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DL – Tagesticker 29.01.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 29. Januar 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Kriegsgefahr in der Ukraine  – . –  2.) Corona-Krise – Impfflicht?  – . –  3.) Ex-Kanzler Kurz als „eitler Pfau“  – . –  4.) 2002: Klischee der USA – Krieger  – . –  5.) Angela Merkel und die CDU  – . –   DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung. 

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Als Friedenstifter nach Trump einst gestartet,  würd er jetzt auch mit Satan baden ? Muss hier schon die Vergreisung eingesetzt haben, um solch einen Furor zu starten ?

US-Präsident Biden will bald Truppen nach Osteuropa verlegen

1.) Kriegsgefahr in der Ukraine

8500 US-Soldaten sind wegen der Spannungen mit Russland in »erhöhter Alarmbereitschaft«. Die Nato verstärkt bereits ihre Militärpräsenz in Osteuropa. Nun wollen auch die USA Truppen in die Region senden. Die USA werden nach Angaben von Präsident Joe Biden angesichts der drohenden russischen Invasion in der Ukraine bald zusätzliche US-Truppen in die osteuropäischen Nato-Staaten senden. »Ich werde kurzfristig Soldaten nach Osteuropa und in die Nato-Staaten verlegen«, sagte Biden am Freitag vor Journalisten. Es gehe aber nur um eine geringe Zahl von Soldaten. Genauere Angaben machte er nicht. Auf Bidens Anordnung hin waren am Montag 8500 Soldaten in den USA in erhöhte Bereitschaft versetzt worden, um bei Bedarf eine schnelle Verlegung zu ermöglichen. Biden hatte mitgeteilt, es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um Sorgen der osteuropäischen Nato-Mitgliedern zu begegnen. Es würden keine US-Soldaten in die Ukraine geschickt. In Europa sind regulär auch außerhalb von Krisenzeiten Zehntausende US-Soldaten stationiert, darunter etwa 35.000 in Deutschland. Am Donnerstagmittag (Ortszeit) hatte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärt, es gebe bislang keinen Befehl zur Verlegung der Soldaten. Sie stünden bereit, seien von der Nato aber zunächst noch nicht als Verstärkung angefordert worden, sagte Austin im Pentagon.

Spiegel-online

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Jetzt hat der Rechtsstaat satte zwei Jahre verplempert, seinem gläubigen Volk zu erklären warum man aus pandemischen Gründen eine solche Veranstaltung in Form  eines Panikorchester so spät ansetzt ? Warum sitzen die Hüttenwärter nicht in der Ukraine um dort die NATO Reißleine der USA zu bedienen? Aus Angst davor einmal im Leben nicht den Hehler spielen zu dürfen, sondern selber Gewalttätig werden zu müssen?

Bundestag debattiert erstmals über Impfpflicht

2.) Corona-Krise – Impfflicht?

Der Bundestag debattiert am heutigen Mittwoch erstmals ausführlich über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland. Ihre Befürworter sehen darin eine nötige Maßnahme, um im Kampf gegen Corona die Impfquote deutlich zu erhöhen. Die Gegner bezweifeln die Notwendigkeit einer solchen Pflicht und verweisen darauf, dass führende Politiker aller Parteien bis vor kurzem unisono erklärt haben, es werde keine Impfpflicht geben. Seit Wochen wird kontrovers über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht diskutiert. Die Ansätze dafür konkretisieren sich. Gegner und Befürworter werben für ihren Weg. Die Beratungen im Bundestag beginnen um 15 Uhr und sind auf drei Stunden angesetzt. Es handelt sich um eine sogenannte Orientierungsdebatte. Dieser liegt noch kein konkreter Gesetzentwurf zugrunde. Wie aus einer Rednerliste der SPD-Fraktion hervorgeht, wird Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der Debatte als SPD-Abgeordneter das Wort ergreifen – Kanzler Olaf Scholz dagegen nicht. SPD, Grüne und FDP haben vereinbart, dass die Abgeordneten in freier Abstimmung ohne übliche Fraktionsvorgaben beraten und entscheiden sollen. Scholz begründet die offene Debatte auch damit, dass dies einen befriedenden Konsens ermöglichen soll. Offenkundig gibt es in der Ampel-Koalition aber auch keine gemeinsame Linie dazu. Die oppositionelle Union spießt das als mangelnde Führung auf und verlangt einen Gesetzentwurf der Regierung. Scholz und Lauterbach haben sich als Abgeordnete klar für eine Impfpflicht ab 18 ausgesprochen. Drei Ansätze für eine Impfpflicht.

