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Sexismus und Politik

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 19. April 2022

#MeToo bei der Linken

Janine Wissler (Rede auf dem 7. Parteitag).jpg

Von Barbara Dribbusch

Parteichefin Wissler wehrt sich gegen Vorwürfe, auf Beschwerden wegen sexueller Belästigung nicht rechtzeitig reagiert zu haben.

Nach den Vorwürfen sexueller Belästigung innerhalb der hessischen Linken haben sich weitere mutmaßlich Betroffene an die mit der Partei verbundene Linksjugend solid gewandt. Solid-Bundessprecherin Sarah Dubiel erklärte, es hätten sich 20 Personen aus mehreren Landesverbänden gemeldet, die von sexistischen Übergriffen berichteten. Die neuen Vorwürfe beträfen auch Bundespolitiker, so Dubiel. Der Bundesvorstand der Linken kommt am Mittwoch zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen, um sich mit den Vorwürfen zu beschäftigen, sagte ein Parteisprecher der taz.

Zitat: Ich bin ein taz-Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe,

Der Spiegel hatte am Freitag über mutmaßliche Fälle von sexualisierter Gewalt in der hessischen Linkspartei berichtet. Man habe mit zehn Frauen und Männern gesprochen, die vor allem Vorwürfe gegen Mitglieder der hessischen Linken erheben, hieß es in dem Artikel. Es gebe „Chatverläufe, Fotos, E-Mails, eidesstattliche Versicherungen der Betroffenen und weitere Dokumente, die Hinweise auf mutmaßliche Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch und eine toxische Machokultur liefern“, schrieb das Magazin.

Janine Wissler, heute eine von zwei Bundesvorsitzenden der Linken, war zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Übergriffe in den Jahren 2017 bis 2019 Fraktionsvorsitzende der Linken in Hessen. Sie wandte sich jetzt entschieden dagegen, „dass mir unterstellt wird, ich hätte irgendjemanden geschützt“.

Einer der Hauptvorwürfe kommt von einer heute 22-jährigen Betroffenen. Sie hatte als 17-Jährige mit einem damaligen Mitglied des hessischen Landesvorstandes und Wiesbadener Kreisverbands der Linken, dem heute 46-jährigen Adrian G., eine Affäre begonnen. Er habe sie beim Sex gegen ihren Willen mit einer Kamera gefilmt. Zudem sei er einmal über den Balkon unangekündigt in ihre Wohnung eingestiegen, sie habe dann „nachgegeben“, mit ihm zu schlafen. Die Beziehung zu G. ging danach noch ein halbes Jahr weiter.

Freund der Landeschefin

Janine Wissler war damals die Freundin von Adrian G., sie wurde von der Betroffenen 2018 darüber informiert, dass diese ein Verhältnis mit Wisslers Partner hatte. „Ich war darüber zutiefst bestürzt“, erklärte Wissler in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen. Sie habe damals mit der Betroffenen telefoniert. In keinem der Kontakte mit der Betroffenen wurde von dieser der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs oder der sexuellen Gewalt gegen G. erhoben, betont Wissler. Sie selbst beendete damals die Beziehung zu Adrian G.

Quelle      :         TAZ-online          >>>>>        weiterlesen

#MeToo-Affäre in der Linkspartei:
Ein kultureller Wandel ist nötig

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Ein Kommentar von Simone Schmollack

Mit der MeToo-Affäre in den eigenen Reihen könnte die Linkspartei in der Bedeutungslosigkeit versinken.

„Sag nix, es ist irre.“ Und „Du Hengst! Du Sugardaddy! Du Roman Polanski!“ Bei solchen Sätzen muss man nicht lange grübeln, worum es in der Unterhaltung geht. Auf jeden Fall um Sex. Im schlimmsten Fall um sexuelle Gewalt. In diesem Fall um die Linkspartei. Die Sätze stammen aus einem Chatverlauf zweier Männer, von denen der eine, der Prahler, der „Hengst“, der „Sugardaddy“, eine bekannte Figur in der hessischen Linken ist und der andere dessen Bekannter. Mit der Enthüllung dieser widerlichen Details hat die Partei nun ihre ganz eigene #MeToo-Affäre. Warum ausgerechnet diese in der Selbst- und Außendarstellung feministische Partei?

Warum nicht? Die Linkspartei ist eine Organisation, wie andere Organisationen auch. Mit klassischen Hierarchien und Abhängigkeitsverhältnissen, mit Menschen, die sich wichtig (und wichtiger) nehmen, die Kon­kur­ren­t:in­nen fertigmachen. Die eigene Strahlkraft für politische oder – wie in diesem Fall – private Zwecke nutzen. Mit Menschen, die fertiggemacht werden und sich schlecht zur Wehr setzen können. Daran ändert offenbar auch das feministische Profil der Partei nichts.

Aber ist es tatsächlich so einfach? Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Ein älterer Mann nutzt seinen Bekanntheitsgrad, seine Lebenserfahrungen, seine Machtposition aus, um sich an eine Untergebene ranzumachen, die zu diesem Zeitpunkt auch noch minderjährig ist. Das geht gar nicht, so viel ist klar. Zudem sollte Opfern körperlicher, psychischer, sexueller Übergriffe zunächst unvoreingenommen zugehört und geglaubt werden. Nur spielen bei Vorwürfen dieser Art viele weitere Fragen eine Rolle, auf die es in diesem Fall bislang keine eindeutige Antwort gibt. Was ist genau passiert? Wer hat davon gewusst? Wer hat eingegriffen? Und wer zugeschaut? Wer hat welche politischen Interessen innerhalb der Partei? Und setzt dafür welche Mittel ein?

Quelle         :          TAZ-online          >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen      :

Oben       —      Janine Wissler hält ihre Rede zum Parteivorsitz auf dem 7. Parteitag von DIE LINKE im Februar 2021.

52 Kommentare zu “Sexismus und Politik”

  1. Hannah66 sagt:

    In den Berichten steht 17-Jährige, Volker Schneider behauptet 16-Jährige! Welches Alter ist korrekt?

