4.

Das alles wäre natürlich nicht aus deinem Munde gekommen, wenn du was Anständiges gelernt und einer richtigen Arbeit nachgegangen wärst. Von Politik verstehst du jedenfalls so viel wie mein Arsch vom Golddukatenscheißen. In diesem Sinne …

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Nicht das wir jetzt Freunde werden und uns den Meinungen des Schriftstellers anschließen würden. Aber mit diesen stupiden Äußerungen einer Kipping werden natürlich erst die Türen geöffnet um entsprechende Positionen gegen die Linke Politik zu ermöglichen. So ist es ein leichtes aufzuzeigen dass die Gesellschaft eine  Toleranz lebt, welche Kipping mit der Linken verspricht aber nicht einhält. Im Gegenteil die Partei schließt Demokraten aus um den Kommunismus zu fördern. Sie schließt Meinungs- und Pressefreiheit aus. Nur wo jemand recht hat soll er auch recht bekommen und wer sonst, kann dieses besser beurteilen als wir, welche wir fast alle lange genug für die Partei tätig waren.

Fakt ist das in dieser Gesellschaft die Reichen immer reicher werden. Nur viele Linke führen genau das gleiche Leben wie Diese und leben ihr Leben auf Kosten der Armen für welche sie vorgeben arbeiten zu wollen. Das ist das gleiche System: Die Armen arbeiten und Linke leben davon, auch noch den Ärmsten die letzten Cent vom Hartz 4 aus den Taschen zu ziehen. Das Versprechen auf die Zukunft greift hier genauso wie in den Religionen und den anderen Parteien. Ihr wählt und gebt uns Eure Stimmen. Wann wollt ihr als Ränder der Gesellschaft denn je liefern wenn Ihr Euch nicht bewegt? Noch nicht einmal wenn die heute Lebenden lange verstorben sind. Darum seid ihr für heute Lebende nicht wählbar.

Jeder welcher nur eins und eins zusammenrechnen kann, wird errechnen können, dass die Wahrscheinlichkeit einer Besserung der heutigen Verhältnisse eher aus der CDU kommt als aus der Linken. Denn Hilfe bringt immer nur der, welcher auch helfen kann. Eine Gesellschaft wird sich in der heutigen Zeit nicht lange von politischen Idioten leiten lassen und sich diese allein aus Angst vor der Masse verändern.

Viele BürgerInnen schämen sich heute schon mit Linken zusammen gesehen zu werden und machen einen großen Bogen um deren Veranstaltungen. Selbst wenn ein bekannter Vorturner aus Berlin kommt sind Leute welche nicht der Partei angehören, eher desinteressiert und an einer Hand abzählbar. Bald wird sich die Partei umbenennen müssen, von der Partei für die Armen zu einer der Schmarotzer, dank Kipping welche immer wieder auf ihre mangelnde Bildung hinweist. Bisky und Gysi nannten das auch schon einmal Kultur.

Jetzt geht es also gegen Gauck welcher auch seine Meinung äußert. Es weiß doch jeder in diesem Land dass unsere präsidiale Nebelkerze den Parteien gegenüber in Neutralität zu stehen hat. Wird denn nicht dieses primitive Geschwätz erst dadurch aufgewertet, in dem laut gestritten wird? Es ist doch allgemein bekannt im Zirkus, wenn der Clown kommt, – ist erst einmal Pause. Und in der eigenen Partei laufen doch viele dieser pastoralen Nullen herum, welche sich auch noch ein Stückchen von diesen weltlichen Kuchen abschneiden möchten. Mir tun da nur die, auch ehemaligen Gemeinden leid, welche sich in ihren Glauben verraten fühlen müssen?

Heißt es nicht im ersten Gebot der Christensatzung: „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben“. Weder Marx, Luxemburg, Kipping, Lafontaine oder Gysi? Aber wo gibt es denn Linke welche ihre Satzung respektieren, gescheige überhaupt lesen können?

Sagten nicht schon früher die Ahnen: Weder Geld noch Gier, sind des Pastors edle Zier.

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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Merkel im Glück

Erstellt von DL-Redaktion am 17. September 2014

Keine Koalitionen ohne die CDU

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AFD – Nicht für die CDU sind die neuen Rechtspopulisten ein Problem, sondern vor allem für die SPD. Und für alle Linksliberalen in der Republik

 Von Franz Josef Strauß stammt die Devise, dass es niemals eine Partei rechts der Union geben dürfe. Heute hingegen könnte die neue Rechtspartei namens AfD nicht das Verhängnis der Union sein, sondern ihre Chance, ja ihr historischer Glücksfall. Denn die AfD minimiert nicht die Koalitionschancen der Union, im Gegenteil: Sie erweitert sie um eine potenzielle Regierungsalternative. Was sie dagegen tatsächlich minimiert, sind die Chancen einer jeden Koalition ohne Union. Die angebliche „Alternative für Deutschland“ betoniert damit, so die Ironie der Geschichte, die Alternativlosigkeit im Lande und stellt die Unionsregierung auf Dauer.

