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RENTENANGST

Sozialpsychologe über die SPD

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 12. Oktober 2015

„Unsicher, nervös und zerrissen“

Die Vererber des Linken Gen ohne Narrenkappe

Hier ein sehr nachdenkenswertes Interview mit dem Sozialpsychologen Christian Schneider über die SPD. Was wir hier aber über die SPD lesen, können wir auch praktisch 1 zu 1 auf DIE LINKE übernehmen da sie ja aus dem gleichen Fleisch stammt. Zumindest finden wir Personen gleicher Nicht- Qualität in beiden Partei absolut austauschbar wieder.

So schreibt Schneider über Gabriel folgendes: „Gabriels Jugend muss nicht einfach gewesen sein. Die Eltern früh getrennt, die Mutter war Krankenschwester, der Vater ein überzeugter Nazi. Ich würde hier nicht von einem bestimmten Typus sprechen wollen. Aber solche Verhaltensweisen kommen bei Aufsteigerkarrieren vor. Sie haben es von unten nach ganz oben geschafft und zeigen das auch. Wer mit dem goldenen Löffel im Mund aufwuchs, hat es nicht nötig, sich so zu produzieren.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder der Politiker wird zynisch. Das würde ich zum Beispiel Gabriel unterstellen, ich nenne ihn ja auch gerne „Zickzack-Dicksack“, weil er alle paar Tage seine Meinung ändert.„
„Und Schröder? Der verkörperte doch den Prototyp des jungen Aufsteigerrüpels.“

Auch diese schon fast krankhaft Selbstüberschätzung, das Oberlehrerhafte ihrer Amts Titel Träger,  welche glauben ihre Nasen in allem hineinstecken zu müssen, obwohl sie außerhalb ihres Arbeitsbereiches nur über einen sehr begrenzten Wissensstand verfügen. Die Persönliche Wendehalsigkeit welche in purer Unberechenbarkeit von einem Moment auf den Anderen eine andere Meinung verbreiten kann.

Beispiele aus den verschiedensten Wahlversammlungen, den dann dazu passenden Stimmen Auszählungen, Erlebnisse aus den Schiedskommissionen oder Programmdiskussionen hinterlassen schon den Eindruck 1 zu 1 übernommen worden zu sein. Vor allen Dingen wenn der Volksmund behauptet, dass Einer alleine doch gar nicht über soviel an Dummheit verfügen kann.

Siggi Pop und seine SPD

Die SPD leidet an einem Minderwertigkeitskomplex, analysiert Christian Schneider. Sie sei sowohl alte Dame als auch Rebellin.

taz am wochenende: Herr Schneider, die SPD hat gerade den 70. Jahrestag der Wiedergründung nach der Nazizeit gefeiert. Mir wird oft traurig zumute, wenn ich über die SPD nachdenke. Sie ist ein schwerer Fall, oder?

Christian Schneider: In der Tat. Um das Dilemma der SPD zu verstehen, muss man ihren Grundkonflikt betrachten.

Welcher wäre?

Die SPD ist ja die deutsche Partei schlechthin. 150 Jahre alt, viel älter als die Konkurrenz. Sie ist eine alte, ehrwürdige Dame, die schon alles gesehen hat. In ihr steckt aber auch ein rebellisches Mädchen mit Punkhaarschnitt und Nasenring. Die SPD lebt eine Tradition des Antitraditionalismus.

In Politische übersetzt: Die Sozialdemokratie will regieren, aber immer auch Opposition sein. Diese Dialektik führte historisch gesehen dazu, dass die CDU seit 1949 fünfmal den Kanzler stellt, die SPD nur dreimal. Sie ist die ewige Zweite.

Gleichzeitig staatstragend und dagegen zu sein, ist nicht einfach. Die SPD ist nie wirklich in der Macht angekommen. Ihr Ursprung liegt in der Arbeiterbewegung, sozusagen in sozialrevolutionären Quellen. Deshalb hat sie – psychologisch gesprochen – das Problem des Unterlegenen. Sie nimmt die Position des rebellischen Kindes ein. Macht ausüben kann aber nur der Erwachsene, der Vater oder die Mutter.

Konservative Politiker strahlen oft ein natürliches Selbstbewusstsein aus. Diese höflich-entspannte Gelassenheit, im Sinne von: Wir regieren und werden das auch weiter tun, egal was ihr Journalisten schreibt. Die SPD ist empfindlicher, schneller beleidigt, sie merkt sich jede kleine Spitze.

Ich würde das konservative Lebensgefühl sogar noch grundsätzlicher formulieren. Wir sind da. Wir werden immer da sein.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Moritz Kosinsky / Wikipedia

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2 Kommentare zu “Sozialpsychologe über die SPD”

  1. Alternativer Linker sagt:

    Bei den Linken haben überwiegend enttäuschte Gewerkschaftler (aus der 3. und 4. Reihe!!!) eine neue Heimat gefunden.

  2. Frank Linn sagt:

    Mit der SPD ist vieles machbar 🙂

    https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xtp1/v/l/t1.0-9/12096155_10153221637647749_8245280458854055449_n.png?oh=ed5271def88a3727e6b8e8940b982399&oe=56D20E1E

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