DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 28.05.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 28. Mai 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) EINDRINGLICHE WARNUNG IN DAVOS  – . –  2.) Behördenleiter mit deutlichen Worten – . –  3.) Ein neues Feindbild für die G7  – . –  4.)  Pazifismus – Statt Ukrainekrieg  – . –  5.)Das Kotti-Panoptikum  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

******************************************************

Das Gute an dieser Aussage könnte als Wahrheit Dieser verstanden werden? Hat er vielleicht Eingesehen in die falschen Dinge Investiert zu haben? Wie dem auch sei, ist es nicht möglich das er auf diesem Wege nur Begleiter in seine persönliche Zukunft sucht ?

Georg Soros: „Unsere Zivilisation wird vielleicht nicht überleben“

1.)  EINDRINGLICHE WARNUNG IN DAVOS

Der berühmte Investor Georg Soros hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor den dramatischen Folgen des Ukraine-Krieges und Klimawandels gewarnt. An Deutschland richtet er eine klare Botschaft. Der bekannte Investor Georg Soros hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos davor gewarnt, dass der Einmarsch Russlands in der Ukraine der Beginn eines neuen Weltkriegs sein könnte. „Andere Themen, die die gesamte Menschheit betreffen – die Bekämpfung von Pandemien und des Klimawandels, die Vermeidung eines Atomkriegs, die Aufrechterhaltung globaler Institutionen – mussten hinter diesem Kampf zurückstehen“, sagte der 91-jährige Soros am Dienstag auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. „Deshalb sage ich, dass unsere Zivilisation vielleicht nicht überleben wird.“ Soros, ein in Ungarn geborener Holocaust-Überlebender, konzentrierte sich in seiner Rede auf den Aufstieg der „repressiven Regimes“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Russland und China seien die „größte Bedrohung für die offene Gesellschaft“. Soros“ Open Society Foundations finanzieren Gruppen, die sich für Gerechtigkeit, Demokratie, Menschenrechte und progressive Politik einsetzen. Die beiden Staatsoberhäupter hätten „groteske Fehler“ gemacht, sagte Soros. „Putin erwartete, in der Ukraine als Befreier willkommen geheißen zu werden; Xi Jinping hält an einer Null-Covid-Politik fest, die unmöglich aufrechterhalten werden kann.

WirtschaftsWoche- online

******************************************************

Wo die Staatsanwaltschaft ihre Einfälle zeigt, könnte ein solcher Brief auch als Ausrede eigener Unzulänglichkeiten zu lesen sein? Wird das Ministerium für Krankheit im Bund nicht nur rein Zufällig von einem Kölner angeführt, welcher seine Arbeit nach den Landtagswahlen vor der totalen Verwüstung sieht?

Brandbrief enthüllt Chaos in Kölner Staatsanwaltschaft

2.) Behördenleiter mit deutlichen Worten

Die Staatsanwaltschaft Köln macht wegen diverser Corona-Ausfälle nun mit einer ungewöhnlichen Aktion von sich reden. Was ist bei der Kölner Staatsanwaltschaft los? In einem dramatischen Appell hat sich der Generalstaatsanwalt mit einer, wie er selbst schreibt, „ungewöhnlichen Bitte“ an sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde gewandt. Wegen offenbar chaotischen Zuständen sollen am Samstag (28. Mai) möglichst viele eine Art Freiwilligentag einlegen, um „in großer Zahl Aufräum- und Sortierarbeiten“ durchzuführen. Staatsanwaltschaft Köln ruft ungewollt zu Freiwilligentag auf. EXPRESS liegt das zweiseitige, auf Montag (23. Mai) datierte und als Mail versandte Schreiben vor. Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Jost Schützeberg, bestätigte den Vorgang. Durch „schwerpunktmäßig Corona bedingte Personalausfälle“ sei es in Vergangenheit zu einem Arbeitsrückstau gekommen. Dem Schreiben des Generalstaatsanwalts Thomas Harden ist zu entnehmen, dass bei der Kölner Staatsanwaltschaft aufgrund der Umstände derzeit kein geordneter Geschäftsbetrieb möglich ist.

Express-online

******************************************************

Wer sich schon auf die Suche nach neuen Feinden machen muss, dem laufen die Freund-Innen bestimmt nicht mehr die Türen ein! Wer sein eigenes Gewissen schon Verleumden muss, hat seinen eigenen Weg in die grüne Zukunft lange verloren.

