DL – Tagesticker 30.09.14
Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 30. September 2014
Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp
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1.) Deckt die große Koalition ihre Bürgermeister?
Grüne und Piraten wollen Details zu Korruptions-Ermittlungen. Sollten die Bürgermeister, gegen die nach Essen mit einem Ingenieur ermittelt wird oder wurde, genannt werden? Ja, sagen Grüne und Piraten. Das bringt nichts, sagt Oskar Lafontaine. Er findet die Kritik kleinkariert.
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2.) Studenten stellen Regierung Ultimatum
In Hongkong haben über Nacht erneut Zehntausende für mehr Demokratie demonstriert. Die Polizei hält sich demonstrativ zurück. Ein Ende der Proteste ist nicht in Sicht – im Gegenteil.
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3.) Merkels Geheimdienstaufseher Fritsche
unter Druck
Klaus-Dieter Fritsche koordiniert für Angela Merkel im Kanzleramt die Geheimdienste. In der Affäre um Sebastian Edathy ist er eine zentrale Figur. Eine Aussage seines Ex-Chefs Hans-Peter Friedrich bringt ihn jetzt in Erklärungsnot.
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4.) Demo eskaliert: Linke-Stadtrat festgenommen!
München – Eine Stachus-Kundgebung gegen die Isis-Milizen ist am Sonntag völlig aus dem Ruder gelaufen. Dabei wurde auch ein Stadtrat festgenommen. Der Vorwurf: Körperverletzung gegen einen Polizisten.
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5.) Satiriker Sonnenborn piesakt Oettinger
„Können sie diese Frage bitte auf Englisch beantworten?“, fragt Martin Sonnenborn Guenther Oettinger bei dessen Befragung durch die EU-Kommissare. Der frühere Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“ hatte offensichtlich Spaß im Parlament.
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6.) Hausgemachte Pannenserie
Die Aufregung ist groß. Die Bundeswehr könne im Falle eines Nato-Bündnisfalls ihre Verpflichtungen nicht erfüllen, schallt es aus allen Kanälen.
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Der, Die, Das – Letzte vom Tag
Politische HilfsarbeiterInnen
URSULA VON DER LEYEN:
7.) IM FAHRSTUHL ZUM SCHAFOTT
Ach Gottchen! Die arme Frau. Jetzt muss die Kriegsministerin gleich doppelt leiden. Ursula von der Leyen hat es aber auch nicht leicht! Erst wird sie versetzt in das unliebsame Ministerium für gescheiterte Karrieren,
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Hinweise nehmen wir gerne entgegen
Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser
Dienstag 30. September 2014 um 11:08
#1
In der Rotlicht-Affäre soll es auch Vertuschungen in großem Ausmaße gegeben haben….
Mittwoch 1. Oktober 2014 um 9:26
Zitat:
Seine eigene Sichtweise hat Oskar Lafontaine (Linke). Natürlich müsse die Justiz darauf achten, dass es keine Korruption gebe, sagte er. Aber wenn moniert werde, dass Amtsträger mit Geschäftsleuten essen gingen, „geht mir das zu weit, um das in aller Klarheit zu sagen“. Der Ex-SPD-Oberbürgermeister von Saarbrücken (1976-1985) wandte sich dagegen, die Namen der betroffenen Bürgermeister zu nennen. „Was bringt das?“, fragte Lafontaine – und gab sich die Antwort selbst: „nichts“. Seine Fraktion hatte das in der vergangenen Woche noch anders gesehen und ein „Recht auf Transparenz“ der Bürger geltend gemacht. Lafontaine betonte auch: „Ein kommunaler Amtsträger, der sich mit einem Essen bestechen lässt, ist im Amt wirklich ungeeignet.“
Mit O.L. wird es nie Transparenz geben.
Mittwoch 1. Oktober 2014 um 15:39
Wenn z.B. ein OB, der sich mit einem Essen bestechen lässt, ungeeignet sein soll, was ist denn dann ein Ex-OB, der bei den Bezügen doppelt abkassiert?
„Das ist ja nur die Spitze des Eisberges“
Mittwoch 1. Oktober 2014 um 17:58
» Es gibt wohl kaum jemanden, der Transparenz mehr fürchten muss, als O.L.«