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RENTENANGST

DL – Tagesticker 26.07.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 26. Juli 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) WIE IN DEN NIEDERLANDEN  – . –  2.) BUNDESKANZLER – Olaf Scholz:   – . –  3.) Lindner und sein Porsche-Chef  – . –   4.) WEIZENABKOMMEN UKRAINE – Viel Kleingedrucktes  – . –   5.) Franziskus auf Kanada-Reise  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Ist es wirklich Jener, der aus dem Eis auferstanden wurde? Die Wissenschaft nannte ihn Ötzi! Aber ist es nicht wirklich eine Tatsache das Niemand der Politik auf ihren schleimenden Spuren folgen kann, wenn er nicht den Mut aufbringt auf den Straßen als Blockbuster sitzen zu bleiben? Salbungsvolle Reden und Spaziergänge haben bei diesen Querdenkern noch nie ihre Wirkung gezeigt. Sehen wir nicht in jeder/n Politiker-Inn die/den  schlechtesten Bauer-Bäuerin ?

Özdemir sieht keinen Grund für radikale Bauernproteste in Deutschland. Seit Wochen protestieren in den Niederlanden Landwirte und blockieren auch Autobahnen, weil sie das Düngen massiv reduzieren sollen. Es kommt zu Hundert Kilometern Stau. Für ähnliche Proteste in Deutschland gibt es laut Landwirtschaftsminister Özdemir jedoch keinen Grund.

1.) WIE IN DEN NIEDERLANDEN

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sieht in Deutschland keinen Grund für ähnlich radikale Bauernproteste wie in den Niederlanden. Die Ausgangslagen in beiden Ländern seien nicht vergleichbar, sagte der Grünen-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Landwirte in den Niederlanden sollten ihre Emissionen um bis zu 95 Prozent reduzieren, während es in Deutschland um moderatere Einschränkungen beim Düngen gehe. „Es ist ja nicht so, dass es ein Düngeverbot geben wird. Die Bauern können ja weiter düngen, aber so, dass wir insgesamt von der zu hohen Nitratbelastung runterkommen.“ In den Niederlanden protestieren Landwirte seit Wochen gegen geplante Maßnahmen, den Stickstoff-Ausstoß zu verringern. Landesweit soll der nach dem Plan der niederländischen Regierung bis 2030 um durchschnittlich 50 Prozent reduziert werden, bei Naturgebieten sogar um mehr als 70 Prozent. Die Auflagen können nach Berechnungen der Regierung das Aus für etwa 30 Prozent der Viehbauern bedeuten. Landwirte blockierten aus Protest dagegen etwa mit Treckern mehrere Autobahnen, so dass es zu mehreren Hundert Kilometern Stau kam. Zum Grundwasserschutz sollen Bauern weniger Düngen In Deutschland hatte der Bundesrat Anfang Juli im Ringen mit der EU-Kommission um einen stärkeren Grundwasserschutz in Deutschland strengere Düngeregeln auf mehr Flächen beschlossen. Darauf zielen neue Vorgaben der Bundesregierung zur Ausweisung nitratbelasteter „roter Gebiete“ ab.

Welt-online

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Der größte Vorteil der Politiker-Innen, diese dürfen ihr Schläfrigkeit in aller Öffentlichkeit zeigen. Hier kräht kein Hahn und auch kein Richter – wer auf den Müllberg sitzt, der stink auch ! Es braucht keinen Gabriel oder Schröder.  Die SPD betrügt das Volk viel schöner.

Olaf Scholz: Nachbarn wühlen im Müll – und werden fündig. Mit seinen Gegnern wird Olaf Scholz fertig. Wer schützt ihn vor seinen Nachbarn? Die wühlten in seinem Hausmüll – und wurden fündig.

2.) BUNDESKANZLER – Olaf Scholz:

Peinlich, peinlich: Olaf Scholz (SPD) und Ehefrau Britta Ernst haben daheim in Potsdam Dokumente achtlos in den Hausmüll geworden. Die werden nun im „Spiegel“ recycelt: Zu einer Geschichte über einen Kanzler-Haushalt, der es mit dem Daten- und Geheimnisschutz nicht so ganz genau nimmt.  Der Müll kann viel über einen Menschen verraten, Geheimdienste wissen das. Nicht zufällig gelten für die Entsorgung von Dokumenten strenge Regeln, zumal wenn die Staatspapiere als „Verschlusssache“ gelten und den Aufdruck „VS – nur für den Dienstgebrauch“ tragen. Deshalb sollten sie geschreddert werden, bevor sie im Papierkorb landen. Terminkalender landeten in der Mülltonne. So ganz genau nimmt es Familie Scholz damit nicht. Unterlagen landen offenbar gerne mal zerrissen statt geschreddert im Hausmüll. Dort fielen sie irgendwann einem Nachbar auf, und der oder die wühlte weiter in der Tonne; wühlte und sammelte, monatelang; und entsorgte die Papiere beim Hamburger Magazin. Die Unachtsamkeit rächte sich. Sowohl der Kanzler als auch seine Ehefrau, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg, äußern sich nicht. Aber das Paar dürfte sich arg geärgert haben; die Frage ist nur, über wen am meisten, über die Journalisten, über die indiskreten Wühlmäuse oder über sich selbst. Nicht die erste Indiskretion zu Lasten von Scholz

