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DL – Tagesticker 30.03.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 30. März 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1. Pofalla-Nachfolge   – . –  2.) Pandemie – DER ANDERE BLICK   – . –  3.) Schutz für Deserteure gefordert   – . –  4.) DDR-Geschichte – Ein- Seelenmord   – . –  5.) Arm sein wird teurer   – . –   DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Solange der Staat Eigentümer der Bahn ist, wird diese auch aus der Politik, von ihren dafür zuständigen Strippenziehern bestimmt. Andrerseits ist es doch unerklärlich das unter Merkel ausgerechnet ihr ehemaliger Büroleiter Pooo-falla mit einer solchen Aufgabe beauftragt wurde. Irgendwie müssen auftretende Minuszahlen doch in den Clan – Cliquen verteilt werden? Spricht es nicht für sich das der Posten jetzt einen Führer des Personenverkehr anvertraut werden soll, einer Sparte, in der viele Zuge seid vielen Jahren nur Rückwärts laufen – wenn sie denn fahren?

Deutsche Bahn baut ihren Vorstand um

1. Pofalla-Nachfolge

Berthold Huber könnte neuer Chef des Infrastrukturbereichs werden. Der Aufsichtsrat wird womöglich bereits an diesem Mittwoch über diese wichtige Personalie entscheiden. Noch ist Bahn-Vorstand Ronald Pofalla im Amt. Kommende Woche will er zusammen mit Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) an Bord eines ICE noch die neue Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Wendlingen und Ulm mit einer ersten Testfahrt in Betrieb nehmen. Ende April aber wird der 62-Jährige den Konzern nach sieben Jahren verlassen. Schon seit einigen Tagen beraten Aufsichtsräte der Bahn, wer Pofalla als Vorstand für den wichtigen Infrastrukturbereich des Konzern folgen könnte. Zu vergeben ist eine der schwierigsten Aufgaben der Bahn. Denn bei dem Posten, der sich um das 33 000 Kilometer lange Bahnnetz kümmern muss, geht es schließlich um jenen Ärger, der Kunden seit Jahren auf die Palme bringt: die chronische Unpünktlichkeit der Züge, die rekordverdächtig vielen Baustellen wegen des veralteten wie überlasteten Netzes und die schleppende Digitalisierung des Zugverkehrs.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Lautert die Parole nun wieder „Anstand statt Abstand“? Das dafür erst einmal einen Professor – DR. – üb, das nicht vorhandene Denk werk in das linke Lot gezogen werden muss, ist eine Geste gegen die Titelträger. Dem Menschen als Bürger wird wieder das Recht auf Eigenverantwortung außerhalb einer „Nazi-o-nalen Staatsräson“ zugesprochen. Das ist die Freiheit, welche viele Missten, selbst in einer Demokratie!

Endlich kehrt die Eigenverantwortung in der Pandemie zurück

2.) Pandemie – DER ANDERE BLICK

An diesem Wochenende laufen die meisten der bisherigen Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 aus. Dieser Schritt ist überfällig. Der Staat darf seine Bürger nicht zur Unfreiheit erziehen. Am kommenden Sonntag feiert Deutschland seinen kleinen Freedom Day. Die meisten staatlicherseits vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 laufen spätestens am Wochenende aus. Ganz kehrt die Normalität nicht zurück. In Arztpraxen etwa und im Personenverkehr bleibt die Masken-, in Schulen die Testpflicht erhalten. Auch dürfen die Landesparlamente in viralen Hotspots strengere Regeln erlassen. Dennoch ist es gut, dass nun das Prinzip Eigenverantwortung an die Stelle von Panik, Pflicht und Paternalismus tritt. Es gibt keinen Grund, mit dem pandemischen Gängelband die Bürger weiter in ihren Grundrechten einzuschränken. Trotz Impfungen und Schutzmaßnahmen sind die täglich ermittelten Inzidenzen auf einem hohen Niveau. Mehrere Bundesländer wollten deshalb die bundesweit geltenden Vorschriften bis in den Mai verlängern. Das Scheitern dieses Versuchs, die Ausnahme zum Standard zu erklären, ist jedoch folgerichtig. Ein mitleidiges Lächeln für Karl Lauterbach.

