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RENTENANGST

DL-Tagesticker 26.08.17

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 26. August 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Ähnelnd den Behörden Apparaten, wo unfähige Verwaltungs- Fuzzis sich im trauten preußischen Kommerz-Geist gegenseitig Unterstützung zu hecheln.

„Wir haben Sie im Sack!“ 

1.) Sky schickt Abo-Kunden unfassbar unverschämtes Schreiben

Offenbar sorgt das TV-Rechte-Wirrwarr rund um die Fußball-Bundesliga nicht nur bei Fernsehzuschauern für emotionale Ausbrüche. Auf ein Kündigungsschreiben eines Sky-Kunden reagierte der Bezahlsender am vergangenen Dienstag äußerst dünnhäutig. Sky war der Meinung, die Kündigung sei nicht zulässig, verwies auf die AGB und teilte dem Kunden mit: „Somit haben wir Sie im Sack!“

Der Westen

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Kommentar Verbot von „linksunten“

2.) Keine Sorge, der Feind steht links

Der deutsche Ableger des weltweiten Netzwerks indymedia, linksunten.indymedia.org, ist auf Geheiß des Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) offline, bei den mutmaßlichen Betreibern wurden Razzien durchgeführt. Justizminister Maas (SPD) erklärt: „Das ist ein wichtiger Schlag gegen gewaltbereite Linksextremisten“. Seit Jahren nutzten linke Gewalttäter laut de Maizière das Portal, „um Hass gegen Andersdenkende und Repräsentanten des Landes zu säen“. Die Zusammenstöße beim G20-Gipfel in Hamburg hätten gezeigt, wohin solche Hetze führe.

 

TAZ

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Bundeswehr

3.) Ursula von der Leyen an der Heimatfront

Als die schwarze Limousine am Marinestützpunkt in Eckernförde vorfährt und ihr eine Frau im Hosenanzug entsteigt, hält es Ursula von der Leyen nicht mehr auf den Stufen des Kasernengebäudes. Die Verteidigungsministerin läuft los, rennt fast, um ihrer norwegischen Amtskollegin Ine Marie Eriksen Soreide entgegenzueilen. Die Ministerinnen sind gekommen, um das U-Boot-Ausbildungszentrum der Bundesmarine zu besichtigen. Norwegen will in Deutschland neue U-Boote bauen lassen. Das ist Teil einer engeren Partnerschaft mit der deutschen Marine. Beide Armeen wollen künftig gemeinsam trainieren und ihre U-Boote gemeinsam instandhalten.

Der Tagesspiegel

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Lobbyisten Förderung durch Merkel ?

CDU

4.) Spahn sollte sich entscheiden: Politik oder Firma

Man tut sich schwer damit, dem CDU-Politiker Jens Spahn abzunehmen, dass er nicht weiß, was er macht. Als pfiffig bezeichnet der Staatssekretär im Finanzministerium seine Idee, sich an einem jungen Unternehmen zu beteiligen, das Geld mit einer Software für Steuererklärungen verdient. Dank der Beteiligung könne er praktisch nachvollziehen, ob die Maßnahmen, mit denen sein Ministerium Start-ups fördert, tatsächlich wirkungsvoll sind. Es gehört Chuzpe dazu, mit einer so schlichten Begründung den Interessenkonflikt übertünchen zu wollen, der sich auftut.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ex-Premier

5.) Yingluck Shinawatra flieht aus Thailand

Bereits am Mittwochabend war die jüngste Schwester des im Jahr 2006 gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra laut gut informierten Kreisen im Wagen eines „hohen Regierungsmitglieds“ aus ihrem Haus in Bangkok zur Insel Koh Chang nahe dem Nachbarland Kambodscha gebracht worden. Nach einem illegalen Grenzübertritt ging es für Yingluck Shinawatra dann mit einem gecharterten Privatjet über Singapur nach Dubai zum älteren Bruder. Doch in der Öffentlichkeit spielten Thailands ergrauende Militärs mit mehr oder weniger Geschick die Unschuldslämmer. Die Soldaten, die Yingluck Shinawatra seit ihrem Sturz rund um die Uhr überwachten, hätten zwei Tage niemanden das Haus verlassen sehen. Der für Sicherheitsfragen zuständige berüchtigte Prawit Wongsuwan bestritt energisch, der gestürzten Premierministerin bei der nächtlichen Flucht geholfen zu haben.

FR

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Werden in der Linken die Make-up Kosten nicht von der Partei getragen?

Teure Entourage

6.) Franzosen ärgern sich über Macrons Make-up-Kosten

Das Büro des französischen Präsidenten hat am Freitag einen Bericht bestätigt, wonach Emmanuel Macron in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit 26.000 Euro für Make-up ausgegeben hat. Das Büro erklärte, es werde versucht, eine preiswertere Alternative zu finden.

Die Welt

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7.) Für Jens Spahn: Noch mehr neue Parallelgesellschaften!

CDU-General Spahn kritisiert die elitären Hipster Berlins: Sie bildeten eine völlig neue Parallelgesellschaft, die sich bewußt vom Rest der Großstadt abgrenze. Da sind sie aber nicht die einzigen! Es gibt hierzulande noch mehr exklusive Biotope, die er sich vornehmen sollte:

Metal-Maniacs: Verschanzen sich vor den ungeliebten Normalbürgern hinter Mauern aus Krach, Vorhängen von ungewaschenen Haaren und Bergen aus Schlamm (z.B. in Wacken)

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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