Grünes Gewissen der Industrieländer tagt:

3.) Ein neues Feindbild für die G7

Umwelt- und Klimaminister der G7 wollen bis 2035 CO2-freien Strom, E-Autos und Hilfen für arme Staaten. Die Chefs entscheiden im Juni.  „Diese Konferenz hatte einen gemeinsamen Feind“, sagte Robert Habeck nach dem Treffen der G7-MinisterInnen für Umwelt, Klima und Energie am Freitagmittag in Berlin. Der grüne Klima-und Wirtschaftsminister meinte nicht Russland, sondern „den Status Quo. Was wir tun, ist zu wenig, wir müssen das Ambitionsniveau steigern.“ Dafür hatten die Delegationen drei Tage über Klimaschutz, Naturschutz, den Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz der Meere verhandelt – alles Probleme, deren Lösungen „eng zusammenhängen“, wie Umweltministerin Steffi Lemke sagte. Herausgekommen sind viele Empfehlungen an die G7-Staats- und Regierungschefs für deren Gipfel im bayerischen Elmau in einem Monat. Kohleausstieg in den G7-Ländern bis 2035.Zumindest beim Klimathema hätten sich die G7-Länder etwa 15 Seiten ihrer Ausführungen sparen können. Denn bereits auf Seite 23 der 39-seitigen Erklärung steht eigentlich alles Nötige: „Wir erkennen an, dass es zentral wichtig ist, Klimawandel-Betrachtungen konsistent in alle ökonomischen und finanziellen Entscheidungsprozesse einzubinden.“ Täten die G7-Staaten das, drohte der Erde nicht eine Erwärmung um 3,2 Grad Celsius bis 2100, wie die Erklärung beklagt. Und die Regierungen müssten auch nicht mit „Sorge zu Kenntnis nehmen, welchen Umfang private Investitionen, vor allem die fossilen Energien“ erreicht haben, die dem Pariser Abkommen widersprechen. Weil die Welt aber nicht so einfach ist, geht die Erklärung sehr ins Detail – durchaus mit Fortschritten, wie KlimaschützerInnen meinen: Bis 2035 versprechen die westlichen Industrieländer, ihre Stromversorgung größtenteils ohne CO2-Ausstoß zu organisieren, was Greenpeace einen „wichtigen Schritt zum globalen Klimaschutz“ nennt. Das erhoffte Datum 2030 für einen Kohleausstieg schaffte es allerdings nicht in den Text.

TAZ-online

******************************************************

Ist das persönliche Fehlen an jeglicher Ehrlichkeit nicht schon immer das größte Problem der Politischen Narren gewesen ? Als Ergebnis das immer die wirtschaftlichen- vor denen der menschlicher-Interessen stehen? Das alles sind vorgestellte Lügen der Versager,  welche den Wähler-Innen lange bekannt sind. Noch nie wurde den Bürger-Innen nach den Wahlen das geliefert, was vor den Wahlen versprochen war. Da bleiben Diese lieber zu Hause, da Sie, sei es Rot  –  Schwarz –  Grün oder Gelb,  nie die richtigen Kreuze zeichnen können.  

Ihr wolltet Alternativen zu Waffenlieferungen? Hier habt ihr sie

4.)  Pazifismus – Statt Ukrainekrieg

Nein, die militärische Reaktion nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist nicht alternativlos. Statt glorifizierter Mannhaftigkeit bräuchte es jetzt zivile Rationalität. Und eine Neubewertung von Feigheit und Mut.  Stellen wir uns vor: Die ukrainische Regierung hätte kapituliert, sofort. Oder schnell, nach Beginn des völkerrechtswidrigen, barbarischen Angriffs von Russland. Wenn man Medien und Mitmenschen zum Thema hört, kann man den Eindruck gewinnen, dass das undenkbar ist. Die militärische Option erscheint als die einzig mögliche und richtige. Man müsse sich ja wehren, wenn man angegriffen wird. Was im Umkehrschluss suggeriert: Ohne Militär wehrt man sich nicht. Das unausgesprochene Wort, das da im Raum steht, ist Feigheit. Was empört so viele an der Vorstellung? Und was heißt das eigentlich, Feigheit? Spielen wir das Gedankenspiel weiter: Russland hätte die Ukraine besetzt oder einen Teil. Die ukrainische Regierung wäre ins Exil geflohen. Sie hätte sagen können: „Russland ist stärker als wir, militärisch. Seiner Gewalt setzen wir keine Gewalt entgegen. Wir kapitulieren vor ihr. Wir wollen es nicht verantworten, Menschen in den Tod zu schicken. Jeder Tote ist ein Verlust, jeder Tote weniger ist ein Gewinn.“ Und dann? Wie hätten sich die westlichen Staaten in solch einer Situation verhalten können? Spätestens da weitet sich der Blick: außerhalb strategischer Heeresarithmetik gibt es auch Friedensforschung. Diese hat Instrumente gewaltfreien Widerstands aus der Geschichte herausgelesen und untersucht. Und sie entwickelt Möglichkeiten, den Waffen ohne Waffen zu begegnen und gerade dadurch Wirkung zu erzielen. Warum 80 Millionen Militärstrategen und nicht 80 Millionen Friedensforscher: innen? Eine wesentliche Frage im Fall einer Kapitulation wäre: Wie kann man die ukrainische Bevölkerung darin stärken, den Besatzern durch unterlassene Kollaboration die Besatzung zu erschweren? Jetzt schon könnte man mehr darin investieren, die russische Opposition zu stärken und mit Kommunikations-Mitteln auszustatten. Doch die einseitige Fixierung auf den militärischen Kurs unterbindet die Entwicklung alternativer Wege. Dabei könnte man mit einem Bruchteil des Geldes, das jetzt für Militär und Rüstung ausgegeben wird, brachliegendes Handlungspotential aktivieren.

