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DL – Tagesticker 24.12.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 24. Dezember 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Weihnachtsansprache – Gruß und Kuss euer Onkel Walter  – . –  2.) „Wir wollen ein europäisches Deutschland, kein deutsches Europa“  – . –  3.) Jahrespressekonferenz von Putin  – . –  4.) Gemeinsame Erklärung zu Mali  – . –  5.) Kein Ende in Sicht  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Die Hohe-Zeit für Orakel Sprüche. Ein heißer Gruß zur rechten Zeit, dann fühlt der Mensch was für Ihn bleibt. Den ersten Satz hatte in den 60-Jahren Gustav Heinemann schon besser Formuliert als er auf eine Frage wie folgt antwortete: „Wie kann ich einen Staat liebe, ich liebe meine Frau und Familie!“ Die Staaten und Religionen sind die größten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte. Sie provozierten die meisten Kriege und sorgten mit ihren Mördern in Uniformen für die meisten Toten auf dieser Erde. Dagegen kann die Corona-Epidemie nur, ich zitiere Gauland: “ ein Fliegenschiss sein.“ So wäre es richtig gewesen !

Steinmeier dankt der »großen, oft stillen Mehrheit«

1.) Weihnachtsansprache – Gruß und Kuss euer Onkel Walter

»In der Demokratie müssen wir nicht alle einer Meinung sein. Aber bitte denken wir daran: Wir sind ein Land!« Bundespräsident Steinmeier ruft in seiner Weihnachtsansprache angesichts der Pandemie zum Zusammenhalt auf. Deutschland feiert zum zweiten Mal Weihnachten in der Coronapandemie. Angesichts der Belastungen der Gesellschaft dadurch rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache zum Zusammenhalt auf. »In der Demokratie müssen wir nicht alle einer Meinung sein. Aber bitte denken wir daran: Wir sind ein Land!«, mahnte Steinmeier. Und weiter: »Wir müssen uns auch nach der Pandemie noch in die Augen schauen können. Und wir wollen auch nach der Pandemie noch miteinander leben.« Natürlich gebe es Streit, Unsicherheiten und Ängste. Sie auszusprechen, daran werde niemand gehindert, sagte der Bundespräsident. »Entscheidend ist, wie wir darüber sprechen – in der Familie, im Freundeskreis, in der Öffentlichkeit. Wir spüren: Nach zwei Jahren macht sich Frust breit, Gereiztheit, Entfremdung und leider auch offene Aggression.« »Der Staat kann sich nicht für uns die Schutzmaske aufsetzen«

Spiegel-online

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Hat das Schwarz-Braune Schland nicht schon zu viel Porzellan zerdeppert, oder können viele andere Staaten dem Gegröle der Platzhirsche und Muttis nicht mehr zuhören, deren Horizont nicht über die Wirtschaft hinaus reicht?

Mitteleuropas Haltung zur neuen deutschen Bundesregierung

2.) „Wir wollen ein europäisches Deutschland, kein deutsches Europa“

Die Regierungen in den mitteleuropäischen Visegrád-Ländern Ungarn, Polen, Slowakei und Tschechien sehen mit Sorge auf die Agenda der Ampel-Koalition. Im Gegensatz zu Frankreich engt Deutschland mit seiner Außenpolitik den eigenen Aktionsradius ein. Ein Blick aus Budapest. Die Ampelkoalition war noch kaum im Amt, schon begann eine intensive Reisetätigkeit von Bundeskanzler und Außenministerin. Nach den obligatorischen Vorstellungsrunden in Paris, Brüssel und Warschau standen für die neue Ministerin gleich zwei weitere wichtige Termine an: Das G20-Treffen in Liverpool sowie der EU-Außenministerrat. Neben den üblichen Freundlichkeiten und protokollarischen Gesten wurde die neue deutsche Außenpolitik zum Teil aber auch rau (Polen) empfangen und von der Wirklichkeit schnell eingeholt (Frankreich). Dabei spielt Frankreich in diesem Kontext eine weit größere Rolle als zunächst vermutet. Von der deutschen Öffentlichkeit fast unbemerkt ereignete sich am Montag, gerade fünf Tage nach der Vereidigung der neuen deutschen Bundesregierung, eine ganz andere Begegnung ungleich größerer Dimension. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron stattete dem kleinen Ungarn – 14 Jahre nach dem letzten Besuch eines französischen Präsidenten – eine Visite ab. In Budapest traf er sich neben Ministerpräsident Viktor Orbán auch mit den Spitzen der Visegrád-Länder (V4) Polen, Tschechien und der Slowakei, die Macron auf ihrem V4-Gipfel einen freundlichen Empfang bereiteten, der Selbstbewusstsein und Kooperationswillen widerspiegelte.

Cicero-online

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Alleine schon die Tatsache, das Putin seine berechtigten Sorgen gegen das Kriegsgeschrei der NATO offenlegt zeigt an, wie groß die Angst vor dem blutdürstenden Westen ist.