Die autoritären Charaktere

Denn: Die AfD steht in ihrer Wählerschaft für weit mehr als einen schmalen rechten Rand. Mit ihren national-chauvinistischen Politikangeboten (für harte Interessenvertretung und geschlossene Grenzen in der Außenpolitik, für mehr Polizisten und strengere Erziehung in der Innenpolitik und gegen emanzipierte Frauen) ist sie ein Sammelbecken für die autoritären Charaktere in allen Parteien und verfügt damit über Schnittmengen nicht zuletzt mit der Linkspartei, wie der jüngste Wahlausgang in den drei Ost-Bundesländern Sachsen, Brandenburg und Thüringen gezeigt hat. Jahrelang konnte der pfiffige Gregor Gysi stolz behaupten, die PDS/Linkspartei habe auch die autoritären SED-Wähler aufgefangen und damit einer möglichen Rechtspartei im Osten den Boden entzogen. Nun aber ist sie da, die AfD.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Strassengalerie

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DL – Tagesticker 28.08.14

Erstellt von DL-Redaktion am 28. August 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Dobrindt verteidigt Pkw-Mautpläne

Die CDU-Abgeordneten aus NRW rebellieren gegen den Plan zur Pkw-Maut. Nun kontert  CSU- Verkehrsminister Dobrindt.

Der Spiegel

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2.) Opfer für Merkel

Angela Merkel kann sich bei François Hollande bedanken. Indem der französische Staatschef mit einer Umbildung seiner Regierung für Ordnung und Disziplin gesorgt hat, bringt er ihr ein Opfer und beweist, wie ernst er seine Versprechen ihr gegenüber meint.

TAZ

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3.) Deutschland schickt sechs Soldaten in den Irak

Eine Entscheidung über deutsche Waffenlieferungen für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gibt es noch nicht. Zur Koordination sind aber schon sechs deutsche Soldaten in Erbil eingetroffen.

WAZ

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4.) Sächsische Linke ist „vollkommen zerstritten“

und nicht regierungsfähig

Die Linke in Sachsen ist nach Ansicht ihres prominenten Landtagsabgeordneten Gerhard Besier nicht regierungsfähig. „Die Linke in Sachsen, angeführt von Rico Gebhardt, wäre gar nicht in der Lage, die Regierung zu übernehmen“

Die Zeit

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5.) Placebo gegen die AfD

Es ist gut, dass die Bundesregierung all jenen Kommunen, die knapp bei Kasse sind und sich deshalb bei der Integration armer Zuwanderer und Flüchtlinge überfordert zeigen, jetzt unter die Arme greifen will.

TAZ

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6.) Özdemir und der Hanf auf dem Dach

Der Grünen-Chef Cem Özdemir kippte sich im Rahmen der „Ice Bucket Challenge“ wie viele Promis einen Kübel Wasser über den Kopf. Neben ihm stand eine verdächtige Pflanze. Eine Zeitung fragte nach – Özdemir gestand alles.

Der Spiegel

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Der, Die, Das – Letzte vom Tag

Haste gut gemacht, Rüdiger

7.) Linke und AfD als brave Nachbarn

Der Rat der Stadt Münster war in den ersten beiden Sitzungen nach der Kommunalwahl in erster Linie mit Formalitäten beschäftigt – und mit sich selbst, genauer gesagt: mit seiner Sitzordnung.

Westfälische Nachrichten

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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500 Meter zwischen Linke + AfD

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Mai 2014

AfD-Wahlkampf wird zur Blockupy-Party

Konrad Adam, Frauke Petry, Bernd Lucke

[youtube W6Vcq0Er96E]

Das ZDF lehnt die Veröffentlichung ab.

Nach dem Kommentar von „Bremer“ habe ich mich einmal auf die Suche begeben, nach Pressemitteilungen von den in dem Kommentar beschriebenen Demonstrationen. Und siehe da, ich wurde fündig in der Frankfurter Rundschau. Ja, die Ur-Linke Zeitung berichtete auch über eine Wahlkampfveranstaltung der Partei DIE LINKE, in vier Zeilen, über 200 Zuhörer und das alles innerhalb des Artikel über die AfD – Veranstaltung und einer Blockupy – Partie.

Das Letztere war sehr interessant, derweil wir über DIE LINKE Veranstaltung noch nicht einmal etwas über die Redner erfuhren. Die Anzahl der LINKEN Störer dieser AfD Veranstaltung wurde mit 250 als größer angegeben, als Zuhörer bei den Linken anwesend waren. Was im Klartext wohl bedeutet das für die 250 -wie angegeben- Linksextremen, das stören wichtiger war als dem monotonen Sing- Sang der letzten Jahre erneut zu lauschen.