WAZ-online

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Wer glaubte diese Sau sei Tot, da zeigt der Lindner sich – als Idiot. Hatte es diese Nutznießer, welche aus ihren Job eine Untugend machten seit Ende des Krieges immer gegeben ? Denken wir nur an die CSU, CDU, und weitere Kanaillen, bei denen alles auch ohne SPD und Toyota möglich war um tiefe Taschen zu füllen. Man brauchte nur die passenden Führer-Innen in den Parteien.

Die NGO Lobby Control ist empört, dass FDP-Chef Christian Lindner an Porsche-Chef Blume Koalitionsinterna weitergab. Der wird jetzt auch noch VW-Boss.

3.) Lindner und sein Porsche-Chef

Der Druck auf Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) wegen Weitergabe vertraulicher Informationen aus den Ampel-Koalitionsverhandlungen an Porsche-Chef Oliver Blume nimmt zu. Die Organisation LobbyControl fordert eine vollständige Aufklärung. „Alle Fakten müssen auf den Tisch“, sagte LobbyControl-Sprecher Timo Lange. Bestätige sich der Vorfall, sei das ein „hochproblematischer“ Vorgang. „Die FDP und Herr Lindner verstärken den Eindruck, als verlängerter Arm der Autoindustrie zu agieren.“ Lindners Plauderfreude hat an Brisanz gewonnen, weil Blume überraschend befördert worden ist. Am Freitagabend hatte der Aufsichtsrat von Volkswagen mitgeteilt, dass der bisherige VW-Chef Herbert Diess geschasst wird. Sein Nachfolger wird ausgerechnet Blume, der künftig sowohl den Sportwagenhersteller Porsche als auch den VW-Konzern führen soll. Blume war in den Tagen davor in die Schlagzeilen geraten. Nach Recherchen des ZDF-Satire-Magazin „Die Anstalt“ soll er sich bei einer Betriebsversammlung von Porsche damit gebrüstet haben, dass FDP-Chef Lindner ihn bei den Ampelverhandlungen fast stündlich über die Gespräche über E-Fuels informiert habe. E-Fuels sind synthetische Kraftstoffe. Vor Kurzem hatte die Regierung heftig darüber gestritten, ob es Ausnahmen für Autos geben soll, die nur mit E-Fuels fahren, wenn die Neuzulassung von Verbrennern auf EU-Ebene verboten wird. Die FDP setzte eine erneute Prüfung der EU durch. Mittlerweile behauptet Blume, dass er sich bei der Betriebsversammlung falsch ausgedrückt habe. Auch die FDP weist die Vorwürfe zurück. Das sei nicht glaubwürdig, sagt LobbyControl-Sprecher Lange. Es müsse transparent gemacht werden, welche Gespräche stattgefunden haben, welche Handynachrichten ausgetauscht wurden, welchen Einfluss Blume genommen und ob er Formulierungsvorschläge gemacht habe. „Wir brauchen dringend strengere Lobbyregeln“, sagte Lange. Grüne und SPD sollen sich positionieren.

TAZ-online

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Ja – die hochdotierten Experten aus den Parteien. Die finden schon die Härtesten welche alles selber auffressen. Denn es folgt viel Kleingedrucktes, auf das Niemand den Anderen in die Suppe spuckt.

