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RENTENANGST

DL – Tagesticker 26.09.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 26. September 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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So hören wir sie einmal mehr, eine aus Staatsräson zitierende Presse samt den Anstalten des Staatsfunk. Dabei geht es doch bei jeder Wahl um rein gar nichts, da alles zuvor geplant wurde.  Wie anders sollte es den Wähler-Innen erklärt werden wenn alle Jahre wieder die immer gleichen Deppen auf den Emporen ihres selbst erklärten Heiligtums gesehen werden. Wobei – es könnte den Wähler-Innen doch vollkommen egal sein, wer aus den Parteien als Nächte/r auf die Bank gesetzt wird. Bezahlt wird doch so oder so, alles von den Lobbyistischen- Zuhältern aus der Wirtschaft ?

„Bei dieser Wahl geht es um alles“

1.) Endspurt zur Bundestagswahl

Zwischen Warnungen vor linken Jusos und Angstmacherei: Mit gegenseitigen Attacken taumelt der Wahlkampf dem Ende entgegen. Es ist der Tag vor der Bundestagswahl. Ein spannender Wahlabend deutet sich an und noch auf den letzten Metern werben die Parteien um unentschlossene Wähler. So sind Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und Kanzlerin Angela Merkel am Samstag zu ihrer letzten Kundgebung in Laschets Heimatstadt Aachen aufgetreten. „Es ist nicht egal, wer regiert“, sagte Merkel . „Es geht morgen darum, dass Deutschland stabil bleibt“, fügte sie hinzu und rief zur Wahl der Union auf. Merkel kritisiert, dass andere Parteien nur an das Verteilen von Geld denken würden. „Erarbeiten und Verteilen sind aber zwei Seiten einer Medaille“, sagt sie. Steuererhöhungen drohten den Aufschwung zu strangulieren. Auch außenpolitisch könne man nur mit Hilfe der Partner rechnen, wenn Deutschland selbst mehr in die Bundeswehr und die Sicherheit investiere, sagt sie mit Verweis etwa auf die Anschaffung bewaffneter Drohnen. Laschet warnte erneut vor einer Beteiligung der Linken an einer Regierung im Bund . „Wir brauchen eine stabile Regierung“, sagte er in Aachen. Er wolle nicht, dass die Linke an der nächsten Bundesregierung beteiligt werde. Er prophezeie, „wenn es morgen eine Mehrheit gäbe für Rot-Rot-Grün, werden sie es machen“. Die letzten Stunden vor der Wahl müssten genutzt werden. „Wenn Ihr Stabilität in Deutschland wollt, muss morgen die CDU/CSU auf Platz eins liegen“, sagte Laschet an die Zuhörer gewandt.

Süddeutsche-Zeitung

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Sage mir neben wem du dich heute stellst – und ich sage dir neben wem du Morgen sitzen wirst ? Laschet nimmt jede/n an seiner Seite auf wie auch Hans-Georg Maaßen! Hatte die AfD vielleicht nur auf Merkel gewartet um die CDU zu spalten. Dann wäre das wäre eine fast geniale Taktik.

Angela Merkel wirbt erneut für Armin Laschet

2.) CDU-Wahlkampf

In Aachen ist Unionskanzlerkandidat Armin Laschet vor der Bundestagswahl ein letztes Mal aufgetreten. Zuspruch bekam er von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat noch einmal für Unionskanzlerkandidat Armin Laschet und um Stimmen für CDU und CSU geworben. „Es geht morgen darum, dass Deutschland stabil bleibt“, sagte Merkel beim letzten Wahlkampfauftritt zusammen mit Laschet in dessen Heimatstadt Aachen. „Und es ist nicht egal, wer Deutschland regiert.“ Deshalb sage sie: „beide Stimmen für die CDU.“ Laschet warnte erneut vor einer Beteiligung der Linken an einer Regierung im Bund. „Wenn ihr Stabilität in Deutschland wollt, muss morgen die CDU/CSU auf Platz eins liegen.“ Zugleich bekräftigte Laschet, dass die Union nicht mit der AfD reden oder kooperieren werde. „Die müssen verschwinden aus den Parlamenten überall in Deutschland, weil sie Ressentiments schüren, weil sie Menschen gegeneinander aufbringen.“ Merkel: Laschet steht für Zusammenhalt.

Zeit-online

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Ist dieses nicht das perfekte Bild des wahren Krieges ? Die Kleinen sperrt man ein oder sie lassen sich aus Nazi-o-naler Staatsräson  erschießen und die fettesten Schwein, welche die Uniformen samt Lizenzen verteilen – lachen sich dumm und speckig? Genau das macht Politik – im Eigenauftrag der von ihnen selbst geführten Staaten. – Weltweit !

