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RENTENANGST

Duckmäusertum für die Linke

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 14. Juni 2014

Duckmäusertum für die Linke

So einfach geht das in der Partei DIE LINKE, kaum werden die Anführer einmal unter Druck gesetzt ziehen sie die Reißleine, demaskieren ihre Partei, und versuchen die Schuld auf andere abzuwälzen. Eine pluralistische Partei droht und bedroht ihre GenossenInnnen mit einem Ehrenkodex um interne Hinterzimmer Mauscheleien  auch im inneren Kreis zu belassen. Ein lang kaschierter Weg zurück in die Vergangenheit wird nun auch öffentlich angekündigt und das ganze Land damit wieder an die SED und den Stalinismus erinnert.

Zurück zu den Wurzeln heißt es wiedereinmal in dieser immer Jung bleibenden Partei und die Führung spielt weiter im Sandkasten die persönliche Intoleranz.  Ein Kindergarten in welchen der Oberblage einmal in Erinnerung gerufen werden sollte dass mit der Übernahme eines Postens auch eine gewisse Verpflichtung eingegangen wird. Aber haben wir das nicht alles schon einmal erlebt?

So fragten wir bereits am 15. 12. 2010 in den Artikel „Macht Ernst den Stalin“ und verlinkten mit einen Artikel aus der TAZ welcher über die gleichen Pläne eines gewissen Klaus Ernst berichtete. Die gleiche Person also, welche den heutigen Brandstiftern obligatorisch den Rücken stärkt. Aus Erfahrung nichts gelernt möchten wir sagen, aber vielleicht waren die heutigen Protagonisten zu der Zeit noch nicht richtig trocken, nicht nur hinter den Ohren?

Ja, die im Saarland eingeführten Maulkörbe wollte Klaus Ernst auch in der Bundessatzung verankern, damals. Vielleicht um dadurch länger an seiner Regentschaft festhalten zu können, wie das heutige DUO auch? Wäre es möglich dass das Dossier nur im Umlauf gebracht wurde um nun neue Maulkörbe erfinden zu können? Sicher ist auch dass Menschen welche sich nach solcherart Vorschriften richten, nicht gerade von einen gesunden Selbstvertrauen reden sollten. Und die wollen dann die Gesellschaft verändern ?? Zu mehr Duckmäusertum??

Regentschaften scheinen generell sehr erfinderisch daran zu arbeiten ihre blöden Untertanen an der Nase herumzuführen. Das scheint nicht nur Merkel in Ihrer Kindheit gelernt und in die neue Welt gebracht zu haben. Da können wir gerne auch an Kohl oder Schröder erinnern. Aber die drei letztgenannten haben sich auch nie darin geübt die ihrige Partei als die einzige demokratisch, pluralistische Partei in diesem Land zu rühmen.

Auch wir gehen davon aus das dieses Dossier vor den Bundestagswahlen geschrieben wurde und da ist es vollkommen unwichtig wer letztendlich als Schreiber ermittelt wird. Wenn man es möchte wird schon jemand präsentiert werden. Entscheidend ist, dass dieses Papier auch im Groben und Ganzen als Ergebnis erreicht wurde. Und wenn dabei die Vorsitzenden wirklich unwissend waren, haben sie einen so geringen Einfluss auf ihre Umgebung, dass sie nur als Marionetten gelten können.

Ist es nicht sonderbar wenn in einer Partei von welcher der BND und die Machenschaften der NSA zu recht abgelehnt werden, ein zweites ehemaliges  Mitglied der Stasi im obersten Führungskreis in eine wichtige Postionen installiert wurde? Wirft solch eine Personalentscheidung nicht Fragen auf. Der BND und die NSA Methoden wollen wir nicht, aber die ehemalige Stasi ist hier willkommen? Welche Seilschaften werden hier wieder einmal bedient? Kann auf die Erfahrung dieser MitarbeiterInnen nicht verzichtet werden um die Basis unter Kontrolle zu halten? In einer welchen Welt lebt ihr Penner eigentlich ???

Da wird natürlich jetzt von der Partei im trüben gefischt und die absurdesten Gegengerüchte verbreitet. Wie schon geschrieben, darin wurde Mann/Frau schließlich geschult und so wird wie selbstverständlich auf das „Hacken“ eines Computers durch eine Gegenströmung hingewiesen. Das gleiche Gerücht wurde vor den letzten Bundestagswahlen im Saarland auch gestreut, als sich eine Kandidatin vollkommen daneben benahm und dabei erwischt wurde. Vielleicht wäre dieses auch ein Fingerzeig auf die jetzigen Umtriebe?

