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RENTENANGST

DL – Tagesticker 25.12.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 25. Dezember 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) „Wir stecken tief in Ihrer Schuld“  – . –  2.) „Stärker verbreitet als angenommen“  – . –  3.) Gegen die Wand  – . –  4.) Vom Mahner zum Wächter des Koalitionsfriedens  – . –  5.) Kultur – Politische Linke  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Wer hebt ihn auf und wirft den heißen Dung weiter ? Wie oft und wie lange werden sich die Pfleger-Innen solche Platituden noch anhören müssen? „Lieber Leierkasten-Mann stimme das Lied von vorne an!“ Ein Lied der größten Volksverarschung !

LAUTERBACH DANKT PFLEGERN

1.) „Wir stecken tief in Ihrer Schuld“

In einer Videobotschaft dankt Gesundheitsminister Lauterbach den Beschäftigten im Gesundheitswesen. Er wisse um die „außerordentlichen Arbeitsbelastungen“, sagt der Minister – und gibt ein Versprechen. undesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat unmittelbar vor Heiligabend allen Beschäftigten im Gesundheitswesen für ihre Arbeit gedankt. „Nun ist es schon das zweite Weihnachten in der Pandemie. Wir hatten es uns gewünscht, ja, wir hatten es uns erhofft, dass es anders verlaufen würde. Es ist aber nicht so gekommen“, sagte der SPD-Politiker in einer am Freitag veröffentlichten Videobotschaft, in der er sich direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wendet. „So dramatisch wie die Situation letztes Jahr in den Pflegeeinrichtungen insbesondere gewesen ist, so hatten wir doch die Hoffnung, dass über die Impfkampagne im Laufe des Jahres wir aus der Pandemie herauskommen könnten. Leider ist das nicht eingetreten.“ Die Impflücken seien immer noch viel zu groß.

FAZ-online

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Wie können sich Menschen doch irren? Die dachten doch sicher alle die Söder, Scheuer oder Seehofer führen Benziner oder Diesel um die Abwässer zu verschmutzen. Und wo bleibt hier die Opikron und woher kommt sie? Haben sich die Alpha, Beta, Zeta oder Theta Kindlein zu Weihnachten schon angemeldet? Wann stimmt der Lautebach sein Lied an: „Jeden Tag ne Impfe, jeden Tag ne Impfe – bis wir haben nur noch Pimpfe“?

Forscher entdecken Omikron in Münchens Abwasser:

2.) „Stärker verbreitet als angenommen“

Ein Forscherteam der LMU München hat erstmals Omikron-Spuren im Abwasser von München gefunden. Die Daten zeigen: Die Virusvariante war offenbar bereits Anfang Dezember deutlich weiter verbreitet als bislang angenommen. Wie stark hat sich die Omikron-Variante des Coronavirus in Deutschland schon ausgebreitet? Diese Frage können Experten immer noch nicht genau beantworten. In seinem letzten Lagebericht verzeichnete das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 112 Fälle der hochansteckenden Corona-Variante bis zum 13. Dezember. Der Anteil an den Gesamtinfektionen lag damit in der ersten Dezemberwoche bei 0,6 Prozent. Vor allem vor dem Hintergrund der extrem dynamischen Entwicklung in Großbritannien oder Dänemark ist jedoch davon auszugehen, dass die Zahlen auch hierzulande inzwischen weitaus höher liegen.

Focus-online

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War dieser Tausch gegen Trump je etwas anderes als der Tausch zwischen Merkel und Scholz – oder Kohl und Schröder? Diese „Demokratische“ Leiter könnten wir hinuntersteigen bis zu Adenauer und wir finden immer sich ähnelnde Parteigänger ihrer Clans. Das will in der Politik auch niemand ändern, solange von den Clans die Wahlen entschieden werden können und nicht vom Volk.

Demokratie in den USA

3.) Gegen die Wand

US-Präsident Biden stößt mit seiner Politik auf harten Widerstand – bei den Themen Impfen und Trump-Ära.Es war ein Flehen: Mindestens ein Dutzend Mal drängte US-Präsident Joe Biden am Dienstag vor TV-Kameras im Weißen Haus seine Zuschauer:innen, sich jetzt impfen oder boostern zu lassen. Er legte dar, wie er die Vereinigten Staaten gegen die neue Omikron-Variante des Coronavirus wappnen will: mit mehr Impf- und Testzentren, 500 Millionen kostenlosen Tests und dem Einsatz von ärztlichem Militärpersonal. Aber er sagte auch: Nur ein Impfschutz garantiere das gewohnte Weihnachtsfest mit der Familie und Verwandten. Ungeimpfte hingegen – also ein Viertel der Bevölkerung – riskierten eine schwere Erkrankung oder den Tod. Schon jetzt ist die Omikron-Variante in den USA für mehr als 70 Prozent der neuen Coronafälle verantwortlich und hat dafür gesorgt, dass vielerlei Beschränkungen den Alltag erschweren. Doch es sieht so aus, als ob Bidens Flehen bei denen, an die es gerichtet war, auf taube Ohren stößt. Besonders in ländlichen, tiefgläubigen und konservativen Regionen ist die Impfskepsis hoch. Sie macht nicht einmal vor einem halt, der sie lange mitgeschürt hat: Donald Trump wurde jüngst ausgebuht, als er einräumte, er habe seinen Booster-Shot bereits erhalten. Der Enthusiasmus für Biden schmilzt dahin.

