DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 30.01.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 30. Januar 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) KRITIK AN UKRAINE-AUSSAGEN  – . –   2.) Aktienrente ist mögliche Lösung  – . –  3.) Bundeswehreinsatz im Irak  – . –  4.) Erziehung ohne Druck und Strafen  – . –  5.) AUSGRENZUNG IN DER BRD – Zirkus Absurdum  – . –   DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung. 

*********************************************************

Und die Moral aus der Geschichte? Was Gerdchen nicht gelernt – lernt der Gerd nimmermehr! Man kann im Leben mit vielen Titeln Protzen, am Ende werden auch sie nur Wasser kotzen. Anstand ist nirgendwo ein Lehrfach. Dieses  sei allen ins Buch geschrieben welche einen, von einem Staat verliehene Auszeichnung annehmen, oder einen Titel käuflich erwerben.

„Schröder macht den Nachrichtensprecher von ‚Russia Today‘“

1.) KRITIK AN UKRAINE-AUSSAGEN

Die Union kritisiert die Aussagen von Gerhard Schröder zur Ukraine-Krise. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt spricht von „vollkommener Realitätsverweigerung“. Der Hamburger CDU-Chef Ploß fordert, Schröders Büro im Bundestag zu schließen. Unionsvertreter haben SPD-Altkanzler Gerhard Schröder wegen Äußerungen zum Ukraine-Konflikt kritisiert. „Schröder macht den Nachrichtensprecher von ‚Russia Today‘“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zu „Bild“. „Diese vollkommene Realitätsverweigerung nimmt gefährliche Züge an.“ Hamburgs CDU-Landeschef Christoph Ploß nannte Schröders Verhalten „nur noch peinlich und eines Altkanzlers unwürdig“. Schröder hatte im Podcast „Die Agenda“ am Freitag zum Konflikt mit Russland gesagt, er „hoffe sehr, dass man endlich auch das Säbelrasseln in der Ukraine wirklich einstellt“. Was er von dort „auch an Schuldzuweisungen an Deutschland“ wegen der Absage an Waffenlieferungen höre, „das schlägt manchmal doch dem Fass den Boden aus“. Ploß forderte, dass Schröder sein Büro im Bundestag verlieren sollte. „Sofern Schröder selbst nicht den Anstand besitzt, auf die steuerfinanzierten Privilegien eines Altkanzlers zu verzichten, sollten sie ihm vom Deutschen Bundestag aberkannt werden“, sagte der CDU-Politiker dem „Spiegel“. Er warf Schröder vor, „gegen üppige Bezahlung so offen für die Interessen des russischen Staates“ Lobbyarbeit zu leisten.

Welt-online

*********************************************************

Ist es nicht vollkommen Gleichgültig – wer immer auch -wo und wann- gewählt wird? Letztendlich versorgen alle Politiker-Innen nur sich selbst und wundern sich darüber, wenn sich die Gesellschaft immer mehr zerreißt. Vollkommen egal wer auch immer in der politischen Jukebox Berlin auch sitzt. Auf die Gewinne aus Aktien kann nur der verzichten, wem es auch auf 1.000 Euro mehr oder weniger im Monat nicht ankommt. Sind die Dramen um Schröders Riester-Rente oder die Verluste der Zeus-Versicherungen alle schon wieder Vergangenheit? Nur die Gründer wie Schröder oder Maschmeier weisen in Funk und anderen Medien auf ihre Herkunft hin. Der Staat übernimmt nie die Haftung. Da der Steuerzahler sein Portomanie öffnen muss sollten die Bürger-Innen  die Argumentation als vorsätzlichen Betrug werten.

