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RENTENANGST

… ein wahrer Wahrheitsgehalt?

Erstellt von Gast-Autor am Mittwoch 25. Dezember 2013

Was macht es schon aus, wenn man das verspricht,
was nie gehalten wurde.

Datei:SPD-Cube.jpg

„Und die SPD war auch faktisch immer für soziale Gerechtigkeit
eingetreten, nur dann und wann mal war das anders, nur wenn es wieder
eine dieser langweiligen Abstimmungen gab, über die
Arbeitslosenhilfe; … oder so. Aber seien wir mal ehrlich, was sind
wenige Minuten bei der ein oder anderen Abstimmung in den 150 Jahren
Geschichte dieser Partei?“

Das ist ein Auszug aus einem Artikel bei den Neo-Linken, den scharfen! Ich muss mir echt an den Kopf langen, wenn ich so einen Unsinn lese. Und dass „Scharf-links“ einen derartigen Unsinn verbreitet. Überhaupt der letzte Satz:
Was macht es schon aus, wenn man einmal den trigger durchzieht?
Was macht es schon aus, wenn durch die sozialen Leistungen dieser Sozial-Verräterpartei Hunderttausende auf der Strecke bleiben?
Was macht es schon aus, wenn durch diese Partei der Weg in die Altersarmut durch Schröder & Co geebnet wurde.
Was macht das alles schon aus, wenn 150 Jahre Geschichte und soziale Errungenschaft mit einem Federstrich hinweggewischt werden.

Es kann natürlich auch sein, dass der Verfasser es satirisch meint – dass sollte er allerdings dann dazu schreiben; denn es klingt doch sehr wahrhaftig – irgendwie …

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Grafikquelle    :

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Urheber Sozialdemokratische Partei Deutschland
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6 Kommentare zu “… ein wahrer Wahrheitsgehalt?”

  1. Stefan Wehmeier sagt:

    Persönliche Freiheit und Sozialordnung

    “Der historische Liberalismus hat versagt – nicht als Liberalismus, sondern in seiner verhängnisvollen Verquickung mit dem Kapitalismus. Er hat versagt – nicht weil er zuviel, sondern weil er zu wenig Freiheit verwirklichte. Hier liegt der folgenschwere Trugschluss der sozialistischen Gegenströmung. Die liberalistische Wirtschaft war in Wahrheit keine freie, sondern eine vermachtete Wirtschaft, vermachtet durch Monopolbildung, kapitalistische Machtballungen, durch Konzerne und Trusts, die das Wirtschaftsleben über Preise, Zinsen und Löhne nach ihren eigenen Interessen bestimmten. Wo durch Monopole und Oligopole, durch Konzerne und Trusts der freie Wettbewerb entstellt und gefälscht, die freie Konkurrenzwirtschaft unterbunden und zerstört wird, da fehlt die elementare Grundlage eines liberalistischen Systems im ursprünglichen, klaren und eindeutigen Sinn dieses Wortes.
    Der Sozialismus ersetzt die private Vermachtung durch die staatliche Vermachtung der Wirtschaft mit dem Ergebnis, daß die soziale Gerechtigkeit keinesfalls erhöht, aber die automatische und rationelle Funktionstüchtigkeit der Wirtschaft entscheidend geschwächt wird. Der historische Weg, die unerwünschten sozialen Auswirkungen einer fehlerhaften Wirtschaftsordnung durch politische Maßnahmen und staatliche Eingriffe zu beseitigen, musste notwendig scheitern. Eine brauchbare Sozialordnung kann nicht mit bürokratischen Mitteln erzwungen werden, sondern nur aus einer richtig funktionierenden Wirtschaftsordnung erwachsen. Nur eine natürliche, dynamische Gesellschaftsordnung auf der gesicherten Basis einer natürlichen, dynamischen Wirtschaftsordnung ist stabil und kann ohne großen Aufwand an bürokratischen Mitteln und gesetzlichen Regelungen nachträglich noch politisch-rechtlich gesichert werden, soweit dies überhaupt noch erforderlich ist.”

    Dr. Ernst Winkler (aus Magna Charta der Sozialen Marktwirtschaft, 1951)

    Alles andere ist dummes Geschwätz. Ohne eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform sind allgemeiner Wohlstand, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden prinzipiell unmöglich. Es blieb allein die Frage zu klären: Warum konnte die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft = freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) bis heute nicht verwirklicht werden? Antwort: Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation setzt die Überwindung der Religion, den Erkenntnisprozess der Auferstehung, voraus:

    Einführung in die Wahrheit

  2. Kai Kiefertum sagt:

    Es kann jeder schreiben, Zitate aus Büchern und Zeitschriften veröffentlichen. Die eigene Meinung zu diesen ist immer interessant. Die eigene Sicht der Dinge ist wesentlich und Diskussionsgrundlage.

    Die SPD hat ihre Geschichte vergessen. Das ist meine Meinung und dazu brauche ich keine wissenschaftliche Analyse von irgend wem.

  3. Werner Lüddege sagt:

    # 1

    Wen interessiert denn schon ein Ernst Winkler? Zumindest nicht mehr als jeder andere auch.
    Einführung in die Wahrheit? Das sagen allen Ideologisierten ganz egal ob aus Religion oder Politik.
    Sie alle suchen Sklaven und versprechen dafür die Erfüllung im irgendwo und irgendwann.
    Genau betrachtet sind das die Ketzer der Modernen, welche sich durch die Not der Randgruppen noch ein schönes Leben machen. Wie gut für diese Ketzer dass sie heute nicht mehr verbrannt werden, sondern nur mitleidig belächelt.

  4. Stefan Wehmeier sagt:

    Auf zwei Dinge müssen sich alle einigen, damit ein Staat funktioniert:

    1. Eine konstruktiv umlaufgesicherte Indexwährung.
    2. Ein allgemeines Naturressourcen- und Bodennutzungsrecht.

    Solange das nicht der Fall ist, gibt es Politik (Machtausübung) und Religion (Machterhalt).

    Der Wille zur Macht

  5. Dr, Schiwago sagt:

    „Der Wille zur Macht“

    Ist ein rein menschliche, von mir aus auch in den Genen haftende, von der Evolution nicht wegrationalisierte, Untugend.

    Über einen gesellschaftlichen Idalzustand massenhaft zu philosophieren ist bedeutsam aber nicht so heroisch, da die Optimallösung keiner kennt.

    So lange, wie der Mensch in seiner psychologischen Gesamtkonstruktion so ist, wie er ist, werden wir eine Gesellschaft im Idealzustand nie erleben.

    Da sind wir wieder bei Marx und der Bewußtseinsfrage.

  6. Opa Fielmann sagt:

    Die Art von sozialer Gerechtigkeit der SPD bestand darin, bei den Ärmsten abzukassieren, was sie bei den Bankstern und anderen Wirtschaftsvertretern großzügig verteilt haben.

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