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Mein Name ist Wiegand

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 6. Dezember 2013

Ich habe den Partei Knüppel ausgepackt

Ja mit dem eigen Denken haben es unsere Parteien nicht so gerne und mit dem selbständigen Nachdenken noch viel weniger. Da machen sich einige „Spaßmacher“ die Mühe, gemachte Aussagen ihrer Obrigkeiten aus Funk, Fernsehen und schreibender Presse einmal aneinanderzureihen, schon fällt mit einem lauten Knall ein ganzes Gebäude mit Namen Koalitionsvertrag in sich zusammen.

Rund zwei Monate benötigte ein Teil unserer selbsternannten Eliten dafür, wenig Aussagendes auf ca. 180 Seiten Papier nieder zu schreiben. Wieder einmal ein Vertrag welcher das Papier nicht Wert ist, auf welches er geschrieben wurde. Eine Arbeit welche durch den Steuerzahler auch noch fürstlich honoriert wird. Eine Arbeit für welche eine „einfache Schreibkraft“ als LeiharbeiterIn mit gerade einmal 100 – 200 Euro schlecht bezahlt worden wäre.

Da haben vielleicht um die 100 Leute für zwei Monate den ausgegrenzten Prekären Schichten einmal gezeigt wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aussehen kann, wenn der Steuerzahler die Rechnung begleicht. Ein Zubrot welches sicher nicht für einen Stundenlohn von unter 50 Euro/Std. geleistet wurde. Das Ganze inklusive einer entsprechenden Bewirtung. Kann Obrigkeit besser zeigen wie viel der Wähler in ihren Augen noch zählt?

Das genau spiegeln auch die Fatzkes wieder welche dem Zuschauer der Talkshows den Gutmenschen vorspielen und mit ihren Verhalten die immer größer werdende Distanz zu der Bevölkerung zeigen. Wenn die Oben sowieso machen was immer sie wollen, sollten diese sich dafür auch die entsprechenden Wähler suchen. Nur auf Dauer geht das nicht, irgendwann gibt es hier den gleichen Knall, wie wir ihn aus vielen Ländern hören und sehen können.

Das beste was wir aber gegen diese Obrigkeiten machen können ist, diese Selbstinitiatoren der Lächerlichkeit preiszugeben. Denn seinen wir einmal ehrlich, kann es für die Pappnasen etwas schlimmeres geben als nicht ernst genommen zu werden? Diese Kriegs- und Unruhestifter.

„Wir haben nur konsequent weitergedacht“

Hier ein Interview mit Herrn Wiegand:

taz: Herr Wiegand, es heißt, Sie hätten in den vergangenen Tagen im Namen von Andrea Nahles bei widerspenstigen SPD-Mitgliedern angerufen und ihnen mit empfindlichen Konsequenzen für ihre Karriere gedroht, falls diese bei dem Mitgliedervotum gegen eine Große Koalition stimmen. Ist das korrekt?

Michael Wiegand: Von Drohungen kann keine Rede sein. Natürlich wurden die Gesprächspartner darauf hingewiesen, dass sie sich mit dem angekündigten „Nein“ ins innerparteiliche Abseits befördern. Aber vor allem wurde Überzeugungsarbeit geleistet. Dabei wurden ausschließlich Argumente und Sätze verwendet, mit denen der SPD-Vorstand in den letzten Wochen in den Medien zitiert wurde. Dass diese teilweise als Drohungen ausgelegt werden können, ist ja nicht unsere Schuld.

Sie nennen sich „Kommando Gerhard Schröder„. Wen genau haben Sie denn so kontaktiert?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Heinrich-Böll-Stiftung

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