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DL – Tagesticker 27.06.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 27. Juni 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Es gibt sie also doch noch! Politiker-Innen welche zeigen, ihren „Arsch“ noch in der Hose zu haben. Leider nur im Ausland und nicht in der eigenen Bananenrepublik. Anstatt Küsschen zu verteilen – Vereinen sich die Staats-Vertreter auf wilden Partys mit der Wirtschaft und bereichern sich durch reine Betrügereien an ihren Mündeln, das Volk. Voraussetzung ist, Spahn müssten alle heißen. Dabei erwartet ja niemand das er gleich etwas auf Japanisch macht, ein Rücktritt reichte schon , wenn er einen Rausschmiss damit zuvor kommen würde. Aber – wie die Herrin, so ihr Geschirr ? Aber wie sagt der Volksmund: „Die Ehrlichkeit vergeht – der Lump aber –  besteht.“

Britischer Gesundheitsminister tritt nach Kuss-Affäre zurück

1.) Vereinigtes  Königreich 

Matt Hancock war ein wichtiger Mann in der Pandemie. Doch weil er eine Mitarbeiterin küsste, als strikte Abstandsregeln herrschten, kann Premierminister Johnson seinen Minister nicht halten.Nach Berichten über eine Affäre mit einer engen Mitarbeiterin ist der britische Gesundheitsminister Matt Hancock zurückgetreten. Wer die Corona-Regeln aufstelle, müsse sich erst recht daran halten, sagte der konservative Politiker in einem Video. Die Boulevardzeitung The Sun hatte am Freitag Bilder veröffentlicht, die zeigen, wie der verheiratete Minister eine Frau küsst. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen galten strenge Abstandsregeln zu Mitgliedern fremder Haushalte, die Hancock selbst aufgestellt hatte. Die Bilder stammen der Zeitung zufolge von einer Überwachungskamera in Hancocks Büro. Die Opposition fordert eine Untersuchung, ob der Minister seine mutmaßliche Geliebte, die ebenfalls verheiratet ist, vor Beginn der Affäre eingestellt hat oder erst danach. Die beiden sind seit ihrer gemeinsamen Zeit an der Universität Oxford befreundet. Der Gesundheitsminister ging auf Cummings‘ Vorwürfe nicht direkt ein. Auf die Frage von Abgeordneten, ob es stimme, dass er Corona-Patienten in Krankenhäusern zurück in Pflegeheime geschickt habe, ohne sie zu testen, antwortete Hancock eher allgemein. Er sagte, insbesondere zu Beginn der Pandemie seien viele Eigenheiten des Virus noch nicht bekannt gewesen. Die Regierung sei aber stets dem Rat der Wissenschaft gefolgt, erklärte Hancock.

Süddeutsche-Zeitung

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Ist es denn nicht ein Zeichen wie schwer der Umgang von leeren Flaschen untereinander ist? Und Julia Klöckner ist leider nicht als Ausnahme unter den Politiker-innen zu sehen. Sie ist nur Eine unter Vielen, was ja auch als Hinweis auf den Zustand dieses Dreckstaates gesehen werden kann, von dem sich der Normale nur mit Abscheu wenden kann.

