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DL – Tagesticker 29.04.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 29. April 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Benötig nicht eine jede Marionette viele Strippen mit denen selbst die Intimsten Redewendungen, sowie auch Handlungen gesteuert werden ? Ist dieses auch schon eine Verschwörungstheorie oder wird meine Beobachtung jetzt abgebrochen ? Jeder Würdenträger benötigt doch seinen Kleriker, um die eigenen Vorhaben zu Denkprozesse umzusetzen! Einer Alleine kann doch gar nicht so naiv sein, einen solchen Posten übernehmen zu wollen !

Nathanael Liminski ist der Strippenzieher hinter Armin Laschet

1.) Das Rabenschwarze Superhirn

An Nathanael Liminski kommt keiner vorbei, der etwas von Armin Laschet möchte. Er hat großen Einfluss auf den Kanzlerkandidaten – und nun großen Druck. Mit dem Begriff „Superhirn“ ist es in der Politik so eine Sache. Klar, alle, die für Politiker im Hintergrund die Fäden ziehen und sie in welcher Intensität auch immer beraten, lesen gerne derart schmeichelhafte Bezeichnungen über sich selbst und den vermeintlichen eigenen Einfluss. Das Etikett birgt aber große Gefahren: Die eigene Chefin, der eigene Chef könnten sauer werden ob des Eindrucks, das Nachdenken nicht selber hinzubekommen. Und: Klappt mal etwas nicht ganz so, steht das vermeintliche Superhirn rasch da wie der allergrößte Depp, denn bei jeder Schuldfrage braucht es in der Politik halt rasch einen Sündenbock. Armin Laschet gilt als etwas chaotisch. Oowohl mit dem Etikett „Superhirn“ als auch mit dessen Nachteilen kennt sich Nathanael Liminski, als Staatskanzleichef in Nordrhein-Westfalen engster Mitarbeiter von Armin Laschet, spätestens seit voriger Woche bestens aus. Als besonderes Talent wurde der 35 Jahre alte Liminski in der Union schon gehandelt, als er noch für Roland Koch oder Thomas de Maizière arbeitete. So sehr, dass Laschet gar ein ganzes Wochenende frei räumte, um dem potenziellen Top-Mitarbeiter seine Heimatstadt Aachen und den Arbeitsort Düsseldorf schmackhaft zu machen – offenbar mit Erfolg.

Augsburger-Allgemeine-online

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Tritt Joe Biden nun in die Fußstapfen der Deutschen Götterdämmerung vor fast 16 Jahren ? Es gibt beredte Zeichen der Wiederholung: Z.B. Erst alle Flüchtlinge rein – um sie später -auf Druck der AfD? – Still und Heimlich wieder abzuschieben? Die laufenden Versuche Bürger-Innen in schöner Regelmäßigkeit einzusperren, zwecks einfacherer Fütterungen, um sie dann unter lauten Jubel des Staatsfunk erneut in Freiheit zu entlassen? Die Paritäten können wir auch über den Deich nach den USA beobachten. Onkel Joe sagt: „Die Zukunft wird Amerika gehören.“ Auf Deutsch frei übersetzt : „Amerika First“. Wir sehen also, es sind die Irrläufer-innen welche den Querdenkern hinterherlaufen um Tatsachen nicht wahr haben zu wollen?

Biden verbreitet in erster Kongressrede Optimismus

2.) „Die Zukunft wird Amerika gehören“

Erstmals spricht Joe Biden als US-Präsident vor dem Kongress. Dabei hat er nicht nur die USA im Blick und will Mut und Optimismus verbreiten. Biden ist überzeugt: Nicht „die Autokraten der Welt“ werden gewinnen – sondern die Demokratie. 36 Jahre lang wohnte Joe Biden den Ansprachen der US-Präsidenten im Kongress als Senator im Publikum bei. Weitere acht Jahre saß er als Vizepräsident bei den Reden hinter Präsident Barack Obama. Am Mittwochabend ist nun Bidens große Stunde gekommen: Erstmals spricht der 78-Jährige als Präsident der Vereinigten Staaten im Kapitol vor den beiden Kammern des US-Kongresses, am Vorabend seines 100. Tages im Amt. Seinem Stil bleibt der Demokrat treu: Seine 65-minütige Ansprache ist versöhnlich, nicht spalterisch. Seinen Landsleuten macht Biden Mut. Auch mit Blick auf den erstarkenden Rivalen China verspricht er: „Die Zukunft wird Amerika gehören.“

