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Linke will Druck machen

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 15. Juni 2014

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Ja, dass gibt es auch noch, ein Interview mit Katja Kipping! Und so lesen wir von seltsamen Fragen und noch seltsameren Antworten. Wir erfahren von der Empörung das der Spiegel die Katja nicht gefragt habe, bevor er diesen Artikel über sie schrieb. Versteht sie darunter dass der Spiegel, oder auch eine beliebige andere Zeitung bei PolitikerInnen anfragen müsse, was diese denn bitte über jene bitte berichten dürfen? Reichlich naiv oder, denn da wäre es einfacher die Glaskugel zu bemühen.

Gerade bei PolitikerInnen welche, hier zitieren wir den Spruch: „Schneller lügen als ein Pferd laufen kann“ halten wir uns besser an die Zwiebel von Günter Grass! Da kommt auch unter jedem abgezogenen Häutchen eine andere Gruppierung und eine andere Meinung zum Vorschein, und das ganz besonders in der LINKEN. Heute hü und morgen hott. Vor vier Jahren gegen einen Kodex, heute für Denselben. Der pure Kampf um Macht und Geld!

Und über ein Verhältnis zu Sahra Wagenknecht wird geschrieben. Dieses sollten wir uns aber besser nicht ausmalen. Denn Personen welche gleich einen Storch im Salatfeld, weder rechts noch links schauend durch die Reihen auf Parteitagen wandeln, wobei die Nase nach Möglichkeit hoch oben über allen schwebt, sind sehr schwer darzustellen.  Aber ist ja auch egal. Jetzt will man also Druck machen – ausüben? Gegen wen? Die eigene Kritikunfähigkeit? Mit Sicherheit aber nicht um mehr Leistung von sich selber zu fordern.

Linke will Druck machen

Linken-Chefin Katja Kipping spricht im Interview über interne Querelen, eine Partei in Bewegung, Fragen des poitischen Stils und ihr Verhältnis zu Sahra Wagenknecht.

Frau Kipping, Sie und Herr Riexinger sind im Mai unangefochten als Parteivorsitzende wiedergewählt worden. Jetzt hört man von heftigen internen Anfeindungen über Dossiers und Verschwörungen. Kommt die Linke doch nicht zur Ruhe?

Es ist uns in den letzten zwei Jahren ganz gut gelungen, die Partei so zu stabilisieren, dass wir wieder Themen setzen und Debatten anstoßen können. Die Situation jetzt ist offenbar davon geprägt, dass Leute mit dem Ausgang der Wahlen auf dem Parteitag unzufrieden sind.

Und die setzen interne Dossiers der Sieger in Umlauf?

Mir wird da ein Papier angedichtet, das ich überhaupt erst nach der Veröffentlichung durch den „Tagespiegel“ zu Gesicht bekommen habe und das ich stilistisch absolut daneben finde. Auch meine beiden persönlichen Mitarbeiter haben das nicht geschrieben, Besonders empörend finde ich, dass der „Spiegel“ so etwas über mich verbreitet, ohne überhaupt vorher mit mir gesprochen zu haben.

Lassen sich die gegnerischen Positionen eigentlich auch inhaltlich, politisch definieren?

Das sehe ich nicht. Uns werden ja auch nicht konkrete politische und strategische Entscheidungen vorgeworfen. Es geht eher um Fragen des politischen Stils.

Quelle: Frankfurter Rundschau >>>>> weiterlesen

Ein Kommentar zu “Linke will Druck machen”

  1. Eiermann sagt:

    Katja hat wohl übersehen, dass sie im Land der Dichter und Denker lebt
    Mit ihren Andeutungen auf dem Bundesparteitag hat sie ja auch ganz ordentlich „gedichtet“ 😉

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