Nur die Hälfte der Deutschen erwartet finanzielle Sicherheit im Alter

2.) Aktienrente ist mögliche Lösung

Die kapitalgedeckte Altersvorsorge ist laut einer Umfrage eine der wichtigsten Forderungen an die Bundesregierung. Doch es zeigt sich auch die soziale Spaltung. Die Aktienrente soll kommen. Das haben SPD, FDP und Grüne im Koalitionsvertrag vereinbart. Die Ampel will die gesetzliche Rentenversicherung um eine „teilweise Kapitaldeckung“ erweitern, damit das System tragfähig bleibt. Ohne Reformen würden „schockartig steigende Finanzierungsprobleme“ ab dem Jahr 2025 drohen, hatte der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums im Sommer gewarnt. Fachleute fordern deswegen schon länger eine gesetzliche Altersvorsorge, die die Renditechancen des Aktienmarktes nutzt. Und auch in der Bevölkerung scheint sie viele umzutreiben. In einer repräsentativen Umfrage des Finanzdienstleisters Fidelity, die dem Tagesspiegel vorliegt, landete das Thema bei den wichtigsten Erwartungen an die Bundesregierung sogar noch vor dem Klimaschutz. Fast die Hälfte der rund 2100 Befragten (48 Prozent) sagt demnach, die Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge sei eine der Top-3-Aufgaben für die Ampel-Koalition. 45 Prozent nannten die Senkung des CO2-Auststoßes. Besser schnitten nur die Digitalisierung und der Schutz vor Pandemien mit jeweils 61 Prozent ab. Frauen mit Blick aufs Alter finanziell unsicherer.

Tagesspiegel-online

*********************************************************

In meinen Ohren klingt noch der Satz aus den 50-ger Jahren nach: „Vom Deutschen Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen!“ Heute sin die Mörder in ihren verschiedenen, -den Landschaften angepassten,- Tarnanzügen, nahezu Weltweit vertreten, zum anknüpfen der wirtschaftlichen Verbindungen. „Frieden schaffen mit den Waffen, das Schaffen nur die dümmsten Affen.“ Ob Grün oder Rot, Gelb oder Schwarz als  Farbmischung kommt für gewöhnlich ein brauner Ton heraus. Passt doch in ein Land der staatlichen Gas-Weltmeister.

Die Union freut sich über grünen Kurswechsel

3.) Bundeswehreinsatz im Irak

Mit großer Mehrheit stimmt der Bundestag für eine Verlängerung des Irak-Einsatzes. Doch nun sind auch die Grünen dafür. Kanzler Olaf Scholz, sein Vizekanzler Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner glänzten ebenso durch Abwesenheit wie Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. Außenministerin Annalena Baerbock saß nur schweigsam auf der Regierungsbank. Als wäre es für die Ampelkoalition das Selbstverständlichste von der Welt, hat der Bundestag am Freitag die Fortsetzung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streitkräfte im Irak beschlossen. Dass es sich mit dem ersten Mandat für einen Auslandseinsatz unter der neuen Regierung nicht ganz so easy-peasy verhält, wie es SPD, Grüne und FDP erscheinen lassen wollten, zeigte ein kurzes wie aufschlussreiches Wortgefecht zwischen dem CDU-Abgeordneten Norbert Röttgen und dem Grünen Jürgen Trittin, beide Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses. „Unsere außenpolitische Verantwortung ist unabhängig davon, welche parlamentarische Rolle die CDU/CSU-Fraktion wahrnimmt“, begründete Röttgen die Zustimmung der Union – und fügte nicht ohne Süffisanz an, er freue sich, dass die Grünen „jetzt als Regierungsfraktion dieses Mandat als Teil der Regierung einbringen und als Regierungsfraktion auch zustimmen“ würden. Schließlich hätten sie zu Oppositionszeiten immer dagegen gestimmt. Er begrüße es, dass es jetzt eine „gemeinsame verfassungsrechtliche und völkerrechtliche Auffassung“ geben würde. Das wollte Trittin nicht so stehen lassen. Schließlich habe es eine substantielle Veränderung des Mandats gegeben: Bisher seien von den Grünen als völkerrechtswidrig eingeschätzte „Operationen der Bundeswehr über einem souveränen Staat“ möglich gewesen. In dem neuen Mandat sei nunmehr jedoch Syrien als Einsatzgebiet ausgeschlossen, sagte Trittin in einer Kurzintervention.

TAZ-online

*********************************************************

Kinder müssen auch lernen Widersprüche zu äußern um erst gar nicht an die typisch Deutsche Obrigkeitshörigkeit gewöhnt zu werden. Sich von Lehrern nicht schlagen zu lassen, um notfalls auch den Klassenraum zu verlassen und sich beim Rektor-In zu beschweren.

