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RENTENANGST

DL – Tagesticker 28.08.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 28. August 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Was genug ist, ist genug – Meine Taschen sind übervoll : „Sagt der Japaner !“ —  Ich will mehr, ich will mehr:  „Sagt die Deutsche und kommt immer wieder aus der Uckermark zurück !“

Japans Regierungschef Shinzo Abe tritt zurück

1.) Aus gesundheitlichen Gründen

Japans Regierungschef Shinzo Abe wird laut örtlichen Medienberichten bei einer Pressekonferenz am Freitag seinen Rücktritt verkünden. Hintergrund sei eine Verschlechterung seines Gesundheitszustands, berichtete der Sender NHK. In Japan gibt es seit Wochen Spekulationen über Abes Gesundheitszustand, die durch zwei Krankenhausbesuche des Ministerpräsidenten in jüngster Zeit noch befeuert wurden. (afp)
Mehr Informationen folgen in Kürze.

Kölner Stadt-Anzeiger

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Nennt man sie nicht genau aus dem Grund auch Gutachter. Am Kopf und am Arsch finden sie immer wieder zusammen. Genau aus diesen Grund tragen so viele eine Uniform des Staates und lassen sich gleich Weihnachtbäume kränzen! Neutrale Aussagen kann nur ein nicht in einer Bananenrepublik Lebender liefern !

Gutachter im Fall Jalloh sehen keinen Ansatz für Mordermittlungen

2.) Abschlussbericht zu ungeklärtem Tod in Gefängniszelle

Monatelang werteten Sonderberater Akten im Fall Oury Jalloh aus. Einen Ansatz für Mordermittlungen sehen sie nach SPIEGEL-Informationen nicht. Doch seine Festnahme sei rechtswidrig gewesen. Im Fall Oury Jalloh gibt es aus Sicht von Sonderberatern keine offenen Ansätze, um wegen Mordes oder Mordversuchs zu ermitteln. Das geht aus dem Abschlussbericht hervor, der am Freitag dem Rechtsausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt übergeben wird. Er liegt dem SPIEGEL vor und umfasst 303 Seiten. Jalloh starb 2005 bei einem Brand in einer Gewahrsamszelle in einem Polizeirevier in Dessau. Er war dabei an Händen und Füßen auf einer Matratze fixiert. Nach Angaben der damals zuständigen Polizisten soll er sich mit einem Feuerzeug selbst angezündet haben. Es gab in den folgenden Jahren mehrere Ermittlungen, Gerichtsverfahren, Gutachten, bis vor den Bundesgerichtshof ging der Fall.  Aus Sicht von Initiativen und Menschenrechtsorganisationen ist er aber immer noch nicht aufgeklärt. Speziell nach einem Vermerk im Jahr 2017 gab es neue Fragen: Der damals zuständige Oberstaatsanwalt verdächtigte Polizisten, Jalloh angezündet zu haben, um Gewaltanwendung zu vertuschen. Im Oktober 2017 stellte die Staatsanwaltschaft Halle die Ermittlungen jedoch ein.

Spiegel-online

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Ist es denn nicht in allen Länder gleich, wo sich doch nur Verrückte zur Wahl stellen ? Arbeiten nicht Internationale Politiker in allen Ländern nach den gleichen Motto : “ Nur ich bin der /die Gute ?“ Das Endergebnis : „Nur die dümmsten Kälber, wählen auch ihre späteren Metzger. Befürworter der Demokratie bleiben zu Hause. Denn nach den Wahlen ist so wieso immer alles anders als vor den Wahlen. Würden Wähler sowie Politiker am Ende ihrer Zeit zur Rechenschaft und zum Schadensersatz heran gezogen, sähe diese Welt anders aus

Trump zieht mit „Wir gegen die“ in den Kampf

3.) US-Wahlkampf

Die Rede des US-Präsidenten zum Abschluss des republikanischen Parteitags war ein mäanderndes Durcheinander. Aber eine klare Frontlinie hat er gezogen. Donald Trump hat in den vergangenen Jahren viele Reden gehalten. Wütende und gemeine Reden, polternde und angeberische, Reden voller Lügen, voller Beleidigungen, voller Angeberei oder Selbstlob. Ab und an hat er sogar die eine oder andere halbwegs brauchbare Rede gehalten, ob mit Absicht oder aus Versehen sei dahingestellt. Am Donnerstagabend hielt Donald Trump eine Rede, die vor allem langweilig war. Mehr als eine Stunde lang las er, mit beiden Händen an ein Stehpult geklammert, in einem merkwürdigen Singsang ein mäanderndes Manuskript vom Teleprompter ab. Und als er eine halbe Stunde vor Mitternacht endlich fertig war, konnte man ihm ansehen, dass er mit sich selbst nicht wirklich zufrieden war.

