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Linker Führungswechsel in NRW?

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 12. Juni 2014

NRW-LINKE vor Führungswechsel

Gar soooo überraschend kommt diese Meldung über einen bevorstehenden Führungswechsel in der LINKEN NRW allerdings auch wieder nicht.  Ist doch auf absehbare Zeit mit Sicherheit keine Beruhigung innerhalb der Partei zu erwarten. Das genaue Gegenteil ist der Fall und es verstärkt sich der Eindruck das hier die zwei Kapitäne noch schnell das rettende Ufer erreichen möchten, bevor das Wasser über ihren Köpfen hinweg rauscht.

Nein ein zu geringer Rückhalt innerhalb der Partei wird nicht der entscheidende Grund für eine  weitere Kandidatur gewesen sein, vielleicht schon eher die gewisse Hoffnungslosigkeit an den verfahrenen Strukturen noch etwas zum Positiven verändern zu können. Wenn schon innerhalb eines Landesverband ein kleiner Zugewinn bei  geringer Wahlbeteiligung als Erfolg verkauft werden muss, zeigt das auch die schwere der Erblast aus, welche die letzten zwei Jahre geschultert werden musste.

Da ist es auch in dieser Partei nur allzu verständlich das gerade Personen, welche ihr persönliches Versagen als Führungsperson zu arbeiten, bereits unter Beweis stellten, wieder an die Spitze drängen. Ist doch gerade in der LINKEN der finanzielle Mitnahmeeffekt besonders auffällig.

Welch eine Überraschung das der eigentliche Master of Desaster zusammen mit seiner einstigen Dauerbegleiterin noch nicht in den Ring geklettert ist. Hat er doch bereits Erfahrungen darin gesammelt selbst aus einer schmalen Kasse noch entsprechende Profite für sich persönlich beziehen zu können. So wurde es zumindest von den Ruhebaronen seiner Zeit unwidersprochen berichtet.

Auch waren gerade die Beiden, Günter Blocks als Landesgeschäftsführer und Ingrid Remmers als seine Gouvernante die mit entscheidenden Personen für den heutigen desolaten Zustand der Partei, zumindest in NRW. Die Schneise der Verwüstung ist noch heute sichtbar und entsprechend vielfach belegt. Das System vergleichbar angelegt wie wir es heute wieder in geschrieben Dossiers in Berlin einmal mehr vor Augen geführt bekommen.

Diese wohl aus der Zeit des Stalinismus übernommenen ideologischen Reinigungsprozesse werden von Beginn an in dieser Partei systematisch durchgeführt. Durch Ausgrenzungen, Mobbing, Rufmorde, Verleumdungen und Manipulationen werden selbstbewusste, kritische Personen zum Austreten genötigt. Wenn das nicht reicht manipulieren willfährige Schiedskommissionen den Rest

Die beiden Landessprecher der LINKEN in NRW Gunhild Böth und Rüdiger Sagel kandidieren nicht noch einmal für ihren Posten. Für die Nachfolge stehen die beiden ehemaligen Landtagsabgeordneten Ralf Michalowsky und Özlem Demirel bereit.

Die beiden bisherigen Landessprecher der NRW-LINKEN haben heute bekannt gegeben, auf dem Landesparteitag in Siegen am zweitletzten Juni-Wochenende nicht erneut anzutreten. »Zwei Jahre als Landesvorsitzender sind genug«, sagte Rüdiger Sagel dem nd. Er bestritt jedoch, wegen fehlenden Rückhalts innerhalb der Partei nicht erneut zu kandidieren: »Das spielte keine Rolle. Wenn ich kandidieren will, dann kandiere ich.« Als er sich 2012 für den Platz an der Spitze des Landesverbandes beworben habe, hätte es auch »Signale aus den Strömungen« gegeben, denen zu Folge seine Kandidatur aussichtlos sei.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

Nein zu Michalowsky : Facebook

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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