Wir sind immer bereit Dossiers aus Parteien zu veröffentlichen. Der Informantenschutz genießt dabei oberste Priorität. Wie schrieb eine Kammer des Landgericht Köln noch vor einigen Wochen in seinen Urteil, gegen das nun Einspruch eingelegt wurde:

(:::)
Das informationsinteresse der Öffentlichkeit sieht die Kammer als gegeben an, denn die Berichte befassen sich mit Vorgängen einer Partei, die im Bundestag, sowie in diversen Länder- und Kommunalparlamenten vertreten ist. Für die Öffentlichkeit ist vor diesem Hintergrund durchaus der innerparteiliche Umgang der Mitglieder miteinander von Interesse. Dieses Interesse erstreckt sich auch auf die handelnden Personen und umfasst deshalb auch die Person des Klägers. Dem steht nicht entgegen, dass dieser nach eigenem Vortrag nicht in der Öffentlichkeit steht bzw. keine Parteiämter bekleidet. Denn er hat beruflich an den berichteten Sachverhalten teilgenommen, wobei auch kritisiert wird, dass er in seiner Stellung als Angestellter einer Landtagsfraktion Parteiangelegenheiten wahrnimmt.

Siehe: Keine Maulkorbbeschlüsse durch DIE LINKE für DL

Linkspartei plant „Ehrenkodex“ für Mitarbeiter

Weil ein internes Papier Katja Kipping schwer belastet, zieht die Linke-Spitze Konsequenzen: Sie droht Mitarbeitern, die interne Dokumente publik machen, künftig mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen.

Es ist ein drastischer Schritt für eine Parteiführung. Mit einem „Ehrenkodex“ will die Spitze der Linkspartei künftig verhindern, dass interne Dokumente den Weg in die Öffentlichkeit finden. Wer eine Vorlage oder Arbeitspapier über personelle Fragen in der Linken ohne schriftliche Genehmigung der Vorsitzenden oder des Bundesgeschäftsführers verfasst oder verbreitet, muss mit „arbeitsrechtlichen Konsequenzen“ rechnen. So steht es in einer sogenannten Belehrung, mit dem Titel „Standards bei der Erstellung interner Vorlagen und Papiere“, die aber den Charakter eines Ukas hat. Zudem sollen alle Mitarbeiter zu einem respektvollen Umgang bei allen dienstlichen Äußerungen verpflichtet werden, sowohl untereinander als auch gegenüber allen Mandatsträgern.

Noch ist die neue Regelung nicht gültig, da erst noch der Betriebsrat zustimmen muss. Verfasst wurde der Kodex von den beiden Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger, Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn und dem neuen Bundesschatzmeister Thomas Nord. Mit diesem Schritt reagiert die Parteispitze auf das Auftauchen eines Geheimpapiers, das vor allem Parteichefin Katja Kipping sowie ihren Co-Vorsitzenden Bernd Riexinger in die Bredouille gebracht hatte.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber  / Der Polizeipräsident in Berlin (kein Werk) Die Datei ist folglich gemeinfrei.

19 Kommentare zu “Duckmäusertum für die Linke”

  1. Thomas A. Bolle sagt:

    Wenn mein Arbeitgeber eine Ordnungs-, Gesetzeswiedrigkeit begeht bin ich verpflichtet ihn zur Unterlassung hinzuweisen. Tut er das nicht, bin ich verpflichtet das bei den entsprechenden Behörden/Ämtern anzuzeigen. Denn ich mache mich mit strafbar. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Anschließend werde ich entlassen. Denn nach dem Arbeitsrecht gibt es die Verpflichtung Schaden von meinem Arbeitgeber fernzuhalten bzw. Loyalität und Verschwiegenheit. Solange der Gesetzgeber Mitarbeiter in diesen Situationen nicht besser schützt wird sich viele MA im Zweifel für ihren Arbeitsplatz entscheiden. Und das nutzen viele AG aus. Die einzige Chance ist ein STARKER BR der einen AG über seine Mitwirkung zum gesetzeskonformen Handeln und Wirken bewegen kann.
    Inzwischen merken aber immer mehr AG das Mitarbeiter motivierter und Kundenreaktionen positiver sind wenn dieses Spannungfeld vermieden wird oder erst gar nicht entsteht. Dieses gilt meiner Erfahrung nach in der Wirtschaft, Handel und einen Teil der Banken. Von Parteien habe ich das jedoch noch nicht vernommen.

  2. primavera sagt:

    Nanana. Die obige Anspielung schießt m.E. weit über das Ziel hinaus. Da sind ein paar, wie schon erwähnt, Denkzwerge zu Gange, die sich verzweifelt dem NO GO der Geschichte entgegen zustellen versuchen, dabei diesem immer näher stolpern. Da tut man ihnen wirklich schon zu viel (Un)Ehre an, wenn man sie mit dem bösartigen Nazigelumpe in Zusammenhang bringt.
    Letztendlich ist das, was sie vorhaben, in jeder Firma üblich. Nein, nix mit Schutz von Volk und Staat, sondern nur Schutz für Katja und Bernd, über die die Geschichte leichter hinweggehen wird als über das erwähnte Nazigesetz, das Menschen Freiheit und Leben gekostet hat.

  3. ichgreifmirandenkopf sagt:

    „Ehrenkodex“ Mir fallt der Kopp ab.