Sueddeutsche-Zeitung

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Humpty und Dumpty im Doppelpack ? War es denn mehr als eine Auseinandersetzung zwischen dem Bajuwarischen – Gipfelstürmer und einer Uckermärker – Landbäuerin? Wurden die gemeinsamen Unstimmigkeiten der versammelten Volkstreter nicht zuvor auf den Fußmatten im Eingangsbereich  abgestoßen ?

Bund-Länder-Gipfel zu Coronamaßnahmen:

4.) Verbrauchte Gemeinsamkeiten

Stundenlang ringen die Regierungschefs der Länder mit der Kanzlerin über gemeinsame Wege in der Coronakrise. Es ist kompliziert geworden.  Es war ein zähes Ringen. Eigentlich wollten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs von Bayern und Hamburg, Markus Söder (CSU) und Peter Tschentscher (SPD), bereits am Donnerstagmittag im Bundeskanzleramt die Ergebnisse der Bund-Länder-Videokonferenz präsentieren. Doch ihr Termin verschob sich Stunde um Stunde. Am späten Nachmittag war es dann endlich soweit. „Das war eine sehr, sehr intensive Diskussion heute“, stöhnte Söder. Er bewundere die Geduld Merkels. Es ist schwer geworden, einen gemeinsamen Umgang mit der Coronakrise zu finden. Immerhin haben sich fast alle Länder mit dem Bund auf den Vorschlag Merkels auf eine Bußgelduntergrenze bei Verstößen gegen die Maskenpflicht verständigen können. Mindestens 50 Euro soll die Missachtung der vorgeschriebenen Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes künftig kosten – außer in Sachsen-Anhalt. „Sachsen-Anhalt wird kein Bußgeld für Verstöße gegen die Maskenpflicht einführen.“, gab Ministerpräsident Reiner Haseloff zu Protokoll. Geeinigt haben sich die Ministerpräsident:innen mit der Kanzlerin, dass Reiserückkehrer:innen aus Risikogebieten ihre verpflichtende vierzehntätige Coronaquarantäne frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag beenden dürfen. Das soll ab dem 1. Oktober gelten. Zudem soll die Quarantäne schärfer kontrolliert werden. Wörtlich heißt es in dem Bund-Länder-Beschluss dazu: „Die Länder werden dafür Sorge tragen, dass die Kontrolle Quarantänepflichten vor Ort intensiv wahrgenommen wird und bei Pflichtverstößen empfindliche Bußgelder verhängt werden.“

TAZ

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Hat denn die Deutsche Junta nun auch in Mali die außer uniformierte Macht übernommen ? Wurde die Deutsche Ministerin zur Ausschmückung der Uniformen gleichzeitig Junta-Chefin ? Wer ist der dumme Bauer (Verkehrsminister?) – welcher sich vor solch einer Karre spannen lässt ?

Militärjunta lässt gestürzten Präsidenten frei

5.)  -Mali  –

Nach dem Putsch in Mali ist Ibrahim Keïta wieder zu Hause. Die Bundesregierung fordert die Junta auf, weitere Gefangene freizulassen und zur Demokratie zurückzukehren. Die Bundesregierung lobt die Freilassung des nach dem Putsch in Mali festgenommenen Ex-Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta und fordert eine rasche Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung in dem westafrikanischen Land. Auch weitere im Zuge des Umsturzes festgenommene Menschen müssten freikommen, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Donnerstagabend in Berlin. Das Land müsse „schnellstmöglich“ zu demokratischen Strukturen zurückkehren, forderte die Außenamtssprecherin. Es müsse der Übergang zu einer zivilen Regierung eingeleitet werden, die Neuwahlen vorbereite. Freilassung kommt Beratung über Sanktionen gegen Mali zuvor Die Militärjunta hat Keïta zehn Tage nach dem Putsch freigelassen. Der frühere Staatschef sei nach Hause geschickt worden, werde aber weiterhin überwacht, sagte Massa Doumbia, ein Sprecher des militärischen Übergangskomitees. Alle Besuche müssten von der Junta genehmigt werden. Regierungschef Boubou Cissé, der ebenfalls im Zuge des Militärputsches festgesetzt wurde, werde ebenfalls bald nach Hause zurückkehren können. Der Schritt erfolgte einen Tag vor Beratungen der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas über mögliche weitere Sanktionen gegen die Putschisten. Militärs hatten Keïta vergangene Woche zum Rücktritt gezwungen und festgenommen. Keïta verkündete daraufhin seinen sofortigen Rücktritt und die Auflösung des Parlaments, um nach eigenen Angaben ein Blutvergießen zu verhindern. Festgenommen wurden auch Ministerpräsident Boubou Cissé und weitere ranghohe Regierungsmitglieder.

