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DL – Tagesticker 24.11.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 24. November 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“: – . –  1.) Regierungsbildung  – . –  2.) Der Clown von Westminster  – . –  3.) Esoterik als Nährboden für Proteste  – . –  4.) „Vollbremsung auf gerader Strecke“  – . –  5.) Alkohol, Argwohn und kein einziger Flüchtling mehr  – . – DL wünscht allen eine  gute Unterhaltung.

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Vom Leben unter den Raubtieren. Ein altes Sprichwort vom Lande lautet: „Wer sich vor Schweinen fürchtet, wird auch als Erster gebissen“. Wer wohl als Erster auf die Idee einer Minderheitenregierung kommt? Wir hörten aber auch schon des Öfteren: „Es kann nur besser werden, die schlimmste Zeit haben wir schon  hinter uns gebracht.“

Ampel-Parteien offenbar auf der Zielgeraden zur Einigung

1.) Regierungsbildung

Der Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP steht vor dem Abschluss. Offen war bis zuletzt die Besetzung der Ministerposten, beim Klima melden die Grünen Erfolge. Verhandlungen zur Bildung der ersten Ampel-Koalition auf Bundesebene stehen offenbar vor dem Abschluss. Nach Beratungen der Spitzen von SPD, Grünen und FDP kommt am heutigen Mittwoch die sogenannte Hauptverhandlungsgruppe der drei Parteien in Berlin zusammen, wie es in Kreisen der Koalitionäre in spe hieß. Die Möglich ist, dass dabei ein Durchbruch erzielt wird. Die Bundestagsabgeordneten Kevin Kühnert (SPD) und Stefan Gelbhaar (Grüne) sagten auf einer Verbandstagung, der Vertrag könne „voraussichtlich morgen“, also am Mittwoch vorgelegt werden. Offene Punkte gab es bis zuletzt in der Finanz- und Klimapolitik sowie bei der Zuteilung der Ministerien. Auch die Besetzung der Ministerposten blieb noch offen. Als Ziel haben die Verhandlungsführerinnen ausgegeben, den Koalitionsvertrag diese Woche abzuschließen. Im Anschluss muss die Vereinbarung noch von den Gremien abgesegnet werden. SPD und FDP planen dazu Parteitage am ersten Dezemberwochenende, die Grünen eine Mitgliederbefragung. Geplant ist, dass SPD-Kandidat Olaf Scholz in der Woche vom 6. Dezember im Bundestag zum Kanzler gewählt wird und die neue Regierung ihre Arbeit aufnimmt.

Zeit-online

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Sollte ein Insulaner wirklich eine Landratte mittels einer Rede übertrumpfen können? Zeigt er nicht alleine mit seines  Haarschnitt an, das  er alles schaffen wird?

BIZARRE JOHNSON – REDE:

2.) Der Clown von Westminster

Der Auftritt des Premierministers vor einem Wirtschaftsverband war bizarr und peinlich. Kein Wunder, dass die Zweifel an seiner Eignung nicht verstummen. Also, vom Berg Sinai war Boris Johnson offenkundig nicht gekommen, als er eine Rede vor dem Industrieverband hielt, in der er sich mit Moses verglich und begeistert über einen Themenpark schwadronierte, der der Trickfilmfigur „Peppa Wutz“ gewidmet ist. Bizarr ist das Mindeste, was sich über den Auftritt des Premierministers sagen lässt. Das Publikum war entgeistert; auch in den eigenen Reihen sowie bei den Konservativen wohlgesinnten Zeitungen fiel das Urteil nicht schmeichelhaft aus. Boris der Clown – das Etikett, das Johnson schon lange anhaftet, passte niemals besser. Hat die Sache womöglich einen pathologischen Hintergrund? Die Zweifel an seiner Eignung, die Regierung des Vereinigten Königreichs seriös und kompetent zu führen, sind nie verstummt. Der Linken hat Johnson immer neuen Anlass gegeben, in der Skepsis herumzustochern; womit nicht die wahrheitswidrigen Behauptungen gemeint sind, die er während der Brexit-Kampagne zum Besten gab. Auch unter konservativen Abgeordneten ernten Gebaren und Stil viel Kopfschütteln.

