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DL – Tagesticker 25.08.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 25. August 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –   1.) Die Geschichte zeigt:   – . –  2.) Hälfte aller Fische in der Oder tot  – . –   3.) Hindernislauf zur Klimaneutralität  – . –  4.) Was regelt der Markt und was die Spekulation?  – . –   5.) Opposition ätzt über „eingebaute Fehlerstellen”  – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Hat es sich nicht auch bestätigt, das die Staaten dieser Erde immer schon die größten Verbrecher an ihre Spitzen spülte ? Knapp gefolgt von den Religionen welche sich keine Politik  als Gegner erlauben kann. Beide haben genau die Bevölkerung geprägt, wie sie heute zu sehen ist. Ein guter Glaubender ist auch immer ein treuer Wähler gewesen, der seine Teufel in der Politik nie erkannt hat, sondern nur die auf der höherer Sinnebene.

Der Staat kann es eben nicht besser. Ob Industriepolitik, Energieversorgung oder Konsumverhalten: Neuerdings soll der Staat alles richten. Dabei zeigt ein Blick in die Geschichte: Das ist fast noch nie gut gegangen.

1.) Die Geschichte zeigt:

Der 1776 veröffentlichte und bis heute überaus einflussreiche Text von Adam Smith über den Wohlstand der Nationen war nicht primär ein theoretischer Entwurf über die moderne Wirtschaft, obwohl er schnell so gelesen wurde. Es war vor allem eine Abrechnung mit der merkantilistischen Wirtschaftspolitik, die den Alltag in fast allen großen europäischen Staaten bestimmte. Die jeweiligen Staaten kontrollierten nicht nur den Außenhandel ihrer Territorien, um den eigenen Nutzen zu mehren und den Interessen ihrer möglichen Konkurrenten massiv zu schaden zu können. Sie mischten sich auch unmittelbar in den wirtschaftlichen Alltag ein, sei es durch Binnenzölle, Handelsvorschriften oder Preis- und Zinstaxen, sei es durch kostspielige Projekte zur Gewerbe- und Handelsförderung, deren Nutzen häufig mehr als umstritten war, sei es schließlich durch weitgehende Produktionsgebote und -Verbote.  Das geschah keineswegs immer willkürlich. Dahinter steckte vielmehr ein Konzept, nämlich die Vorstellung, dass allein die Obrigkeit wisse, was – wie die Zeitgenossen sagten – für den „Flor des Landes“ gut sei, eine eudämonische Vorstellung, die staatliches Handeln zum Ankerpunkt des wirtschaftlichen Erfolges erklärte. Unwirksam waren die zahlreichen Vorschriften keineswegs; insbesondere die englischen Navigationsakten, die den Außenhandel des Landes nationalisierten und unter scharfe Kontrolle stellten, trugen maßgeblich dazu bei, die ausländische Konkurrenz, namentlich die Niederlande, von den europäischen und Weltmärkten zu verdrängen, zumindest aber ihre Handlungschancen deutlich zu beschränken. Smith war kein „Marktradikaler“.

WI.WO-online

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Da der Fisch immer am Kopf zu stinken anfängt, leben bislang alle Politiker noch. Hat den folgenden Satz denn noch niemand gehört: „Kaum ein Politiker ist je in das kalte Wasser gesprungen, da er schon durch seinen tiefen Fall vom Wickeltisch unterkühlt wurde. Ein sehr schönes Beispeil warum dann die Politik ihre Religion benötigt ! Diese wird den Fischen dann das neue Leben einhauchen !

FISCHSTERBEN: Über 100 Tonnen Fischkadaver wurden schon aus der Oder geborgen. Experten rechnen mit dem Tod von bis zu 50 Prozent des Fischbestands. 

2.) Hälfte aller Fische in der Oder tot

Das Fischsterben in der Oder hat Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel zufolge „gigantische Ausmaße“ erreicht. Laut Expertenmeinung könnten bis zu 50 Prozent des Fischbestandes verendet sein. Mehr als 100 Tonnen Fischkadaver wurden bereits aus dem Fluss gezogen. Es könnte noch Jahre dauern, bis sich der Bestand von der Umweltkatastrophe erholt hat. Dem Fischsterben im deutsch-polnischen Grenzfluss Oder könnten nach Meinung des Instituts für Binnenfischerei (IfB) ein Viertelbis die Hälfte des Bestandes zum Opfer gefallen sein. Laut IfB-Direktor Uwe Brämicke sei mit 200 bis 400 Tonnen toter Fische zu rechnen: „Wir müssen davon ausgehen, dass zwei- bis viermal so viel Fische gestorben sind, wie geborgen und entsorgt worden sind“, sagte er der „Berliner Zeitung“. Fischsterben in Oder könnte noch in vier Jahren bemerkbar sein Brandenburgischen Behörden zufolge sind alleine auf der deutschen Uferseite bereits 30 Tonnen Kadaver verbrannt worden. Rund 90 Tonnen sind zur Entsorgung angemeldet. Erheblichen wirtschaftlichen Schaden hat das auch für die 12 Fischereibetriebe an der Oder: Bis der Fischbestand wieder für die üblichen Fangquoten von 50 bis 60 Tonnen angewachsen ist, könne es bis zu vier Jahre dauern, so die Behörden.