NZZ-online

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Sollte aber hier nicht erst einmal für die Deserteure des eigenen Land ein Revolverlauf geknotet werden? Zum Beispiel für Spaziergänger. angebliche Corona Leugner und andre Demonstrierende, welche vollkommen Unwissentlich durch ihre Bewegungsabläufe darauf aufmerksam machen, wo denn ein politischer Idioten-In  wohnt? Ist es nicht auch in einer Demokratie so, das der zuerst schießende der Mörder ist? Selbst dann wenn er die Uniform lange auf den Müll geworfen hat, welche ein Normalo erst gar nicht tragen würde, da für einen Jeden die Gefahr besteht von der eigen Scham Übermannt oder Überfraut zu werden? .

Flucht vor Krieg in der Ukraine

3.) Schutz für Deserteure gefordert

Wer nicht kämpfen will, soll Asyl erhalten, fordern NGOs. Vor allem Russen könnten sonst unbeabsichtigt in Verbrechen verstrickt werden. Zahlreiche Organisationen der Flüchtlings- und Friedensbewegung fordern die Bundespolitik auf, sich für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus und der Ukraine einzusetzen. Diese sollen in Deutschland Asyl und damit ein gesichertes Aufenthaltsrecht erhalten. Initiiert wurde der Appell von Connection e. V., einer Initiative, die sich seit 1993 für Deserteure einsetzt. Der Appell kann sich dabei vor allem auf zwei Urteile des Europäischen Gerichtshofs stützen. 2015 urteilte der EuGH im Fall des US-Hubschrauber-Mechanikers Andre Shepherd, der nicht am Irakkrieg teilnehmen wollte. Ein Kriegsdienstverweigerer könne in Europa Asyl erhalten, so der EuGH, wenn er sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit an Kriegsverbrechen teilnehmen müsste und die Desertion die einzige Möglichkeit war, sich dem zu entziehen. Im Fall Shepherd sah die deutsche Justiz zwar die Kriterien nicht erfüllt, aber die Maßstäbe können nun auch im Fall des Ukrainekriegs genutzt werden. Im zweiten EuGH-Urteil von 2020 ging es um syrische Kriegsdienstverweigerer. Diese können in der EU den Flüchtlingsstatus (und nicht nur subsidiären Schutz) erhalten. Denn bei ihnen könne als Fluchtgrund vermutet werden, dass sie nicht an Kriegsverbrechen teilnehmen wollten.

TAZ-online

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Vielleicht war Putin ja auch nur der Preis für eine „Wiedervereinigung“ in seinen Sinne zu hoch? Dieses alles sollte aber nicht als Entschuldigung für einen Überfall auf Menschen benutzt werden.  Ein Wiederstand vom Westen brauchte von Putin auch nicht Einkalkuliert werden, da Diese zu bräsig sind, über ihre Gartenzäune zu schauen und schon vor Angst erstarren, wenn sie an die Waffen denken, welche sie einst an ihren heutigen Gegner verkauften!

