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DL – Tagesticker 30.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 30. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Mittels von zur Hilfenahme der NATO, machen sich die USA einmal mehr an die Arbeit, eine Armee von Mördern nach Afghanistan zu entsenden? Anstatt die entsprechenden Lehren aus sowohl der eigenen Niederlage als auch der Russischen Lektion zu ziehen, wollen sie mit Hilfe von internationalen Armeen ihr eigenes Land am Hindukusch verteidigen, um sich erneut Ehrenmale zu erbauen ? Was können die heutigen Politiker eigentlich noch anderes, außer ihr eigenes Versagen gegenüber ihren Bürgern zu vertuschen? Wird hier nicht letztendlich nur ein neuer Dummkopf gesucht

Kampf gegen Taliban:

1.) Der afghanische Knoten

Die Nato bildet nun Spezialkräfte in der Türkei aus, doch im Kampf gegen die Taliban wird das der Kabuler Regierung nicht reichen. Die Anrainer-Staaten haben die Islamisten bereits als neuen Machtfaktor Afghanistans akzeptiert. Nach der Entscheidung von US-Präsident Joe Biden war klar: Mit dem Abzug der US-Soldaten aus Afghanistan endet auch die Nato- Ausbildungsmission Isaf. Dass die Unterstützung der Allianz für die afghanische Zivilgesellschaft, die Regierung sowie ihre Streitkräfte weitergehen soll, hatten Biden und die 29 anderen Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel Mitte Juni bekräftigt. Im Abschlusskommuniqué gaben sie als Ziel aus, „die hart errungenen Fortschritte der letzten zwanzig Jahre zu wahren“. Ein hehres Ziel, das seit dem westlichen Abzug auf dem Spiel steht. Nun zeigt die Nato, wie sie diesen Plan unter anderem mit Inhalten füllen will: Wie zuerst die Nachrichtenagentur dpa berichtete, wurden Mitglieder der afghanischen Spezialeinheiten für ein Trainingsprogramm in die Türkei geflogen. Nach SZ-Informationen geht es um einige Dutzend Soldaten, was die Nato-Zentrale in Brüssel jedoch nicht bestätigen wollte. Die afghanische Armee steht unter immensem Druck der Taliban; besonders seit dem Abzug der verbliebenen westlichen Truppen haben die Islamisten enorme Landgewinne zu verzeichnen und kontrollieren inzwischen mehr als die Hälfte des Territoriums.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Ja, aber eben nicht die Politiker-Innen welche es sich in der Regierung bequem eingerichtet haben! Diese Trolle wollen von all dem nichts wissen, da sie es scheinbar für  ihre Hauptaufgabe halten  die Wirtschaft, derer Kapital und nicht das Volk zu schützen, von welchen sie sich wählen lassen!

Tausende Wissenschaftler warnen vor weltweitem Klimanotstand

2.) Gegenmaßnahmen unzureichend

Deutliche Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen, sei dringlicher denn je, heißt es in einem Papier von knapp 14.000 Fachleuten. Untermauert wird die Forderung durch den heutigen »Erdüberlastungstag«.  Rund zwei Jahre, nachdem mehr als zehntausend Wissenschaftler aus rund 150 Ländern gemeinsam einen weltweiten »Klima-Notfall« erklärt hatten, haben sie diesen nun erneut betont und sofortige Veränderungen gefordert. Diese Veränderungen seien dringlicher denn je, um das Leben auf der Erde zu schützen, heißt es in einem am Mittwoch im Fachjournal »BioScience« veröffentlichten Artikel. Fast zeitgleich wiesen Fachleute darauf hin, dass der globale Verbrauch natürlicher Ressourcen Schätzungen zufolge wieder etwa das Niveau von vor dem Beginn der Coronapandemie erreicht hat. Im Jahr 2021 liegt der sogenannte Erdüberlastungstag demnach auf diesem Donnerstag, 29. Juli, berichtet das Global Footprint Network mit Sitz in den USA und der Schweiz. Vor einem Jahr fiel der Stichtag pandemiebedingt erst auf den 22. August, 2019 war er schon am 26. Juli erreicht.

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Singe wem Gesang gegeben – Böse Menschen haben keine Lieder ! Oder – haben sie schon einmal eine/n Politiker-In singen hören. Diese grinsen immer nur verblödet im Kreis umher.