Weizenabkommen Ukraine: Export soll zeitnah beginnen. Problem vor allem Minenfelder im Schwarzen Meer und unzureichende Transportkapazitäten

4.) WEIZENABKOMMEN UKRAINE – Viel Kleingedrucktes

Trotz der öffentlichen Empörung im Westen und in Kiew über den russischen Raketenangriff auf eine Militäranlage im Hafen von Odessa soll der Export ukrainischen Getreides von dort in den nächsten Tagen beginnen. Diese Erwartung äußerte am Wochenende der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Er hatte als Gastgeber der entsprechenden Verhandlungen am Freitag neben UN-Generalsekretär António Guterres entscheidenden Anteil daran, dass das Abkommen über die Exporte zustande kam. Schon dieser Singular ist allerdings unpräzise. Tatsächlich geht es um zwei parallel abgeschlossene Verträge zwischen der UNO, der Türkei sowie Russland bzw. der Ukraine. Ihr Inhalt ist zwar weitgehend identisch, enthält aber nach wie vor politische Fallstricke. So hat sich die Ukraine geweigert, ihre Minenfelder vor der eigenen Küste zu räumen, weil sie befürchtet, dass Russland dies zu einem Angriff von See auf Odessa ausnutzen könnte. Auch eine militärische Eskorte der Getreidefrachter auf dem Weg von Odessa – und zwei kleineren, aber von der Kapazität nicht sehr ins Gewicht fallenden Häfen – wurde nicht vereinbart. Ebenso verbat sich Kiew die Anwesenheit russischer Kontrolleure im Hafen der Schwarzmeerstadt. Ganz ohne Minenräumungen wird es aber nicht gehen. Die ukrainische Marine will offenbar einen Korridor unmittelbar »unter Land« doch entminen. Der kürzere Weg über internationale Gewässer dürfte dadurch ausgeschlossen sein, zumal die Abkommen vorsehen, dass erst »bei Bedarf« und auf Antrag einer der Parteien Minenräumboote herangezogen werden sollen. »Bei Bedarf« dürfte in der Praxis bedeuten: wenn das erste Schiff von einer solchen Seemine beschädigt oder versenkt wurde und dies die Versicherungsprämien für diese Transporte drastisch in die Höhe treiben würde. Dass die ukrainischen Minen sich gelegentlich selbständig machen, ist bekannt: Einzelne waren schon in den ersten Kriegstagen an der türkischen Küste gesichtet worden. Eine fehlende militärische Eskorte bedeutet aber auch, dass die Möglichkeit entfällt, solche Treibminen eventuell gezielt zu beschießen. Ob das alles die Sicherheit der Getreideschiffahrt erhöht, bleibt abzuwarten.

Junge. Welt-online

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Waren die ewigen Heilsprediger aus den verschiedensten Religionen jemals besser als die versagenden Politiker? Die Entmündigung zugunsten eines höheren Wesen galt allen als die oberste Prämisse. Vielleicht vergleichbar mit einem Kunden welcher die leeren Taschen seines Bankiers sieht ? Galt eine Entschuldigung nicht schon immer als die billigste Ausrede?

Papst entschuldigt sich bei Ureinwohnern für „erzwungene Assimilierung“. Rund 150.000 indigene Kinder entriss die Kirche in Kanada ab den 1880er Jahren von ihren Familien. Nun bittet Papst Franziskus die Ureinwohner um Vergebung.

5.) Franziskus auf Kanada-Reise

Papst Franziskus hat die Ureinwohner Kanadas um Vergebung für die einst von Kirchenvertretern begangenen Vergehen an indigenen Kindern gebeten. Mitglieder der katholischen Kirche und der Ordensgemeinschaften hätten an „Projekten der kulturellen Zerstörung und der erzwungenen Assimilierung“ der Ureinwohner teilgenommen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Montag. Dies habe seinen Höhepunkt im „System der Internatsschulen“ gefunden, sagte er im kleinen Ort Maskwacis nahe der Stadt Edmonton in der Provinz Alberta. Dort traf er Vertreter der First Nations, Inuit und Métis. Ab den 1880er Jahren wurden in Kanada über Jahrzehnte hinweg geschätzt rund 150 000 indigene Kinder ihren Familien entrissen und in von der Kirche geführten Internaten untergebracht. In den Schulen erlebten viele Kinder Gewalt, sexuellen Missbrauch, Hunger und Krankheiten. Hunderte starben. Die letzten Internate schlossen 1996. Das vom Staat initiierte und von der Kirche mitgetragene Programm sollte die Kinder an die westlich-christliche Gesellschaft anpassen. Papst Franziskus bat in seiner Rede mehrfach um Vergebung. Die Politik der Assimilierung und Entrechtung sei für die Menschen in diesen Gebieten „verheerend“ und „katastrophal“ gewesen, sagte der Argentinier. „Ich bitte um Vergebung insbesondere für die Art und Weise, in der viele Mitglieder der Kirche und der Ordensgemeinschaften, auch durch Gleichgültigkeit an den Projekten der kulturellen Zerstörung und der erzwungenen Assimilierung durch die damaligen Regierungen mitgewirkt haben, die im System der Internatsschulen ihre Höhepunkt fanden“, sagte Franziskus.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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