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DL – Tagesticker 25.05.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 25. Mai 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:   – . –  1.)  Gewaltakt in den USA   – . –  2,) Informationen aus Geheimdienstkreisen  – . –   3.) Einsatzleiter beim G20-Gipfel   – . –   4.) Abgang  –  Frankreich in Mali  – . –  5.) Afghanistan – Politik  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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„Abscheulich – Täter tot!“ So lautet die erste Aussage einer der hierfür politischen verantwortlichen Gesetzschreiber! Wie immer also, in aller Welt.  Nun lassen die Politiker-Inne ihre Messen  für die Hinterbliebenen singen und alles bleibt so, wie es immer war. Mit solchen Reaktionen werden die Aktenordner auf nimmer wiedersehen in den Archiven des Staates verschwinden und die Politik der Nichts-sehen-wollenden wird auf die nächsten  Schüsse warten. Hoch lebe die Unmenschlichkeit dieser Weltweit Regierendern Verbrecher! 

19 Kinder und zwei Erwachsene bei Anschlag an Grundschule in Texas getötet

1.) Gewaltakt in den USA

Bei Schüssen in einer Schule in Texas sind mindestens 19 Minderjährige und zwei Erwachsene ums Leben gekomm
en. Der mutmaßliche Angreifer wurde offenbar von Polizisten erschossen. Mindestens 19 Kinder und zwei Erwachsene sind bei einer Schusswaffenattacke an einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas getötet worden. Auch der Angreifer sei tot, sagte der texanische Gouverneur Greg Abbott bei einer Pressekonferenz. Der mit einer Handfeuerwaffe und einem Gewehr bewaffnete 18-jährige Verdächtige sei vermutlich von Polizisten erschossen worden. Zunächst waren die Behörden von 14 toten Kindern ausgegangen, die Zahl musste dann später nach oben korrigiert werden. Statt – wie erst angenommen – einem toten Erwachsenen, wird nun von drei erwachsenen Todesopfern ausgegangen. Allerdings waren die Angaben von vor Ort zunächst noch teilweise unpräzise. So war lange unklar, ob der getötete Täter bei den erwachsenen Opfern mitgezählt wurde. Zudem gibt es Meldungen, wonach der Angreifer vor der Attacke in der Schule auch seine eigene Großmutter erschossen haben soll. Im Verlauf der Nacht präzisierte die Polizei dann die Zahlen auf den jetzigen Stand. Gouverneur Abbott sagte: »Der Schütze ist selbst verstorben, und es wird angenommen, dass die Beamten am Tatort ihn getötet haben.« Die Ermittler gehen davon aus, dass der Schütze bei der Tat allein gehandelt hat. Der Polizeichef nannte es ein abscheuliches Verbrechen. Der Angriff ereignete sich an der Robb Elementary School in der 135 Kilometer westlich von San Antonio gelegenen Kleinstadt Uvalde. In den USA kommt es regelmäßig zu tödlichen Schusswaffenattacken. Davon betroffen sind immer wieder auch Schulen.

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Ist es nur eine Hoffnung, oder schon ein Glaube, über ein Ende von Putin nachzudenken? Aber –  welch eine/n Politiker-In könnten wir hier etwas anderes wünschen ? Wo sehen wir die größten Unterschiede, oder wer von allen liegt nicht schon lange im Geiste unter der Erde ?

Attentat und Sturzfantasien: Was ist dran an westlichen Putin-Untergangsszenarien?

2,) Informationen aus Geheimdienstkreisen

Seit Jahren halten sich die Gerüchte um eine angeblich schwere Erkrankung Putins hartnäckig. Der ehemalige Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, Sir Richard Dearlove, sieht inzwischen sogar das „Ende dieses Regimes in Russland“ erreicht. Im Podcast „One Decision“ erklärte er, es werde spätestens im kommenden Jahr einen Machtwechsel geben. „Ich denke, er wird bis 2023 weg sein – wahrscheinlich im Sanatorium.“ Doch damit nicht genug: Nun sind auch noch angebliche Attentatspläne bekannt geworden. Vor etwa zwei Monaten soll ein Anschlagsversuch auf Putin stattgefunden haben, teilte der Chef des ukrainischen Militär­geheim­dienstes, Kyrylo Budanow, mit. Berichte über den angeblichen Gesundheitszustand von Putin und vereitelte Attentate kursieren schon lange. Ob an den neusten Gerüchten etwas Substanzielles dran ist, sei fraglich, so Gerhard Mangott, Russland-Experte und Professor für internationale Beziehungen an der Universität Innsbruck. „Denn es gibt keine Hinweise darauf, dass dieses Attentat hätte stattfinden können.“ Er verweist darauf, dass es einen Informationskrieg aller Seiten gebe. „Mit einem Gerücht über ein angebliches Attentat könnte der Westen zeigen wollen, dass es in Russland ernsten und gewaltbereiten Widerstand gegen Wladimir Putin gebe.“ Von einem großen Widerstand in der Bevölkerung würde man in den jüngsten Meinungsumfragen aber nichts sehen. In Telegram-Kanälen und beim Messenger Dienst Signal werden die Gerüchte von jenem Teil der russischen Bevölkerung diskutiert, der gegen Russlands Krieg ist. „Aber die breite Öffentlichkeit erfährt davon überhaupt nichts“, so der Experte.