    Volker Schneider
    Gestern um 12:00 ·
    Hmm, DIE LINKE sichert also zu, „dass wir grenzüberschreitendes Verhalten nicht dulden und unter den Tisch kehren werden.“ Dann ist also das nächtliche Einsteigen über einen Balkon bei einer noch sehr jungen Kollegin, um mit ihr ins Bett steigen zu können, keine Grenzüberschreitung? Könnte ich irgendwie nicht nachvollziehen und da wurde wohl doch etwas unter den Tisch gekehrt?
    AMP.N-TV.DE
    Sexuelle Übergriffe bei Linken?: Weitere mutmaßliche Betroffene melden sich – n-tv.de

    Uwe H
    Mit was machen wir eigentlich noch Schlagzeilen???

    Ralf K
    Abgesehen davon, dass alles korrekt geklät werden muss unter Anhörung aller Beteiligten, und wo es rechtlich relevant ist, ist das m.E. Sache der zuständigen Behörden, nicht der Partei. Also abgesehen davon frage ich mich schon etwas, warum bei allem unbedingt die Partei damit zu tun haben soll. Wenn es um Verhalten bei Parteiveranstaltungen oder in Bezug auf Funktionen der Partei usw. geht ja, aber wenn jemand sozusagen als Privatperson und nicht in Funktion außerhalb davon Scheiß macht und die Beteiligten sich lediglich von der Partei her kennen, es könnte aber ebenso auch sein, wenn sie sich in einem Sportverein oder in der Unimensa oder sonstwo kennengelernt hätten, finde ich nicht, dass es die Partei etwas angeht.

    Volker Schneider
    Lieber Ralf, der 40-jährige Fraktionsmitarbeiter hat dem 16-jährigen weiblichen Parteimitglied eine Karriere prophezeit, sie bei der Wiesbadener Stadtratsfraktion als Praktikantin untergebracht und ihr einen politischen Karriereplan erstellt. Dass sie ihn dafür anhimmelt und mit ihm ins Bett steigt, hat aber mit der Partei rein gar nichts zu tun. Sorry, aber da kann ich nur noch den Kopf schütteln.

    Sascha H. Wagner
    Nur gut dass wir keinerlei Entgleisungen in Deiner Zeit als Fraktionsgeschäftsführer der Bundestagsfraktion hatten, oder?

    Volker Schneider
    Der mit Abstand dämlichste Kommentar, den man dazu schreiben kann. Aber man weiß ja von wem es kommt, Sascha.

    Sascha H. Wagner
    Volker Schneider Wieso? Ist dem nicht so? Kannst Du guten Gewissens sagen das da nix vorgefallen ist? Wo ist Dein Beitrag. Ach ich vergaß, Du bist ja ausgetreten und trittst nur noch im Haten auf die Partei nach der Du ziemlich viel zu verdanken hast. Traurige Figur.

    Volker Schneider
    Ja, Sascha, wahrscheinlich im Gegensatz zu dir, kann das guten Gewissens sagen. Im übrigen habe ich bereits zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn dafür gesorgt, dass zwei Mitarbeitern des Jugendamts gekündigt wurde, die mit zwei über 16-, aber noch minderjährigen Mädchen in einer Ferienfreizeit eine sexuelle Beziehung eingegangen sind. In meiner Funktion als linker Arbeitgeber bin ich auch nie auf die Idee gekommen, das linken Mitarbeiter:innen ihre arbeitsvertraglichen Pflichten egal sein könnten, weil ein linker Arbeitgeber bei linken Arbeitnehmer:innen diesbezüglich großzügig sein sollte. Ich habe auch Abmahnungen geschrieben (die übrigens alle nicht vor dem Arbeitsgericht angefochten wurden, was ihre Berechtigung zeigt), allerdings nie aus Gründen sexueller Belästigung, weil solche nie an mich herangetragen worden sind. Mir scheint du scheinst da dein persönliches Denken und Handeln aus seiner Zeit als Landesgeschäftsführer unreflektiert aus Dritte zu übertragen. Und was den „Evergreen“ von der Partei, der ich so viel zu verdanken habe, anbelangt, wir können uns gerne einmal darüber unterhalten, was die Partei alles mit zu verdanken hat.

    Sascha H. Wagner
    Volker Schneider Ich sehe du weichst aus. Das erklärt einiges und lässt böses ahnen. Aber im Grunde ist eine sachlich bezogene Auseinandersetzung mit Deiner Verbitterung gar nicht mehr möglich. Machs gut und genieße Deine durch Mandats- und Fraktionstätigkeit gut angewachsene Rente. Ich gönns Dir;-)

    Volker Schneider
    Sascha H. Wagner, du und sachlich bezogene Auseinandersetzung? So kenne ich dich ja noch gar nicht. Und Ausweichen? Meine Antwort auf deine Unterstellungen ist klar und deutlich.

    Sascha H. Wagner
    Du kennst mich sowieso nicht ausser von 2-3 Telefonaten her und dem Unfug den man Dir über mich erzählt hat.

    Volker Schneider
    Den „Unfug“ hast du aber heute mit Nachdruck bestätigt, Sascha.

    Sascha H. Wagner
    Volker Schneider Na wir werden es ja erfahren. Man hört ja schon so einiges.

    Volker Schneider
    Ah, und wenn dir dann gar nichts mehr einfällt, mal schnell noch eine Nebelkerze gezündet, von wegen Dingen, die man schon so hört. Kann ja alles oder auch schlicht nichts sein. Auch das ein typischer Sascha!

    Sascha H. Wagner
    Ich bin sicher wir werden es erfahren. Meine Partei wird dies sicher aufzuarbeiten wissen. Es belustigt mich übrigens wie selbstsicher Du einerseits öffentliche Aussagen tätigst, andererseits zu konkreten Sachverhalten schweigst. Aber noch lustiger ist es eigentlich wie schnell Du über jedes Stöckchen springst das man Dir hinhält. Bei solchen Reaktionen erklärt sich für mich aber auch der derzeitige Trend. Gut das manches Personal auch mal in Rente geht. Und gönn Dir ein schönes Hobby sonst ist Dein Lebensabend nur voller Gram über Deine Ex-Partei. Das hast Du nun wirklich nicht verdient.

    Volker Schneider
    Deine Partei scheitert ja schon daran, die Balkonaffäre aufzuarbeiten, Sascha. Und ehrlich gesagt, eine MeToo-Hysterie, bei der Menschen nach Jahren feststellen, sexuell belästigt worden zu sein, weil man ihnen die Hand auf die Schulter gelegt hat (übrigens selbst so ein Vorwurf ist mir als Fraktionsgeschäftsführer gegenüber nie erhoben worden) ist tatsächlich nicht mein Thema. Da gäbe es ganz andere, ernstzunehmendere Vorwürfe.