Ein Hoch auf die Wasserflasche

2.) CRISTIANO RONALDO

Die Dramaturgie ist an Schlichtheit nicht zu überbieten. Ronaldos „Coca-Cola, bah“, sein Aus-dem-Bild-Schieben zweier Cola-Flaschen führt zum Wertverlust der Marke an der Börse. Dem Fußballstar gelingt so mit minimalem Aufwand etwas, woran sich Julia Klöckner seit Jahren glücklos abarbeitet.. Das war ein denkwürdiger Moment. Wenn man sagt, Macht hat der, dessen kleinste Gesten Größtes bewirken, dann hat. Cristiano Ronaldo sehr viel Macht. Denn die Dramaturgie war an Schlichtheit nicht zu überbieten. Ronaldo blickt zu Beginn der Pressekonferenz, nachdem er sich hingesetzt hat, auf die zwei Cola-Flaschen vor ihm – und sie missfallen ihm ganz offensichtlich. Er scheint ein paar Sekunden zu brauchen, bis er weiß, was er mit ihnen tut. Dann stellt er oder schiebt er sie aus dem Bild. Und hält stattdessen seine Wasserflasche hoch – die Marke nicht erkennbar –, sagt dazu einfach „Agua!“ und murmelt danach noch einmal verächtlich zur Seite „Coca-Cola, bah“Geniale Anti-Werbung. Es war eine elementare, ganz offensichtlich unkalkulierte, spontane Geste des Wegstellens, des Aus-dem-Bild-Schiebens – durch diesen bekanntermaßen äußerst asketisch lebenden und tatsächlich vor allem Wasser trinkenden Superstar. Eine Genialität der Anti-Werbung, die keine Absicht so hätte hervorbringen können. Universal verständlich das Ganze, mit minimalem Aufwand. Und was geschah dann ökonomisch? Der folgende Kursverlust pro Coca-Cola-Aktie summierte sich zu einem Wertverlust der Marke an der Börse um vier Milliarden Dollar. Das heißt, dass etwa institutionelle Anleger und Aktienbesitzer sofort der Meinung waren, diese Aktion Ronaldos schade dem Unternehmen in einem Ausmaß, dass man sich besser von den Papieren trenne. Nervige Askese?

Cicero-online

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Soll nun die Fassade neu übergestrichen und damit verschönert werden? Ein naiver Staat, Ausgangspunkt aller Machenschaften, welche er selber inszeniert hat, will nun sein Curriculum ändern? Das alles ohne ein Eingeständnis der Schuld, ist als typisches Beispiel der politischen Umgangsform mit sich selber zu beurteilen. Wenn Niemand diesen Umgang versteht, sind nicht die Zuhörer als Idioten zu bezeichnen. Auf dem Foto spricht ein Schäufle mit seinen Polizisten ?

Rebellion of One Rebel of Extinction Rebellion blocks a road, sign reads "I am afraid that my children will suffer because of the climate crisis." (51007303855).jpg

Rechtsextreme bei der Bundestagspolizei

3.) Schäuble spricht mit Polizisten

Schulungen, eine Vertrauensstelle und Gespräche mit dem Chef: Nach der taz-Recherche kündigt Wolfgang Schäuble Maßnahmen an. Nachdem die taz rechtsextreme Vorfälle in der Bundestagspolizei aufgedeckt hat, kündigt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) Maßnahmen an. Künftig soll es eine Ansprechperson geben, an die sich Mit­ar­bei­te­r*in­nen vertraulich wenden und Hinweise auf extremistische Vorfälle geben können. Zudem soll es verpflichtende Schulungen für Bun­des­tags­po­li­zis­t*in­nen geben. Das war in der Vergangenheit nicht der Fall. Über die Maßnahmen hatte zuerst tagesschau.de berichtet. Schäuble teilte auf Anfrage mit, den Verdachtsmomenten werde nachgegangen, die Untersuchungen dauerten an. „Eine Vorverurteilung unserer Polizistinnen und Polizisten, die für die Sicherheit unseres Parlaments sorgen, ist fehl am Platze.“ Nach derzeitigem Stand habe sich keiner der Vorwürfe als haltbar erwiesen. Auf konkrete Rückfragen zu den Verdachtsfällen ging die Pressestelle nicht ein. Die taz hatte vor einer Woche über mehrere rechtsextreme Vorfälle in der Polizei des Bundestags berichtet, sowie bei den Pförtnern, der externen Sicherheitsfirma Piepenbrock und in der Verwaltung des Parlaments. Am Sonntag hatte die Vizepräsidentin des Bundestags, Claudia Roth, im taz-Interview eine umfassende Untersuchung der Bundestagspolizei gefordert. Man könne „nicht mehr nur von Einzelfällen sprechen“.

