DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Gedanken über Pegida Dresden

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 17. Januar 2015

EINIGE GEDANKEN…..

über die Demonstrationen in Dresden

Man kann die bisherigen Demonstrationen in Dresden zu der die sogenannte Pegida aufruft, nicht einfach als Nazi-Demonstrationen einordnen, dafür gibt es keine Berechtigung. Vielmehr ist offensichtlich, dass diese Demonstrationen von vielen Menschen genutzt werden, um ihre Unzufriedenheit über diverse Zustände in diesem Staat auf die Straße zu bringen. Wir sprechen hier nicht von den Nachahmer-Versuchen die dann tatsächlich hauptsächlich von Nazis getragen sind und dadurch auch keinen wesentlichen Zulauf haben. Wir sprechen von den regelmäßigen Massendemonstrationen in Dresden die offensichtlich von vielen unzufriedenen Menschen genutzt werden, um ihre Belange in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Da die Linke dieses Landes weitestgehend nicht bereit ist, sich dieser Belange anzunehmen, muss sich dann auch niemand über solch eine Entwicklung wundern.

Es ist natürlich traurig, bedenklich und gefährlich, wenn eine solche Manifestation der Unzufriedenheit im Rahmen von Kundgebungen und Demonstrationen stattfinden, die teilweise von fragwürdigen Kräften organisiert werden und an denen sich durchaus diverse Rassisten bis hin zu Nazis beteiligen. Allerdings muss man ebenfalls feststellen, die rassistischen bis faschistischen Elemente in diesem Zusammenhang sind krampfhaft darum bemüht ihren wahren Charakter nicht allzu deutlich nach außen durchscheinen zu lassen.

In diversen Interviews, die insbesondere mit Teilnehmern von Manifestationen der sogenannten Pegida in Dresden geführt wurden, wird immer wieder sehr deutlich, dass die interviewten Menschen oftmals wenig Probleme mit der Unterbringung  von Menschen haben, die tatsächlich in Not geraten sind. Es wird aber andererseits sehr deutlich, dass diese Menschen erhebliche Probleme mit diversen gesellschaftlichen Bedingungen dieses Staates haben.

Da geht es um soziale Fragen, wie die, sich in diesem Staat irgendwie die Existenz zu sichern. Es geht um Fragen der Infrastruktur dieses Landes, von Bildung, bis zu dem verrotten lassen von Straßen, Brücken und Nah- Fernverkehrsmitteln. Es geht um die Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO und dem damit verbundenen Risiko in Konflikte getrieben zu werden, von denen sich der Oberimperialist dieser Welt einen Vorteil verspricht. Und es geht auch um die Dekadenz der hier herrschenden Klasse, die bemüht ist, sowohl den gesunden Menschenverstand auszuschalten, wie auch jegliche wissenschaftliche und historische Erkenntnisse beiseite zu schieben, wenn es darum geht dem Großteil der Bevölkerung eine Sittlichkeit überzustülpen, die man schon von den untergegangenen antiken Gesellschaften Griechenlands und Roms kennt, die aber hier mit enormer Perfektion und Unterdrückung ganz offen vorangetrieben werden.

Zusammengefasst geht es der Mehrheit dieser Menschen offensichtlich darum, nicht mehr nur demokratische Fassade konsumieren zu dürfen, sondern tatsächlich über die wesentlichen Fragen der Gesellschaft entscheiden zu können.

Man hört in solchen Interviews mit Teilnehmern der Pegida-Demonstrationen allerdings auch diverse rassistische bis faschistische Kommentare und es sind offensichtlich ebensolche  Elemente in diesen Demonstrationen unterwegs. In wie weit diese Interviews allerdings in dieser Hinsicht die Wirklichkeit widerspiegeln, ist spätestens nach dem bekannt gewordenen Vorgehen des RTL-Reporters zumindest teilweise fragwürdig (Link: Panorama – Interview). Die Auswahl dessen, was dann als Beitrag gesendet wird, ist mit Sicherheit ebenfalls fragwürdig.