  2. Herta Klement sagt:

    Ermittlungsverfahren gegen Linken-Politiker eingestellt
    19. April 2022

    Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hatte in der Vergangenheit in verschiedenen Zusammenhängen mehrere Ermittlungsverfahren gegen Vertreter der Partei die Linke aufgenommen. In einem der Fälle sei es um Vorwürfe der sexuellen Gewalt gegangen, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Dienstag. Allerdings seien sämtliche Verfahren, die jeweils auf Anzeigen zurückgingen, wieder eingestellt worden, da kein hinreichender Tatverdacht festgestellt werden konnte. Derzeit gebe es keine neuen Anzeigen oder Verfahren.
    https://www.zeit.de/news/2022-04/19/ermittlungsverfahren-gegen-linken-politiker-eingestellt

  3. Ex-Mitglied sagt:

    Grapscher findet man nicht nur in der freien Wirtschaft. Und überall gibt’s Frauen, die ihre Weiblichkeit gezielt einsetzen.
    Die „Balkon-Affäre“ ist aufzuklären, das muss sein. Aber… Es stellt sich die Frage was hat die Betroffene veranlaßt jetzt erst damit an die Öffentlichkeit zu gehen? Oder war es nicht die Betroffene selbst sondern Machtgeile aus dem parteinahen Jugendverband?

  4. Inge Wasmuth sagt:

    # 3
    so einen Scheiss habe ich lange nicht mehr gelesen !!!
    Mit sofortiger Wirkung geht nicht ! Beiträge ( 1,50 € ? ) zurück, ist blödsinnig.
    Eine schriftliche Bestätigung gibt es nicht !
    Soll die Geschäftsstelle sich noch bedanken für den Austritt ?
    Wenn der Kündigung innerhalb von 14 Tagen nicht schriftlich widersprochen wird,
    gilt sie als angenommen.

    Das Schreiben unter # 3 wurde wahrscheinlich abends nach 23 Uhr
    und nach reichlich Alkohol aufgesetzt mit dem innerlichen Grinsen :
    “ So, denen haben wir es mal ordentlich gegeben !! “

    Mit der Schreiberin, sollte kein Mann alleine in einen Fahrstuhl
    einsteigen. Wenn man oben ankommt, gibt es eine Klage wegen sexueller Belästigung ?

  5. Wer Ner sagt:

    CaroLinn Residenz ist möglicherweise Mitglied im Jugendverband solid 🙂

    Im Jugendverband tummeln sich sehr viele kluge junge Menschen, allerdings auch viele SprücheklopferINNEN.

    Der Bundesverband sollte die finanziellen Mitteln für den Jugendverband einfrieren.

  6. Engelstrompete sagt:

    Ich habe mit Caro-Linn Mitleid.

  7. Alternativer Linker sagt:

    In jeder Partei werden Fehler gemacht – auch bei der Linkspartei. Gut ist es, wen sie rechtzeitig auf den Tisch gebracht werden.
    Schlecht, wenn diejenige das gleich in der Öffentlichkeit tut oder meint tun zu müssen. Parteiausschlussverfahren gegen die Betroffenen, die mit dieser Aktion unsere Wählerschaft noch kleiner macht.

  8. Hans Kiechle sagt:

    zu 9
    So wie ich das im Spiegel gelesen habe, war der Balkoneinsteiger,
    der damalige aktuelle Freund von Frau Wißler ?
    Er arbeitet immer noch für die Linke ?
    Tenor : war ja alles nicht so schlimm

    Das muss doch Konsequenzen haben !!!
    Im Juni besteht auf dem BPT Gelegenheit dazu.
    Wer fährt denn für unseren LV da hin ?

  9. Gründungsmitglied sagt:

    Die Vorsitzende der Linkspartei Susanne Hennig-Wellsow hat ihren Rücktritt bekannt gegeben. Zur Begründung teilte sie unter anderem mit: »Der Umgang mit Sexismus in den eigenen Reihen hat eklatante Defizite unserer Partei offengelegt.«

    Wann geht Frau Wißler ?

    Dietmar Bartsch alleine sollte den Bundesvorsitz mit übernehmen !

  10. David der Kleine sagt:

    #9
    Das wissen Sie nicht 🙂
    Das ist traurig.

  11. Regenbogenhexe sagt:

    „Nach reiflicher Überlegung“
    Linken-Chefin Hennig-Wellsow erklärt sofortigen Rücktritt

    Susanne Hennig-Wellsow hat am Mittwoch ihren sofortigen Rücktritt als Co-Vorsitzende der Partei Die Linke bekannt gegeben. Neben privaten Gründen ging sie auch auf Sexismus-Vorwürfe in der Partei ein.
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_92044144/linken-chefin-susanne-hennig-wellsow-erklaert-sofortigen-ruecktritt.html

  12. bremerderZweite sagt:

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_92044144/linken-chefin-hennig-wellsow-erklaert-sofortigen-ruecktritt.html

    „Nach reiflicher Überlegung“
    Linken-Chefin Hennig-Wellsow erklärt sofortigen Rücktritt

    20.04.2022, 14:00 Uhr | dpa

  13. Renata Simon sagt:

    Der Bundesverband der Linksjugend möge sich an eine Nachricht der AG Basisdemokratie erinnern. Die AG ist gefordert die Nachricht nebst Beweise, die der Linksjugend Saar, Dennis Lander, zuging, sofort dem Bundesvorstand zur Verfügung zu stellen, notfalls auch der Presse. So kann/muss allen jungen Leuten vermittelt werden, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.

    Nach Rücktritt von Hennig-Wellsow
    Janine Wissler will Linke allein weiterführen
    Susanne Hennig-Wellsow trat als Co-Chefin zurück und stürzte die Linke ins Chaos. Nach einer Sitzung des Bundesvorstands will Janine Wissler an der Parteispitze bleiben.

    20.04.2022, 23.21 Uhr

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-linke-janine-wissler-will-partei-allein-weiterfuehren-a-5101a5b8-0a4f-469b-9ad6-52a1181a2edf

  14. Eine Linksjugend Solid Genossin sagt:

    Wir als Frauen haben kein Interesse die nützlichen Hilfskräfte für euch in den Wahlkämpfen zu sein. Weil wir uns nach dem Studium noch um Arbeitsstellen bewerben müssen, ist es besser diese Partei zu verlassen.