Eine Nato-Erweiterung bleibt tabu

3.) Jahrespressekonferenz von Putin

Bei seinem Auftritt vor Journalisten äußert sich Russlands Präsident auch zur Außenpolitik. In Sachen Ukraine seien jetzt die USA am Zug. Es war die 17. Große Jahrespressekonferenz, die Präsident Wladimir Putin am Donnerstag seit Amtsantritt 2000 in Moskau abhielt. Der Kreml hatte die Zusammenkunft der Journalisten in die Manege verlegt, ein Ausstellungsort unweit des Kremls. Coronavorkehrungen hatten die Sicherheitsmaßnahmen diktiert. Waren in den Vorjahren um die 1.000 Korrespondenten aus dem In- und Ausland akkreditiert, schrumpfte die Zahl in diesem Jahr auf die Hälfte. Die großzügigeren Sitzverhältnisse gestatteten nicht mehr Besucher. Putin hatte sich 2020 per Video eingeschaltet. In diesem Jahr nahm der Kremlchef wieder leibhaftig teil. Beobachter betonten trotz einer Reihe internationaler Schwierigkeiten, dass der vornehmliche Ansprechpartner der Pressekonferenz das heimische Publikum sei. Note zufriedenstellend Wie gewöhnlich ließ der Präsident zu Beginn die Zahlen der heimischen Wirtschaft Revue passieren. Das Urteil fiel wie jedes Jahr zufriedenstellend aus. Andere Staaten, darunter die USA und Europa, hätten mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen, meinte der Kremlchef. Im Zusammenhang mit Corona und der durchschnittlichen Lebenserwartung hielt Putin fest, dass diese von 71 Jahren zuletzt um sechs Monate gesunken sei.

TAZ-online

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Vielleicht sollten wir erst einmal überlegen wer denn die Deutschen Verbündeten sind? Danach fragen wir, wer zuerst nach Deutschen Uniformierten in Mali gerufen hat? Sind nicht Truppen Truppen und damit keine Puppen, ganz gleichgültig welch herrschaftliche Regime diese auffahren? Trüge ein Politiker seine Hose am richtigen Fleck marschierte er seiner Truppe voraus. Aber genau darum werden die Idioten folgend dem Motto gebraucht: „Wasch mir den Pelz, aber macht mich nicht nass!“

Deutschland und Verbündete verurteilen Einsatz russischer Söldner in Mali

4.) Gemeinsame Erklärung

Die Regierung von Mali heuert Söldner der Wagner-Truppe an, die als „Putins Schattenarmee“ gilt. Westliche Regierungen machen Russland Vorhaltungen. Mehr als zwölf westliche Regierungen haben den Einsatz von russischen Söldnern der Wagner-Truppe im westafrikanischen Mali verurteilt. In einer Erklärung vom Donnerstag warfen sie Russland vor, die Truppe materiell zu unterstützen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Erstmal wird damit bestätigt, dass trotz der Warnungen an die Regierung in Bamako weiterhin Wagner-Söldner im Einsatz sind. Die Sicherheitslage in Westafrika könne sich dadurch nur weiter verschlechtern und drohe auch, die Menschenrechtslage zu verschlimmern. Die westlichen Regierungen bedauerten die Entscheidung der malischen Regierung, „bereits knappe öffentliche Mittel“ für die Bezahlung ausländischer Söldner zu verwenden, anstatt die malischen Streitkräfte zu unterstützen. An Russland richteten die westlichen Mächte die Aufforderung, zu einem „verantwortlichen und konstruktiven“ Verhalten zurückzukehren.

Tagesspiegel-online

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Studierte Trolle welche die Welt beherrschen – wollen? Das, wofür die Gelder des Staates ausgegeben wurden, muss niemand Verinnerlicht haben! Ein Titel trägt in der Politik weiter, damit können Manche sogar fliegen.

Eine Bilanz von zwei Jahren kata­strophalem Pandemiemanagement

5.) Kein Ende in Sicht

Nach fast zwei Jahren ist das Pandemiemanagement der deutschen Regierung so kurzsichtig und verantwortungslos wie eh und je. Wenn die Coronakrise ein dystopischer Film wäre, hätte das Drehbuch dazu überall wegen vollständiger Unglaubwürdigkeit Ablehnungen kassiert – diesen Satz hat man so ähnlich in den vergangenen zwei Jahren häufig gehört oder gelesen. Und tatsächlich kam man sich oft vor wie in einem sehr schlechten Film, den man nur leider nicht abschalten konnte. Im vergangenen Jahr um diese Zeit gab es immerhin noch die Hoffnung, ein Impfstoff könne die Pandemie beenden – dieses Jahr hoffen nur noch ein paar unerschütterliche Zweckoptimisten darauf, dass der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sich für ausreichende Maßnahmen einsetzt. Im ersten Corona-Winter war wohl kaum jemand so pessimistisch gewesen, zu befürchten, dass ein Jahr später die Todesrate in Sachsen höher sein würde als in Brasilien, aber diese Variante von »Deutschland kann failed state« ist nunmehr eingetreten – ganz ohne Coronaleugner an der Regierung. Für einige werden striktere Maßnahmen zu spät kommen, zum Großteil für diejenigen, die als entbehrlich wahrgenommen werden: die Alten, die Behinderten, die Vorerkrankten, die Armen. Der neue Expertenrat der Bundesregierung warnte am Wochenende vor einer »explosionsartigen« Verbreitung der neuen Omikron-Variante, diese werde »eine neue Qualität der Pandemie« bedeuten. Schnell steigende Inzidenzen würden zudem hohe Risiken für die kritische Infrastruktur bedeuten, wie etwa Krankenhäuser, Feuerwehr, aber auch »Strom- und Wasserversorgung und die entsprechende Logistik«. Nötig seien deshalb Kontaktbeschränkungen »bereits für die kommenden Tage«, Booster-Impfungen allein würden keine ausreichende Eindämmung der Omikron-Welle bewirken.

Jungle.world-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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