Eigentlich ist alles darauf angelegt, dass sich ernstzunehmender Protest größerer Teile der Bevölkerung nicht artikulieren kann. Kommt es aber trotzdem zum Durchbruch, so sieht man ja sehr plastisch mit welcher Hetze dann zu rechnen ist. Und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade das Rufen von Parolen gegen diese Hetze, die von Medien verbrochen wird, die man wirklich in weiten Teilen nur als Staatsmedien einordnen kann, ein offensichtlich großes Bedürfnis von einem erheblichen Teil der Demonstrationsteilnehmer ist (Lügen-Presse). Die Rassisten und Nazis haben allerdings keinen berechtigten Grund sich zu beschweren.

Das ganze Land ist durcheinander gewirbelt, dass es hier nicht um die paar Nazi-Hanseln in diesem Land geht, ist offensichtlich und wird inzwischen auch nicht mehr bestritten. Es ist ebenfalls davon auszugehen, dass sehr viele unzufriedene Menschen diese Vorgänge sehr genau und interessiert beobachten. Und wir würden davon ausgehen dass die rassistischen Begleiterscheinungen dieser Pegida-Demonstrationen verhindern, dass diese Manifestationen einen noch größeren Zulauf haben.

Wobei sich für uns auch die Frage stellt, wie weit Kreise des Staatsapparates daran beteiligt sind solche Manifestationen in einem bestimmten Licht erscheinen zu lassen. Es ist einerseits bekannt, dass dieser Staatapparat über diverses Personal in rechten Kreisen verfügt und es ist weiterhin bekannt, dass er auch gern mal bestimmte Vorgänge initiiert. Dass diesem Staatsapparat eine zunehmende Unruhe in der Bevölkerung nicht verborgen geblieben ist, davon kann man ausgehen. Mielke würde wohlwollend lächeln wenn er die Perfektion dieses Staatsapparates in Punkto Bespitzelung der Bevölkerung sehen könnte, von solchen Möglichkeiten hat dieser wahrscheinlich geträumt.

Die äußerst kritische Haltung zu Nazis, welche ja immer wieder von Teilnehmern solcher Veranstaltungen dargestellt wird, sollte aber auf jeden Fall noch deutlicher herausgearbeitet werden. Offensichtlichen bzw. bekannten Nazi-Figuren sollte auf jeden Fall eine Teilnahme an den Manifestationen untersagt werden. In wessen Auftrag solche Elemente tatsächlich unterwegs sind, da gibt es durchaus mehrere Möglichkeiten. Berechtigten Forderungen von Demonstranten zum Durchbruch zu verhelfen, daran haben sie kein Interesse und dafür werden sie auch nicht zu solchen Demonstrationen geschickt.

 ABER BLEIBEN WIR BEI DEM, WAS WIR WIRKLICH WISSEN

Da kommen regelmäßig tausende von Menschen in Dresden zusammen, von denen einige Rassisten oder sogar Faschisten sind. Einige sind mehr oder weniger harmlose rechte Spinner und dann gibt es offensichtlich die Masse derjenigen, die berechtigte Kritik an den hier herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen haben. Dies wird oftmals nicht so glatt und weltgewandt ausgedrückt, wie viele  innerhalb der Linken es gerne haben. Dass aber vieles sehr eindeutig ist, was da gesagt wird, und eigentlich von der Linken eines Landes unterstützt werden müsste, wird leider in der Regel ignoriert. Man beißt sich an Vorbehalten gegenüber Flüchtlingen fest, welche solche Menschen teilweise haben, oder nimmt sogar die berechtigte Kritik an Religionen im Allgemeinen, oder dem Islamismus im Besonderen, zum Anlass um alles in eine rechte Ecke zu stellen.