  15. Feministin sagt:

    Wenn Die Linke in den Ländern, im Bundesvorstand die Macht missbraucht darf sie nicht gewählt werden. Was für Verbrechen begehen die erst wenn die mal in einem Gün – Rot -Rot Bündnis als Bundesregierung kommen würde?

    Nicht auszudenken was dabei für Machtmissbrauch entstehen würde…

  16. Daarler Bub sagt:

    #14
    Was hat der Kommentar mit Sexismus zu tun? Thema verfehlt 😉

  17. linke Basis sagt:

    # 14
    Der Abschluss ihres Studiums ist bestimmt noch in weiter Ferne?
    Sinngemäß bedeutet ihr Text: „Wer noch keine Arbeit gefunden hat,
    für den ist es besser, die Partei zu verlassen!“

    Die Begründung für diese abstruse Behauptung fehlt hier noch!

  18. bremerderZweite sagt:

    https://beta.t-online.de/region/frankfurt-am-main/news/id_92048990/frankfurt-am-main-stellvertretende-landesvorsitzende-marjana-schott-tritt-zurueck.html

    Nach Eklat um sexuelle Übergriffe
    Linke-Landesvorsitzende Marjana Schott tritt zurück

  19. Kassandra sagt:

    Nicht auszudenken, wenn der saarländische Lügenbaron und der Offenbacher“Grünschnabel“ in der Partei das Sagen hätten.

  20. Regenbogenhexe sagt:

    Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung innerhalb der hessischen Linken weiten sich aus. Ein weiterer Mitarbeiter wurde von seinen Aufgaben entbunden. Zudem wurden Vorwürfe gegen einen Wiesbadener Stadtverordneten bekannt.

    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/linke-in-hessen-skandal-um-sexuelle-belaestigung-weitet-sich-aus-17969649.html

  21. bremerderZweite sagt:

    https://beta.t-online.de/region/frankfurt-am-main/news/id_92043814/die-linke-in-hessen-vorwuerfe-sexueller-uebergriffe-wird-die-partei-beerdigen-.html

    Linke in Hessen in der Krise Sexuelle Übergriffe lösen Beben aus: „Wird die Partei beerdigen“

    Von Stefan Simon Aktualisiert am 21.04.2022 – 07:42 Uhr Lesedauer: 4 Min.

  22. bremerderZweite sagt:

    https://www.ard-text.de/index.php?page=111

    Hessische Linke zu Vorwürfen

    Die hessische Linke sieht angesichts der Sexismus-Vorwürfe kein Verschulden 
    bei der Bundesparteivorsitzenden und früheren hessischen Fraktionsvorsitzenden Wissler. 

    Das sagte der Vize-Landesvorsitzende Erhardt in Frankfurt.

    Co-Landeschefin Heimer ergänzte, es könnten bislang keine konkreten Zahlen zu Opfern oder Beschuldigten genannt werden.

    Laut Landesvorstand soll eine „Kultur des Hinschauens“ entwickelt werden. 

    DieVorfälle hätten die Partei schwer erschüttert, so Co-Landeschef Schalauske.

  23. Regenbogenhexe sagt:

    Marjana Schott
    41 Min. ·
    Schritt 1
    Ich habe am Dienstag die Partei verlassen

    Marjana Schott
    Sabine G… nein, das sehe ich ganz anders. Ich erlebe viele Menschen die sich den A… aufreißen, um diese Welt ein kleines bisschen besser zu machen (Janine ist eine davon) und ich sehe eine Gruppe, die das sabotiert (Sarah Dubiel ist eine davon)

  24. Inge Wasmuth sagt:

    # 22
    Die hessische Linke sieht angesichts der Sexismus-Vorwürfe kein Verschulden
    bei der Bundesparteivorsitzenden und früheren hessischen Fraktionsvorsitzenden Wissler.

    Die hat alles gewusst und veruscht, weg mit Ihr…..

    Frau Wissler ist 40, war nie verheiratet ?
    Der Balkoneinsteiger war ihr Freund !!! Den muss sie sehr knapp gehalten haben.
    Das Resultat war die Aktion mit der Praktikantin.

    By the way…..
    Frau Wissler hat 11 ( elf ! ) Jahre gebraucht, um an der Uni das popelige Diplom
    in Politikwissenschften zu bestehen.

    Im Juni auf dem Bundesparteitag ist die weg, und das ist gut so.

  25. Birgit Theis sagt:

    #19
    Der saarländische Lügenbaron ist ein Meister der Lüge und der Denunziation.

  26. Regenbogenhexe sagt:

    Marjana Schott
    38 Min. ·
    Schritt 3
    Vorwort: Ich bin Opfer sexueller Gewalt. Ich war Kind, das hat also nichts mit der Partei zu tun. Ich spreche da schon lange nicht mehr darüber, weil ich keine Lust habe in der „Opferkiste“ zu landen. Wenn du dich als Opfer für Opfer einsetzt, verdrehen viele die Augen und dann fallen Begriffe wie „Betroffenheitslyrik“. Ich kann mich immer wundern, dass ich es überlebt habe sowohl physisch als auch psychisch. Wenn ich mir die Konsequenzen daraus anschaue, würde ich es als irreparable Körperverletzung bezeichnen.
    Vor diesem Hintergrund erstatte ich jetzt Anzeige gegen Sarah Dubiel und unbekannt wegen Verleumdung.
    Sie behauptet ich hätte als Mitglied des Vorstands von Missbrauchsvorwürfen gewusst und nichts getan.
    Der Spiegel zitiert aus einer Mail, von der ich nicht weiß von wem sie stammt, ob sie überhaupt echt ist, in der ein ehemaliges Vorstandsmitglied das ebenfalls behauptet.
    Sarah spricht immer wieder von Täterschutz im hessischen Landesverband. Das ist Rufmord!
    Einige wenige Menschen in diesem Jugendverband wollen nicht aufklären, denn das geht anders. Sie wollen zerstören. Dabei sind ihnen ihre Opfer scheiß egal. Ich frage mich wem sie bislang geholfen haben?
    Ich weiß aber was sie Menschen antun. Sie sprechen von Täterschutz ohne je einen Satz mit den von ihnen Angeschuldigten gewechselt zu haben.
    Wisst ihr was Retraumatisierung bedeutet? Besten Dank Sarah – du schützt keine Opfer, du schaffst sie.