Cicero-online

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War es nicht schon immer ein großes Problem seine fett gefütterten Schweine am freien Auslauf zu hindern, um nicht an Schlachtreife zu verlieren? Da wurden mit aller Macht und unter Mithilfe der Gesellschaft die Kaiser, Könige samt den anhängenden Adel in die Wüste gejagt. Wobei das Volk erst viel zu spät bemerkte wie denn nun die „Neue Ordnung“ aussehen sollte? Heute laufen die alten Sklavenjäger nur unter anderen Masken.

Studie mit Politiker-Tier-Vergleich

3.) Ex-Kanzler Kurz als „eitler Pfau

Für eine höchst umstrittene „Untersuchung“ erhielt eine höchst umstrittene Demoskopin in Österreich 155.940 Euro. Doch der Schwindel flog auf. Sebastian Kurz ist wie ein Eichhörnchen: „Sieht süß aus und will hoch hinaus.“ Diese Zuschreibung kann man einer 2016 begonnenen Studie mit dem Titel „Wirtschafts- und Budgetpolitik“ entnehmen, die das österreichische Finanzministerium (BMF) bei der Demoskopin Sabine Beinschab in Auftrag gegeben hat. 155.940 Euro hat das 95 Seiten starke Papier gekostet, dem auch zu entnehmen ist, dass die Befragten in einer Familienaufstellung der Parteienlandschaft die ÖVP „als Vater, teilweise auch als Großvater“ sehen, „da die Partei konservativ wirkt und wenig Fortschritte erzielt“. Das altväterliche Image der ÖVP aufzupolieren, das hatten sich damals die PR-Spezialisten von Außenminister Sebastian Kurz vorgenommen, der drauf und dran war, Parteichef Reinhold Mitterlehner wegzumobben und den Sozialdemokraten Christian Kern als Bundeskanzler abzulösen. Kern wird in der Studie als „eitler Pfau“ dargestellt und als Fuchs, „da er schlau ist und doch etwas hinterhältig, also nicht ganz durchsichtig“. Veröffentlicht wurde die „Studie“ nie. Kenntnis von ihrer Existenz verdankt man den Chatprotokollen auf dem von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sichergestellten iPhone des Kurz-Vertrauten Thomas Schmid, der damals als Generalsekretär im Finanzministerium eine Kooperation mit dem Ein-Frau-Institut Research Affairs und dem Medienmogul Wolfgang Fellner einging. In dessen Gratisblatt Österreich wurden manipulierte Umfragen veröffentlicht, die die Machtübernahme von Kurz in der ÖVP vorbereiten sollten. 587.000 Euro für 28 unveröffentlichte „Studien“.

TAZ-online

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Wehe, wenn die zu Mörder Ausgebildeten erst von der Leine gelassen werden. Wir haben es Mehrfach gesehen und Viele mussten es sogar persönlich erleben. Das Aufeinandertreffen der Täter endet zumeist Einseitig! Darum heißt es ja auch: „Einer kam durch“! Nur die diejenigen Anführer welche ihre Söldner ins Feld schickten, und sich viele Jahre in Bunkern verkrochen,  retteten sich durch Selbstmord.

Zeitgeschichte – Die „Achse des Bösen“-Rede.

