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DL – Tagesticker 26.12.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 26. Dezember 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Cannabis-Legalisierung  – . –  2.) Österreichs Ex-Kanzler  – . –  3.) Russland, Nato und Ukraine  – . –  4.) Groko erteilte Last-Minute-Genehmigungen  – . –  5.) KLAUS HOLETSCHEK – Corona-Behandlung  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Ist die Politik jetzt endlich dort gelandet, wo sie von niemanden mehr gebraucht wird? Könnte  es demnächst heißen Hanf oder Wald? Frage an Radio Eriwan: Wieviel an Agrarfläche muss für den Hanfanbau gerodet werden, damit Politiker-Innen ausreichend versorgt werden können?? Vielleicht lässt sich ja der Klimawandel so abwenden. Wenn alle schon im Koma liegen wird die nächste Flutung keiner mehr bemerken? Aber – war Politik nicht immer vergleichbar mit einer Wundertüten? In jeder Ecke sitzt eine Überraschung.

Landwirtschaftsminister kündigt großflächigen Hanfanbau an

1.) Cannabis-Legalisierung

„Niemand soll sich die Birne wegkiffen“, sagt Cem Özdemir. Aber er freue sich, dass der „Irrsinn des Cannabisverbots“ endlich ende. Die Landwirte seien bereit zum Anbau. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat einen großflächigen Hanfanbau in Deutschland angekündigt, sobald das geplante Gesetz zur Cannabis-Legalisierung in Kraft tritt. „Viele Bäuerinnen und Bauern stehen in den Startlöchern, um Hanf anzubauen“, sagte Özdemir der Bild am Sonntag. Sobald der Bundestag das Gesetz verabschiedet habe, werde die Landwirtschaft auch diese Nutzpflanzen anbauen. „Die CDU kann es uns ja nun nicht mehr verbieten“, sagte Özdemir. Der Minister glaubt an positive Folgen für die Gesellschaft und die Kriminalitätsbekämpfung durch die Cannabisfreigabe. „Niemand soll sich die Birne wegkiffen, aber ich freue mich, dass der Irrsinn des Cannabisverbots endlich endet“, sagte Özdemir. Er wolle einen staatlich lizenzierten Markt mit zugelassenen Läden, die nur Personen ab 18 betreten dürften. Heute müssten Konsumentinnen und Konsumenten Cannabis bei einem Dealer kaufen – ohne über Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen Bescheid zu wissen.

Zeit-online

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So geht und ging Politik schon immer. Wer einmal an den, von der Bevölkerung stetig gefüllten Schweinetrögen grunzte, wird nie wieder in die Gesellschaft der Normalsterblichen zurückfinden. Die weitere Spurensuche nach den Entpolitisierten möchte ich den Leser-Innen überlassen. Nur eins noch: „Jeder freie Unternehmer weiß genau, warum er solch eine Type einstellt.“ Mit Sicherheit nicht zur Arbeit am Schreibtisch.

Kurz geht wohl als Manager ins Silicon Valley

2.) Österreichs Ex-Kanzler

Der frühere österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz soll einen Managerjob im Silicon Valley angenommen haben. Der frühere österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, 35, soll einen Job in den USA angenommen haben. Das berichten österreichische Medien am Samstag. Er soll bereits einen Vertrag in der Privatwirtschaft unterzeichnet haben, berichtete die Tageszeitung „Österreich“. Nach Informationen der „Kronen-Zeitung“ soll es sich um einen Managerjob im Silicon Valley handeln. In der Region südlich von San Francisco haben zahlreiche große Hightech-, IT- und Internetfirmen ihren Sitz. Kurz äußerte sich nicht. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb er seine Weihnachtsgrüße aber – eher ungewöhnlich – auf Englisch: „Merry #Christmas, relaxing holidays and a happy New Year to you all!“ – übersetzt: „Frohe #Weihnachten, entspannte Feiertage und ein frohes neues Jahr euch allen!“ Korruptionsvorwürfe gegen Sebastian Kurz.

Stern-online

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Miteinander Reden? Wenn die das nur machen könnten! Blicken wir zurück von Merkel auf Kohl – verzwergten nicht Beide im höchsten Ton? Oder von Schmidt Schnauze zu Schröder – Fresse ? Bitte, bitte – schnellstens vergessen. Und so geht es weiter von Putin bis Biden – nicht ganz so Bescheiden. Mit Krieg in Beider Rücken – wem kann dies verzücken? Als Ergebnis des Ganzen – Politiker stecken alle voll Wanzen. 