  27. Regenbogenhexe sagt:

    Marjana Schott
    1 Std. ·
    Schritt 2
    Erklärung
    Jede Schmutzkampagne hat im Kern ein Quantum Wahrheit. So natürlich auch diese.
    Ich kann in weiten Teilen nicht beurteilen, wo hier diese Wahrheit liegt. Ich kann aber beurteilen, dass es frei erfunden ist, dass der geschäftsführende Landesvorstand seit 2018 von Vorfällen sexualisierter Gewalt gewusst haben soll und sie aktiv vertuscht hätte.
    Ich stelle fest, dass in verschiedenen Medien behauptet wird es gäbe eine Mail, in der ein ehemaliges Mitglied des Gremiums bestätigt, dass insbesondere Petra und ich von solchen Vorfällen gewusst hätten. Da das schreiben anonymer Emails nicht den Gepflogenheiten der Mitglieder des Gremiums entspricht, zweifle ich die Echtheit dieser Mail an. Bei uns haben GenossInnen in der Regel das Rückgrat, Dinge offen auszusprechen und verstecken sich nicht hinter Anonymisierung. Bislang liegen nur Erklärungen vor nicht der/die UrheberIn der Mail zu sein.
    In dem Spiegel Artikel ist nicht nur das mehr als zweifelhaft. Wie kann ich ich den Ruf eines Menschen zerstören indem ich behaupte, er sei übergriffig, wenn es mehrere Zeugen gibt, die in der konkreten Situation dabei waren und das Gegenteil bestätigen!
    Wie kann ich den Rest der Geschichte glauben, wenn ich ständig über Lügen stolpere.
    Ich weiß nicht was einzelne Mitglieder der Gremien gewusst haben. Und ich habe auch ein gewisses Maß an Verständnis, wenn sich im nach hinein jemand nicht traut zuzugeben, in einer schwierigen Situation falsch reagiert zu haben. Aber dann müssen wir auch und vor allem an unserer Fehlerkultur arbeiten. Vielleicht ist aber auch dieser Teil der Erzählung nicht war, denn niemand weiß ob und wem Alex Stück eine Mail geschrieben haben will.
    Ich konnte trotz intensiver Suche keine GenossIn finden, der sich die jungen Frauen anvertraut haben könnten. Auch hier gilt was oben zu Alex schon steht.
    Was ich weiß, ist dass seit Ende letzten Jahres in den Sozialen Medien mehr oder weniger unklare Vorwürfe erhoben werden.
    Was ich weiß ist, dass unsere Gesprächsangebote abgelehnt wurden, zum Teil begleitet von üblen Beschimpfungen. Unangekündigt war eine der jungen Frauen bei unserer Vorstandsitzung im März. Auch hier sind wir angeschrien und beschimpft worden. Richtig ist, dass es Dinge gibt, die sie wegen Unterlassungsklagen nicht sagen darf. Dabei handelt es sich genau um zwei Sätze! Das bedeutet aber nicht, dass sie über den Sachverhalt nicht sprechen dürfte. Sie hat über den Sachverhalt aber nicht gesprochen. Nina hat die junge Frau mehrmals gefragt, warum sie sich trotz eines vertrauensvollen Verhältnisses in 2018 nicht an sie gewandt hätte. Die Frage blieb unbeantwortet.
    Weiterhin ist leider richtig, dass Mitglieder unseres Jugendverbandes die Debatte im Netz und der Presse befeuern, auf eine Weise, die keinem Opfer hilft. Dazu gehört auch, dass jede/r der den Versuch wagt nachzufragen ob irgendwas von den Behauptungen nachweisbar sei, sofort als Teil des Problems bezeichnet wird und sollte er oder sie dann noch in die Debatte einsteigen, früher oder oder später als TäterschützerIn bezeichnet wird. Auf solid Mitglieder, die anderer Meinung sind wird erheblich Druck ausgeübt.
    Dazu gehört auch, dass private Korrespondenz weitergeleitet und an Gremien verschickt wird. Das ist strafbar. In einem Brief an den Landesvorstand werden Falschbehauptungen über Nina aufgestellt, über Dinge die sie in einer Landesvorstandssitzung gesagt haben soll. Tatsächlich hat sie mehrfach das Gegenteil der Behauptung gesagt.
    In dem Versuch das zu klären, hat der Landesvorstand Sarah Dubiel um ein Gespräch gebeten. Ihre Antwort darauf war: Wollt ihr mich verarschen!
    Solidarisch an einem Problem arbeiten heißt vor allem miteinander zu sprechen, nach Lösungen zu suchen, einen Schutzraum zu bieten, in dem vertrauensvoll gearbeitet werden kann. Stattdessen treffen wir auf Verweigerung und finden Äußerungen aus unseren Sitzungen, oft aus dem Zusammenhang gerissen im Netz oder in der Presse wieder. Das müsse wir benennen und beenden.
    Wir erklären nun wiederholt, was wir alles in der Vergangenheit nicht gemacht haben. Es ist sicher richtig, sich kritisch zu hinterfragen und sich ständig weiter zu entwickeln. Aber wir agieren nicht in der emanzipatorischen Steinzeit. Die Kultur, in der sexualisiertes und grenzüberschreitendes Verhalten keinen Platz hat, muss nicht erst entwickelt werden, aber sie muss immer wieder aktiv verteidigt werden. Das ist aber ein Unterschied. Die bei uns geübte Kultur der doppelt quotierten Redelisten ist gängige Praxis und erstaunt lediglich unsere Gäste. Quotierte Gremien und Wahllisten sind nicht nur selbstverständlich sondern Teil der Satzung. Niemand von uns duldet unangemessenes Verhalten, trotzdem kommt es zuweilen vor und nicht immer reagieren wir schnell genug.
    In einer emanzipatorischen Partei will ich nicht, dass mir moralische Vorhaltungen gemacht werden, wenn ich ich mich nicht heterosexuell normativ verhalte. Wenn Menschen meinen, dass monogame Zweierbeziehungen die einzig geeignete Lebensform sind, kann es nicht sein, dass das zum Maßstab erhoben wird.
    Eine Partei, die in Teilen eine Vergangenheit hat, in der das Leben des Einzelnen bis ins Privateste kontrolliert worden ist, muss sehr vorsichtig umgehen mit der Forderung, dass das Private politisch ist. Trotzdem sollte für uns selbstverständlich sein, dass wir auch außerhalb unserer Sitzungs- und Gremienarbeit unseren Werten und unserem Menschenbild treu bleiben.
    Wollen wir wirklich kontrollieren, wer mit wem eine Beziehung eingeht und ob diese asymmetrisch ist. Und wenn ja, wer legt die Kriterien fest.
    Bei aller Schwäche unseres Rechtsstaates verteidigen wir genau diesen Rechtsstaat in unserer politischen Arbeit immer wieder. Und genauso selbstverständlich verteidigen wir die Forderung, dass Opfern sexueller Gewalt glauben zu schenken ist. Dieser Spagat bedeutet aber nicht, dass solche Anschuldigungen nicht überprüft werden können und dürfen. Im Gegenteil muss jede/r der sich ernsthaft mit dieser Thematik beschäftigt Wege finden wie man Opferinteressen und Unschuldsvermutung in Einklang bringt. Hier haben wir vollständig versagt und versagen noch! Nachdem wir den Opfern Gesprächsangebote unterbreitet haben, hätten wir auch mit den Beschuldigten sprechen müssen. Seit Wochen schreiben uns Betroffene und klagen unsere Solidarität ein.