Ostsee-Zeitung-online

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Gabe es zu den Zeiten nicht einen Fuzzy als  regierenden Oberbürgermeister in Hamburg welcher genauso wenig seiner Regierungskraft nachkam, wie der Heutige – als Kanzler ? Der Satz: „Was lange wert, wird endlich gut“, trifft manchmal auch ins Rote ? Aber vorsicht ist angesagt: „Einem harten Hund folgen die räudigen Hündinnen“. 

Die Ära Hartmut Dudde endet endlich

3.) Einsatzleiter beim G20-Gipfel

Der Chef der Hamburger Schutzpolizei geht in den Ruhestand. Er verantwortete den Gewaltexzess der Uniformierten beim G20-Gipfel. Hartmut Dudde, der Hardliner vom Dienst bei der Hamburger Polizei, geht in Pension und wird heute verabschiedet. Das ist nicht nur für ihn persönlich erfreulich, sondern dürfte die Bür­ge­r*in­nen der Stadt aufatmen lassen. Fast zwei Jahrzehnte lang prägte Dudde die harte Linie der Hamburger Polizei. Während die Po­li­zis­t*in­nen anderer Großstädte bei linken Demos mit Eskalationspotenzial auch mal deeskalierend vorgehen, war die Linie der vergangenen zwanzig Jahre in Hamburg so stumpf wie brutal: immer Wasserwerfer, immer ein Großaufgebot, und im Zweifel immer draufhauen. In vielen Fällen war das von Dudde angeleitete Handeln der Hundertschaften nicht nur schikanös, sondern auch gesetzeswidrig, wie das Verwaltungsgericht im Nachhinein mehrfach feststellte. Seiner Karriere hat das nicht geschadet. Duddes Aufstieg bei der Polizei begann im Jahr 2002 mit einem Einsatz, den große Teile der Stadtöffentlichkeit dem Senat noch jahrelang übel nahmen – der Räumung des Bauwagenplatzes Bambule. Dudde war damals Mitglied des Einsatzstabs. Der Innensenator hieß Ronald Schill und war als „Richter Gnadenlos“ bekannt, und noch nicht als Quoten-Lustmolch und Fremdscham-Provokateur bei „Promis unter Palmen“ und „Promi Big Brother“. Politisch zwar auf einer Linie mit Schill, wählte Dudde einen anderen Weg als der Ex-Senator. 2005 stieg er zum Leiter der Bereitschaftspolizei auf. In den folgenden Jahren trug er maßgeblich dazu bei, eine Law-and-Order-Politik durchzusetzen, bei der die Polizei als innenpolitische Akteurin auftrat, um gesellschaftliche Konflikte zu kontrollieren. Der „harte Hund“ hat die Erwartungen erfüllt.

TAZ-online

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Sollten denn die politischen  Besetzungsarmeen in Afrika  je etwas anderes als die Wirtschaft ihrer Länder mit Rohstoffen aus fremden Erden zu versorgen? Ob Frankreich, Deutschland oder Andere Länder – das Sklaventum ist noch lange nicht an seinen  Ende angekommen. Die Gangster drückten sich doch immer nur die Türklinken gegenseitig in die Hände. Wer dort reist- sieht Bescheid. Die Halunken der Welt senden ihre stinkenden Uniformträger. 

