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DL – Tagesticker 25.02.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 25. Februar 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) UN-Sicherheitsrat erlebt eine böse Premiere   – . –  2.)  Der Scholz Plan  für den Ukraine-Krieg  – . –  3.) Fall George Floyd   – . –  4.) Das große Ganze fest im Grünen-Blick   – . –  5.) Krieg in der Ukraine bringt Frieden in die Linke   – . –   DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung. 

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Stellt euch bitte vor: Deutschlands Nationalelf spielt ein WM Finale und der Trainer ließe seine am  besten bezahlten Stars auf die Zuschauertribüne setzen? Wäre das ein Vergleich zwischen den Kriegsbeginn in der Ukraine und den Nation- und Inter-Nationalen Gremien der Politik ? Sehen wir nicht die rauer Wirklichkeit von zahnlosen Tigern welche ihr Volk nur aus ihren Lehnstühlen heraus dirigieren möchten, um so nur Misstöne erzeugen zu lassen? ?

Erstmals in seiner Geschichte beginnt ein Krieg, noch während das Gremium tagt. Die Vereinten Nationen sind blockiert.

1.) UN-Sicherheitsrat erlebt eine böse Premiere

Der UN-Sicherheitsrat hat eine böse Premiere erlebt. Noch während die bereits zweite Dringlichkeitssitzung zum Ukraine-Konflikt diese Woche am Mittwochabend (Ortszeit) in New York lief, wurden 14 der 15 BotschafterInnen in dem Gremium von der Realität eingeholt – der russische Präsident Wladimir Putin kündigte in Moskau den Beginn der Angriffe auf die ­Ukraine an. Vergeblich blieb der Appell, den UNO-Generalsekretär António Guterres zur Eröffnung der Sitzung an Putin gerichtet hatte: „Halten Sie Ihre Truppen davon ab, die Ukraine anzugreifen, geben Sie dem Frieden eine Chance, viele Menschen sind bereits gestorben.“ Russlands UNO-Botschafter Wassili Nebensja reagierte auf dem Appell mit der Rechtfertigung der Angriffe – und ihrer Verharmlosung. Es handele sich dabei „nicht um einen Krieg“, sondern lediglich um „eine spezielle militärische Operation“. Es folgten ungewöhnlich scharfe Wortgefechte. Der ukrainische Botschafter Serhij Kyslyzja erklärte in Richtung seines russischen Amtskollegen: „Wir verurteilen die Aggression, die Sie gegen mein Volk verüben. Es gibt kein Fegefeuer für Kriegsverbrecher. Sie fahren direkt zur Hölle, Botschafter.“ US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield kritisierte die „Missachtung“ des Sicherheitsrates durch sein ständiges Mitglied Russland.

TAZ-online

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Ein Menschen welcher nichts mehr verlieren kann, lässt sich nicht mit wirtschaftlichen Drohungen weich kneten. Ganz im Notfall würde er sich, in ein für ihn sicheres Plätzchen im Ausland zurückziehen, genau so wie es die Deutschen Nazis nach dem verlorenen Krieg, unter Mithilfe der neuen Nachkriegsregierung machen konnten ! Es glaubt doch wohl Niemand das Putin nicht für den Fall aller Fälle, entsprechende Vorsorge getroffen hätte ?

„Ein furchtbarer Tag für die Ukraine und ein dunkler Tag für Europa“

2.) Der Scholz-Plan für den Ukraine-Krieg

In der Nacht zu Donnerstag erfolgen russische Raketenangriffe auf mehrere ukrainische Städte. Bundeskanzler Olaf Scholz zeigt sich bestürzt.  Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat das militärische Vorgehen Russlands gegen die Ukraine scharf verurteilt. „Der russische Angriff auf die Ukraine ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts. Er ist durch nichts zu rechtfertigen. Deutschland verurteilt diesen rücksichtslosen Akt von Präsident Putin aufs Schärfste“, erklärte Scholz am Donnerstag in einer ersten Reaktion. Scholz hat der Ukraine „die volle Solidarität Deutschlands in dieser schweren Stunde versichert“. Das habe der Kanzler dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Morgen in einem Telefonat gesagt, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin über Twitter mit.

Stuttgarter-Nachrichte-online

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Ein Kniefall auf den Hals bedeutet noch lange nicht das nun der zum Knie gehörende Kopf fallen muss ! Die Uniformträger der Staaten erhalten ihre Lizenzen zum töten, bereits in ihren Verdummungslehrzeiten. Nur ein Vollkommen entleerter Kopf ist ein guter Regierungssoldat mit entsprechender Leibrente.

