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Protest ist wichtiger als Regieren:

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 7. Januar 2017

 Wagenknecht beerdigt Rot-Rot-Grün

Ein Kommentar von Christian Rothenberg

Linke, Sozialdemokraten und Grüne basteln eifrig an einem gemeinsamen Bündnis nach der Bundestagswahl. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Weil Sahra Wagenknecht andere Ziele verfolgt.

„Eine kluge Frau. Und ich meine nicht Merkel“, twitterte Marcus Pretzell am Mittwoch. Der nordrhein-westfälische AfD-Chef bezog sich auf ein „Stern“-Interview, in dem Wagenknecht der Kanzlerin eine Mitverantwortung am Anschlag in Berlin gibt. Die Rechtspopulisten und die Linken stehen sich politisch alles andere als nah. Für Wagenknecht kann man das nicht sagen. AfD-Politiker, allen voran Vizechef Alexander Gauland, schwärmten in der Vergangenheit regelmäßig öffentlich für die Linke.

Neun Monate vor der Wahl ist Wagenknecht drauf und dran, die Hoffnungen vieler Politiker bei Grünen, Linken und SPD endgültig zu beerdigen. Ein Mitte-Links-Bündnis, an dem viele Abgeordnete der drei Parteien seit Monaten verstärkt basteln, mit Wagenknecht an der Spitze – wie soll das gehen? Eben, gar nicht.

Dabei ist Wagenknecht eine, wenn nicht sogar die alles entscheidende Person, wenn es um das Zustandekommen einer rot-rot-grünen Koalition nach der Bundestagswahl geht. Der pragmatische Teil ihrer Partei steht einer Regierungsbeteiligung aufgeschlossen gegenüber. Der linke Flügel, deren einflussreichste Person Wagenknecht ist, ist wesentlich reservierter. Von ihr dürfte es am Ende abhängen. Der Fraktionschefin muss bewusst sein, dass sie zu Beginn des Wahljahres deshalb besonders im Rampenlicht steht. Dass jede Äußerung untersucht wird. Ob sie inhaltliche Zugeständnisse macht und sich damit offen für Rot-Rot-Grün zeigt.

Quelle : n-tv >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Blogsport

 

 

 

2 Kommentare zu “Protest ist wichtiger als Regieren:”

  1. J.H. sagt:

    Zitat: „Dabei ist Wagenknecht eine, wenn nicht sogar die alles entscheidende Person, wenn es um das Zustandekommen einer rot-rot-grünen Koalition nach der Bundestagswahl geht.“

    Das ist nicht korrekt.

    Ihr Ehemann ist die alles entscheidende Person!!!

  2. Balduin sagt:

    Kommentar Wagenknecht und die AfD

    Fischen am rechten Rand

    Der AfD Wähler abwerben? Gute Idee! Doch Sahra Wagenknecht bedient sich rassistischer Ressentiments – und wird der Linken damit schaden.
    Dass Sahra Wagenknecht der AfD WählerInnen abwerben will, ist kein Problem. Im Gegenteil: Es sollte Ziel jeder Partei sein, der AfD so wenig Stimmen wie möglich bei der Bundestagswahl zu bescheren.
    Das Problem besteht in der Art und Weise, in der Wagenknecht ihre Mission betreibt. Zwar beteuert sie, „wirklich nur“ die ProtestwählerInnen ansprechen zu wollen, nicht die, die „deren Parolen unbedingt gut finden“. Das kann man ihr nach den Äußerungen der vergangenen Monate aber nicht mehr abnehmen
    http://www.taz.de/Kommentar-Wagenknecht-und-die-AfD/!5368997/

    Sahra Wagenknecht: Jetzt rede ich – Worum es bei der Hetze wirklich geht

    http://internetz-zeitung.eu/index.php/4158-sahra-wagenknecht-jetzt-rede-ich-worum-es-bei-der-hetze-wirklich-geht

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