Im Westen also nichts Neues, folgen wir einen alten Filmtitel und sehen in der Frankfurter, die Fortsetzung der Saarbrücker Veranstaltung? Aber, letztendlich verdient ja auch jemand ganz gut daran wenn LINKE Exoten per Flieger auf Volkskosten die Republik überfliegen um ihre unsinnigen Gedanken unter das Volk zu streuen. Bekennende Sozialisten/ Kommunisten nutzen auch hier die Vorteile das Kapital um auf Kosten der Bürger, genau auf die zu schimpfen dessen Luxus sie gerade genossen haben.

AfD-Wahlkampf wird zur Blockupy-Party

Das Spektakel beginnt pünktlich um 15 Uhr. Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) will auf der Hauptwache gerade mit ihrer Kundgebung beginnen, als eine Gruppe junger Menschen sich mit Trommeln, Pfeifen und pinkfarbenen Klamotten direkt vor der kleinen Bühne postiert. Sie beginnen damit, laute Samba-Rhythmen zu spielen – und rufen im Takt die ersten Parolen: „Nationalismus raus aus den Köpfen!“ Innerhalb kürzester Zeit strömen immer mehr Gegendemonstranten vor die Bühne der AfD, halten Transparente in die Höhe, schwenken bunte Regenschirme und skandieren Sprüche. „Rassismus, Sexismus – AfD!“ schallt es aus 250 Kehlen.

Quelle: Frankfurter Rundschau >>>>> weiterlesen

Demonstranten sprengen AfD-Kundgebung:
Demo vor Apple-Store

An einer Veranstaltung der Partei Die Linke auf der Konstabler Wache nahmen nach Polizeiangaben rund 200 Menschen teil, zudem protestierten Menschen auch vor dem Adidas-Shop auf der Zeil. Dort blieb alles friedlich. Am frühen Abend waren die Proteste nach Angaben der Polizei weitgehend beendet.

Quelle: Frankfurter Rundschau >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle     :    Konrad Adam, Frauke Petry, Bernd Lucke

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Die Linke stört Mitbewerber

Erstellt von DL-Redaktion am 11. August 2013

Nur wir sind die Echten, uns gehört das Recht!

Die Storch – der Kuchen war geborgt

Das Folgende kommt uns doch irgendwie bekannt vor? Das haben wir doch alles schon einmal, wenn auch nicht so, sondern in ähnlichen Variati onen erlebt? Mobbing, Rufmord, Diskriminierung! Linke Extremisten aller Länder vereinigt euch. Nur wir sind die Echten, uns gehört das Recht!

So ist die Linke Gemeinschaft. Leider! Aber wenn schon der Wille fehlt in den eigenen Reihen für die Einhaltung von Demokratie und Meinungsfreiheit sorge zu tragen, wie soll dieses dann nach Außen geschehen? Wenn eine Partei nicht energischen Widerspruch gegen ein Papier wie die „Analyse der Gegenkräfte“ einlegt. Was anderes als Schmierereien hat der/die BürgerIn dann noch von einer Partei zu erwarten. Wenn in dieser schon die Meinungsfreiheit als purer Luxus gewertet wird. Und gerade diesen kann man sich neben Sekt und Kaviar für die Edelsozialisten, nicht auch noch erlauben.

So geschieht dann in Göttingen genau das, was an anderen Orten auch schon geschah. Andere Parteien welche ebenfalls um die Wählergunst werben, werden in einer freien Gesellschaft daran gehindert ihre Meinung zu äußern und ihre Werbung zu verteilen. Das ist Linker Pluralismus und die Auslegung Linker Demokratie.

Natürlich waren die Reaktionen der Passanten in der Göttinger Innenstadt unterschiedlich, wie wir allgemein hören. Während die einen das Faltblatt der Partei sogleich wieder entsorgten, machten andere ihrem Unmut über die Form des Protestes Luft: „In dem Ihr Plakate zerstört, seid Ihr ja auch nicht besser“, sagte etwa eine Frau und warf den Demonstranten „asoziales Verhalten“ vor.

Übrigens, ein Tipp am Rande: Nachdem ihr eure Wahlstände abgebaut habt geht einmal die Straße nach links und dann nach recht ab und schaut dort in die Papierkörbe. Sammelt eure eigene Werbung wieder ein. Wenigstens 90 % eurer Werbung bekommt ihr auf diese Art wieder zurück. Schön sauber, ungelesen!

