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DL – Tagesticker 31.01.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 31. Januar 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Große Klappe – kurze Beine. Ihr wisst schon wen ich meine? Seht euch einmal die Sterberaten Statistik genauer an – Im gleichen Zeitraum sind alleine in den Krankenhäusern mehr als 50.000 an Keimen Verstorben – in Deutschland !

Deutschlands enttäuschende Impf-Bilanz – gibt es Hoffnung auf Besserung?

1.) KAMPF GEGEN CORONA

Unter Hochdruck versuchen Berlin und Brüssel, bei der Impfkampagne wieder in die Offensive zu kommen. Doch andere Länder sind bei der Versorgung mit dem Vakzin weit voraus. Auch dank Russland und China. Nun sollen es zwei Impfgipfel richten. VDer Kampf um die Beschaffung von Corona-Impstoff für Deutschland und Europa wird immer erbitterter geführt. In dieser Woche kam es zum Eklat zwischen der EU-Kommission und dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca. Zudem gibt es Verwirrung um die Zulassung des Impfstoffs für ältere Menschen. Brüssel und Berlin wollen in dieser Woche auf zwei großen Impfgipfeln drängende Fragen klären – am Sonntag in Brüssel und am Montag in Berlin. Gibt es eine Chance, das Impfchaos noch in den Griff zu bekommen? Und wann kann man absehen, wann auch in Deutschland das Impfen in Gang kommen wird? Wie weit liegt Deutschland mittlerweile zurück? Kein Zweifel: Deutschlands bisherige Impfbilanz fällt enttäuschend aus. Gerade einmal 1,8 Millionen Menschen wurden bisher geimpft, das entspricht knapp 2,2 Prozent der Bevölkerung. Im weltweiten Vergleich ist Deutschland, gemessen an der Zahl der verabreichten Impfdosen pro 100 Einwohner, mittlerweile auf den 13. Platz abgerutscht – und sieht damit auch im europäischen Vergleich blass aus. Spitzenreiter in Europa sind aktuell zwei Nicht-EU-Länder, nämlich Großbritannien und Serbien. Beide führen der EU vor Augen, dass sie mit ihren nationalen Strategien deutlich besser auf ihre Impfkampagne vorbereitet sind als Deutschland. Aber auch die EU-Mitglieder Irland, Spanien, Italien und Polen schneiden besser ab als Deutschland.

Welt-online

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Sorgt sich hier irgendjemand um seine eigenen Pfründe ? Wie Blauäugig hat sich die Politik eigentlich aufgestellt, um dieses nicht zu erkennen. Wollen wir nicht endlich von einer Harzer Clan-Familienpolitik reden ?

Altkanzler Gerhard Schröder kritisiert „Russland-Bashing“ in Medien

2.) Nord Stream 2

Soll man Nord Stream 2 sofort beenden? Mitnichten, sagt der frühere SPD-Kanzler. Überhaupt spiegelten viele Beiträge dieser Debatte nicht die Meinung der Bürger wieder. Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Forderung nach der Einstellung des umstrittenen Ostseepipelineprojekts Nord Stream 2 kritisiert. Die in der Presse geäußerte Kritik an der Pipeline spiegele nicht die Meinung der Bürger wider, sagte der SPD-Politiker der Rheinischen Post. „Das Russland-Bashing, was da betrieben wird, ist nicht die Mehrheitsmeinung unseres Volkes – davon bin ich jedenfalls überzeugt.“ Die USA – sie fordern von der Bundesregierung einen sofortigen Stopp und drohen beteiligten Unternehmen mit Sanktionen – sind Schröder zufolge vor allem daran interessiert, ihr Frackinggas in Deutschland zu verkaufen. Dies ei aber „umweltschädlich, teurer und qualitativ nicht so gut verwendbar“ sei wie das Pipelinegas, sagte der Altkanzler. „Wenn wir die Fertigstellung stoppen, sägen wir energiepolitisch den Ast ab, auf dem wir sitzen.“ Schröder ist seit 2005 für die Nord Stream AG tätig, seit 2017 ist er außerdem Aufsichtsratsvorsitzender des größten russischen Ölkonzerns Rosneft. Er hatte sich des Öfteren bereits für Nord Stream 2 eingesetzt – und für seine mutmaßliche Lobbyarbeit Kritik geerntet. Auch der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hatte Schröder deutlich für seine Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert und als „Laufbursche“ bezeichnet.