TAZ

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Wäre es auch möglich das sich im fortschreitenden Alter von Politikern die Frustrationen breit machen, da nicht alles so gelaufen ist, wie man es sich zuvor erwünscht hatte? Oder mag es doch eher ein verzweifelter  Ausflug als  letzten Change sein, die Partei über die 5% Hürden bei anstehenden Wahlen helfen zu wollen !

Linken-Politiker Gregor Gysi fordert eine Kurskorrektur seiner Partei in der Außen- und Sicherheitspolitik

6.) »Wer nicht kompromissfähig ist, der ist nicht demokratiefähig.«

Der Linken-Politiker Gregor Gysi fordert eine Kurskorrektur seiner Partei in der Außen- und Sicherheitspolitik, um die Chance auf eine rot-rot-grüne Regierungskoalition nach der nächsten Bundestagswahl zu erhöhen. »Für die Linken sind 30 Jahre in der Opposition genug. Wir müssen mal eine andere Rolle spielen«, sagte der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Als außenpolitische Haupthindernisse für eine Regierungsbeteiligung der Linken im Bund gelten bislang deren kritische Positionen zur EU und Nato sowie ihre Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Gysi betonte nun, die Mehrheit in seiner Partei sei für die europäische Integration. Dazu gebe es »auch gar keine Alternative«. Zur Nato sagte der frühere Partei- und Fraktionschef, seine Partei halte zwar Militäreinsätze für falsch, habe aber nie den Austritt Deutschlands aus dem Bündnis gefordert. Als Nato-Mitglied könne Deutschland zum »Hauptvermittler« in Konflikten werden.

ND

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7.) Fragen und Antworten zum Dax-Neuling Delivery Hero

Delivery Hero ersetzt den Konzern Wirecard im Dax. Was macht das Unternehmen eigentlich?
Delivery Hero ist ein Essenslieferdienst. Das Unternehmen hat weltweit viele Partnerrestaurants. Aber ums Essen geht’s eigentlich kaum. Intern sagt man gerne: Wer sich Essen liefern lässt, kann sowieso keinen großen Hunger haben. Und wenn doch, wird er mit einem Blick auf die gelieferte Pampe schon noch vergehen.

Worum geht’s dann?
Na, um Wachstu…  Äh…  Um Gutes für die Menschheit natürlich!

Aber wurden nicht mal die Arbeitsbedingungen der Fahrradkuriere kritisiert?
Kann sein, das ist aber bestimmt schon eine Weile her. Außerdem: Wer einmal für Delivery Hero gearbeitet hat, den wird so leicht nie wieder etwas schocken. Danach ist man bestens für die Arbeitswelt vorbereitet – z.B. in der Paketbranche.

Wovon leben denn die Fahrradkuriere?
Das ist unterschiedlich. Manche vom Lächeln der Kunden, andere von Zuwendungen ihrer Eltern, die meisten jedoch vom Dritt- oder Viertjob. Also so, wie es in vielen Branchen üblich ist.

Experten finden, der Dax-Einstieg kommt zu früh. Was ist da dran?
Hier spricht wohl der Neid aus dem ein oder anderen „Experten“. Wer sollte denn bitte sonst in den Dax aufsteigen? Tönnies Fleisch? Der Hamburger SV? Die SPD? Wer jetzt noch keine Delivery-Hero-Papiere besitzt, sollte das dringend ändern. Das würde auch Friedrich Merz gefallen.

Delivery Hero schreibt seit Jahren rote Zahlen. Wie lässt sich das ändern?
Ganz einfach: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss jeder seinen Beitrag leisten und mehr Essen bestellen. Es kann nicht allein darum gehen, dass das Bestellte auch wirklich gegessen wird. Die Kasse muss klingeln. Also gerne die Mahlzeiten verdoppeln und die Bestellfrequenz noch mal ordentlich hochschrauben. Der Fahrradkurier wird’s schon schaffen.

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :        DL / privat – Wikimedia

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