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RENTENANGST

DL-Tagesticker 29.07.17

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 29. Juli 2017

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrap

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Warum benutzt ein Politiker diesen Ausdruck – jeder Angriff auf einen Anderen ist „Bösartig“!
Muss er Punkte ob seines eigenen Versagens bei seinen Wählern, für seine Gang sammeln?

Messerangriff in Hamburg

1.) Olaf Scholz: „Bösartiger Anschlag“

Ein Mann hat am Freitag in einem Hamburger Supermarkt mehrere Menschen mit einem Küchenmesser angegriffen. Bei der Attacke gab es ein Todesopfer, sechs weitere Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Der Angriff ereignete sich im Stadtteil Barmbek. Der leicht verletzte Tatverdächtige selbst wurde festgenommen, wie die Polizei bei Twitter schrieb. Es handele sich „definitiv um einen Einzeltäter“. Nach Angaben von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) handelt es sich bei dem Täter „offensichtlich um einen Ausländer, der ausreisepflichtig war“. Er habe aber nicht abgeschoben werden können, weil er keine Papiere hatte, teilte Scholz am Freitagabend mit. „Zusätzlich wütend macht mich, dass es sich bei dem Täter offenbar um jemanden handelt, der Schutz bei uns in Deutschland beansprucht und dann seinen Hass gegen uns gerichtet hat.“ Scholz sprach von einem „bösartigen Anschlag“. Den Opfern und Angehörigen drückte er sein Mitgefühl aus.

Der Tagesspiegel

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Kein Wunder, in einen Land wo, 12 Jahre Bundeswehr (Hinterlegung des eigenen Willen und  Denken,  beim Pförtner der Kaserne), als Qualifikation für eines Ministerposten ausreichen! Vielleicht werden wir als Nächstes  erleben, wie eine Putzfrau zur Vorsitzenden im Daimler Aufsichsrat gewählt wird!

Finanzmärkte

2.) Steuermilliarden für marode Banken

Steuermilliarden für marode Banken – Italiens jüngste Rettungsaktionen lassen aufhorchen. Sollte nicht alles besser werden nach den Erfahrungen der Jahre 2007/2008? Abgestimmte Aufsicht, strengere Regeln, klarere Haftung. Zehn Jahre nach Ausbruch der größten Finanzkrise der Nachkriegszeit hat die Finanzbranche in Europa zwar ein Stück weit Vertrauen zurückgewonnen. Vollends gelöst sind die Probleme jedoch längst nicht.

Saarbrücker-Zeitung

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Bericht zum Textilbündnis

3.) Nachsicht mit Sündern

Das Textilbündnis von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) schleppt 27 Unternehmen weiter mit, die die Anforderungen der Organisation bisher nicht erfüllt haben. Keiner werde ausgeschlossen, alle bekämen einen blauen Brief mit der Aufforderung zur Nachbesserung, hieß es. Das Bündnis soll die Arbeits- und Umweltbedingungen bei den Lieferanten der Textilhändler verbessern. Müller hat den Zusammenschluss aus Firmen, Bundesregierung, Verbänden und Entwicklungsorganisationen im Oktober 2014 als Reaktion auf den Einsturz des Fabrikkomplexes Rana Plaza in Bangladesch gegründet. Dort starben über 1.000 ArbeiterInnen, die teilweise auch für deutsche Firmen nähten.

TAZ

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Trump lässt seine Hosen fallen
Wird die Pandamutti auch diesesmal folgen, wie sonst immer bei Trump, Erdogan usw.

Vulgärer Machtkampf im Weißen Haus

4.) Scaramucci beleidigt Chefstratege Stephen Bannon

Anthony Scaramucci ist erst seit wenigen Tagen der neue Kommunikationschef von Donald Trump – und eines ist ihm in dieser Zeit mit Sicherheit gelungen: Den Fokus der Medien weg vom Präsidenten und seiner Russlandaffäre auf andere Themen zu lenken. Für den Preis, dass sich Journalisten wegen seiner zahlreichen verbalen Entgleisungen gegen andere Mitarbeiter des Weißen Hauses nun auf ihn konzentrieren.Jetzt wurde bekannt: Scaramucci äußerte im Gespräch mit einem Reporter des „New Yorker“ nicht nur den Verdacht, dass Stabschef Reince Priebus möglicherweise derjenige ist, der brisante Informationen an die Medien weitergibt. Er beschimpfte nach Darstellung des Journalisten auch Trumps Chef-Strategen Stephen Bannon auf derbe Weise: „Ich bin nicht Stephen Bannon. Ich versuche nicht, meinen eigenen Schwanz zu lutschen.“

Der Spiege-Online

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Ein Gericht kommt seiner Aufgabe nach – Zur Nachahmung empfohlen!

Nach Panama-Papers-Enthüllung:

5.) Gericht enthebt Pakistans Ministerpräsident des Amtes

Der Oberste Gerichtshof von Pakistan hat Ministerpräsident Nawaz Sharif die Erlaubnis zur Amtsausübung entzogen. „Er ist nicht mehr qualifiziert, ein ehrenwertes Mitglied des Parlaments zu sein, und er ist auch nicht mehr als Ministerpräsident im Amt“, erklärte Richter Ejaz Afzal Khan. Die Entscheidung gelte lebenslang. Hintergrund sind die durch die Panama Papers enthüllten Vermögensverhältnisse der Familie, die Sharif Vorwürfe der Geldwäsche und Korruption eingebracht hatten. In Pakistan kann ein Ministerpräsident des Amtes enthoben werden, wenn sich herausstellt, dass er Vermögen verborgen hat. Sharif hat bisher nicht auf die Entscheidung reagiert.

Die Sueddeutsche-Zeitung

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Stuttgarter Diesel-Urteil:

6.) Auch in Sachsen könnten Bürger klagen

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat am Freitag ein Urteil mit Signalwirkung gefällt. Es stellte fest: Zur Luftreinhaltung sind auch umfassende Fahrverbote in Großstädten umzusetzen. Baden-Württemberg scheiterte mit dem Versuch, durch Nachrüstung älterer Dieselmotoren Fahrverbote zu verhindern. Die geplanten Software-Updates, die beim nationalen Diesel-Gipfel am 2. August festgeklopft werden sollen, seien kein adäquates Mittel zur Verbesserung der Luft, argumentierte Verwaltungsrichter Wolfgang Kern. Gesundheitsschutz sei höher zu bewerten als Interessen der Diesel-Fahrer. Das Gericht verurteilte das Land zur Überarbeitung des neuen Luftreinhalteplans für Stuttgart, weil dieser die Luft nicht schnellstmöglich verbessere.

Freie Presse

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7.) Gratispointen für Lau (Sven)

Bombenstimmung in Düsseldorf: Der bekannte Wuppertaler Jeck Sven „He“ Lau ist zu fünfeinhalb Jahren Bütt verurteilt worden! Das Düsseldorfer Prinzenpaar sah es als erwiesen an, daß es sich bei dem 36 Jahre alten Lau um den schrillsten Vogel der deutschen Stalaktitenszene nach Pierre handelt. Darüber hinaus habe der gelernte Mörserfeuerwehrmann als „Crazy Frog“ die skrupellose Terrormiliz Jamba unterstützt. Lau gehört gemeinsam mit Kalif Eldkamp und der Amputationsbeauftragten Ayran Özoguz von den Sozialdschihadisten zu den ulkigsten Gesichtern des radikalen Islam in Deutschland. Er gilt als Erfinder der Wupperparty und ist auch nach 72 Versuchen noch Jungfrau.

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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