Wie hatte Bertolt Brecht gemeint anlässlich des hilflosen Verhaltens der DDR-Genossen bezüglich der Ereignisse des 16./17. Juni 1953. Wenn wir uns recht erinnern, hatte er den Genossen empfohlen sich ein anderes Volk zu suchen, wenn dieses nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Anstatt sich auch heute intensiv mit den Forderungen der Mehrheit der Demonstranten auseinander zu setzen, den politischen Kampf gegen rassistische und faschistische Ideologie an diesem Punkt auch zu führen, werden die Menschen oftmals pauschal zu Nazis erklärt. Dabei wäre es dringend notwendig, dass die Linke dieses Landes eigene Positionen einer kritischen Überprüfung unterzieht. Teile der Linken dieses Landes fühlen sich teilweise in ihren Ökologie-, Gender- und Homosexualitäts-Debatten mit der korrekten Pünktchen-und Sternchensetzung so wohl und so ausgefüllt, dass sie sich scheinbar lieber ein eigenes Volk, eine eigene Arbeiterklasse backen, als wie die Realität des Klassenkampfes in diesem Land  wahrzunehmen. Oder ist es noch schlimmer als wie wir befürchten und genau diese Vorgehensweise ist die Antwort bestimmter Kreise auf den Klassenkampf in diesem Land.

Eine solche Massenfeindlichkeit drückt sich dann  bei den Gegenaktionen wie in Dresden sehr deutlich aus. Wenn bei solchen Aktionen ein Transparent getragen wird, auf dem steht „ Wirr ist das Volk“, so braucht man über die Verfasser und ihr Umfeld auch nicht mehr zu wissen, diese kann man dann zweifellos einordnen. Wenn die Teilnehmer der Pegida-Demonstration durch das Wedeln von Fahnen der israelischen Zionisten provoziert werden sollen, der Fahne des Staates, der gerade durch eine geplante Verfassungsänderung seinen rassistischen Charakter noch mal aktuell  sehr deutlich unter Beweis stellt. Dann stellt sich die Frage wie glaubwürdig der Antirassismus zumindest eines Teils der Gegendemonstranten tatsächlich ist. Auf alle Fälle ist der Vorwurf des Rassismus bei einem beträchtlichen Teil der Menschen, die an den Pegida-Demonstrationen teilnehmen, fehl am Platze, nach allem was man dazu hört und sieht. Sich dermaßen Massenfeindlich zu verhalten wie dies von einigen sich als Linke verstehender getan wird, heißt doch aber tatsächlich Wasser auf die Mühlen der Nazis zu leiten.

MIT WAS FÜR ELEMENTEN MACHEN SICH EIGENTLICH EHRLICHE ANTIFASCHISTEN GEMEIN

Ein beträchtlicher Teil derjenigen, die gegen die Pegida-Demonstration und andere Unmutsäußerungen auftreten, sind Teil des kapitalistischen Staatsapparates bzw. stark mit diesem verfilzt. Ihr vermeintliches Engagement für eine menschliche Umgangsweise mit in Not geratenen Menschen aus anderen Ländern, wird deutlich relativiert durch ihr Desinteresse für die Nöte hier lebender Menschen, unabhängig davon welche nationalen Wurzeln diese haben.

Sie legitimieren weitestgehend die zunehmende Ausbeutung und Rechtlosstellung der arbeitenden Bevölkerung dieses Landes wie z.B. bei Einführung und Anwendung der Hartz-Gesetze. Sie bejahen den Imperialismus und seine verbrecherischen Kriege, welche erheblich dazu beitragen Not und Elend in der Welt zu verstärken und ein hohes Flüchtlingsaufkommen zu erzeugen. Dies firmiert dann unter dem Firmenschild SPD bzw. GRÜNE und sind nur Beispiele für deren asoziale Vorgehensweise, in ihrem Bemühen den Kapitalisten und Kriegsgewinnlern zu Diensten zu sein. Das Verhalten von führenden  Vertretern der Partei DIE LINKE lässt ebenfalls wenig an politischer Verkommenheit vermissen, gerade hier in Berlin kann man davon ein bitteres Lied singen.