Zeit-online

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Wenn Politik nicht helfen kann, ruft sie nach dem Spirit der Wissenschaften !

Die Mär von der Berliner Impfstoff-Produktion

3.) BLAMAGE FÜR GESUNDHEITSSENATORIN KALAYCI

Auch in Berlin „ruckelt“ es bei der Umsetzung der Impfkampagne. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) verkündete gestern, die Stadt werde eine eigene Impfstoffproduktion aufbauen. Die Berlin Chemie hat das sofort dementiert. Aber wie kam Kalayci dazu? In Berlin schlug es ein wie eine Bombe, als Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) gestern nachmittag im Berliner Abgeordnetenhaus ankündigte, dass das Berliner Pharmaunternehmen Berlin-Chemie bereit und in der Lage sei, „eine Impfstoffproduktion aufzubauen und auch schnell auszubauen“. Das Unternehmen habe die entsprechenden technologischen und personellen Ressourcen. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD ) zeigte sich überrascht von der offensichtlich nicht besprochenen Ankündigung, sprach aber von einer Entwicklung, die Mut mache. War das nun der heiß ersehnte Befreiungsschlag im Impfchaos, das auch Berlin nicht verschont hat? Würden Bilder von hochbetagten Menschen, die trotz Terminvergabe von den Impfzentren wieder nach Hause geschickt werden mussten, weil kein Impfstoff vorhanden war, bald der Vergangenheit angehören? In ersten Reaktionen war fast so etwas wie eine kleine, euphorische Welle zu spüren. Aber schnell kamen Zweifel auf, zumal unklar blieb, um welchen Impfstoff es sich überhaupt handeln soll und ob es bereits eine Lizenzvereinbarung mit den Patentinhabern BioNTech/Pfizer beziehungsweise Moderna gibt.

Cicero-online

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Die politischen Clowns sollten bei diesen, fahrlässig zurück gelassenen Menschen einmal nach ihrer Angst vor dem Corona-Virus nachfragen. Weisen die Wähler-Innen die freilaufenden Idioten nicht auf den Unterschied zwischen nicht Können und nicht Wollen hin, ist Hopfen und Malz in diesen Unrechtsstaat verloren !

Gegen das Sterben auf der Straße

4.) Obdachlosigkeit im Winter

Tausende in Deutschland frieren auf der Straße, dabei gibt es leere Betten en masse. „Öffnet jetzt die Hotels für Obdachlose!“ fordert nun eine Petition. Wie viele obdachlose Menschen in Deutschland leben, ist unbekannt, statistische Erhebungen darüber gibt es nicht. Ebenso wenig über die Dauer und Ursachen von Obdachlosigkeit oder die Anzahl von Erfrierungstoten. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, hat das Gefühl, auf einen blinden Fleck zu stoßen.Eine Situation, die sich durch die Coronakrise noch mal verschlechtert hat: Essens- und Beratungsangebote fallen gerade ebenso weg wie Spenden, die Bedingungen für Flaschensammeln und Betteln haben sich erschwert. Allein in Hamburg sind seit Dezember 13 Menschen auf der Straße gestorben, gleichzeitig stehen seit dem zweiten Lockdown Tausende Hotels und Pensionen leer. Diesem unerträglichen Missstand würden die deutschen Straßenzeitungen Asphalt, BISS, bodo, Donaustrudl, Draußen!, Draussenseiter, fiftyfifty, Hinz&Kunzt, Jerusalëmmer, KiPPE, Straßenkreuzer, Strohhalm und Trott-war nur allzu gern ein Ende bereiten. Mit ihrer Petition „Gegen das Sterben auf der Straße: Öffnet jetzt die Hotels für Obdachlose!“ wenden sie sich direkt an die Länderchefs. Offene Hotels sehen sie als Win-win-Situation: So wäre nicht nur den Menschen auf der Straße geholfen, auch die Hotels könnten ihr Geld mit echten Gästen verdienen, statt allein auf Nothilfen angewiesen zu sein. Bis Donnerstagnachmittag haben die Petition bei change.org 4.543 Menschen unterschrieben.