Lasst uns miteinander reden

3.) Russland, Nato und Ukraine

Moskau und der Westen sollten miteinander verhandeln. Dabei muss aber auch die Ukraine einbezogen werden. Russland schlägt den USA Verhandlungen über eine neue Sicherheitsstruktur vor und die USA willigen ein. Eigentlich eine schöne Geste, sollte man meinen. Wäre da nicht dieser ultimative Unterton und die Drohung mit Krieg. Russland will nichts weniger als eine Garantie, die Ukraine und Georgien nicht in die Nato aufzunehmen. Dass die Nato diese russische Forderung nicht einfach so in ihre Programmatik übernehmen kann, dürfte auch der russischen Führung klar sein. Russlands Vorstellungen von einer neuen Sicherheitsstruktur gehen indes über die Frage eines Nato-Beitritts der Ukraine und Georgiens hinaus. Man will auch keine militärischen Aktivitäten des Bündnisses in der Nähe seiner Grenzen, eine Absage an Kurz- und Mittelstreckenraketen und einen Dia­log zwischen Russland und der Nato auf ständiger Basis. Alles Forderungen, auf die sich die westlichen Staaten durchaus einlassen könnten, beruhten sie auf Gegenseitigkeit. Verhandlungen haben zwei Vorteile: Sie zielen auf Kompromisse ab und sie ziehen sich lange hin. Die Kontrahenten bleiben also im Gespräch. Dass Gespräche mit Russland erfolgreich sein können, zeigt das kaum beachtete Ergebnis der jüngsten Sitzung der trilateralen Kontaktgruppe, bei der sich die Konfliktparteien erneut, zur großen Freude der OSZE, geeinigt haben, den Waffenstillstand in der Ostukraine einzuhalten und auch Feuer der anderen Seite nicht zu erwidern.

TAZ-online

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Wird sich die Mitarbeit der Beiden im Wirecard Skandal als der leichtere Weg herausstellen. Letztendlich bleibt es bei den Ergebnissen: Wer sich mit Grenzgängern in einen Raum aufhält, macht sich zum/r Mitsitzenden. Aber wären nicht gerade solche Vorfälle eine gute Gelegenheit für eine Ampel, vieles nicht schlechter zu machen ?

Wert deutscher Rüstungsexporte steigt auf Rekordhoch

4.) Groko erteilte Last-Minute-Genehmigungen

Kurz vor ihrer Ablösung erlaubte die Regierung Merkel Ausfuhren für mehrere Milliarden Euro – vor allem nach Ägypten. Die Geschäfte sind hochumstritten. Die frühere Bundesregierung von Union und SPD hat in den letzten neun Tagen ihrer Amtszeit Rüstungsexporte für fast fünf Milliarden Euro genehmigt. Damit steigt der Gesamtumfang der Exporterlaubnisse im laufenden Jahr auf den Rekordwert von 9,043 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen hervor. Die Nummer eins unter den Empfängerländern ist mit großem Abstand Ägypten, das wegen Menschenrechtsverletzungen und seiner Verwicklung in die Konflikte im Jemen und in Libyen in der Kritik steht. Der bisherige Höchstwert der Rüstungsexportgenehmigungen wurde vor zwei Jahren erreicht: 2019 wurden Waffen und militärische Ausrüstung für 8,015 Milliarden Euro aus Deutschland in alle Welt geliefert. Dieser Wert wird in diesem Jahr um mindestens eine Milliarde Euro übertroffen.

Tagesspiegel

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Sollten wir in Bajuwarischen Namen der Politiker vielleicht ein -H-, im Verbund mit SCHNECKE – an die richtigen Stelle einfügen? Aber alles halb so wild – Politiker-Innen aus Bayern haben schon des Öfteren als falsche Flagge, die ihres Freistaat angebetet.

Flagge Bayerns (Bundesland), animiert.gif

Gesundheitsminister will Ungeimpfte zur Kasse bitten

5.) KLAUS HOLETSCHEK – Corona-Behandlung

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek will sie zur Kasse bitten – wenn es eine Impfpflicht gibt.
Die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) sprechen eine klare Sprache. Im Zeitraum vom 22. November bis zum 12. Dezember lag der Anteil von intensivbehandelten Corona-Erkrankten auf den Intensivstationen, welche bereits vollständig geimpft waren, bei 20,7 Prozent im Alter zwischen 18 und 59 Jahren. Im Alter von über 60 Jahren lag die Quote bei 38,9 Prozent. Umgekehrt heißt das, dass 61,1 Prozent der über 60-Jährigen und sogar 79,3 der zwischen 18 und 59-Jährigen, die infolge einer Corona-Infektion auf einer Intensivstation behandelt werden mussten, nicht geimpft waren. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek will sie zur Kasse bitten – wenn es eine Impfpflicht gibt. Die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) sprechen eine klare Sprache. Im Zeitraum vom 22. November bis zum 12. Dezember lag der Anteil von intensivbehandelten Corona-Erkrankten auf den Intensivstationen, welche bereits vollständig geimpft waren, bei 20,7 Prozent im Alter zwischen 18 und 59 Jahren. Im Alter von über 60 Jahren lag die Quote bei 38,9 Prozent. Umgekehrt heißt das, dass 61,1 Prozent der über 60-Jährigen und sogar 79,3 der zwischen 18 und 59-Jährigen, die infolge einer Corona-Infektion auf einer Intensivstation behandelt werden mussten, nicht geimpft waren.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Unten        —   Flagge Bayerns (Bundesland), animiert

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