TAZ-online

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Aus dem Märchenbuch eines Arztes welcher gerne von Politiker-Innen als Professor erkannt werden möchte. In der Natur ähnelnd einem Pfau welcher nie nur Hahn sein wollte? Aber was soll es- Einer muss immer das rote Schlusslicht halten und der kam schon immer aus der SPD ? So auch im Saarland.

Viele hatten ihre Hoffnungen in Karl Lauterbach gesetzt.

4.) Vom Mahner zum Wächter des Koalitionsfriedens

Viele hatten ihre Hoffnungen in Karl Lauterbach gesetzt. Doch schon kurz nach seinem Antritt zeigt sich: Der Gesundheitsminister hat weder einen Plan noch seinen Laden im Griff. Wieder kein starker Mann, den sich manche Deutsche so wünschen. Der durchgreift und die Schotten dichtmacht, auch vor Weihnachten. Was die beiden Sozialdemokraten, Kanzler Olaf Scholz und Gesundheitsminister Karl Lauterbach, als Maßnahmen gegen Omikron präsentiert haben, klingt ein bisschen nach „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“. Mit Ausnahme von Sport- und Tanzveranstaltungen bleiben die Einschränkungen ab dem 28. Dezember auf den privaten Raum beschränkt, den ohnehin keiner kontrollieren kann. Freiheitseingriffe vor dem Fest wurden wohl mit Rücksicht auf das Weihnachtsgeschäft und die Angst vor Popularitätsverlust ganz vermieden, getrieben vom Koalitionspartner FDP, dessen eigene Reihen durch die Debatte um die Impfpflicht zerrissen sind, und der im Wort steht, dass es keinen neuerlichen Lockdown gebe. Die Kakophonie widersprüchlicher Ansagen trägt nicht eben zur Beruhigung bei. Da gibt es einen Expertenrat, dessen Zusammensetzung nach Professionen ohnehin fragwürdig ist, und auf dessen Ratschläge die Politik bei erster Gelegenheit verzichtet. Dann schert eines seiner Mitglieder, der Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler, aus, pfeift auf den Konsens und fordert Karl Lauterbach offen heraus. Dieser wiederum ist immer noch imstande, die Vorratslage zum Impfstoff schlüssig zu erklären.

Der Freitag-online

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Aber – saßen nicht  immer, auch in diesen selbsternannten „Demokratien“ – Religionen und Regierungen in einen Boot ? Wo keine Gläubigkeit an einen Gott als Macher, vor welchen Menschen sich niederwerfen, dort kein Glaube zu einer/n Präsident-In. Die Unterschiede sehen wir nur in der Verschiedenheit der Religionen. Nirgendwo wurde nach dem Krieg eine größere Wahlwerbung für die C-Parteien betrieben, als von den Kanzeln der Kirchen. Religionen sind in den meisten Staaten auch heute noch Staatsreligionen! 

Der Kampf um die Köpfe

5.) Kultur – Politische Linke

Die politische Linke war mal gegen Religion, heute ist sie merkwürdig freundlich gestimmt. Jesses Maria, jetzt wird’s knifflig: Von welchem CSU-Parteichef stammt das Zitat »Mein Idol ist Jesus«? Welche führende CDU-Politikerin war jahrelang Vorsitzende der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland? Und welche christdemokratische Arbeitsgemeinschaft stellte fest, »dass religiöser Glaube Gläubigen Freude, Gewissheit und Hoffnung vermittelt«? Die Antworten werden Sie überraschen: Es war niemand aus den C-Parteien. Ich gebe zu, ich habe Sie aufs Glatteis geführt. Es war die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles, die ihr politisches Handeln mit Jesus begründete. Es war die Grünen-Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, die zur Führungsriege der Evangelischen Kirche gehörte. Und es war die PDS, die 1990 die »sinnstiftenden, gesellschafts- und lebensgestaltenden Potenzen« der Religionen lobte. Heute gehen ihre Nachfolgerin Die Linke und deren Bundesarbeitsgemeinschaft Linke Christinnen und Christen noch einen Schritt weiter, wenn diese pastoral verkündet: »Linke Christinnen und Christen haben eine Vision.« Links sein und auch noch religiös? Spurensuche in Trier: Diese Stadt hat nicht nur Karl Marx hervorgebracht, sondern auch den Jesuiten Oswald von Nell-Breuning, Begründer der katholischen Soziallehre. Beides ist kein Zufall. Karl Marx, geboren in Trier 1818, wuchs an einem Ort auf, in dem die Volksfrömmigkeit tief verwurzelt war. Täglich konnte er miterleben, wie Menschen – in der Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits – noch die unerträglichste Gegenwart erduldeten. Marx erkannte in der Religion den »Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.« Und solange die Massen von den Opiumdealern – den Geistlichen – immer wieder narkotisiert wurden, war jede Revolution schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Die Religion verhinderte, dass Menschen gegen Elend und Willkür aufbegehrten.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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