    Da würde ich mich nie drauf einlassen. Entweder ich kann es oder ich kann es nicht.,
    Das ist doch so was wie „Maulkorb“

    🙂

  4. Siegfried Eberd sagt:

    dieses thema ist nicht neu. im kv saarlouis wurde einmal verlangt, dass die kv mitglieder gegen ein kritisches parteimitglied unterschreiben sollten, dass man mit ihm nichts zu tun hatte.
    meines wissens nach, haben alle unterschrieben, ausser einer, die sich dagegen aussprach. Sie wurde von da an massiv gemobbt und denunziert.
    Also ist doch dieser dämliche kodex meiner meinung nach nichts anderes als druck und wer nicht spurt, der fliegt.

  5. Schwarzer Kater sagt:

    Der moderne Nazi ist nicht braun.

  6. Frank Hof sagt:

    Beim KV Saarlouis ist nichts unmöglich. Gehört man zu der Clique, redet so wie man es dort gerne hört, huldigt den RODENER ZOTTELBÄR, brauch man keine Angst vor Mobbing oder ähnlichem zu haben. Im Gegenteil, jedes Jahr fährt man auf lau nach Berlin. Es ist eine reine Interessengemeinschaft, alles andere als eine soziale Partei. Andersdenkende werden gemobbt und denunziert, über allem thront ein Dorf-Warlord, der die Richtung angibt. Viele sozial Schwache, Arbeitslose, Hartz IV Empfänger, Geringverdiener sollen dann noch den Spaßverein wählen. Zurück zu den Wurzeln. Ein roter Faden der sich von ganz oben bis in die kleinsten Provinzdörfer zieht. Mit Andersdenkenden versteht man eh keinen Spaß in dieser Partei. Man wehrt sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr, was sicherlich nicht verkehrt ist, aber die Annektion der Krim durch Rußland wird toleriert. In diesem Punkt ist sich die deutsche Wirtschaft ( Geld stinkt nicht. Mit Rußland lassen sich gute Geschäfte machen ) und die Partei der LINKEN einig. Die FDP ist Geschichte. Es werden ihr andere Parteien folgen.

  7. Anna Spiegel sagt:

    Fanatisierte Linken speien Gift und Galle, hält man ihnen den Spiegel vor.

  8. LinkerBremen sagt:

    lol. anstelle die Methoden und die Mentalität der Totengräber der Linken, also Lafontaines/Wagenknechts SL plus Marx 21/Linksruck, anzugreifen werden stattdessen die Überbringer der Wahrheit kalt gestellt. Wobei: wer so doof ist ein internes Verschwörungsdokument – was bei der Linken stets vom SL und Marx 21 Kreisen vor Parteitagen produziert wird – mit seinem Absender verschickt – selber schuld! Anonym und von anderem Computer aus erreicht die Wahrheit über diese „Linke“ auch sehr gut die Öffentlichkeit und man muss nicht um seinen Arbeitsplatz fürchten.

    DIESE LINKE MUSS WEG!

  9. Albert Sch. sagt:

    Die Linke muss nicht weg, aber die Gewerkschaftsriege.
    Denn die Arbeitsweise kennen wir ja schon seit dem Skandal um die Neue Heimat und für Gewerkschaftsfunktionäre einschließlich derjenigenin der Linke hat sich die Arbeitsweise „bewährt“.
    Dieser Ehrenkodex ist nichts anderes als die Umsetzung der saarländischen Maulkorbbeschlüsse. Aus welcher Ecke die kamen…. darüber ist ja oft genug berichtet worden.

  10. Saarlouiser sagt:

    # 9
    »“Stempelt die Boten der Wahrheit zu Verrätern, und die Tätern zu Opfern“« ist das die „bewährte Arbeitsweise“?

  11. [bremer] sagt:

    Wie wollen denn diese „Linken“ mit anderen Menschen (weltweit) solidarisch sein, wenn innerhalb der Partei ein interner „Krieg“ (=symmetrischer & asymetrischer Konflikt) um Posten und Mandate herrscht ?

  12. Goldregen sagt:

    Nordkorea ist näher als wir denken. Irgendwann kommen die Umerziehungslager.

  13. LinksistdawoderDaumenrechtsist sagt:

    Sieben Jahre DIE LINKE – wenn das kein Grund zum Feiern ist, schreibt ein Bundesvorstandsmitglied auf Facebook.

    Sieben Jahre innerparteiliche „Demokratur“!

  14. ex commandante OWL sagt:

    #12 Nicht verrückt machen lassen. Die kriegen nicht mal einen Gulag hin.

  15. Maiglöckchen sagt:

    7 Jahre tarnen, täuschen, tricksen 🙂

  16. Saarpfälzer sagt:

    Das Duckmäusertum im Saarpfalzkreis begann mit dem Übertritt der Ex-Grünen in die Linke.

  17. Opa Fielmann sagt:

    Meine Meinung: Das Duckmäusertum begann mit der Fusion.
    Die Linke ist mittlerweile nicht anders als CDU/CSU, SPD und Grüne.
    Wenn es um die Arbeit bei den Wahlkämpfen geht, wird die Basis gelobt und umschleimt. Aber wenn es um die Pfründe geht, hat das Fußvolk (Basis) den Mund zu halten.

  18. Politclown sagt:

    Jeder erntet, was er verdient

  19. Hans-W. sagt:

    Schlimm schlimm was einem von den Linken „serviert“ wird.

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