Ex-Kolonialmacht im Exit Modus

4.) Abgang  –  Frankreich in Mali

Paris versucht, den Rückzug aus Mali durch Sanktionen gegen die Militärregierung zu kompensieren.  Frankreich und Mali haben am 2. Mai endgültig ihre Scheidungsurkunde unterzeichnet“, schreibt der Publizist Youssouf Sissoko am 9. Mai auf der unabhängigen Plattform maliweb.net. Der militärische Beistandsvertrag – 2013 geschlossen, um sezessionistische und islamistische Milizen zurückzudrängen – ist beendet. Aus malischer Sicht liegt das erklärte Ziel der französischen Militärmissionen „Barkhane“ und „Takuba“ in weiter Ferne. Frankreich wird sogar beschuldigt, einen Machtzuwachs der teils mit al-Qaida, teils mit dem Islamischen Staat (IS) verbündeten islamistischen Formationen bewirkt zu haben. Es sei die Bewegung der malischen Armee auf eigenem Territorium behindert oder nicht zugelassen worden, dass sich deren Soldaten adäquat ausrüsten konnten. Schließlich wird dem einstigen Alliierten vorgeworfen, das Unabhängigkeitsstreben der großen Nordregion, in der vor allem das Volk der Tuareg lebt, unterstützt zu haben. In der Tat sind aus dem Gebiet um die Metropole Kidal die malische Verwaltung wie malisches Militär ausgesperrt. In Paris wird all das vehement bestritten und die eigene Sicht auf extrem verschlechterte Beziehungen mit Bamako bemüht. Es sei unzumutbar, dass die eigenen Militärs parallel zu Beratern der Russischen Föderation, dazu womöglich zur russischen Söldnergruppe Wagner, präsent seien. Der im August 2020 durch einen Doppelputsch ins Amt gekommene Übergangspräsident Assimi Goïta hält dies hingegen für wünschenswert. Sein Land wolle militärische Hilfe von außen nicht verhindern, sondern „diversifizieren“. Im Frühjahr hatten die Forces Armées Maliennes (FAMa) gemeinsame Einsätze mit russischen Militärs gegen Basen islamistischer Milizen unternommen. Danach sprach Michelle Bachelet, die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, von schweren Menschenrechtsverbrechen, zu denen es gekommen sei. Human Rights Watch lieferte am 15. März den entsprechenden Bericht. Als freilich die FAMa im Verbund mit französischen Soldaten am 1. Februar 20 Dschihadisten, darunter einen wichtigen Anführer, liquidierte, wurde das nicht nur in französischen Medien als Erfolg vermeldet. Proteste von Menschenrechtsorganisation ließen sich nicht vernehmen. Human Rights Watch bezeichnet Mura als „anderes russisches Butscha“.

Der Freitag-online

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Nur Versprechen – ja nichts machen wussten immer schon die faulsten Affen. Und diese drängten sich dann in die Regierungen.

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Wohlgenährt und fern der Heimat grinsen sie über ihre Untaten

Reporter ohne Grenzen fordert Taten statt Worthülsen

5.) Afghanistan – Politik

Das geplante Aufnahmeprogramm für Afghan*innen steht bislang nur als Idee und Geldbetrag auf einem Papier. Seit Sams­tag müs­sen Mode­ra­to­rin­nen und Repor­te­rin­nen im afgha­ni­schen Fern­se­hen in Voll­ver­schleie­rung vor die Kame­ra tre­ten; zu sehen sind nur noch die Augen­par­tien. Zunächst hat­ten sie sich gegen die­se Anwei­sung der Tali­ban gewehrt und waren demons­tra­tiv ohne Gesichts­ver­schleie­rung vor die Kame­ras getre­ten. »Wir haben uns gewehrt, wir woll­ten kei­ne Mas­ken tra­gen«, sag­te die Mode­ra­to­rin Son­ja Nia­si vom Sen­der Tolo­news am Sonn­tag der Nach­rich­ten­agen­tur AFP. »Aber Tolo­news wur­de unter Druck gesetzt.« Der Sen­der soll­te nach ihren Anga­ben alle Jour­na­lis­tin­nen ver­set­zen oder ent­las­sen, die wie bis­her üblich nur mit Kopf­tuch auf­tre­ten. »Wir waren gezwun­gen, Mund und Nase zu bede­cken.« Tolo­news-Direk­tor Chpol­wak Sapai bestä­tig­te das. »Uns wur­de gesagt: Ihr müsst es tun. Es gibt kei­nen ande­ren Weg«, sag­te Sapai AFP. »Ich wur­de ges­tern ange­ru­fen und mit deut­li­chen Wor­ten aufgefordert.« Aus Soli­da­ri­tät mit den Kol­le­gin­nen trug zu den Haupt­nach­rich­ten am frü­hen Sonn­tag­abend (Orts­zeit) ein Groß­teil der Fern­seh­mo­de­ra­to­ren schwar­ze Nase-Mund-Mas­ken, wie etwa bei den Sen­dern Tolo­news oder 1TV zu sehen war. »Heu­te sind wir in tie­fer Trau­er«, schrieb Tolo­news-Chef­re­dak­teur Ach­pol­wak Safi auf Face­book. »Wir kämp­fen und set­zen unse­re Arbeit fort, sogar in einer Bur­ka. Nichts kann uns auf­hal­ten«, sag­te Basi­ra Joia, Mode­ra­to­rin beim Sen­der Aria­na News, am Sonn­tag wäh­rend einer Live-Sendung mit erstick­ter Stim­me hin­ter ihrem Schleier.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —   German Chancellor Angela Merkel on a visit with the German ISAF forces in Afghanistan. She is meeting with Major-General Hans-Werner Fritz, commander of the German forces in Afghanistan. origianl caption: A meeting was held between Gen. David H. Petraeus, commander, International Security Assistance Force, President of Afghanistan Hamid Karzai and Chancellor of Germany Angela D. Merkel, at Headquarters Regional Command North Dec. 18. ISAF RC North supports Afghanistan in creating a functioning government and administration structure, while preserving Afghan traditions and culture. (U.S. Navy photo/Mass Communication Specialist 2nd class Jason Johnston)

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