Einen Blick in das Saarland können die Linken Göttinger noch nicht geworfen haben. Im anderen Fall müssten sie doch lange bemerkt haben, dass noch immer die Möglichkeit besteht, dass der einzige Deutsche dessen Herz links schlägt und mit seiner Matratze nach NRW geflüchtet ist,  vielleicht auf Umwegen demnächst bei der AfD seine Mitgliedschaft beantragen wird?

Mit Prinzesschen Tausend schön an seiner Seite fänden sich dann endlich einigen unserer Eliten in einer und derselben Gruppierung zusammen. Eine ideale Voraussetzung zum entwickeln politischer Strategien für die Zukunft der Menschheit in tausend Jahren. Dokumentiert als „Das Kapital was ich nicht habe“. Die vorletzte Interpretation. Geschrieben von Dr. Prinzesschen Tausend schön.

Linke rangeln mit der AfD: Polizeischutz

Göttingen. Nachdem bereits vorige Woche der Wahlkampf der AfD (Alternative für Deutschland) gestört wurde, gab es am Wochenende in Göttingen erneut Aktionen gegen die Partei.

 Am Freitagabend wollte die AfD einen Stammtisch im Gasthof „Zur Linde“ in Göttingen-Geismar veranstalten. Die linke Kampagne „Alles muss man selber machen!“ hatte zu einer Fahrradtour zum Gasthof aufgerufen. Bereits in der Nacht zum Freitag war die Fassade des Gasthauses beschmiert worden. Nach diesem Farbanschlag und einem offenen Brief von Anwohnern kündigte der Wirt der AfD ihren Tisch.

Quelle: HNA >>>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :       „© Superbass / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)“

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Die Linke und die AfD

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juni 2013

Heilsame Verwirrung?
Der Euro, die Linke und die AfD

File:2014-09-11 - Sahra Wagenknecht MdB - 8294.jpg

Die „BUNTE“ würde nun Klatschen: Ist dort ein Bauch zu sehe.
War die Störchin der AfD zu Besuch? Hat Oskar eine Besenkammer?

Auf der Linken, und speziell in der Linkspartei, herrscht in der Euro-Frage heillose Verwirrung. Und wer anders könnte sie ausgelöst haben als Oskar Lafontaine? Kaum hatte der homo politicus seinen endgültigen Rückzug aus der Bundespolitik verkündet, machte er nur wenige Tage später klar, was er darunter versteht: In einem Interview mit der „Saarbrücker Zeitung“ erklärte Lafontaine, dass er den Euro für gescheitert halte und plädierte für eine mögliche Rückkehr zu einem System nationaler Währungen.

Prompt brach ein Sturm der Entrüstung los: Die „Frankfurter Rundschau“ monierte „infantiles Verhalten“ und „Die Zeit“ sah „Lafontaine auf rechten Euro-Abwegen“: Angeblich „schon immer ein begnadeter Volksverdummer“, fische er wieder einmal „im rechten Fahrwasser“. Auch in der Linkspartei selbst sah offenbar mancher den Augenblick der Abrechnung gekommen. Benjamin-Immanuel Hoff, Bundessprecher des reformorientierten Forums demokratischer Sozialismus (fds), wähnte Lafontaine „auf der Welle des rechten Populismus“, als neue „(W)AfD von links“. Und sein Vorgänger Stefan Liebich stellte in schönster Wildwest-Manier fest: „Wer bei uns das Ende das Euro will, sattelt das falsche Pferd und reitet allein in den

Horizont. Links ist europäisch und solidarisch.“

Gut gebrüllt, möchte man sagen, doch leider fängt hier das Problem erst an. Was nämlich wirklich europäisch ist, bedarf heute angesichts einer zunehmenden Spaltung unter dem Euro-Regime offenbar der Klärung. Mit simplen Populismus-Vorwürfen kommt man nicht weiter. Wer die von Lafontaine propagierte Lösung einfach in das Links-rechts-Schema presst, springt entschieden zu kurz.
Neue Partei rechts der Union

Einfacher liegt die Sache hingegen im Falle der AfD und deren grundsätzlicher Ausrichtung. Schon ein Blick auf das Parteiprogramm zeigt, dass die neue Formation in weiten Teilen genau jene Partei rechts von der Union ist, die schon Franz Josef Strauß immer gefürchtet hatte. Mit denkbar einfachen Rezepten sammelt die AfD vor allem jene Enttäuschten ein, die eine weichgespülte Merkel-Union hat rechts liegen lassen. Etwa die Anhänger der neoliberalen Beschlüsse des Leipziger Parteitags von 2003. Ganz in deren Sinne fordert das AfD-Programm „eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts in Anlehnung an das progressiv wirkende Kirchhofsche Steuermodell.“ Bei diesem sollte bekanntlich am Ende ein einheitlicher Satz von 25 Prozent auf alle Einkommen, Arbeits- wie Kapitaleinkünfte, stehen.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

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, Büdingen

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