Stern-online

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„Deutschlands Beitrag für Menschenrechte in China“ titelt die TAZ heute „! – Wir fragen uns natürlich ob sich Mutti auf diesen Trip erneut und trotz allen Wirecard Erfahrungen,  von ihren Influencer, dem Freiherr „von und zu“,  geistig begleiten lässt? Der sprechende Naseweis gilt ja nur als Experte für Professorale  Corona und weitere Pestausbrüche – hoffentlich nur im eigenen Haus ! Folgerichtig lohnt es sich doch in Zukunft die Beziehungen zwischen den „Verfassungsschützern beider Länder genauer zu beobachten“ ! Denn wer könnte denn Heute schon sagen – inwieweit sich der König der Einöde noch verändern wird. In der Politik haben wir es ja nicht nur mit Märchengestalten gleich Drosselbart zu schaffen, sondern auch das andere politische Geflügelt Vögelt doch manchmal wild drauflos ?

Beziehungen Deutschland und China

3.) Deutsche Leisetreter

Das Prinzip Wandel durch Handel ist gescheitert. Stattdessen führt China nicht nur die Bundesregierung an der Nase herum. Lange herrschte in westlichen Politikkreisen einschließlich der deutschen Hauptstadt der Glaube, dass sich mit wachsendem Wohlstand und deshalb ständig größer werdender Mittelschicht im autoritär regierten China die Demokratie quasi von allein durchsetzen werde. Diese zum Naturgesetz erklärte Hoffnung drückt die Formel „Wandel durch Handel“ aus. Sie machte lukrative Chinageschäfte zu Akten der Demokratieförderung, ein geradezu kongenialer Streich des Export- und Moralweltmeisters Deutschland. Inzwischen ist China recht wohlhabend und hat eine breite Mittelschicht herausgebildet. Doch wider Erwarten ist es von Demokratie und politischer Offenheit weiter entfernt, als es in den letzten 20 Jahren je war. Der Wohlstand hat das autoritäre KP-System mit dem inzwischen auf Lebenszeit amtierenden Xi Jinping weiter gestärkt. Das erlaubt Peking, auch international aufzutrumpfen und Kritiker seiner Politik etwa in Xinjiang, Tibet, Hongkong oder im Südchinesischen Meer abzustrafen. China setzt andere Staaten unter Druck durch Schuldenfallen, plötzliche Boykotte oder gar militärische Drohungen. Die Formel „Wandel durch Handel“ nutzt das vor Selbstbewusstsein strotzende China nun für sich: Es setzt Handel als Hebel für politische Zugeständnisse ein und preist zugleich sein autoritäres System als Alternative zu den verunsicherten westlichen Demokratien.

TAZ-online

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Sollte nicht Jedermann/Frau seine „Freie Meinung“ ohne jegliche Angst verbreiten können? Oder haben sich schon viel zu viele dem Meinungsdiktat weniger Irrer angeschlossen ? Wenn hier jemand glaubt sein Kasperletheater nur durch einen määßigen Austausch der Maaß  – geblichen früheren Führer-Person in ein Demokratisches Licht stellen zu können – ja, dann kann dieser auch über das Wasser eines See-schwofen können !

Jan Josef Liefers gilt als geschmeidiger Schauspieler – im wahren Leben ist er eher ein eckiger Typ.