Die Pfaffen und anderen kirchlichen Amtsträger, welche hier gerade ihr Maul aufreißen um sich als mitmenschlich darzustellen, haben andererseits aber kein Problem damit, ihren Beschäftigten selbst die Rechte zu verweigern, welche dieser kapitalistische Staat alibimäßig scheinbar noch gewährt (Kirchliches Arbeitsrecht). Über das raffinierte und wenig menschenfreundliche Löhne drücken und arbeitsmäßige Auspressen, das auch in den kirchlichen Bereichen und Betrieben an der Tagesordnung ist, könnten die dort Beschäftigten sicher ausführlich berichten. Vielleicht sind einige von ihnen ja auch in den Pegida-Demonstrationen. Welches Profitdenken in solchen „sozialen“ Bereichen tatsächlich an der Tagesordnung ist, werden doch viele Menschen spätestens seit den Enthüllungen bei der Treberhilfe wissen. Dass auch bezüglich der Unterbringung von Flüchtlingen die Profiteure auch schon in den Startlöchern stehen, bzw. schon die ersten Renditen eingesackt haben, davon kann man doch ausgehen (Link: Bericht über das Vermögen der katholischen Kirche Deutschlands).

Dann ist es in diesem Zusammenhang schon eine interessante Sache, wenn sich solch eine Oberschranze wie der EKD-Ratsvorsitzende in einem Interview bezüglich der Pegida-Demonstrationen, neben Angriffen auf Religionskritiker und Demonstranten, unter anderem folgendermaßen äußert:

„Wir leben in einem so wohlhabenden und sicheren Land. Das müssen wir doch mal wahrnehmen und dafür dankbar sein.“ (Tagesspiegel 24.12.2014)

Wir hatten auch vor diesem Interview keine Zweifel daran, dass die herrschende Clique dieses Staates sich schon sehr gut gegenseitig versorgt. Was Herr Ratsvorsitzender so im Jahr verdient, möchten wir lieber nicht so genau wissen, das würde uns wohl zu wütend machen.

Diese Elemente wissen gar nicht wovon Menschen sprechen, welche ihre existenziellen Nöte schildern. Da ist es scheinbar unerheblich ob die herrschende Klasse eine feudalistische oder eine bürgerliche ist. Wie hatte doch so entlarvend eine Figur des französischen Adels, in der Zeit als sich die französische Revolution entwickelte, geäußert: „Wenn das Volk kein Brot hat, soll es doch Torte essen.“ Und solch eine Haltung ist nicht nur kirchlichen Vertretern der herrschenden Nomenklatura eigen, sondern auch und insbesondere den politischen Vertretern der kapitalistischen Gesellschaftsordnung.

Tatsächliche Mitmenschlichkeit, auch wenn sie erst einmal etwas schroff daher kommen sollte, wird doch tatsächlich von den arbeitenden Menschen dieses Landes an den Tag gelegt. Diese tragen im Wesentlichen die notwendigen Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen und haben darüber hinaus einige Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Dies wird von den allermeisten Menschen, bei notwendiger Hilfe, aber auch akzeptiert. Die gutbetuchten dieses Landes, die immer viel damit beschäftigt sind, sich die Taschen zu füllen, achten in der Regel aber schon darauf, nicht allzu viel in Anspruch genommen zu werden.

KÖNNEN LINKE DEN NAZIS UND ANDEREN RECHTEN ELEMENTEN DAS FELD ÜBERLASSEN

Es ist wichtig die berechtigten Forderungen der Menschen, die sich an Pegida-Demonstrationen beteiligen, aufzugreifen. Erst recht ist dies aber notwendig, wenn man in Betracht zieht, dass ein weiteres ignorieren von berechtigten Forderungen der Bevölkerung den Nazis sehr nützlich sein wird.