Angela Merkel, die stille Verwalterin der Ungleichheit

3.) Volkan Ağar – Postprolet

Es gibt Menschen mit viel Geld, die Porsche fahren und Champagner trinken. Und es gibt andere Menschen mit viel Geld, die sich bemühen, die Unterschiede zu denen mit weniger nicht allzu sehr zu betonen. Denn sie wissen, dass ihr Reichtum nicht gerecht ist, und dass das die anderen verärgern könnte, wenn es zu augenscheinlich werden würde. Stattdessen legen sie eine Hand auf die Schulter derer, die keine Porsche fahren, und schauen ihnen egalitär in die Augen. Und wenn sie über Politik sprechen, dann sprechen sie von Demokratie und Kompromissen. Während solche aus der ersten Gruppe unter Po­li­ti­ke­r:in­nen ein Auslaufmodell sind, hat Angela Merkel den Typus der Letzteren in das Politische übersetzt. Wenn sie nach der Wahl im September nach 16 Jahren Amtszeit geht, dann wird unter Abschiedsschmerz öffentlich Bilanz gezogen: die Kanzlerin der Verständigung; die Krisenkanzlerin; die Kanzlerin, die Deutschland zusammengehalten hat. Bei so viel nostal­gischer Bewunderung wird untergehen, dass Frau Merkel nicht die Kanzlerin aller gewesen ist, sondern vor allem jener, die mit dem ökonomischen Status quo gut und gerne leben; die ein paar kulturelle Liberalisierungen wie die Ehe für alle oder zeitlich begrenzten Humanismus gegenüber Flüchtlingen dafür gerne in Kauf nehmen.

TAZ-online

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Und das alles in dem politischen SPD-Kampfblatt  „Brigitte“, vielleicht in Zukunft mit Sahra um einen Tisch ? Dort hätte man sicher auf Gerhard Schröder nach seinen Frauen gefragt, als Neuen – Alten Meister der Pipeline-Verleger.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz empört über Frage nach seiner Frau

4.) BUNDESTAGSWAHL

Auf Wahlkampftour spricht SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bei Brigitte Live auch über sein Privatleben – bis ihm eine sexistische Frage sauer aufstößt. Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Den Kanzlerkandidat:innen der Parteien bleibt also nur noch wenig Zeit, um die Gunst der Wähler:innen zu werben. Viele Medienhäuser nutzen deshalb mittlerweile die Chance, in Interviews den Kandidat:innen auf den Zahn zu fühlen. Bei Brigitte Live war in dieser Woche SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zu Gast, der wohldosiert emotional über sich und sein Leben sprach. Eine Frage nach seiner Frau empörte ihn dann aber doch. 60 Minuten lang löcherten zwei Journalistinnen des Frauenmagazins Brigitte den Bundesfinanzminister, der gerne ins Kanzleramt einziehen würde. Scholz hat sich gut auf diesen Termin vorbereitet – denn er lässt die Zuschauer:innen ein wenig in sein Privatleben blicken, was sonst eher selten vorkommt. So erzählt er, dass er eigentlich ein Langschläfer sei, aber viel zu selten dazu komme, dass seine Frau eher andersherum ticke. In jeder seiner Antworten erwähnt er seine Frau Britta Ernst, die Bildungsministerin in Brandenburg ist. „Durch sie bin ich ein anderer Mensch geworden“, sagt Scholz. Beispiele dafür möchte er dann aber nicht nennen und lenkt das Gespräch von seinem Privatleben weg. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz lässt vor Bundestagswahl tief blicken.

FR-online

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Mit dem Großen Mundwerk unserer Krisen Verursacher, den politischen Posaunisten, ist noch nie etwas erreicht worden, was sich hier einmal mehr als deutlich zeigt. Sie stehen im bestenfalls den unbezahlten Helfern im Weg und müssen aufpassen nicht unter der Last der Gelder, welche Er hamstert wurden, zusammenzubrechen. Wo kein Vertrauen des Volkes in seine Politiker-Innen mehr vorhanden ist, sollten Diese aus Respekt zurücktreten !

Gesundheit der Bevölkerung massiv bedroht“

5.) Ärzteverband kritisiert Versorgung im Flutgebiet

Der Ärzteverband sieht die Lage im Katastrophengebiet kritisch. Die Einschätzung der Situation vor Ort ist jedoch umstritten. Amtsärzte haben erhebliche Mängel in der medizinischen Grundversorgung in den Hochwassergebieten kritisiert. Die Situation sei „nach wie vor erschreckend“ und in den betroffenen Regionen herrsche Seuchengefahr, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es gebe keine Hinweise auf eine solche Gefahr, sagte dagegen der Präsident der Landesärztekammer, Günther Matheis, am Donnerstag, auch nicht von der Kassenärztlichen Vereinigung. Natürlich seien Arztpraxen geschlossen, doch es seien etwa von Apotheken Notdienste eingerichtet worden und mobile Arztpraxen im Einsatz, um die Versorgung der Menschen zu sichern. Die Gesundheit der Bevölkerung in den Katastrophengebieten sei „massiv bedroht, weil die Infrastruktur nicht funktioniert“, hatte Teichert kritisiert. Unter anderem seien in einigen Orten Krankenhäuser und Praxen zerstört worden. Teichert, die bis 2012 das Gesundheitsamt im flutbetroffenen Landkreis Ahrweiler leitete, erklärte, dass viele Menschen ohne dringend benötigte Medikamente auskommen müssten. Das sei besonders für Menschen mit Krankheiten wie Diabetes oder Herzleiden ein großes Problem, hieß es in dem Zeitungsbericht. Nun sei es wichtig, mobile Arzteinheiten zu organisieren und in die Orte zu bringen.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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