TAZ-online

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Kommt jetzt das große Erwachen im Spätsommers des Schland? Nein ein Idiot alleine schafft es sicher nicht, das Schland auf einen Abgrund hinzuziehen. Es steckt immer ein großer Clan dahinter. Wir sollte nur nicht vergessen: „Der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken an, selbst wenn er sich uns in verschiedenen Gattungen präsentiert.“

Bei der Bundestagswahl CDU wählen?

4.) Sorry, nicht solange Jens Spahn noch dabei ist

Der Kolumnist hat nie zu denen gehört, die den Gesundheitsminister für jeden Fehler in der Krise verantwortlich machten. Aber jetzt reicht es ihm. Solange Jens Spahn dabei ist, wird er im September alles wählen, aber nicht die Union. Führt die Regierung einen heimlichen Feldzug gegen Kinder? Haben die Kinder irgendetwas getan, wofür man sich in Berlin meint rächen zu müssen? Das frage ich mich inzwischen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war am Wochenende bei der Evangelischen Akademie Tutzing zu Gast. Das Thema lautete „Nach Corona?“. Erst sprach Wolfgang Thierse, früher Bundestagspräsident und heute Leiter des Politischen Clubs der Akademie, ein paar Einleitungssätze. Danach war Spahn an der Reihe. Der Minister zog zunächst eine positive Bilanz. Nie sei das Gesundheitssystem so überlastet gewesen, dass man Patienten hätte abweisen müssen. Die Wissenschaft habe eine wichtige Rolle gespielt. Auch der Zusammenhalt der Gesellschaft sei etwas, worauf man stolz sein könne. Dann kam er auf die Delta-Variante zu sprechen. Schulen seien Drehscheiben des Virus in die Haushalte hinein, sagte Spahn. Da man unter Zwölfjährige nicht impfen könne, werde man nach den Sommerferien wieder Schutzmaßnahmen brauchen: Masken, Abstand, Wechselunterricht.

Focus-online

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Die größten Pappnasen dieser Republik ? Noch unter Merkels Fittiche, an den Trögen der Nation fressend, brachten sie den Mut zum Widerspruch nicht auf ? Diese elenden Feiglinge haben nur die Missachtung (Nicht-Wahl) verdient. Einmal mehr ein verheerendes Zeichen für den Untergang eines Landes. Kaum hat die Katze den Raum verlassen – tanzen die Mäuse auf den Tisch. Wer in diesen Land aber je etwas anderes  gesehen hat, sollte sich an die eigene Nase fassen.

Laschet und Scholz wollen Nordstream 2 notfalls stilllegen

5.) Umstrittene Ostsee-Pipeline

Sollte Putin die Pipeline gegen die Ukraine einsetzen, könne diese auch wieder gestoppt werden. Das machten die Kanzlerkandidaten am Samstagabend deutlich. Die Kanzlerkandidaten von Union und SPD wollen die Gaslieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nordstream 2 bei russischem Druck auf die Ukraine wieder stoppen. Wenn sich der russische Präsident Wladimir Putin nicht an die Regeln halte und das Projekt gegen die Ukraine einsetze, „kann man es jederzeit, auch wenn die Pipeline fertig ist, auch wieder stoppen“, sagte Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet am Samstag bei einer von der ARD und der Münchner Sicherheitskonferenz organisierten Diskussion der Kanzlerkandidaten. Dann sei die „Geschäftsgrundlage“ für die deutsche Zustimmung zu dem Projekt entfallen. „Die Beeinträchtigung des Gastransits und der Sicherheit für die Ukraine hat Konsequenzen für den möglichen Transit für die dann fertig gestellte Pipeline“, sagte auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Beide bezeichneten die Pipeline als wirtschaftliche Angelegenheit und plädierten für die Fertigstellung des fast vollendeten Milliardenprojekts.

Tagespiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten        —     Rebell von Extinction Rebellion blockiert Straße. Die Polizei versucht ihn dazu zu überreden, die Straße zu räumen. Wegen Corona finden global Proteste von Einzelpersonen statt. Berlin, Friedrichshain, 27.03.21

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