    Nachdem nun die Staatsanwaltschaft gestern mitgeteilt hat, dass gegen keinen angeschuldigten Genossen ermittelt wird, im Gegenteil alle Verfahren „mehr als eindeutig“ eingestellt wurden, haben wir nichts anderes zu tun, als unsere Genossen noch weiter zu diskriminieren.

    Für mich sind in den letzten Tagen und Wochen Grenzen überschritten worden, die ich nicht überschreiten will, deshalb habe ich meine Austritt erklärt.
    Marjana Schott

  28. bremerderZweite sagt:

    https://www.tagesspiegel.de/politik/mit-sofortiger-wirkung-hennig-wellsow-tritt-als-linken-vorsitzende-zurueck/28264444.html

    Halten Sie die Partei Die Linke derzeit eher für geeint oder zerstritten?
    Eindeutig geeint
    2,0%
    Eher geeint
    7,6%
    Unentschieden
    21,9%
    Eher zerstritten
    31,9%
    Eindeutig zerstritten
    36,6%

    Halten Sie die Partei Die Linke derzeit eher für geeint oder zerstritten?
    Eindeutig geeint
    1,0%
    Eher geeint
    8,0%
    Unentschieden
    21,3%
    Eher zerstritten
    35,5%
    Eindeutig zerstritten
    34,2%
    Ergebnis für: über 65-Jährige

  29. bremerderZweite sagt:

    Zu 24. Kein Widerspruch zum Beitrag der Kommentatorin.

  30. bremerderZweite sagt:

    Der Fisch stinkt vom Kopfe her und der Fisch mehrere (un) verantwortliche Namen:
    Bartsch, Wißler, Mohamed Ali, Schindler, Harald Wolf. Einzig Hennig-Wellsow hat Konsequenzen gezogen.

    Bartsch ist seit über 25 Jahre Profiteur und gleichzeitig Totengräber erst der PDS (Wahlkampf für BTW 2002) 2021 im Verein mit Wißler (bei 10% gestartet und mit 4,9% gelandet).

    Mohamed Ali ist nur aufgrund der völlig zerstrittenen Bundestagsfraktiion in das Amt gekommen (Patt-Situation mehrer Bewerber).
    Bundesgeschäftsführer Schindler ist ein Kipping-Import (aus dem auch in Niedergang befindlichen Sachsen-Anhalt) der auch nur sehr knapp mit 51 zu 49% gegenüber seinem Mitbewerber Tempel vorne lag.

    Bundesschatz-Meister Harald Wolf hatte in seiner Berliner Zeit als Wirtschafts-Senator (2002 ff.) an der Privatisierung von ca. 60.000 Wohnungen
    aktiv mitgewirkt und damit auch die heutige Wohnungssituation in Berlin mitverschuldet.

    Alles in Allem, bei dieser Partei DIE LINKE handelt es sich bei den Funktionär Innen, d.h. den Landesvorstände und Bundesvorständen
    mit den Landtagsfraktionen und Bundestagsfraktionen um finanzielle B e u t e Gemeinschaften zu ihrem eigenen Vorteil.

    Diese Bande arbeitet im Prinzip genau so wie die echte „Mafia“. Sie schweigen miteinander über die wesentlichen Fakten (Omerta).
    Sie senden unrichtige, falsche Signale in die Medien, die von ihrem Verschulden ab dem Partei-Niedergang ablenken sollen.
    Und so weiter.

    Die Gutgläubige bis einfältige Mitgliedschaft ermöglicht und finanziert diesen „linken“ Hokuspokus. Wie lange noch???

  31. [bremer] sagt:

    Erinnerte mich an Artikel von 2013:

    https://www.demokratisch-links.de/neue-alte-linke-kumpel

    Auch, was war zuerst da?

    Mitarbeiter der Landtagsfraktion (seit 2008) oder Lebensabschnittspartner?

  32. Sarah S. sagt:

    Subjekte wie die anonym hetzende „Regenbogenhexe“ zersetzten Die Linke von innen.

    Die Dummheit ist schlimmer als andere Parteien oder die V-Leute der Ämter.

  33. Jürgen Klein sagt:

    Die beiden Fahnenhochhalter sind die Hardliner der Linksjugend solid.

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/imgs/03/6/8/3/0/2/8/2/5/tok_936a6778c35068a4e47980dcb3c62cf9/w950_h526_x536_y276_Screenshot_20190930-121819_Gallery-787fc8259638c643.jpg

  34. Susanka sagt:

    #32

    Allerliebste Sarah S.

    Mussten Sie während der schulischen Ausbildung aufgrund der Leseschwäche einen Extrakurs besuchen?

    Dobranoc

  35. Schichtwechsler sagt:

    Subjekte wie Sarah S. /Sarah D. und Jakob H. sind Parteizerstörer.

    Wer Grenzen überschreitet und Debatten in der Presse befeuert, sollte gefeuert werden.

  36. Steigleiter Johannes sagt:

    zu 35
    In einer Partei, wo so vieles vertuscht und unter den Teppich gekehrt
    wird, muss man manchmal an die Presse gehen.

    Es gibt auch einige lichtscheue hier bei den Linken.

  37. Kathi G. sagt:

    Das öffentliche Bild der Die Linke zeichnet ist abstossend und erzeugt Ekel.

