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Eine Linke Familienschlacht

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 24. Februar 2014

Mit ganzen Familien in die Schlacht

Die später folgenden Artikel könnten wir auch als die Schriftstücke des Monats prämieren, geben sie doch genau die Vorwürfe wieder welche wir seit Jahren auf DL gegen die Partei DIE LINKE vorbringen. Es stehen wieder einmal Wahlen ins Haus und die zweibeinigen Abkassierer machen Mobil. So wurden uns diese Berichte auch heute Morgen schon in einen Kommentar empfohlen.

Ja, jetzt werden die eigenen Familien wieder flottgemacht und wir warten aufmerksam auf den Moment, an dem die Ersten einen Wahlschein für  ihre Katze oder den Hund anfordern, welchen er mit Sicherheit auch erhalten wird. Unser „Freund“ Günni bringt doch hier schon in schöner Regelmäßigkeit seinen ganz privaten Vogel mit.

Wie oft haben wir darüber berichtet, und es wurde auch entsprechend aus den verschiedensten Landesverbänden Westdeutschlands kommentiert. Aber mit welch großer Teilnahmslosigkeit wurde und wird immer noch, nahezu genüsslich von Berlin aus zugesehen wie einige Egozentriker seit Jahren an der Zerstörung dieser Wahlgemeinschaft arbeiten. Einfach Super wenn Unfähigkeit auch namentlich benannt werden kann.

Wenn hier von mehr als hundert Abgeordnete geschrieben wird welche seid 2009 DIE LINKE verlassen haben bezieht sich diese Aussage nur auf NRW, als eine der Spitzen des Eisberges. Alleine im westdeutschen Raum lösten sich weit über 150 Fraktionen in Wohlgefallen auf. Das ist das Zeichen für die großen Manipulationsfähigkeiten der verschiedenen Strömungen jeweils die Partei ausschließlich nach ihrem Gusto auszurichten. Es konnte nie zusammenwachsen was nicht zusammen gehört. Der Kopf samt ihren Schiedskommissionen schliff die Basis bis zur Bedeutungslosigkeit.

Wobei die Rädelsführer auch heute noch überwiegend die Partei beherrschen. Schließlich wurden nicht umsonst Ortsverbände geschlossen, welche diesen Machenschaften im Wege waren. So werfen sie noch heute den der Partei lang abseits Stehenden ihren Dreck nach und beschmutzen diese weiterhin mit den übelsten Verleumdungen und Rufmord. Schmierfinken aus der untersten Schublade welche auch in der Öffentlichkeit keine Unterstützung finden.

So zieht sich auch die Linie des Versagens quer durch NRW. Es gibt eine Gruppe welche an feinen Fäden miteinander verbunden ist. Von WAF, über Herne, Gelsenkirchen, Bottrop, Essen, Bochum, Hagen, Münster und mehr. Die Aufzählung könnte beliebig weitergeführt und mit Namen entsprechend bestückt werden. Eine schier endlose Story welche noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Im Gegenteil die Geschichte wird jetzt erst richtig interessant, da das Versagen sichtbar wird.

Mit ganzen Familien in die Schlacht

RUHRGEBIET Duisburg ist eine Hochburg der Linken im Westen, doch in der Fraktion ist das Klima vergiftet. Die Partei steckt vor den Kommunalwahlen in der Krise. Der nächste Showdown droht jetzt in Bochum

Hermann Dierkes verteilt Wahlzettel. Zu Beginn der Kreismitgliederversammlung der Duisburger Linkspartei am Samstag wirkte der 64-jährige Vorruheständler noch angespannt. Doch das hat sich inzwischen gelegt. Alle aussichtsreichen Listenplätze für die Kommunalwahl im Mai sind vergeben. Und zwar genauso, wie er sich das als Mitglied der Wahlkommission gewünscht hat.

Duisburg ist eine Hochburg der Linkspartei im Westen. Schon zu trüben PDS-Zeiten gab’s bei den Stadtratswahlen mehr als 5 Prozent. Seit 2011 gibt es ein rot-rot-grünes Bündnis in der hochverschuldeten Ruhrgebietsstadt. Hermann Dierkes zählt zu den Architekten der in Nordrhein-Westfalen einzigartigen, innerparteilich heftig umstrittenen Kooperation. Bundesweit bekannt wurde er durch antiisraelische Ausfälle, die ihm ein – knapp überstandenes – Parteiausschlussverfahren einbrachten, doch in Duisburg agiert Dierkes als beinharter „Realo“. Nach 15 Jahren im Rat tritt er nun ab, um seinen Getreuen das Feld zu überlassen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Auch die Zeitung „Neues Deutschland“ beschäftigt sich Heute mit diesem Thema.. Dort lesen wir wie folgt:

Zoff bei der LINKEN im Ruhrpott

»Was hier im Ruhrgebiet gerade passiert, ist eine Vendetta!«, so ein Insider. Die einschlägigen Ratsfraktionen, geprägt, teils dominiert von Genossen aus PDS-Zeiten, hätten die von ihnen als »Lafontaine-Leute« erachteten WASG-Neuankömmlinge im Fusionsprozess ausgegrenzt. Letztere würden sich nun rächen wollen. Die LINKE-»Realos« in NRW entstammen oft maoistischen und trotzkistischen Kleinstparteien.

In Bochum und Essen gelang, in Duisburg indes scheitert die »Vendetta«. Mancher bezweifelt, dass dabei alles mit rechten Dingen zu geht. Im Vorfeld der Duisburger Mitgliederversammlung waren erstaunlich viele Neueintritte zu verzeichnen. In der Schulaula stimmen viele unbekannte Gesichter mit ab. Auf den Tischen liegen Listen mit den »Vorschlägen« des Dierkes-Lagers. Und für die »Vorschläge« gibt es stets eine deutliche Mehrheit, während die Mehrheitsverhältnisse bei den Kreis-Vorstands-Wahlen Ende letzten Jahres noch umgekehrt waren. Dierkes selbst, seit 15 Jahren im Rat, kandidiert nicht erneut.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Namensnennung: Ralf Lotys (Sicherlich)

Ein Kommentar zu “Eine Linke Familienschlacht”

  1. commandante owl sagt:

    Duisburg: „Heilig die letzte Schlacht“ oder „seht den Zug der Familien“., leider nicht mehr „den Zug der Millionen.“

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