H-Abendblatt-online

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Waren wir nicht alle bester Hoffnung, dieses alles endlich hinter uns gelassen zu haben. Aber nur die Älteren unter uns können sich an den Hype erinnern, als die Atomkraftwerke, unter den Versprechungen einer billigen Stromversorgung, aus der Erde sprossen? Da stopften sich nicht nur die Politiker-innen die Taschen bis unter die Kragenspitzen voll – auf das ihre Erben ihr Leben noch weitere 1000 Jahre in Sorglosigkeit verplanen können! Erst als sich die Kraftwerke als wahre Atombomben bestätigten und den Gesellschaften um die Ohren flogen, erwachte der politische „Deppen Adel“ und fand als eigene Selbst-Krönung bis Heute noch keine Entsorgung! Mit ihrer Endlösung waren frühere Generationen vor dem 2.) Weltkrieg – schneller zur Hand. Jetzt kommen also die Wasserstoffbomben ?

Kanadischer Wasserstoff – Der Plan von Bundeskanzler Scholz und Kanadas Regierungschef Trudeau verspricht Lösungen für die Energiewende. Der Weg dorthin ist allerdings lang.

3.) Hindernislauf zur Klimaneutralität

Das könnte die Zukunft sein – und zwar eine einigermaßen menschen- und umweltfreundliche. Wasserstoff aus Kanada soll die Energiewende in Deutschland befeuern. Laut Plan der beiden Regierungen sollen Windräder in Neufundland Ökostrom produzieren. Damit wird Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Diesen, in Ammoniak umgewandelt, transportieren Schiffe nach Deutschland, wo er beispielsweise Erdgas in der Chemieindustrie ersetzt. So lässt sich der Abschied von fossilen Energien auch in Wirtschaftsbranchen organisieren, die erneuerbaren Strom nicht direkt verwenden können. Klimaschutz ist ein Ergebnis, ein anderes die Abkopplung vom Erdgas- und Ölverkäufer Russland. Denn wegen der wachsenden weltweiten Systemkonkurrenz müssen sich Staaten wie Deutschland unabhängiger von Russland und China machen. So sollten beispielsweise die Rohstoffe aus Ländern kommen, die nicht damit drohen, ihre Exporte zu stoppen. Besser Gas aus dem Westen als aus dem Osten. Kanada ist ein sympathischer Lieferant. Doch vorläufig geht es eben nur um einen Plan. So müssen die 164 Windturbinen, von denen Kanadas Premierminister Justin Trudeau und Kanzler Olaf Scholz sprachen, erst errichtet werden. Ähnliches gilt für die anderen Elemente der künftigen Produktionskette: die Wassergewinnung, Elektrolyse, Pipelines und Häfen, die einige Umweltverbände bekämpfen.

TAZ-online

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Ja richtig Putin alleine ist der Aggressor und damit der Verantwortliche für diesen Krieg ! Wurde er aber nicht durch eine vollkommen verfehlte Westpolitik in die Situation hineingeführt ? Was haben denn alle die westlichen Institutionen anderes  gebracht als die steuerzahlenden Bürger-innen an ihren Nasen herumzuführen ? Jetzt sehen sich die Verblödeten Machthaber-innen gegenseitig in die stumpfen Augen finden haben ihre Fluchttüren der Diplomatie verbaut. Sage Volk nicht schon immer: „Wer nicht kommt zur rechten Zeit – der muss nehmen was übrig bleibt?“

Gaspreis außer Kontrolle. Der Anstieg der Preise für Rohstoffe und Gas hat mit Knappheit zu tun und mit politischen Entscheidungen. Dabei sollte man aber die Rolle der Spekulanten nicht vergessen.

4.) Was regelt der Markt und was die Spekulation?