Wie wir Ostler uns von Putin betrogen fühlen

4.) DDR-Geschichte – Ein- Seelenmord

Wladimir Putin zeigt sich mit seinem Angriff auf die Ukraine als russischer Herrscher alten Stils, meint der ostdeutsche Schriftsteller Gunnar Decker. Er überdenkt sein Verhältnis zu Russland. Vielleicht haben die Russen ihr sowjetisches Erbe ja gründlicher zurückgelassen als wir Ostdeutschen? Dieser schockierenden Tatsache blicken wir jetzt ins Auge. Putin ist kein legitimer Erbe Gorbatschows; mit Tengis Abuladses Die Reue, der, 1987 uraufgeführt, zum Perestroika-Film schlechthin wurde, hat er offensichtlich nichts im Sinn. Abuladses Epos zeigt einen georgischen Diktator, der immer wieder aus seinem Grab geholt wird. Er soll nicht in Frieden ruhen! Einem Fluch gleich zeugt sich das Verbrechen fort, erst trifft es den Sohn, dann den Enkel eines seiner Vasallen – dieser Enkel schließlich tötet sich aus Scham für die Last der Verbrechen, die er nicht begangen hat. In der DDR lief der Film nur in sowjetischen Kultureinrichtungen. Als ihn das ZDF sendete, erschien in der Jungen Welt ein vom Chefredakteur geschriebener Verriss. Grundtenor: eine falsche Sicht auf die Ruhmesgeschichte der Sowjetunion. Später stellte sich heraus, dass Erich Honecker den Text (eine Filmkritik!) selbst schlussredigiert und im Ton noch verschärft hatte. Die Rezension löste eine Empörungswelle selbst unter FDJlern aus. Man wusste nun, welche Weichen gestellt werden sollten. Nein, einer, der Reue leidet, ist Wladimir Putin nicht. Putin, der Sachse auf Zeit, der fünf Jahre in Dresden gelebt hat, dort auch die Endzeit der DDR miterlebte, streitet nicht mit den Untoten der Vergangenheit – er will im Stil eines Iwans des Schrecklichen Geschichte machen. Wir anderen schleppen die östliche Nachkriegsgeschichte immer noch ratlos mit uns herum, eben weil der Westen Deutschlands eine ganz andere, für uns mitunter immer noch befremdliche Sozialisierung erfahren hat. Die Bodenreform 1945/46 war eine wichtige Folgerung aus dem Untergang des „Dritten Reiches“. Entzieht jeglichem neuen Versuch eines Faschismus die ökonomische Grundlage! Durchgesetzt mittels sowjetischer Besatzungsmacht. Das ist die einzige große gesellschaftliche Reform im Osten, die Bestand hat. Die Hoffnung auf einen wirklichen Neuanfang war nach dem Zweiten Weltkrieg im Osten sehr viel größer als im Westen – nicht zufällig gingen viele Emigranten in die Sowjetische Besatzungszone: von Bertolt Brecht über Ernst Bloch und Anna Seghers bis hin zu Hans Mayer. Stefan Heyms Botschaft.

Der Freitag-online

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Wann und Wo hätten die Gesellschaften nicht für die Unfähigkeiten ihrer Politiker-Innen bezahlt? Diese Welt war nie  anders! „Nur die dümmsten Kälber, wählen sich ihre Metzger selber aus!“ ein alter Spruch welcher viel über Vergangenheit sowie auch Zukunft aussagt. Aber auch über die Vielen verschieden Gesellschaftsformen, welche ausschließlich von politischen Idioten eingefordert werden.

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Die Inflation macht arme Menschen noch ärmer

5.) Arm sein wird teurer

Die hohe Inflation in der Bundesrepublik trifft Lohnabhängige und arme Menschen am stärksten. 5,1 Prozent betrug die Inflationsrate im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat. Fast wäre gar der Wert vom vergangenen Dezember erreicht worden, als die Statistiker mit 5,3 Prozent ein neues 30jahreshoch festgestellt hatten. Schon jetzt scheint ausgemacht, dass die Teuerungsrate dieses Jahr Werte erreichen wird, wie es sie zuletzt in den frühen neunziger Jahre gab, als die ­Finanzierung des Anschlusses der DDR zu Preissteigerungen von teils über fünf Prozent führte. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat, wie ­andere Wirtschaftsforschungsinstitute auch, unlängst eine Inflationsrate über vier Prozent für das laufende Jahr als durchaus erwartbar eingeschätzt; sollte der Gaspreis noch einmal deutlich ­ansteigen, etwa weil russische Gaslieferungen unterbrochen würden, sei mit über sechs Prozent zu rechnen. Und das, nachdem schon 2021 die Inflationsrate mit 3,1 Prozent den höchsten Wert seit vielen Jahren erreicht hatte. Der größte Preistreiber sind derzeit die Energieträger. Die Kosten für Öl, Gas und Strom lagen im Januar 67 Prozent über denen des Vorjahres, die ­allerdings wegen der eingeschränkten ökonomischen Aktivität aufgrund der Covid-19-Pandemie auch so niedrig wie lange nicht mehr gewesen waren. Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland haben die Preise nun zusätzlich zur hohen industriellen Nachfrage seit Abmilderung der Pandemie weiter nach oben getrieben. Und ein Ende scheint derzeit nicht in Sicht. Besonders stark dürften sich Lebens­mitteln verteuern. Das Münchner Ifo-Institut prognostiziert für das laufende Jahr einen Preisanstieg um sieben Prozent.

JUNGLE.WORLD-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia 

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Unten     —      Obdachloser auf Parkbank

Source https://pixabay.com/de/photos/obdachlose-st%C3%A4dtischen-stra%C3%9Fe-3395159/
Author Ncpancy
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