Drei Ex-Polizisten von US-Gericht schuldig gesprochen

3.) Fall George Floyd

Die drei Männer haben daneben gestanden, als ihr Kollege Derek Chauvin im Mai 2020 sein Knie auf Floyds Hals drückte, bis dieser starb. Für die unterlassene Hilfeleistung müssen sie jetzt mit Haftstrafen rechnen. Fast zwei Jahre nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in den USA sind drei beteiligte Ex-Polizisten verurteilt worden. Eine Jury befand die Männer in dem Verfahren vor einem Bundesgericht in Saint Paul im Bundesstaat Minnesota für schuldig, Floyds verfassungsmäßige Bürgerrechte verletzt zu haben, wie US-Medien aus dem Gerichtssaal am Donnerstag berichteten. Den Polizisten wurde vorgeworfen, keine medizinische Hilfe geleistet zu haben. Zwei der Männer wurden außerdem für schuldig befunden, nicht versucht zu haben, die Gewaltanwendung zu stoppen. Den drei Männern drohen Haftstrafen. Der Tod des Afroamerikaners Floyd am 25. Mai 2020 bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis hatte in den USA Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Videos dokumentieren, wie Polizisten den unbewaffneten Mann zu Boden drückten. Der weiße Beamte Derek Chauvin presste dabei sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Seine Kollegen Alexander Kueng, Tou Thao und Thomas Lane schritten trotz Chauvins Handeln nicht ein. Floyd verlor der Autopsie zufolge das Bewusstsein – und starb.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Ach so – wer könnte hier widersprechen! Sogar der Lobbyismus hat seine zwei Seiten, zumindest in der Politik ? Was für die SPD als Geldquelle festgestellt wird, ist für die Grünen – natürlich Natur. Eine solche Sicht öffnet für die Wandlungsreisenden der Parteien natürlich zuvor ungeöffnete Türen! Das auf eine solche Art und Weise hinter diesen, dann verschlossenen Türen das muntere Farbenspiel der Parteien zuvor ungeahnte Farb-Nuancen hervorbringt, zählt dann zu den so genannten politischen – Peanuts.

Jennifer Morgan Die Greenpeace-Chefin soll Klimadiplomatin werden.

4.) Das große Ganze fest im Grünen-Blick

Kritiker sehen in ihr eine Lobbyistin. Zu Recht? Ein Porträt Kritiker sehen in ihr eine Lobbyistin. Zu Recht? Als sich die Nachricht von der Ernennung der Greenpeace-Chefin zur deutschen Sonderbeauftragten für internationalen Klimaschutz verbreitete, waren die Reaktionen von nahezu pawlowscher Reflexhaftigkeit: Jennifer Morgan, die keiner Partei angehört, sei doch eine „Lobbyistin“. Und dass sie als Umweltschutzaktivistin jetzt Klimapolitik betreibe, komme aufs Gleiche hinaus, wie wenn der ADAC künftig seine Leute ins Verkehrsministerium setzen würde oder die Antifa ihre ins Innenministerium. Davon abgesehen, dass dieselben Kritiker es 2018 für gut befanden, dass der damalige Finanzminister Olaf Scholz (SPD) den Goldman-Sachs-Banker Jörg Kukies zu seinem Staatssekretär machte: Die Reaktionen treffen insofern ins Schwarze, als dass hier eine Frau in eines der höchsten deutschen Regierungsämter gehievt werden soll, die möglicherweise andere Interessen vertritt als jene der deutschen Industrie. Und doch würde man Jennifer Morgan unterschätzen, wenn man annähme, dass sie künftig vor allem die Belange der Mitglieder der Nichtregierungsorganisation Greenpeace im Blick haben wird, deren Chefin sie seit 2016 ist. Ähnlich falsch lagen übrigens jene Beobachter:innen, die sich daran stießen, dass hier die Chefin einer Organisation eingebürgert und als internationale Sonderbeauftragte des Außenministeriums verbeamtet werden soll, zu deren DNA es gehöre, Gesetze zu missachten und zu übertreten. Obwohl es natürlich stimmt, dass Greenpeace aus medienwirksamem zivilen Ungehorsam eine erfolgreiche Polittaktik gemacht hat, deren Durchschlagkraft genau daher rührt, die Gesetze des Rechtsstaats zu verletzen. Aber auch für diese Kritiker gilt: Sie würden viel lauter schreien, wenn sie wüssten, wie Jennifer Morgan wirklich tickt. Lobbyistin für die Natur.

Freitag-online

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So fällt der Linken-Viererspitze natürlich kein Zacken mehr aus ihrer Krone ? Ob wohl der links hinkende Putin die Forderungen der Linken erhört, wo er doch den gleichen Clan-Anhängern der buntgefärbten Parteien kein Gehör schenkte? Noch haben wird Niemanden aus der Linken an Putins gähnend leeren Tisch sitzen sehen.

Parteitages der Partei DIE LINKE 2019, Bonn.2.jpg

Die Linke verurteilt russischen Angriff

5.) Krieg in der Ukraine bringt Frieden in die Linke

Bundespartei und Fraktionen in Landtagen sowie dem Europaparlament fordern Ende des Krieges. Nach dem Angriff russischer Truppen auf die Ukraine haben die Parteivorsitzenden der Linkspartei, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, sowie die Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, gemeinsam das russische Vorgehen als völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verurteilt. Russland müsse sofort die Kampfhandlungen einstellen, einem Waffenstillstand zustimmen und an den Verhandlungstisch zurückkehren, so die vier Spitzenpolitiker der Linken. Ebenso wie die bundespolitische Ebene wandten sich auch verschiedene Linksfraktionen in den Ländern und Landesparteivorsitzende mit deutlichen Worten gegen den russischen Angriff auf die Ukraine. So sprach der Vorsitzende und friedenspolitische Sprecher der Linksfraktion im hessischen Landtag, Jan Schalauske, ebenfalls von einem völkerrechtswidrigen Angriff, der »die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine« verletzte und »unmissverständlich zu verurteilen« sei. Der Krieg sei eine Katastrophe für die Menschen in der Ukraine und den Frieden in ganz Europa. Deswegen brauche es jetzt Maßnahmen für humanitäre Hilfe und sichere Fluchtwege, so Schalauske.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —     Parteitag der Linkspartei in Bonn. 2. Tagung des 6. Parteitages der Partei DIE LINKE, 22. und 23. Februar 2019, Bonn.

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