Nach Mord an George Floyd :

3.) Ex-Cop Chauvin legt Berufung ein

Derek Chauvin wurde im Juni wegen Mordes an George Floyd zu 22,5 Jahren Haft verurteilt. Nun geht der frühere Polizist gegen das Urteil in Berufung. Der wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd zu langjähriger Haft verurteilte Ex-Polizist Derek Chauvin hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Wie aus veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorging, brachte Chauvin am Donnerstagabend (Ortszeit) Beschwerde in 14 Punkten im Zusammenhang mit seinem Prozess vor einem Gericht im US-Bundesstaat Minnesota ein. Er beschuldigte die Justiz unter anderem des voreingenommenen Fehlverhaltens. Der ehemalige Polizeibeamte warf dem Gericht zudem vor, dass es Anträge auf Vertagung oder Verlegung des Prozesses abgelehnt habe und dass die Geschworenen für die Dauer des Prozesses nicht voneinander getrennt wurden. In den eingereichten Unterlagen erklärte Chauvin, er habe kein Einkommen sowie keinen Rechtsbeistand für das Berufungsverfahren. Ein Fonds, der während des Prozesses für die Kosten seines Verteidigers aufgekommen war, war nach seiner Verurteilung aufgelöst worden.

TAZ-online

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Wer ginge denn heute noch in eine Partei ? Jede/r Mensch mit einen gesunden Verstand und entsprechender Lebenserfahrung sagt besser nein und schickt die Jugend vor, um die allgemeine Verblödung anzuheizen? Eine Wahl kann nie so wichtig sein – eigene Vorstellungen unter den Teppich zu kehren. Wird den Sehenden nicht tagtäglich die raue Politok-Wirklichkeit gleich einer Seifenoper vor Augen geführt ?

Kollektiv verblödet

4.) Bundestagswahl 2021

Diesen Sonntag endet ein beispiellos bescheuerter Wahlkampf. Dabei geht es um so viel wie nie. Wie passt das zusammen? Dieser Sonntag wird sich anfühlen wie eine lange Schulstunde, die durch ein erlösendes Pausenklingeln beendet wird. So sehen es zumindest viele Deutsche: Satte 75 Prozent der Befragten einer Umfrage des Instituts Civey im Auftrag der Zeit gaben an, sie seien „auf jeden Fall“ froh, dass der Wahlkampf ein Ende findet. Dabei sollte das doch die „Wahl unseres Lebens“ sein, oder: „Der Wahlkampf unserer Leben“, wie es taz-Chefreporter Peter Unfried kürzlich nannte. Auch er ist der Überzeugung: In den vergangenen Wochen ging einiges schief, und daran seien „die Medien“ nicht ganz unschuldig. Sie hätten den Kanzlerkandidat*innen viel zu viel durchgehen lassen. Und das in einer Zeit, in der es ums Existenzielle geht. Ist das wirklich so? Im letzten Triell sprach Annalena Baerbock von sieben Metern Meeresspiegelanstieg. Sie beruft sich implizit auf ein Szenario, in dem die Erderwärmung nicht begrenzt wird. Es ist ein fiktives Szenario, aber es basiert auf Berechnungen, die anhand der schon jetzt nicht zu leugnenden Realität vorgenommen wurden. Wenn so gar nichts gegen die Erderwärmung unternommen wird, könnten in 80 Jahren weite Teile des heutigen Festlandes unter Wasser stehen und Extremwetter zum Alltag gehören. Aber auch sonst mangelt es nicht an Problemen: eine gigantische soziale Ungleichheit, wachsender Antisemitismus und Rassismus, Fake News und Verschwörungsideologien, Wohnkrise, Rohstoffkrise, und, ach ja, eine Pandemie haben wir ja auch noch.

Der Freitag-online

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Spricht nicht dieses Statement für die meisten Dreckschleudern aus der Politik ? Mit großen Maul aus großen Kopf und viel zu viel Hohlraum.

Spott für Markus Söder vor der Bundestagswahl

5.) 100.000 Menschenleben gerettet?

CSU-Politiker Markus Söder feiert seine Union als Retter von Menschenleben und erntet Hohn und Spott. Markus Söder ist ein aktiver Twitter-Nutzer. Dem „Kanzlerkandidat der Herzen“ (CSU-Generalsekretär Markus Blume) folgen mehr als 300.00 Accounts, seit August 2012 hat der Chef der kleineren Schwester der CDU dort mehr als 3.800 Tweets abgesetzt. Nicht viele andere Spitzen der Politik nutzen das Medium so regelmäßig und selbstverständlich wie Söder, nur wenige von ihnen sind mit den ganz eigenen Mechanismen der Plattform und ihrer Gemeinde so vertraut. Und doch ist auch Markus Söder nicht davor gefeit, für seine Tweets enormen Gegenwind zu ernten. Ein Beispiel dafür lieferte Söder nun nur einen Tag vor der Bundestagswahl 2021. Nachdem Söder zuletzt vor allem damit aufgefallen war, Armin Laschet nach den ersten beiden Triellen zum Sieg zu gratulieren (obwohl er in der Gunst der in den Blitzumfragen danach repräsentativ Befragten stets hinter Annalena Baerbock und Olaf Scholz auf dem letzten Platz landete), schrieb der Ministerpräsident Bayerns nun: „Wir tragen das C nicht nur im Namen, sondern im Herzen, deswegen haben wir unser Land vor Corona beschützt und über 100.000 Leben gerettet. Und wir beschützen unser Land auch vor der hetzenden AfD und vor Querdenkern. Wer unser Land bedroht, dem setzen wir ein Stoppschild vor.“ Markus Söder erntet für CSU-Eigenlob Hohn und Spott auf Twitter.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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