4.) Stets am richtigen Ort

Wer sehnt sich nicht nach der Zeit, in der man über das alles wird lachen können? Comedy sei „tragedy plus time“, so hat die US-amerikanische Komikerin Carol Burnett einst eine zentrale Humor-Einsicht in Gleichungsform gegossen. Weshalb die Frage, die sich stellt, wenn über einen Witz nicht gelacht wird, nicht die nach der Eignung des Themas oder irgendeiner Form von Pietät ist, sondern die nach dem Zeitpunkt. „Too soon – zu früh?“, fragt der erfahrene Stand-up-Comedian. Es ist keine Schande, es probiert zu haben. „Alles hat drei Seiten. Eine positive, eine negative und eine komische“, so bringt es seinerseits Jan Josef Liefers in der „Bio“ unter seinem Twitter-Profil auf den Punkt. Als einer der Prominentesten unter den 53 Schauspielern, die in der vergangenen Woche unter dem Hashtag #allesdichtmachen eine Serie von satirischen Videos online stellten, bekam Liefers die volle Breitseite der Aufregung ab, die die Aktion als Ganzes und sein „medienkritisches“ Video im Besonderen auslösten. Keine 24 Stunden später bemühte er sich in einem kleinen Twitter-Thread um „Klarstellung“. Er setze sich kritisch mit den Entscheidungen der Regierung zu Covid-19 auseinander, heißt es da, „besonders wegen der in Kauf genommenen Verluste in Kultur und Kunst und der Veranstaltungsbranche“. Das jüngste Video will er als „ironischen Kommentar über Prioritäten von Medien“ verstanden wissen, jede unterstellte Nähe zu AfD, Querdenkern oder Corona-Ignoranten weist er zurück. In weiteren Auftritten im WDR, bei der Aktuellen Stunde und der Talkshow 3nach9, stellte er sich den Fragen der Moderatoren und dem sich generös gebenden Beipflichten („Satire darf das!“) von Kanzlerkandidat Laschet. Wie anstrengend das alles war, konnte man ihm dabei deutlich ansehen. Aber genau darin, dass da einer so sichtlich darum rang, nicht einfach zurückzuziehen, wie es zu dem Zeitpunkt schon etliche andere der Beteiligten gemacht hatten, sondern dem Unangenehmen, der Auseinandersetzung ins Auge blickte, seinen Standpunkt begründen und sich zugleich aufnahmefähig für Kritik zeigen wollte, darin war Liefers wiederum so authentisch, dass man ihm selbst dann nicht den Respekt versagen kann, wenn man die Videos nicht witzig findet.

Der Freitag-online

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Ist es nicht die Weisheit der Habenden – die kleineren Anrainer möglichst klein zu halten, um an ihren weiterhin seine Einnahmen verbessern zu können ? Gehört denn zu einen Wiederaufbau nicht ein Politisches Eingeständnis, das zuvor vieles ohne jeglichen Sinn Zerstört wurde. Dummschwätzer laufen auch in der EU ziemlich Planlos in der Gegend herum.

Zwischen Wiederaufbau und Rosstäuscherei

5.) Habemus Oma

Deutschland, Frankreich und Italien stellen ihre Investitionspläne für die Milliarden aus dem EU-Fonds vor. Eine »Jahrhundertchance für Europa« sieht Ursula von der Leyen. »Wir haben 750 Milliarden Euro, um unsere Union der Zukunft zu bauen«, sagte die EU-Kommissionspräsidentin am Dienstag in Brüssel. Während die Impfkampagne an Tempo gewinne, müsse sich auch die Wirtschaft rasch erholen. Dafür soll das umfangreiche europäische Wiederaufbauprogramm sorgen. Bis Freitag haben die Mitgliedstaaten noch Zeit, nach Brüssel zu melden, für welche Investitionen und Reformen sie das Geld ausgeben wollen. Die meisten haben dies schon getan. Die Investitionen müssen zielgerichtet sein, um Europa fit zu machen für die Zukunft, lautet die Vorgabe der Kommission. Energiesparmaßnahmen sind einer der Schwerpunkte der französischen Förderprogramme. Hauseigentümer können für die Isolierung von Fenstern Zuschüsse erhalten oder eine neue Heizung einbauen. In Frankreich leben weit mehr Menschen in den eigenen vier Wänden als in Deutschland. Niedrigverdiener erhalten laut dem Plan bis zu 90 Prozent der Kosten erstattet. Frankreich erhält von der EU Zuschüsse von 39,4 Milliarden Euro und ist damit drittgrößter Empfänger nach Spanien und Italien, die von der Coronakrise besonders hart getroffen wurden. Die Gelder fließen in einen schon 2020 von Präsident Emmanuel Macron vorgestellten Investitionsplan über 100 Milliarden Euro. Gut die Hälfte soll dem Klimaschutz zugutekommen. Ein Viertel fließt in die Digitalisierung kleiner Unternehmen und der Verwaltung. Der dritte Bereich ist die berufliche Ausbildung junger Leute, deren Arbeitslosigkeit in Frankreich sehr hoch ist.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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