    Euch ist in Erfurt viel Spaß mit den Satiriker:innen zu wünschen. Genug O-Töne, Bildmaterial werdet ihr garantiert liefern.

    Die LTW in Hessen 2023 ist für Die Linke gelaufen. Ihr werdet in Westdeutschland nur noch in Hamburg und in Bremen sein.

    Gratulation dazu!

  38. Alternativer Linker sagt:

    #37
    Haben Sie ähnlichen Kommentar auch bei den Grünen gepostet?

  39. Regenbogenhexe sagt:

    Sexismus-Skandal eskaliert: Jetzt geht DIE LINKE aufeinander los | hessenschau DAS THEMA

    https://www.youtube.com/watch?v=VW1vJPtHMbM

  40. Regenbogenhexe sagt:

    Netzfund

    Lorenz Gösta Beutin
    20. April um 16:09 ·
    Es ist zum Heulen 😢 In Zeiten, wo wir eine starke LINKE mehr denn je bräuchten, sind wir in der stärksten Krise, die wir bis jetzt durchgemacht haben. #Linkemetoo geht an unsere Grundfesten, an mein Grundverständnis von linker Politik. Es braucht jetzt eine grundlegende, konsequente Erneuerung.
    Ich hätte mir gewünscht, dass Susanne Hennig-Welzow die heutige Sondersitzung des Parteivorstands abgewartet hätte, ich respektiere, dass es für sie nicht anders ging. Danke und Respekt für Deine Arbeit und die Erklärung, liebe Susanne. Jetzt ist es an Partei und Fraktion, die notwendige Erneuerung möglich zu machen.
    Ja, Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem, es durchdringt alle Poren unserer Gesellschaft. Aber gerade deshalb müssen wir es jetzt als LINKE grundlegend aufarbeiten und entsprechende Strukturen schaffen. Was Erneuerung u.a. bedeuten muss:
    1. Professionelle Aufklärung von „linkemeetoo“ mit externer Unterstützung.
    2. Wirksamer Opferschutz, Schulungen, Awareness auf allen Ebenen in Partei und Fraktion.
    3. Neuwahl von Partei- & Fraktionsvorstand und gemeinsame inhaltliche, strukturelle und strategische Neuaufstellung.
    4. Raus aus der Beliebigkeit, Mut sich anzulegen und gefasste Beschlüsse zu vertreten, ganz im Sinne unseres Gründungskonsens.

    Mit vielen tollen Menschen habe ich diese Partei gegründet. Unsere Grundsätze, unsere gesellschaftliche Utopie, Alternativen wieder denkbar zu machen, sind unverzichtbar, gerade in diesen Zeiten. Darum werde ich kämpfen. Whatever it takes ☀️

  41. Eutiner sagt:

    Der Linke Politiker Beutin würde die Linke gerne noch grüner machen als die Grünen.
    Insofern freut’s mich, dass er sein Bundestagsmandat nicht mehr inne hat.

  42. Regenbogenhexe sagt:

    Mark Baumeister
    12 Std. ·
    Schaltet euch via Livestream dazu, wir freuen uns auf euch.

    https://scontent-frx5-1.xx.fbcdn.net/v/t39.30808-6/278776040_295948052699996_4951453440916422139_n.jpg?stp=c0.16.1080.563a_dst-jpg_s843x403&_nc_cat=105&ccb=1-5&_nc_sid=340051&_nc_ohc=Ih85ybiZJ94AX_vBvLv&tn=zS7lkDxqMU_KUeq7&_nc_ht=scontent-frx5-1.xx&oh=00_AT9ArXcxtMk_KRW0BSCQ-tvF0xqtWa9yDV_RszTdLBz19Q&oe=6268207E

  43. Regenbogenhexe sagt:

    Schlammschlacht bei der Linken

    „Sie wollen zerstören“

    In der hessischen Linken rumort es nach dem Missbrauchsskandal weiter. Die ehemalige Co-Landeschefin Marjana Schott will nun offenbar die Bundessprecherin der Linksjugend anzeigen.

    Ex-Linke Schott wirft Linksjugend-Chefin Rufmord vor
    Schott feuert weiter gegen die Bundessprecherin der Linksjugend: „Sarah spricht immer wieder von Täterschutz im hessischen Landesverband. Das ist Rufmord.“ Außerdem greift Schott weitere „wenige Menschen in diesem Jugendverband“ an. Diese wollen nicht aufklären. „Sie wollen zerstören.

    https://www.t-online.de/region/frankfurt-am-main/news/id_92055748/linke-in-hessen-ex-landeschefin-schott-will-sprecherin-der-linksjugend-anzeigen.html?fbclid=IwAR2d53p2yEnfkiEB_o04cyCkwyzVit7SXZVm3Txib6hM5yRaFMFy1DV7wLQ

  44. Basismitglied sagt:

    Das Wirken einiger saarländischer Linksjugend geht in die gleiche Richtung.

    Die Presse wird über den Furz informiert.

  45. bremerderZweite sagt:

    zu 24.
    Dieser Kommentar ist der mit Abstand beste einer – naturgemäß – Außenstehenden Person den ich bis heute gelesen habe.

  46. Jimmy Bulanik sagt:

    An Nr. 24,

    Hoi Inge,

    unsozial können alle. Ungeachtet wie innig „Die Linke Liebe“ zwischen Frau Wissler und Herr Gabriel war. Gleichwohl alle Menschen haben einen Vornamen und eine Vielzahl von Charaktereigenschaften.

    Frau Wissler und Herr Adrian sind Beispiele dafür das die Macht beide zu Kopfe steigt. Diese Personen mit Macht ihr wahres inneres offenbaren. Diese beteiligten sollten keine Funktion inne haben. Die Linke verlassen. Das stellt eine Entlastung der Die Linke dar. Der Bundesparteitag ist eine bevorstehende Gelegenheit dazu.

    Wenn die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern nur Rhetorik sein sollte, stellt sich die Frage was ist drüber hinaus eine Lüge? Der Antifaschismus zum Beispiel? Die ökologisch – soziale Frage ?

    Auf Deine Antwort Inge freue ich mich.

    Groetjes,
    Jimmy

  47. Zwergenmama sagt:

    Beim Lesen wird einem übel

    Fehler No 1: dass die Macht beiden …
    Fehler No 2: ihr wahres Inneres …
    Fehler No 3: Das stellt eine Entlastung der Die Linke dar…

    Ist Jimmy Bulanik wirklich als Journalist tätig?

