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RENTENANGST

DL-Tagesticker 30.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 30. August 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Eine typische Deutsch-lampe eben, welche kein Licht bringt und nur Verwirrung stiftet

AfD-Zoff in der CDU  

1.) Merkel streitet mit Landesverbänden

„Politisch halte ich das nicht für richtig“, sagte die Kanzlerin und CDU-Chefin am Dienstag hinsichtlich des Abstimmungsverhaltens in Sachsen-Anhalt. Dort hatten viele CDU-Abgeordnete nicht nur einem AfD-Antrag zur einer Einrichtung einer „Enquete-Kommission zur Beobachtung des Linksextremismus“ zugestimmt – sie stellten sich damit auch offensiv gegen ihre Koalitionspartner SPD und Grüne, die die Kommission ablehnen. „Wenn Sie ‚Linksextremist‘ sagen, dann meinen Sie in Wirklichkeit ‚Andersdenkender’“, sagte der SPD-Abgeordnete Rüdiger Erben zum AfD-Antrag.

T-Online

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IS in Deutschland

2.) Die europäischen Medien
machen den IS gefährlicher als er ist

Der Syrer Masoud Aqil geriet Ende 2015 für 280 Tage in IS-Gefangenschaft. Dank eines Gefangenenaustausches kam er frei und floh nach Deutschland. Ein Gespräch über die Rolle des IS in Deutschland und die Radikalisierung von Flüchtlingen

Cicero

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Auch ich lehne „den Staat“ wie er sich zur Zeit gibt ab. Aber was ist denn „der Staat“?
Immer doch nur die Regierung welche sich gerade nach Oben Manipuliert hat,
nimmt diese doch für vier Jahre – Narrenfreiheit für sich in Anspruch

 Reichsbürger-Prozess in Nürnberg

3.) „Der freie Mann Wolfgang“

Würde Wolfgang P. aufstehen, wenn die Richter den Sitzungssaal 600 des Landgerichts Nürnberg-Fürth betreten? Es wäre eine Geste der Anerkennung eines Gerichts der Bundesrepublik Deutschland, die nicht zu dem Bild des Reichsbürgers passen würde, das die Staatsanwaltschaft von dem Angeklagten zeichnet. Denn Reichsbürger erkennen die Institutionen dieses Staats nicht an und glauben stattdessen an die Existenz eines Deutschen Reichs. Steht P. also auf, erkennt er die Würde des Gerichts, vor dem er als Angeklagter steht, an? Die Frage bleibt unbeantwortet, denn die Richter kommen so schnell her­ein, dass P. noch gar keine Gelegenheit hatte, sich zu setzen.

TAZ

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So treibt er wieder nach oben, in dieser politischen Fäkaliengrube. Entkernt und völlig leer hat er die Möglichkeit erneut an der Oberfläche zu schwimmen. Neuen Betrügereien entgegen?

Wahlkampf

4.) Guttenberg startet Wahlkampftour für die CSU

Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg greift für die CSU in den Bundestagswahlkampf ein. Zum Auftakt seiner Tour durch den Freistaat hat er ein Heimspiel: Er spricht am Mittwoch (19.30 Uhr) in seinem früheren Wahlkreis Kulmbach. Hier holte er bei der Bundestagswahl 2009 insgesamt 68,1 Prozent der Erststimmen – ein deutschlandweiter Rekord. Im September folgt noch eine Reihe von weiteren Terminen, unter anderem wird Guttenberg am 4. September beim Volksfest Gillamoos im niederbayerischen Abensberg auftreten.

Hannoversche-Allgemeine

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Gazprom-Pipelines

5.) Die Energie ist politisch

Die Pipeline soll russisches Gas nach Europa bringen. Eigentümer ist eine Gazprom-Tochter, gebaut wird unter finanzieller Beteiligung zweier deutscher sowie französischer, österreichischer und niederländischer Unternehmen. Schröder hatte noch als Bundeskanzler 2005 die Parallelpipeline Nord Stream durch eine Staatsbürgschaft ermöglicht und war anschließend in den Aufsichtsrat des Konsortiums gewechselt, jenes Konsortiums, das nun die nicht minder umstrittene Pipeline Nord Stream 2 bauen will.

Der Tagesspiegel

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Umgang mit rechter Gewalt

6.) Brauchen wir Naziroboter?

Das erste Foto zeigt das Lächeln einer Rechten. Im ZDF-Morgenmagazin plaudert AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel über die Aussage ihres Parteikollegen Gauland, man solle die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, gern „in Anatolien entsorgen“. Da findet Weidel die Wortwahl zwar „Geschmackssache“, würde die Aussage aber trotzdem so unterschreiben – und lächelt dabei, als wäre es irgendeine Art von Fortschritt, dass man heute zu zauberhaften Sendezeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen drüber sinnieren kann, ob man Leute, deren Meinungen einem nicht passen, schön weit weg verschwinden lassen kann, und ob es wohl guter Geschmack ist, dabei direkt das Vokabular der Nationalsozialisten zu übernehmen, wenn diese über „lebensunwertes Leben“ sprachen. Guten Morgen, was zur Hölle ist passiert, dass das okay wurde?

Spiegel-Online

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Neuer Trend:

7.) Immer mehr Teenager lassen sich ihre Organe tätowieren

Ben (17) hat es geschafft. Soeben ist er aus der Narkose erwacht und darf sich jetzt nach einer sechsstündigen Operation stolzer Besitzer einer Organtätowierung nennen. „Ich habe mir ein Tribal auf den rechten Lungenflügel tätowieren lassen“, erklärt der Berufsschüler zufrieden. „Meine Freunde werden staunen, wenn ich das Krankenhaus in drei Wochen verlassen darf. Und sobald ich 18 bin und das Geld dazu habe, werde ich das Muster auf den linken Lungenflügel ausweiten.“

Bens Eltern waren anfangs skeptisch. „Eine Organtätowierung trägt man sein ganzes Leben lang“, gab etwa seine Mutter zu bedenken. „Man weiß ja gar nicht, ob einem das Motiv später noch gefällt. Außerdem ist das ja irgendwann auch alles nicht mehr so straff.“ Erst als Ben ihnen mehrere Klassenkameraden nannte, die sich ebenfalls auf ihren Organen tätowieren ließen, erlaubten seine Eltern den teuren Eingriff.

Der Posillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

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