Familien-Expertin: – „Wir brauchen keine angepassten, folgsamen Kinder mehr“

4.) Erziehung ohne Druck und Strafen

Damit unsere Töchter und Söhne mit den Anforderungen der Zukunft zurechtkommen können, müssen wir sie schon heute anders sehen und behandeln, findet Diplom-Pädagogin Susanne Mierau. Vor allem müssten Eltern dafür aufhören, aus ihnen andere Menschen machen zu wollen, als sie sind. Das aktuelle Buch von Susanne Mierau „Frei und Unverbogen“ im Beltz-Verlag landete kurz nach Erscheinen auf Platz zwei der Spiegel-Bestseller-Liste. Auch das zehnte Buch der Diplom-Pädagogin und Familienbegleiterin richtet sich an Eltern und alle Menschen, die mit Kindern zu tun haben. Doch dieses Buch sticht unter den anderen hervor. „Es ist ein wenig der Kern, die Basis“, schreibt die Autorin auf Instagram. Es geht nicht nur darum, wie wir Kinder gut begleiten können, wie wir ihre individuellen Bedürfnisse erkennen und ihre Persönlichkeit achten können. In diesem Buch geht es darum, zu begreifen, warum wir unsere Haltung Kindern gegenüber grundsätzlich überdenken müssen. Warum wir jetzt sofort handeln müssen. Und warum das unsere ganze Gesellschaft angeht.

Focus-online

*********************************************************

Da hilft weder Gelb, Grün, Rotes – Schminken, wenn Staaten lassen ihre Uniformen stinken. Wo noch Verwaltung und Behörden auf den Firlefanz ihrer Regierungen hören. Aber genau dieses Verhalten lässt sich nicht mehr erlernen, wem es nicht von Kindesbeinen auf, mit auf den Lebensweg gegeben wurde.

Institutionelle Diskriminierung von Sinti: Eine Schaustellerfamilie soll vertrieben werden

5.) AUSGRENZUNG IN DER BRD – Zirkus Absurdum

Die vergilbten Fotos und Dokumente liegen ausgebreitet auf der hellen Plastiktischdecke. Auf einem der gelben, passgroßen Dokumente steht »Wandergewerbeschein« in Fraktur. Unter dem Passfoto des Mannes in Anzug mit Fliege ist ein Stempel mit Reichsadler und Hakenkreuz zu sehen, er wurde 1940 auf den Namen Karl Lauenburger ausgestellt. Der zweite Wandergewerbeschein ist aus dem Jahr 1934. Ein gut erhaltenes Schwarzweißfoto zeigt eine Frau und einen Mann mit sieben Kindern, alle haben sich schick gemacht. Auf dem Sportplatz Brietlingen in der Nähe Lüneburgs leben vier Generationen der Familie Lauenburger. Sie betreiben einen Familienzirkus. Der Blick aus dem Fenster des Bauwagens fällt auf die rot und gelb gestreifte Spitze des Zirkuszelts. Hinter dem Zelt ragen dunkle Kiefern aus dem Nebel, ein Misthaufen dampft in der kalten Luft. Auf der nassen Wiese stehen beigefarbene Wagen, auf die in großen gelben Buchstaben »Circus Gallini« geschrieben steht. Sie sehen aus wie professionell gedruckte Sticker, doch Christian Lauenburger hat sie handgemalt. Seit über zwei Jahren hat die Familie hier ihr Quartier aufgeschlagen. Wegen der Coronapandemie konnten sie weder auftreten noch umziehen. Die große Wiese an einem Kiefernwald haben sie von einer Privatperson gemietet. Der Vertrag mit dem Vermieter geht bis zum 31. März dieses Jahres. Doch im November letzten Jahres bekamen sie vom Landkreis Lüneburg eine Ankündigung zur Räumung des Platzes bis zum Ende des Jahres. Sie legten Widerspruch ein. Darauf folgte am 10. Januar eine »Beseitigungsanordnung mit Ankündigung des Sofortvollzuges«. Bis zum 14. Februar sei der »Zirkus mit seinen diversen baulichen Anliegen (u. a. diverse Wohnwagen, Zugfahrzeuge mit ihren Anhängern, großes Zirkuszelt) und den Tieren« vom Gelände »vollständig zu entfernen«. Als Gründe werden die »Entstehung, Verfestigung oder Erweiterung einer Splittersiedlung« und die damit einhergehende »Entwicklung unorganischer Siedlungsstrukturen« genannt.

junge-Welt-online

*********************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>