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Linke Absage an Rot-Rot-Grün

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 8. Juli 2015

„SPD ist nicht regierungsfähig“

Alles ist gut oder doch eher schlecht? So reagiert ein Thermometer, besonders das in der Politik. Jetzt  hören wir also auch vom Reformer Flügel in der Linken das die SPD wohl zu weit nach rechts gerutscht sei, um in eine gemeinsame Regierung mit ihr einzutreten. Geht uns zwar nichts an, da wir schon lange keine Mitglieder dieser Partei mehr sind, aber Gedanken, und die sind bekanntlich trotz der Linken immer noch frei,  machen wir uns trotzdem.

In einer Regierung mitmischen möchte ein Teil dieser Partei also doch, ansonsten wären dergleichen Aussagen überflüssig. Haken wir also nach und überlegen uns auf welchen Baum denn wohl die Partei sitzen möge, welche auf die Linke wartet? Auf einem Rechten vielleicht denn aufgrund der allernächsten Nachbarschaft wird sich der Kreis eines Tages schließen und Beide damit beginnen politisch zu agieren? Oder die Grünen – welche per du auf keinen Fall die roten Schuhe anziehen möchten.

Seltsam auch dass eine Reihe der schillerndsten Figuren in der heutigen Linken die meiste Zeit ihres Lebens in der SPD verbrachten? Sie sind bis auf einige ganz wenige erst dann gekommen als die Mandate verteilt wurde und in der SPD die besten Plätze schon besetzt waren. Glaubt denn wirklich auch nur Einer daran, dass ein Parteiwechsel ohne Aussicht auf einen finanziellen Aufstieg vollzogen würde ? Wischt euch die Schleier von den Augen und vergesst nie dass ihr in einer Partei und unter Politikern leben wollt.

Die SPD ist nicht umsonst  150 Jahre alt geworden und war von Beginn an der größte Risikofaktor in der politischen Landschaft des Landes. Sie hat sich mit Gründung eine schöne Fassade verpasst welche immer wieder den verschiedensten Begebenheiten angepasst wurde. Die Zielrichtung war ausschließlich auf Macht und Geld ausgerichtet. Vollkommen unbeachtet wo immer auch der Partner hinwollte, sie sind mitgelaufen. Sie sangen und singen das Lied der kleinen Leute welche in Zeiten des Aufstieg alles um sich herum vergessen.

Da reagiert ein Sigmar Gabriel heute nicht anders als alle seine Vorgänger in der Partei wenn sie es erst einmal nach oben geschafft haben. Da gibt es keine Zeit für ein rechts oder links mehr. Da gilt es nur die Augen zu schließen und durch zu marschieren. So sind sie dann, auch in die Linke gerutscht, mitsamt ihren  Funktionären der Gewerkschaften und immer wieder, wer kennt sie nicht von früher, immer einer Wundertüte gleich. In jeder Ecke für eine Überraschung gut.

Die Grünen werden die Sicherheit suchen und ziehen lieber mit den Schwarzen welche als zuverlässiger gelten. Zwei Unsicherheitsfaktoren oder sogar drei, dass kann nicht lange halten und endet im Chaos. Das wichtigste Fundament welches eine Regierung trägt ist immer noch die Bevölkerung. Mit den Bau dieser Grundfesten hat bislang keine dieser Parteien begonnen und die größte Frage wird doch sein, wo denn die Wähler herkommen sollen.

Um Merkel und ihre CDU aus dem Kanzleramt zu jagen, dazu würden schon sehr starke Maschinen benötigt. Dazu reichen die vorhandenen Kamele und Esel bei weiten nicht aus. Gut einen störrischen Esel aus der SPD könnte man noch mit Tritten in den Allerwertesten vorwärts bewegen, aber schon bei einem Kamel wäre das Ende der Fahnenstange erreicht, da es an der benötigten Tritthöhe fehlen fehlen wird.

Und diese Jagd dann auch noch über Stock, Stein und durch die bayrische  Gesinnungs- Wüste,  dazu ist das passende Personal gar nicht vorhanden. Führen wir uns  nur einmal ein Bild vor Augen  auf dem Prinzessin Tausend schön in Begleitung einiger Esel eine bayrische Alm besetzt um dort Wählerstimmen von anderen Rindviechern zu erobern?

Linke Absage an Rot-Rot-Grün
„SPD ist nicht regierungsfähig“

Eigentlich möchte der Reformer-Flügel der Linken mit den Sozialdemokraten regieren. Jetzt ist die SPD einigen von ihnen zu rechts geworden.

Die SPD anzupöbeln ist für Linke-Politiker in etwa so gewöhnlich wie für andere Menschen das Zähneputzen. Oskar Lafontaine hat die Linkspartei nur in den Bundestag geführt, um Gerhard Schröder aus dem Kanzleramt zu jagen.

Sahra Wagenknecht beschimpfte die SPD-Spitze auf dem letzten Parteitag als „trübe Brühe“. Und als der Linken-Vorstand jüngst einen Beschluss zur Griechenland-Krise fassen wollte, fiel ihm erst kurz vor der Abstimmung ein gewisses Ungleichgewicht auf: Während die Sozialdemokraten über ganze Absätze ihr Fett wegbekamen, wurde die CDU nicht mit einem Wort erwähnt.

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Fotoquelle: Wikipedia –  „© Arne Müseler / arne-mueseler.de / CC-BY-SA-3.0“

2 Kommentare zu “Linke Absage an Rot-Rot-Grün”

  1. Karl sagt:

    O.L. hat Wagenknecht die Redekunst beigebracht und sie „fernsehtauglich“ gemacht.
    Überall wo Fr. Wagenknecht was zu sagen hat, spricht O.L..

  2. Waldschrat sagt:

    Dank O.L. hat die Frau jetzt was richtig drauf.

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