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RENTENANGST

DL – Tagesticker 29.06.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 29. Juni 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –   1.) Zur Nato-Norderweiterung  – . –  2.) Proteste in den Niederlanden  – . –   3.) Vom Gestern nichts gelernt  – . –  4.) G7-Treffen Bauern in Elmau   – . –  5.) FDP ermöglicht Verbrennern längeres Leben  – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Politiker-Innen sind einfach nicht bereit. oder geistig in der Lage, aus den Fehlern der Vergangenheit ihre Konsequenzen zu ziehen.  Müssten sie doch die Erfahrungen gemacht haben, dass Kompromisse immer auch als eine Verbeugung vor einen eventuell Stärkeren ist – zumindest wiegt man den Nehmer in dieser Erkenntnis und stärkt ihm den Rücken! Aber das scheint den Beisitzenden Specknacken so etwas von scheißegal zu sein, zahlen doch sowie nur die Flüchtlinge den Preis dafür!

Türkei stimmt Beitritt Finnlands und Schwedens zu

1.) Zur Nato-Norderweiterung

Die Türkei wird einen Nato-Beitritt von Finnland und Schweden unterstützen. Im Rahmen des Gipfeltreffens in Madrid habe man sich geeinigt, sagte Finnlands Präsident. Sein Land werde Ankara bei Fragen des Terrors entgegenkommen. Generalsekretär Jens Stoltenberg, Schwedens Ministerpräsidentin Magdalena Andersson und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan unterzeichnet worden, sagte der finnische Präsident Sauli Niinistö.  Stoltenberg und Ankara bestätigten die Einigung.

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So schön könnte Politik sein! Das Volk muss versuchen die sich selbst Lobenden Barden auf ihre Ursprünge zurück zu versetzen. Zeige mir mit wem du dich umgibst und wir sagen dir wer du in Wirklichkeit bist, oder nur Vorgibst es zu sein. Jedes Schwein muss doch wieder Erkennen, wo es sein zu Hause hatte, um sich Privat austoben zu können !

Bauern kippen Gülletank vor Haus von Umweltministerin aus

2.) Proteste in den Niederlanden

Seit Tagen protestieren Landwirte in den Niederlanden gegen geplante Umweltauflagen – und greifen dabei zu drastischen Mitteln. Vor dem Haus der Umweltministerin van der Wal machen sie ihrem Ärger Luft und leeren einen Gülletank. Die Polizei beschreibt die Situation als „bedrohlich und inakzeptabel“. Protestierende Bauern in den Niederlanden haben am späten Dienstagabend mit einem Traktor eine Polizeiabsperrung vor dem Wohnhaus von Umweltministerin Christianne van der Wal durchbrochen. Ein Polizeiauto sei beschädigt und ein Gülletank geleert worden, teilte die Polizei in der Nacht zum Mittwoch bei Twitter mit. Die Situation in Hierden östlich von Amsterdam sei bedrohlich und inakzeptabel gewiesen, hieß es. Es seien „Grenzen überschritten“ worden. Später sei die Situation wieder überschaubar gewesen. Die Ministerin war zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause, wie die Agentur ANP unter Berufung auf einen Sprecher berichtete. Die Bauern protestieren gegen geplante Maßnahmen der Regierung. Der Ausstoß von Stickstoff muss nach einem höchstrichterlichen Urteil stark reduziert werden. Bei Naturgebieten soll der Schadstoff-Ausstoß um rund 70 Prozent verringert werden. Das kann nach Regierungsangaben das Aus für etwa 30 Prozent des Vieh-Betriebe bedeuten.

NTV-online

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Von wem sollte denn der Normalbürger-In auch irgendetwas gelernt haben?  Vorn sich sich selber Farbig beleuchtenden Partei Mitglieder welche mit den „Christlichen-C-Parteien in eine Koalition wandern um als Braune wieder im Licht zu stehen. Was in der Politik von Regierenden Heute noch als  richtig dem Volk verkauft wurde ist am andren Morgen doch schon wieder Makulatur! Das ist nicht nur hier im Land so, sondern mittlerweile Weltweit die Norm, da die Demokratie in den Nachkriegsjahren als einziger Fürsprecher einer nur noch die „Wirtschaft“ fütternden als tätige Hilfsinstitution berücksichtigt hat. Alles genau so wie vor dem Krieg. Wo bleiben die Menschen wenn die Regierenden nicht mehr als Gleiche zu erkennen sind?

Alte und neue Antisemiten. Wie wichtig heute noch Prozesse gegen NS-Verbrecher sind, zeigt eine aktuelle Recherche.

3.) Vom Gestern nichts gelernt

Die Zahl judenfeindlicher Übergriffe nimmt stetig massiv zu. Zwei Nachrichten an einem Tag: In Brandenburg an der Havel wird ein ehemaliger KZ-Wachmann zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Mann ist inzwischen 101 Jahre alt, das Urteil ereilt ihn mit 77 Jahren Verspätung und wird wegen der Beihilfe zum Mord in mehr als 3.500 Fällen verhängt. Der Täter leugnet bis heute jede Schuld. Am selben Tag meldet die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) 2.738 antisemitische Vorfälle in Deutschland. Die judenfeindlichen Beleidigungen, die Bedrohungen und Angriffe beziehen sich nicht auf das Jahr 1932, sondern auf 2021. Es sind fast 800 mehr als im Jahr davor – und, so viel ist sicher, es sind längst nicht alle. Die Täter von heute haben aus der Geschichte nichts gelernt. Die Verbrechen des SS-Mannes mögen vor vielen Jahrzehnten begangen worden sein, doch die dahinter stehende mörderische Ideologie lebt in den Köpfen der Nachgeborenen fort. Selbstverständlich wäre es zu einfach, ein NS-Konzentrationslager in direkte Beziehung zu den heutigen judenfeindlichen Schmähungen, Beleidigungen und Angriffen zu setzen. Der NS-Massenmord bleibt ein singuläres Verbrechen. Aber eines eint beide Tatkomplexe: die Vorstellung, Juden seien keine Menschen wie andere, sondern ganz besonders verabscheuungswürdige Gestalten, denen alles erdenklich Schlechte geschehen sollte. Dieser ungeheure Hass.