4.) 2002: Klischee der USA – Krieger

US-Präsident George W. Bush hält vor dem Kongress seine „Achse des Bösen“-Rede. Sie gehört zum Vorspiel des Angriffs auf den Irak ein Jahr später.Kriegsbereitschaft war angesagt am 29. Januar 2002 im Kapitol in Washington. Die daraus resultierende militärische Konfrontation sollte Hunderttausende von Menschenleben kosten. Präsident George W. Bushs live übertragene Rede zur Lage der Nation ist heute als „Achse des Bösen“-Ansprache überliefert. Der republikanische Politiker war gerade ein Jahr im Weißen Haus, nach einer umstrittenen Stimmenauszählung gegen den demokratischen Bewerber Al Gore bei der Wahl am 7. November 2000. Der Demokrat Joe Biden spielte eine bedeutende Nebenrolle bei der versuchten Machtdemonstration. Die Anschläge vom 11. September 2001 lagen mehrere Monate zurück. Schock und Trauer über den Angriff auf das World Trade Center und das Pentagon waren verdrängt von Selbstgerechtigkeit. „Terroristen, die einst Afghanistan besetzt haben, sitzen nun in Zellen in Guantánamo Bay“, verkündete Bush zu überparteilichem Beifall von Abgeordneten und Senatoren. Man glaubte sich auf dem besten Weg, es den mutmaßlichen Tätern und ihren Komplizen in Afghanistan heimzuzahlen. Am 7. Oktober 2001 hatten die USA und Verbündete Afghanistan angegriffen. Die Regierung der Taliban brach Anfang Dezember zusammen. Präsident Bush setzte im Kapitol auf das Image von Unbezwingbarkeit, die USA stünden im Krieg, wirtschaftlich sei es schwierig, „der zivilisierten Welt drohen Gefahren, wie es sie noch nie gegeben hat“. Doch Amerika sei nie stärker gewesen. Das kam an, das war Balsam für viele Menschen in den USA. Er werde präventiv zuschlagen. „Ich werde nicht auf Ereignisse warten, während sich Gefahren zusammenziehen. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden es nicht zulassen, dass die gefährlichsten Regierungen der Welt uns mit den gefährlichsten Waffen bedrohen“, so Bush. „Unser Krieg gegen Terror … steht nur am Beginn. Diese Kampagne wird möglicherweise nicht in unserer Amtszeit zu Ende kommen, doch wir müssen und werden sie in unserer Amtszeit vorantreiben.“ Die gemeinsame Gefahr sei auch eine Chance. „Amerika arbeitet mit Russland, China und Indien, wie wir das nie zuvor getan haben, um Frieden und Wohlstand zu schaffen. “Nordkorea, Iran, Irak: Die „Achse des Bösen“.

Der Freitag-online

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Warum den Bauch erwähnen wenn der Maler für gewöhnlich mit den Pinsel von Links nach Rechs arbeitet um die schwarz-braune Farbe in ein kräftiges Rot zu verwandeln? Die Politik glich immer schon einen Marathonlauf. „An der Spitze laufen die Bleistifte. Die Radiergummi folgen später! Frage an Radio Eriwan : „Wie lange brauchen Deutsche Politiker-Innen zu bemerken, viele Jahre für die falsche Partei regiert zu haben?“

Keine Ehrenfrau 

5.) Angela Merkel und die CDU

Angela Merkel kann sich anders bauchpinseln lassen als mit dem CDU-Ehrenvorsitz. Wir schreiben das Jahr 2023. Corona ist vorbei. Die Naturtherme in Templin hat sich herausgeputzt für den ersten postpandemischen Parteitag der CDU. Die Delegierten erheben sich von ihren Plätzen als die Ehrenvorsitzende der Partei, Doktorin Angela Merkel, in einer schwarz-rot-goldenen Badewanne liegend, die randvoll mit Kartoffelsuppe gefüllt ist, von vier syrischen Flüchtlingen in die Saunalandschaft getragen wird. Tosender Applaus. Feuerwerksfunken sprühen. Friedrich Merz rinnt vor Rührung und wegen der klimatischen Umstände die eine oder andere Schweißperle über die Halbglatze. Armin Laschet lacht im Hintergrund. Merkel reißt sich den mit Kartoffelsuppe getränkten Hosenanzug vom Leibe und wirft ihn in die Menge. Dort wird er in Windeseile zerfetzt, ganz so als wäre er eine Kuh, die mit einem Kran in ein Piranhabecken gelassen wird. Die Delegierten toben. Einige saugen ekstatisch die Kanzlerinnensuppe aus den ergatterten Stofffetzen. Merkel krümmt ihre Finger ein wenig, und aus ihrer Raute entsteht ein Herz. Sie senkt das Haupt und man setzt ihr als Zeichen des Ehrenamtes den goldenen Saumagen auf den Kopf. Die Konfettikanone lässt die Luft glitzern und aus den Lautsprechern dröhnt »We are the Champions«. Alles hätte so schön sein können! Hätte. Denn Angela Merkel möchte sich ums Verrecken nicht zur Ehrenvorsitzenden ihrer Partei krönen lassen. Glaubt man ihren Worten, so passt das Amt nicht mehr in die heutige Zeit. Das ist natürlich wahr, trifft aber auf ihre gesamte Partei seit mindestens 1960 zu. Es muss also einen anderen Grund für Merkels Verzicht geben.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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