FAZ-online

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Dieses ist das Ergebnis von stärker werdenden Volksgruppen, welche sich den Querdenkern der Regierenden-Klimawandel-Leugnern gegenüberstellen, in der Hoffnung so, die größten Schäden für die Gesamtbevölkerung noch abwenden zu können. Im Gegenteil zu der Regierung kämpfen Diese aber nur mit mündlich vorgetragenen Platzpatronen und schicken keine Vorhut an Uniformierten Scharfschützen vor sich her?

Studie zu „Querdenken“ in BaWü :

3.) Esoterik als Nährboden für Proteste

Eine Studie untersuchte, warum „Querdenken“ in Baden-Württemberg so stark wurde. Nicht Rechtsextreme, sondern die Mitte habe den Protest radikalisiert. Im Südwesten Deutschlands sind die anthroposophische Bewegung sowie die langjährig verankerte Alternativszene starke Triebfedern für die Proteste von Querdenken und Co. Zu diesem Ergebnis kommen die Baseler SoziologInnen Nadine Frei und Oliver Nachtwey in der Studie „Quellen des ‚Querdenkertums‘“, die am Montag in Stuttgart vorgestellt wurde. Frei, Nachtwey und ihr Team konstatieren hingegen ebenfalls, dass es vom in Baden-Württemberg besonders verbreiteten christlich-evangelikalen Milieu nur geringe Schnittmengen zu den Corona-Protestierer:innen gibt, obwohl sich beide Gruppen durch Staatsskepsis auszeichnen. Noch schwächer sei der Zusammenhang mit dem bürgerlichen Protestmilieu etwa gegen das Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“. Die Forschungsgruppe des soziologischen Institut der Universität Basel hatte bereits Ende 2020 eine Studie zu den Motiven und politischen Einstellungen der Corona-Verharmloser:innen vorgelegt. Ihre neue Untersuchung nun, die im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg entstand, konzentriert sich auf Baden-Württemberg. Querdenken wurde im Südwesten gegründet und hat am Stammsitz mit der Gruppe „711“ eine Stuttgarter Vorwahl. Die Bewegung ist hier besonders stark verwurzelt, sowohl auf der Straße als auch im Netz. Das Publikum war zunächst sehr heterogen. Es einte laut den So­zio­lo­g:in­nen der vermeintlich notwendige Widerstand gegen eine angebliche Anmaßung der Regierung, mit ihrer Coronapolitik demokratische Freiheitsrechte außer Kraft zu setzen. BaWü und Sachsen sind die Protesthochburgen.

TAZ-online

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Oh weh, oh weh! – Nun braucht er schon drei Finger um auf das kleine A.-Loch aus dem Saarland aufmerksam zu machen! Regierung – Da habt ihr euch aber einen auf die Backe drücken lassen.

Das steckt hinter Spahns Biontech-Rationierung

4.) „Vollbremsung auf gerader Strecke“

Vorrangig soll nun mit Moderna-Impfdosen „geboostert“ werden. Ärztevertreter und Landesregierungen kritisieren das: Man verspiele jetzt wichtiges Vertrauen. Jens Spahn hat jüngst im Bundestag gesagt, er sei ja der „Punchingball“ in dieser Pandemie – nun bekommt der geschäftsführende CDU-Gesundheitsminister wieder einiges ab, weil er mitten in der bundesweiten Offensive für Auffrischungsimpfungen den bei den Bürgern geschätzten Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech rationiert. Das Ministerium hat in einem Schreiben an die Länder für die nächsten Wochen Begrenzungen bei Bestellmengen für den Impfstoff von Biontech angekündigt, damit das Präparat von Moderna bei den Auffrischungsimpfungen vermehrt zum Einsatz kommt. Andernfalls drohten eingelagerte Moderna-Dosen ab Mitte des ersten Quartals 2022 zu verfallen. Praxen sollen demnach vorerst maximal 30 Dosen Biontech pro Woche bestellen können, Impfzentren1020 Dosen. Für Bestellungen von Moderna soll es keine Höchstgrenzen geben. Wenn Bürger nun schon Termine in Praxen und Impfzentren für sogenannte Boosterimpfungen mit Biontech gebucht haben, das den Impfstoff zusammen mit dem US-Unternehmen Pfizer herstellt und vertreibt, dann kann es sein, dass sie Moderna als Alternative bekommen.