TAZ-online

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Das sich immer wieder lobende Deutsche Wesen wurde immer schon, nur an seiner Beteiligung zum Kriegsvorgängen gemessen. Auch heute noch wird in Uniformen nur nach Pfründen für die Wirtschaft gesucht !

Wenn sich die Systemfrage stellt

5.) Corona-Impfungen

Bei den Impfungen liegt Deutschland weit hinter Israel, den USA und Großbritannien. Das liegt nicht nur daran, dass man hierzulande später angefangen hat. Ungefähr 2,1 Millionen Spritzen mit den begehrten Covid-Impfstoffen wurden bislang in Deutschland verabreicht. Das ist deutlich weniger, als es sich viele Menschen erhofften. Aber ist es tatsächlich weniger, als möglich wäre? Nach Daten der Universität Oxford liegt tatsächlich eine ganze Reihe von Staaten vor Deutschland. Israel hat ein beispielloses Impfprogramm aufgelegt, aber auch Großbritannien und die USA stechen hervor. Dort wurden bereits etwa zwölf beziehungsweise acht von 100 Einwohnern geimpft. In Deutschland sind es knapp drei Dosen pro 100 Einwohner. Auch was die Anzahl der täglich verabreichten Dosen, also letztlich das aktuelle Tempo betrifft, schneiden Großbritannien und die USA besser ab. Derzeit werden auf der Insel täglich 0,5 Prozent der Bevölkerung geimpft, in den USA 0,35 Prozent und in Deutschland 0,1 Prozent. Zum Vorsprung Großbritanniens hat neben der Menge der verfügbaren Impfstoffe beigetragen, dass dort bereits Anfang Dezember das Produkt von Biontech und seinem Partner Pfizer zugelassen wurde. Die Impfungen starteten damit etwa drei Wochen früher als in Deutschland. Anfang des Jahres kam dann das Vakzin von Astra Zeneca auf den britischen Markt. Dieses Präparat kann – anders als die Produkte von Biontech und Moderna – in einem herkömmlichen Kühlschrank gelagert werden. Jede Umverteilung ist ein Nullsummenspiel: Bekommt einer mehr, hat der andere weniger.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Selbstlob ? – Hat die Deutsche Schleimkatze in ihrer Amtszeit je etwas anderes Vollbracht ? Wachsen Arroganz und Stolz nicht auf dem gleichen politischen Holz ?

Ein Jahr nach dem Brexit – wie geht es Großbritannien?

6.) Da hilft nur Selbstlob

Zu den negativen Folgen des Brexits gesellt sich der massive Corona-bedingte Konjunktureinbruch. Elizabeth Truss freut sich über den Status ihres Landes als „unabhängige Handelsnation“. Zum Jahrestag des britischen Ausscheidens aus der EU am 31. Januar könne sie Deals „mit 63 Ländern und der EU“ im Gesamtvolumen von 885 Mrd Pfund (eine Billion Euro) vorweisen, prahlte die Londoner Handelsministerin am Freitag: „Das hat keine andere Nation jemals so erfolgreich geschafft.“Das Beste aber komme erst noch: In diesem Jahr habe sie „Goldstandard-Vereinbarungen“ mit den USA, Australien und Neuseeland im Visier. Ein wenig Optimismus in schweren Zeiten, warum nicht? Großbritannien steckt tief im dritten Corona-Lockdown, die Wirtschaft liegt darnieder. Vor März sei an eine Öffnung von Schulen und Kindergärten, geschweige denn Pubs und Restaurants nicht zu denken, hat Premier Boris Johnson diese Woche mitgeteilt. Die Krankenhäuser operieren seit Wochen jenseits ihrer Kapazität, längst liegt die Gesamtzahl der Covid-Toten bei weit über 100.000. 2020 schrumpfte die Wirtschaft dem Internationalen Währungsfonds IWF zufolge um zehn Prozent, in diesem Jahr dürfte die Erholung auf sich warten lassen. Da mag Truss‘ frohes Selbstlob ein wenig Balsam darstellen.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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