  48. Christopher sagt:

    Ein hessischer Politiker der Linken, 41 Jahre alt, klettert nachts auf den Balkon (im Erdgeschoss gelegen und nur durch Kletterkünste erreichbar?) einer 17-jährigen Parteinovizin, um sie sexuell heimzusuchen – gegen ihren Willen, sagt die junge Frau. Anschließend unterhält die junge Frau eine mehrmonatige Affäre zu dem „Balkoneinsteiger“. Sorry Leute, an der Geschichte ist m.E. was faul.

  49. Jimmy Bulanik sagt:

    Hoi Zwergenmama,

    wie lautet übrerhaupt Dein Klarname?

    Du kannst Dich gerne bei lediglich zwei meiner Primärquellen erkundigen, ob ich als absolvierter, akkreditier Journalist tätig bin.

    036087970850

    01777962108

    Bitte sei so lieb und richte den beiden meine Groeten uit.

    Groetjes,
    Jimmy

  50. Regenbogenhexe sagt:

    Melanie Wery-Sims – DIE LINKE
    11 Std. ·
    Ich möchte Euch an meiner Entscheidung teilhaben lassen, deshalb teile ich hier meine Mail an den Parteivorstand mit Euch. Einige Passagen kürze ich heraus, da sie sich auf die vergangene Sitzung bezogen.
    CW: sexualisierte Gewalt
    ***
    Liebe Genoss*innen,
    dieser Schritt fällt mir schwer, ist meines Erachtens jedoch unabdinglich.
    Als ich im Herbst letzten Jahres die Vertrauensgruppe initiierte (Danke an alle, die sofort unterstützten!), war mein Plan eigentlich, nicht ein Teil derselben zu sein. Grund dafür war meine eigene emotionale Verwundbarkeit in diesem Feld; einerseits aufgrund schwerwiegender privater Erfahrungen, andererseits da ich die Gruppe eigentlich selbst hätte „nutzen“ müssen, um partei-interne Erfahrungen mitteilen zu können. Schnell merkte ich aber, dass ich das Projekt mit anstoßen musste, da der Antrag relativ richtungslos und die Gangart und Vorgehensweise noch unklar waren. Dann überschlugen sich die Ereignisse; wir standen inmitten großer Fälle und die Verantwortung wuchs gefühlt täglich.
    Glücklicherweise wurde am Mittwoch der von der Vertrauensgruppe eingebrachte Antrag beschlossen, in dem unter vielen anderen wichtigen Punkten festgelegt wurde, dass wir ausschließlich Gespräche mit Betroffenen führen. Dieser Aspekt ist sehr wichtig, da alles andere für die Mitglieder der Gruppe zu belastend und zu komplex war – wir sind keine Richter*innen, sondern Menschen, die zuhören und gegebenenfalls an die richtigen Stellen verweisen können. Alle Beteiligten eines Falles, der vielleicht schon Jahre zurückliegt, anzuhören und dann zu richten, übersteigt unsere Kompetenzen und unser Zeitkontingent (schließlich machen wir dies, wie vieles andere, rein ehrenamtlich).
    […]
    Vorgeworfen wird uns unter anderem, dass wir nicht neutral agieren. In meinem Fall kann ich sagen: da habt Ihr Recht. Ich bin nicht neutral, denn ich werde immer auf der Seite der Betroffenen stehen, egal wer mit wem politisch verbunden ist. Natürlich gibt es auch Fälle, in denen es Kompromisse und „Täterarbeit“ geben kann – aber dazu müssen Beschuldigte und Involvierte Einsicht zeigen und bereit sein, sich zurückzunehmen und die eigenen Bedürfnisse mal für einen Augenblick zurückzustellen. In den meisten Fällen geschieht das, zumindest bei Machtgefällen, nicht.
    Aber die Anfeindungen inklusive Rücktrittsforderungen sind nicht der Grund für meine Entscheidung.
    Als Überlebende von häuslicher Gewalt und Vergewaltigung in der Ehe, habe ich eine klare Sicht auf das Thema. Ich habe eine sehr lange Phase der Aufarbeitung hinter mir (die Ehe wurde vor ca. 12 Jahren beendet), weshalb ich mittlerweile fast ohne Scham darüber sprechen kann und widmete mich bis vor ca. 5 Jahren der Arbeit mit Opfern ähnlicher Taten. Dies habe ich nie groß thematisiert, da ich nicht darüber definiert werden möchte.
    Als ich in die Partei kam, auch mit dem Gedanken, genau in dem Bereich tätig zu sein, wurde mir schnell bewusst, dass DIE LINKE weit davon entfernt ist, ein Safe Space zu sein. Wenn ich mich über Anmachen beschwerte, wurde mir gesagt, ich würde ja auch ziemlich gewagte Outfits tragen… Das war aber nur die Spitze des Eisbergs, einiges mehr passierte und wurde nie ernsthaft behandelt. Das heißt im Rückschluss, dass ich mich wohl selbst an die Vertrauensgruppe wenden sollte, anstatt Teil derselben zu sein.
    Aber jetzt muss ich das Pflaster abreißen:
    Von den Mitgliedern der Vertrauensgruppe wird gefordert, im Stillen zu arbeiten, was ich teilweise verstehen kann. Meine Rolle ist jedoch eine andere. Ich kann und werde in dieser Debatte nicht still sein und trete deshalb aus der Vertrauensgruppe aus.
    Ich möchte mich bei den anderen Mitgliedern entschuldigen. Ihr macht eine sehr gute Arbeit und es tut mir leid, dass die Verantwortung nun auf weniger Schultern lastet.
    Mit solidarischen Grüßen
    Melanie

  51. Adam Jacob sagt:

    Der damalige Lebenspartner von S. Wissler soll eine minderjährige Parteiaktivistin sexuell genötigt haben. Merkwürdigerweise geht die junge Parteiaktivistin nach angeblichen „sexuellen Nötigung“ eine Affäre mit dem „Nötiger“ ein. Darf man wissen, wie die beiden den Alltag und die Abende während der monatelangen Affäre gestalteten? Hat die Minderjährige die angebliche sexuelle Nötigung gegenüber ihren Eltern erwähnt? Falls ja gibt es Erklärungen seitens der Eltern? Laut Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft Verfahren eingestellt.

  52. Zwergenmama sagt:

    #49
    Der Redaktion ist mein Klarname durch Emailadresse bekannt!

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