Tagesspiegel-online

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Wenn Einer eine Reise macht, dann kann er viel erzählen? Nur die Politiker-Innen sehen und hören nichts, da sie nicht einmal vom roten Teppich hinunter kommen? Wer sehen will – wird auch verstehen!

Wer steht daneben und nicht dahinter?

FOCUS-Online-Reportage – Als Deutscher im Lukaschenko-Jet:

5.) Alkohol, Argwohn und kein einziger Flüchtling mehr

Tausende Flüchtlinge harren an der polnisch-belarussischen Grenze aus. Ihr Ziel: Europa, Deutschland. Belarus-Diktator Lukaschenko soll die Flüchtenden mit Schlepper-Flügen gezielt nach Minsk schleusen, um sie dann zur Grenze zu schicken. Aber wer sitzt wirklich in den Belarus-Jets? FOCUS Online ist mitgeflogen. So schnell kann Politik neue Fakten schaffen: Galt der Istanbuler Flughafen in den vergangenen Wochen noch als eine Drehscheibe für die Fluchtroute über Belarus nach Westeuropa – zahlreiche Videos und Posts in sozialen Medien sowie Berichte zeugen davon – änderte sich die Lage dort am Freitag mit einem Schlag. Es ist Nachmittag. Am Schalter für den Belavia-Flug nach Minsk checken wie gewohnt die Menschen ein, geben ihr Gepäck auf. Plötzlich macht sich unter den Fluggästen Unruhe breit. Auf deutschen TV-Kanälen macht in diesen Augenblicken ebenfalls die Nachricht die Runde, dass die Türkei diverse Nationalitäten nicht mehr nach Belarus ausreisen lassen wird. Und tatsächlich: Ein Iraker darf wenige Minuten später sein Gepäck nicht mehr aufgeben und auch sein Ticket nicht lösen. „Aus politischen Gründen“ könne er die Reise nicht antreten, erklärt eine Mitarbeiterin. Verständnislos steht der Mann da, sucht nach wenigen Minuten noch einmal das Gespräch. Doch vergeblich. Dabei ist vor ihm noch mehreren Reisenden mit arabischen Pässen genau das gelungen. Sie haben den Check-in bereits hinter sich, wiegen sich einen Schritt weiter auf ihrem Weg in Richtung Europa. Es folgen Ausreise- und Gepäckkontrolle. Auch für einen Deutschen geht alles seinen normalen Gang. Doch am Gate ergibt sich erneut ein ungewöhnliches Bild. Das Boarding hat gerade erst begonnen, doch keine Schlange wartet ungeduldig an der letzten Kontrolle. Alle Sitze im Wartebereich sind unbesetzt. An eben jener letzten Kontrolle steht ein Mann, der sich beim Check-in noch als Kurde vorgestellt hatte. Airline-Mitarbeiter halten seinen Pass und sein Ticket in den Händen, sprechen offensichtlich über ihren Gast. Am zweiten Einlasspunkt kann der deutsche Flugreisende nach wenigen Sekunden weiter: kurze Passkontrolle, Ticket abreißen – guten Flug. Belavia-Flug nach Minsk: Es wird gegrölt, gejohlt und gelacht – Flüchtlinge Fehlanzeige

Focus-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten   —       Angela Merkel mit US-Präsident Barack ObamaMichelle Obama sowie Joachim Sauer beim Staatsempfang in Baden-Baden (3. April 2009)

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