Nun wird sich nicht jeder heutige Demonstrant bei den Nazis einfinden, aber eine Stärkung der Nazi-Strukturen wird schon jetzt stattfinden und könnte sich in der Zukunft noch verstärken, wenn die Linke dieses Landes nicht endlich einen Weg findet, insbesondere die arbeitenden Menschen, zu gewinnen. Die Nazis könnten stärker werden, ob die arbeitenden Menschen sich mit einer Linken anfreunden könnten, in der sich beträchtliche Teile verächtlich über sie auslassen und teilweise in Konfrontation zu ihnen gehen, würden wir erst mal bezweifeln.

Wir sind etwas verwundert und enttäuscht über linke Organisationen, die hier teilweise bundesweit organisiert sind und unter Umständen viel besser wie wir in der Lage wären die aktuelle Situation zu analysieren. Dass da bisher wenig differenzierte Stellungnahmen in dieser Frage existieren, muss schon nachdenklich stimmen.

 Denjenigen sogenannten Linken, die mit diesem kapitalistischen Staat sowieso verfilzt sind, aber auch jenen, welche wirklich jedes dekadente Programm der faulenden herrschenden Klasse abarbeiten wollen, müsste doch mal etwas vorwärts Weisendes entgegen gesetzt werden. Dieser Dekadenz hinterher zu trotten in der Hoffnung, dass da vielleicht doch noch etwas vernünftiges bei rauskommt, ist ja irgendwie nicht sonderlich revolutionär.

Nun gibt es ja kleine Gruppen und einzelne Genossen, von denen wir auch lernen, die in dieser Hinsicht einiges leisten. Relativ starke und landesweit verbreitete Organisationen, wirken da gelinde gesagt etwas zurückhaltend.

Das Erscheinungsbild der aktuell sich darstellenden Linken ist aber eher ein trauriges. Wenn jetzt noch auf die Menschen eingeprügelt wird, die berechtigte gesellschaftliche Forderungen haben, dann schaufeln wir uns eventuell im wahrsten Sinne des Wortes unser eigenes Grab.

Einige Kollegen aus Berlin

Quelle: Indymedia

—————————————————————————————————————————

Lizenz des Artikels und aller eingebetteten Medien:
Creative Commons by-sa: Weitergabe unter gleichen Bedingungen

—————————

Fotoquelle: Wikipedia – Author Wzwz

This file is made available under the Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication

11 Kommentare zu “Gedanken über Pegida Dresden”

  1. Saarlouiser sagt:

    Auszug aus einem Bericht im Focus:

    Für die Linkspartei, die aus der SED hervorgegangen ist, ist das Thema noch immer ein Tabu. Das Eingeständnis, dass SED und DDR an wichtigen Positionen durchsetzt waren mit Alt-Nazis, würde ihr Selbstbild zerstören. Dabei ist das Thema nicht einmal abgeschlossen.

    Im Ältestenrat der Linkspartei sitzt mit Hermann Klenner noch heute ein Mann, der als 18-Jähriger in die NSDAP eingetreten war. Wenn es eine Jugendsünde war, hatte er nicht daraus gelernt. 1986 musste Klenner vom Posten des Leiters der DDR-Delegation bei der UN-Menschenrechtskommission zurücktreten, weil er mit antiisraelischen Äußerungen aufgefallen war. Seinem Ansehen bei SED, PDS und Linkspartei hat das nicht geschadet.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-18178/sed-ex-nazis-an-fuehrenden-stellen_aid_505958.html

  2. Petra Koch sagt:

    Es ist unerträglich wie unterschiedlich wir mit Terror und Toten umgehen.

    In Mexiko sind etwa 50 junge Studenten verschleppt und getötet worden.

    Wo war hier die weltweite Empörung, wo der weltweite Protest, wo die Forderung solche Massenmorde zu verhindern. Aber hier sind die Mörder nur Drogenbosse, Polizei und Politiker und die Opfer nur Christen.