Der Freitag-online

******************************************************

Aber musste  sich nicht schon immer, eine jede Bananenrepublik an ihren Uniformierten festkrallen, da sie ansonsten nichts- aber auch gar nicht Aufzuweisen hat ? Wer heute noch in irgendeiner Art und Weise für ein solches Gebilde eine Arbeit aufnehmen will, kann sich getrost einer verlorenen Kindheit hingeben. Einer Wahl zwischen geistiger Elend und Not. 

Was bedeutet Sicherheit? In der Kontroverse um die Kotti-Wache geraten Anwohner und Politik aneinander

5.) Das Kotti-Panoptikum

Es ist eng auf dem Bal­kon des Zen­trum Kreuz­berg, Foto­gra­fen, Jour­na­lis­tin­nen und Frak­ti­ons­mit­glie­der drän­gen sich um Iris Spran­ger. Direkt neben ihr ste­hen drei Per­so­nen­schüt­zer – der Kot­ti gilt der SPD-Innen­se­na­to­rin nicht als siche­rer Ort. Vor zehn Tagen grif­fen Unbe­kann­te ihr Bür­ger­bü­ro in Bies­dorf an, neben But­ter­säu­re und Glas­scha­den hin­ter­lie­ßen sie den Schrift­zug »Kei­ne Kot­ti-Wache«. Trotz des Anschlags stellt sich Spran­ger am Mon­tag dar­auf zusam­men mit dem SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Raed Saleh und der SPD-Bezirks­ab­ge­ord­ne­ten Sevim Aydin an die Balus­tra­de über der Adal­bert­stra­ße. Dort, wo die zukünf­ti­ge Poli­zei­wa­che vom ers­ten Stock des Hoch­hau­ses aus den Kot­ti über­bli­cken wird, redet sie über die vor­an­schrei­ten­de Planung. 3,5 Mil­lio­nen Euro ste­hen für den Umbau des ehe­ma­li­gen Wett­bü­ros zur Polizei Station bereit, das hat das Abge­ord­ne­ten­haus im Haus­halts­be­schluss am sel­ben Tag ent­schie­den. Das ist eine Mil­li­on mehr als die Kos­ten von 2,5 Mil­lio­nen, die Mit­te April publik wur­den, und das Vier­zehn­fa­che des im Vor­feld kom­mu­ni­zier­ten Bud­gets von 250 000 Euro. »Es wird nicht immer teu­rer«, sagt der Spre­cher des Ber­li­ner Immo­bi­li­en­ma­nage­ments (BIM), der eben­falls zum Pres­se­ter­min erschie­nen ist. Die ers­te, nied­ri­ge Kal­ku­la­ti­on habe nur die Kos­ten für die Pla­nung betrof­fen, nun sei das Bud­get für das tat­säch­li­che Bau­vor­ha­ben beschlos­sen wor­den. Meh­re­re Mil­lio­nen für die Ein­rich­tung von 200 Qua­drat­me­tern klän­gen zwar nach viel. Aber die nöti­gen Sicher­heits­vor­keh­run­gen wie auch die tech­ni­sche Aus­stat­tung der Räu­me sei teu­er: »Das sind ja nicht nur ein paar Tische«, so der Sprecher.

ND-online

********************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>