Die Preise steigen immer schneller, die Inflationsrate in Deutschland wird im nächsten Monat voraussichtlich auf neun Prozent springen. Inflationstreiber sind wesentlich die Agrar- und Rohstoffpreise, die nach dem russischen Überfall auf die Ukraine in die Höhe geschnellt sind. Erklärt wird der Preisanstieg gemeinhin mit einem Mangel: Gas etwa ist knapp – daher wird es teurer. Der Preis sendet dann sein Signal. „Das Gas wird zu den Gebieten mit der größten Knappheit umgelenkt“, so beschreibt das die Commerzbank. „Der europäische Gasmarkt funktioniert also.“ Es lohnt sich ein Blick darauf, was da wie funktioniert. Zunächst ist festzuhalten, dass es sich nicht um eine physische Knappheit an Rohstoffen handelt, sondern um eine politisch hergestellte. Auf die russische Invasion der Ukraine antwortete der Westen mit Wirtschaftssanktionen, deren Ziel es sei, „den Kollaps der russischen Wirtschaft zu provozieren“, sagte im Februar Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire. Russland antwortete mit Gegensanktionen, die vor allem in der Drosselung der Gaslieferungen bestehen. Europa greift nun auf teurere Energiequellen wie Flüssiggas (LNG) zurück, einerseits, um ausgefallene russische Lieferungen zu kompensieren, und andererseits, um Russland von Exporteinnahmen abzuschneiden. „Wir sollten alles dafür tun, Putin den Geldhahn abzudrehen“, sagte Ursula von der Leyen. Damit ist ein globales Rennen um LNG-Reserven entstanden.

Freitag-online

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Opposition – haben bislang immer nur die Rechten gelernt und gezeigt! Nun kommt die Kinderüberraschung: Auch die Linke Gesundheitsexpertin wagt eine Aussage ! Dabei wurde aber die Frage nach Höhe der Bonusanteile für Politiker-innen noch nicht gestellt.

Wie mag ein Kaspernder Professor aussehen wenn er am Morgen aus dem Bett kommt, da er schon auf der Arbeit als Wirrkopf auftritt?

So will die Ampel die Herbst-Welle in den Griff bekommen. Die Ampel stellt die Weichen für den Pandemie-Herbst. Bei steigenden Infektionszahlen können die Länder Maßnahmen verschärfen. Die Opposition warnt vor neuem Chaos.

5.) Opposition ätzt über „eingebaute Fehlerstellen”.

Im Herbst droht eine neue Coronavirus-Welle. Davon ist Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach überzeugt. „Und diesmal wollen wir besser gerüstet sein als im vergangenen Jahr“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. Wie das gelingen soll? Mit der Rückkehr zur Maskenpflicht – zumindest teilweise. So soll unter anderem das Tragen einer FFP2-Maske ab dem 1. Oktober bundesweit in Fernzügen und Flugzeugen wieder verbindlich sein. Das sieht der Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der vom Kabinett gebilligt wurde.  Von einem „breiten Instrumentarium“ an Maßnahmen sprach der Gesundheitsminister vor Journalisten. Dazu gehört auch die Maskenpflicht in Kliniken und Pflegeheimen, die zudem durch einen negativen Corona-Test ergänzt werden soll. Und: Die Länder können – je nach Infektionslage – auch schärfere Maßnahmen erlassen. Das können eine erneute Maskenpflicht in Innenräumen sein, Obergrenzen bei Veranstaltungen oder Abstandsregelungen. Schulschließungen und Lockdowns zählen nicht dazu. Wohlgemerkt: Bei den Möglichkeiten zu Einschränkungen handelt es sich um „Kann“-Regelungen, es gibt keine Verpflichtung. Neues Infektionsschutzgesetz: Justizminister Buschmann lobt „gutes, maßvolles“ Konzept „Es ist der maximale Rahmen, der ausgenutzt werden kann“, sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP). Einig sei man sich in der Koalition, dass es Lockdowns und Schulschließungen nicht mehr geben dürfe. Was jetzt beschlossen worden ist, sei ein „gutes, maßvolles“ Konzept, so der Liberale. Auf Kritik der Länder hat die Ampel an einer entscheidenden Stelle nachgebessert: Eine zwingende Ausnahme von der Maskenpflicht soll es geben, wenn man beim Besuch von Kultur-, Freizeit- oder Sportveranstaltungen und in der Gastronomie einen negativen Test vorzeigt. Zunächst war diese Ausnahme auch für Genesene und frisch Geimpfte vorgesehen. Die Länder können sie zwar erlassen, müssen es aber nicht. Infektionsschutzgesetz: Linken-Gesundheitsexpertin kritisiert „eingebaute Fehlerstelle“

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten       — Karl Lauterbach am 2. 11. 2016 als Pate des Freiherr vom Stein-Gymnasiums Leverkusen für den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

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