  3. Petra Koch sagt:

    Keine Pegida-Demo am Montag
    Islamisten planten Attentat auf Bachmann

    Laut Karl Ernst Thomas de Maizière sind wir in Deutschland sicher vor Anschlägen

  4. Petra Koch sagt:

    CDU-PARTEITAG
    „Was wir vorhaben, ist ein Befreiungsschlag zur Senkung der Arbeitskosten“Seite 12/27

    Deshalb müssen wir aber auch immer wieder fragen: Wo hört Toleranz auf und wo fängt Beliebigkeit an?

    Ein Beispiel: Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen.

    Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wir ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.

    Und ein weiteres Beispiel: Beim Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hätte ich mir mehr gewünscht als das Zurückziehen auf die Neutralität gegenüber den Religionen.
    Ich wende mich gegen solche Beliebigkeit.

    Wir sagen: Es kann doch nicht sein, dass die christlichen Symbole bei uns keinen Platz in den Schulen haben und das Tragen eines Kopftuches durch Gesetz verboten werden muss. Das werden wir ändern. Annette Schavan hat bereits einen Vorschlag dazu gemacht.
    Es ist doch ganz wesentlich das christliche Erbe, auf dem wir unser sich einigendes Europa aufgebaut haben. Deshalb fordern wir: Was Europa ganz wesentlich eint, das gehört als Gottesbezug auch in die Präambel unserer gemeinsamen europäischen Verfassung.

    Wir, die deutschen Christdemokraten, geben Europa damit eine Seele! Ich nenne hier stellvertretend für viele Ministerpräsident Erwin Teufel, der als Mitglied im Verfassungskonvent mit klaren Argumenten immer für den Gottesbezug eingetreten ist und überall in Europa gehört wurde. Lieber Erwin Teufel, im Namen der CDU Deutschlands: herzlichen Dank für Ihren großartigen Einsatz!

    Liebe Freunde, Grundlage und Orientierung unseres politischen Handelns sind und bleiben das christliche Verständnis vom Menschen und die daraus abgeleiteten Grundwerte Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Wir machen mit den Konzepten, die wir heute und morgen beraten und verabschieden werden, deutlich: die CDU ist die Partei der Freiheit, die CDU ist die Partei der Solidarität, und, liebe Freunde, die CDU ist auch die Partei der Gerechtigkeit. Was das heute bedeutet, haben Jürgen Rüttgers, Christoph Böhr und Annette Schavan in der Präambel zu unserem Leitantrag zusammengefasst.

    http://www.zeit.de/reden/deutsche_innenpolitik/200349_merkelcduparteitag/seite-12

  5. Petra Koch sagt:

    Kohl wollte offenbar jeden zweiten Türken loswerden

    Die britische Regierung hat spektakuläre Geheimdokumente freigegeben. Demnach hatte Bundeskanzler Helmut Kohl einen radikalen Plan: Er wollte die Hälfte der in Deutschland lebenden Türken loswerden – mit Geld.

    „Kanzler Kohl sagte, […] Über die nächsten vier Jahre werde es notwendig sein, die Zahl der Türken um 50 Prozent zu reduzieren – aber er könne dies noch nicht öffentlich sagen“, heißt es demnach in dem geheimen Gesprächsprotokoll vom 28. Oktober 1982. Und weiter: „Es sei unmöglich für Deutschland, die Türken in ihrer gegenwärtigen Zahl zu assimilieren.“ Nur vier Menschen waren damals im Raum: Kohl, sein langjähriger Berater Horst Teltschik, Thatcher und ihr Privatsekretär A.J. Coles, der Verfasser des Dokuments.
    Die Akte PREM 19/1036 riecht muffig. Drei Jahrzehnte lang haben die Aufzeichnungen der Treffen zwischen Kohl und Thatcher der Jahre 1982 und 1983 unter Verschluss gelagert, unzugänglich für Normalsterbliche. Jetzt ist die Geheimhaltungsfrist abgelaufen, das britische Nationalarchiv hat diese Dokumente öffentlich zugänglich macht. SPIEGEL ONLINE konnte sie einsehen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kohl-wollte-jeden-zweiten-tuerken-in-deutschland-loswerden-a-914318.html

    Eine ganz verlogene Band diese „Christen“.