TAZ-online

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Zu den Erfolgsaussichten unserer nach den eingehenden Beratungen an die Völker verteilte Medizin, fragen die ihre Ärzte oder Apotheker. Seriengemäße Impfungen als Vorbeugung stehen für Jedermann-Frau selbstverständlich Kostenlos und in ausreichender Menge, so wie sie es von uns schon immer gewohnt sind, zu ihrer Verfügung.  

 Zu den Krisen, die von den Staatschefs der G7 besprochen werden mussten, bildete die Kulisse von Schloss Elmau den denkbar bizarrsten Kontrast – so entstanden vielsagende Bilder

4.) G7-Treffen der Bauern in Elmau

Das Wesentliche ist für das Auge bekanntlich unsichtbar. Vom G7-Treffen, das in einer weltpolitisch festgefahrenen Situation die Staatsoberhäupter von sieben Industrienationen am Wettersteingebirge zusammenkommen ließ, damit sie, nach Möglichkeit, an der Beendigung des Krieges und der Rettung der Welt vor dem Klimakollaps mitwirken, gibt es dennoch anschauliche Dokumente. Ein für die Aufnahme in die Geschichtsbücher geeignetes Bild stammt vom ersten Gipfeltag. In einem Video, das auf einer Seite der Bundesregierung zu finden ist, kann man sehen, wie sie zustande kam: Am Sonntag promenierte die Truppe, angeführt von Boris Johnson und Gastgeber Olaf Scholz, auf 1.008 Meter Höhe durch das leuchtende Grün des Parks bis zum Schloss Elmau, um sich auf einem breiten Steg aus hellem Holz aufzubauen. (Der an Saunafußboden erinnernde Catwalk wurde bereits bei früheren G7-Gipfeln erprobt.) Auf beiden Seiten flankierten den Steg weiße Ständer, in denen – gleich Partyspießen – die Landes- und die EU-Flagge steckten, links Deutschland, Kanada, Frankreich und Italien, rechts Japan, Großbritannien, die USA und die EU. Zwischen den EU-Beobachter: innen Charles Michel und Ursula von der Leyen richteten sich an aufgeklebten Markierungen von rechts nach links Kishida, Johnson, Biden, Scholz, Macron, Trudeau und Draghi aus, die Staatsmänner im weißen Hemd ohne Krawatte und – bis auf Trudeau, der Grau bevorzugt oder die Absprache nicht mitbekommen hatte – im blauen Anzug Es geschah im November 1989 in einer mährischen Kleinstadt: Marie und ihr Mann sind keine politisch besonders aktiven Menschen, doch lassen sie sich von den Ereignissen in Prag mitreißen und demonstrieren für den Wandel. Bevor sie verstehen, wie ihnen geschieht, werden sie verhaftet und in ein Lager gesteckt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt… Im friedliche-bukolischen Elbau wird die Kriegsproblematik gewälzt

Der Freitag-online

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Hausscheißer können in diesem Land alles: „Nur nicht für sichere Mieten sorgen – da sie ihren Eigentümern, welche ihren Sold bezahlen, Hörigkeit erweisen müssen.“ Ist damit die Verbindung der Rabenschwarzen FDP zum Kapital ausreichend gewürdigt worden? Jetzt bleibt nur noch die Fragen offen – wem ein vom Volk nicht gewählter Finanzminister verpflichtet ist ? Sind Politiker-Innen alle politische Ver-Buben und Spitz-Brecher, oder leiden sie alle nur unter die gleichen Krankheiten ?

Die Bremser werden von der technischen Entwicklung überrollt werden. Wetten: Längst vor 2035 wird niemand mehr Verbrenner kaufen wollen.

5.) FDP ermöglicht Verbrennern längeres Leben

Pkw mit Verbrennungsmotoren stellen Auslaufmodelle dar. Die Motoren sind energetisch ineffizient, kompliziert zu bauen und brauchen eine aufwendige Abgasreinigung. Europas größter Autobauer, Volkswagen, peilt ein Ende des Verkaufs von Benzinern und Dieseln bereits für 2030 an. Auch Audi, Ford, Mercedes, Opel und Volvo wollen im nächsten Jahrzehnt keine Verbrenner mehr bauen. Doch die EU-Politik traut sich nicht, dieses Umstiegstempo allgemein vorzuschreiben. Immerhin 2035 sollte das Verbrenner Stoppschild kommen. Doch das schon von EU-Kommission und Europarlament abgesegnet Datum drohte zuletzt unter die Räder zu kommen. Nicht nur Italien und einige osteuropäische Länder opponierten dagegen, auch die deutsche Ampelkoalition irrlichterte bei dem Thema. Die um ihr Profil besorgte FDP wich von der gemeinsamen Position ab, um dem Verbrenner ein längeres Leben zu ermöglichen.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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