  6. Waldschrat sagt:

    #5
    Wenn es darum geht, die Bürger zu belügen, steht der linksradikale „Spiegel“ an vorderster Front.
    Er verdreht die Tatsachen, stellt Zusammenhänge her, lässt wichtige Details aus und backt sich so einen unappetitlichen Text, dass dem klar denkenden Menschen nur übel werden kann.

  7. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Jetzt jeden Montag: Kundgebung des Bündnisses „Bund statt „Braun“ auf dem St. Johanner Markt

    Nach der erfolgreichen Demonstration am 12. Januar, an der sich fast 10.000 Menschen beteiligten und ein deutliches Signal gegen Fremdenfeindlichkeit und Faschismus gesetzt hat, finden nun jeden Montag Kundgebungen auf dem St. Johanner Markt statt. Hierzu ruft das Bündnis „Bund statt Braun“ auf, dass auch von der Saar-Linken unterstützt wird. Hintergrund ist die Ankündigung von den sogenannten Pegida-Leuten, jeden Montag zu Kundgebungen und Demonstrationen in der Landeshauptstadt aufrufen zu wollen. “ (Kopie Landesseite die Linke Saar)

    Die haben nichts begriffen. Wer sind denn die „sogenannten Linken?“ Gerade die Saarlinken haben es nötig über „Bunt“- übrigens mit „T“, nicht mit „D“, wie oben geschrieben, 🙂 zu demonstrieren.
    Besser wäre es etwas gegen Armut in unserem Land zu tun oder alle anderen Probleme, die anstehen.
    Dann schreien sie lieber wieder „Wir sind Bund“ 🙂
    Ist das nun ein „Buntes Bündnis“ oder wie oder was?

  8. Walter Roede sagt:

    Aha, jeden Montag Kundgebungen für „Bunt“, das heißt „jeden Montag Treffpunkt von Heuchlern“ aller Couleur 😀

    Die Armut im Lande interessiert doch kein Schwein.

    Mich wird weder Gabriel noch Gysi motivieren können, diese Parteien zu wählen.
    Dazu ist zu viel passiert und zu viel an sozialdemokratischen Prinzipien verraten worden!

  9. Helmut W. sagt:

    M.E. ist das ungelöste Problem in Palästina die Ursache für den Terror.
    Verfassungsschutz sollte sich mit den Hasspredigern bei den Christen und Juden beschäftigen (die ihre Beute von 1967 nicht hergeben wollen).

    Nicht die sogenannte Islamophobie ist ein Problem, sondern Sätze wie „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“. Was derzeit im Namen dieser Religion geschieht, berechtigt zur Sorge.

  10. Schichtwechsler sagt:

    Islamismus in Deutschland

    Die Linke im Muff von tausend Jahren
    Ich konnte aus Algerien berichten, was ich wollte, die kleine linke Dynastie im Frankfurter Nordend wollte von einem verknöcherten Islam nichts wissen

    http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/islamismus-in-deutschland-die-linke-im-muff-von-tausend-jahren-13377388.html

  11. Melitta sagt:

    »Viele Menschen, die mitlaufen, haben ganz andere Probleme als die Islamisierung.« Dafür hat die Obama-Zonenwachtel mit ihrer Politik gesorgt.
    Merkel hat selbst geäußert »Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!«
    Die Frau muss ein sehr löchriges Gedächtnis haben. Tja das haben offensichtlich viele, welche in der ehemaligen DDR studieren durften.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>